Ausgeburten des Bösen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 643)
A643 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Anti-ES (Band 44/50)
Titel: Ausgeburten des Bösen
Untertitel: Anti-ES setzt seine Sklaven ein
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1984
Hauptpersonen: Bruce Kayman, Flash Zehanian, Aldrich Szwesniak, Atlan, Tyari, Ticker, Asgard
Handlungszeitraum: 3808
Handlungsort: Arsenalplanet
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der Solaner Bruce Kayman bemerkt, dass er offenbar nicht mehr unter der geistigen Kontrolle der Penetranz steht. Er kann sich von Bord der BANANE bzw. ARSENALJYK I absetzen und in die Wildnis des Arsenalplaneten fliehen. Dort muss er jedoch erschreckt feststellen, dass er sich körperlich verändert.

Flash Zehanian erlebt Ähnliches, akzeptiert seine Metamorphose aber. Mehr noch, er kommt zu dem Schluss, der Arkonide Atlan sei für sein Schicksal verantwortlich und will ihn zur Verantwortung ziehen.

Der dritte im Bunde ist Aldrich Szwesniak. Er vermeint, in einem Traum zu leben und wird zu einem schwebenden Ding, das von sich als »Alleshirn« denkt. Auch er verlässt die ARSENALJYK und richtet seine Gedanken gegen Atlan und die Frau an seiner Seite. Doch zunächst strandet er im Netz einer riesigen Spinne.

Indessen sinnen Atlan und Tyari darüber nach, wie sie ihre Situation verbessern können. Dabei bleibt der Adler Ticker immer in ihrer Nähe und vermittelt ihnen das Gefühl von Sicherheit. Schließlich ist es ihre Idee, irgendwie Asgard, das lebende Raumschiff, aus den Fängen der Penetranz zu befreien. Als Erstes vertrauen sie sich aber zwei großgewachsenen Blättern an, die sie in die Lüfte heben. Denn neben Ticker ist die Natur des gesamten Planeten auf ihrer Seite – auf eine instinktive Art, die an Mjailam erinnert.

Als die Metamorphose sich abschließt, weiß Kayman nicht mehr, dass er einmal ein Solaner war und denkt von sich als Faust. Denn eine solche ist er jetzt und bewegt sich dabei auf vier Beinen. Dazu hat sich seine Molekularstruktur verdichtet und er fühlt sich unüberwindlich. Dann weiß er auch wieder, dass er immer noch unter der Kontrolle der Penetranz steht und er einen Auftrag zu erfüllen hat – gemeinsam mit Zeh und Alleshirn.

Der nächste Schritt ist schnell vollbracht und Faust, Alleshirn (eiförmig) sowie Zeh, der ständig wachsende Wurm, der sich rasant fortbewegen kann, finden zueinander. Jetzt gilt es, den Arkoniden zu finden und zu stellen. Dazu steht ihnen eine gewisse Menge Jenseitsmaterie zur Verfügung. Kayman hat die Substanz von der Hülle der ARSENALJYK I gekratzt und an seine Gefährten verteilt.

Während Atlan und Tyari in ihren Blättern dahintreiben, macht sich Ticker auf den Weg, Asgard zu suchen. Sie landen nach einiger Zeit wieder und bemerken, dass Unruhe die Natur ergriffen hat. Das kann ihnen gefährlich werden, beweist aber vor allem, dass das Arsenal wieder aktiv geworden ist. Tyari empfängt mental auch den Namen Alleshirn und es gilt, achtsam zu sein.

Es ist auch Alleshirn, der die beiden Personen als erster angreift. Er setzt dabei telekinetische Kräfte ein. Alleshirn hätte Atlan und Tyari auch gefährlich werden können. Doch er begeht den Fehler und schätzt die Gefährlichkeit der Natur falsch ein. Es bedeutet sein Ende. Als Alleshirn stirbt, erkennen Atlan und Tyari noch, dass er einmal ein Solaner war.

Inzwischen hat Ticker die ARSENALJYK ausfindig gemacht, die kreuz und quer über den Planeten fliegt. Doch Atlan und Tyari können sich dem Schiff nicht zuwenden, weil zwei weitere Angreifer parat stehen. Dabei erkennt die telepathisch veranlagte Tyari die Bewusstseine zweier weiterer Solaner, die durch zwei primitive Bewusstseine unterdrückt werden, die sich als Zeh und Faust verstehen. Sie sind Ausgeburten von ANTI-ES.

Die Primitivität der Ausgeburten des Bösen, wie die neuen Angreifer der negativen Superintelligenz eingestuft werden, bedeutet letztlich den Sieg über sie. Es ist Faust, der als erster stirbt (und dabei den Geist Kaymans freigibt), gefolgt von Zeh. Der aber kann immerhin noch die Jenseitsmaterie zum Tragen bringen. Doch sie verpufft glücklicherweise, ohne Atlan und Tyari gefährlich zu werden. Ticker jedoch scheint getroffen zu sein.

Anschließend gelingt es den beiden, das lebende Raumschiff Asgard aus der Nähe der ARSENALJYK zu entführen. Damit entfernt es sich auch von der Penetranz und wird ebenso frei wie Tyari. Selbst Mjailam und Kerness Mylotta können es nicht verhindern. Und nach einer Phase der Erholung nimmt Asgard Atlan und Tyari an Bord und verlässt den Arsenalplaneten. Es gilt, die SOL ausfindig zu machen. Im letzten Moment schließt sich ihnen noch Ticker an, der doch überlebt hat.

Zurück bleibt die Penetranz, die den Tadel von ANTI-ES erwartet. Doch die Superintelligenz ist mit dem Verlauf der Ereignisse zufrieden.