Psionisches Tor

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Raumstation in der Galaxie Manam-Turu. Für weitere Bedeutungen, siehe: Psionisches Tor (Begriffsklärung).

Das Psionische Tor wurde vor langer Zeit von einem unbekannten Volk hergestellt, das mit den Hyptons befreundet gewesen war, das es aber nicht mehr gab.

Technische Details

Die fünfeckige Konstruktion mit ihren insgesamt sieben Kanten und dem bügelartigen Ausläufer war dunkel und zerschrammt. Die Kantenlänge des Rahmens betrug etwa 230 Meter. (Atlan 756)

Die sieben Streben wiesen zwar unterschiedliche Längen auf, jedoch war der Querschnitt von 32 mal 13 Metern bei allen gleich. Fünf Streben mit bis zu je 250 Metern Länge bildeten ein unregelmäßiges Fünfeck. Die beiden restlichen Streben erstreckten sich seitlich aus diesem Fünfeck heraus. Am Schnittpunkt, wo sich die beiden Streben trafen, waren die Beobachtungs- und Steuerzentrale, die Ortungszentrale und die Hyperfunkantennen untergebracht. (Atlan 764)

Von diesen Zentralen aus wurde das Psionische Tor überwacht, dessen Unterlichtantrieb nur schwach ausgelegt war. Das Tor war für eine Landung auf einem Planeten nicht geeignet. Größere Distanzen wurden beispielsweise mit überschweren Transmittern oder großen Containerschiffen überbrückt. (Atlan 764)

In den fünf Hauptstreben verbarg sich das Kernstück des Psionischen Tores. Hier befanden sich die Anlagen, mit denen diverse Energiefelder erzeugt wurden, die hauptsächlich mit künstlichen psionischen Energien arbeiteten. (Atlan 764)

Durch ein Projektorsystem konnte ein Lockpol erzeugt werden, der psionisch begabte Wesen ansprach. Spezielle Modulatoren sorgten dafür, dass dieses Lockfeld dem jeweiligen Objekt angepasst werden konnten. (Atlan 764)

Außerdem konnten die Anlagen ein Hypnofeld sowie ein sechsdimensionales Fesselfeld mit fünfdimensionalen Komponenten erzeugen, das für ein einmal eingefangenes Objekt so gut wie unüberwindbar war. (Atlan 764)

Mit den verschiedenen Modulatoren konnten auch weitere Kraftfelder ganz anderer Wirkung erzeugt werden. (Atlan 764)

Die Aufgabe des Psionischen Tores bestand hauptsächlich in der Analyse, dem Anlocken und dem Einfangen von Psi-Quellen. (Atlan 764)

Die Besatzung des Tores setzte sich aus 70 Ikusern zusammen, von denen etwa ein Dutzend für die raumtechnische Steuerung notwendig war. 59 Techniker sorgten für die Justierung, Überwachung und Einsatzbereitschaft der komplizierten Aggregate. Als Unterstützung der Ingenieure dienten 70 Stahlmänner. (Atlan 764)

Mit dem Tor konnten starke Psi-Quellen angelockt, analysiert und eingefangen werden. Um seiner Aufgabe gerecht zu werden, sendete das Tor ein psionisches Lockfeld aus und arbeitete mit einem psionischen Fesselfeld. (Atlan 756)

Darstellung

Risszeichnung: »Das Psionische Tor« von Paul Delavier

Geschichte

Zur Jahreswende 3819/3820 wurde das Psionische Tor im Verlauf des Projektes Fallenpforte über eine von den Ikusern errichtete Transmitterstrecke von einem unbekannten Ort über mehrere Zwischenstationen zum Planeten Yumnard transportiert. (Atlan 756)

Dort zogen es zwei Schlepper aus dem Transmitterfeld, unterstützt von einem weiteren, der das Tor begleitet hatte. Das Psionische Tor wurde in aufrechter Position über dem Raumhafen stationiert. (Atlan 756)

Bald darauf bugsierten die drei Schlepper das Psionische Tor in den Weltraum. Dutzende Raumschiffe begleiteten die Konstruktion auf ihrem Weg zur Sonne Ukenzia. (Atlan 756)

Das Psionische Tor geriet auf die Liste von EVOLOS Begehrlichkeiten. Die Entität, die ein Substanzverlust zusetzte, versprach sich von der Benutzung des Tores die Rückgewinnung ihrer Stabilität. (Atlan 762)

Dharys wurde nach Yumnard geschickt, um mit den Hyptons der Schale der weisen Planung zu verhandeln. Es gelang dem Daila, die Fledermausähnlichen zu täuschen. Diese erlaubten EVOLO die Benutzung des Psionischen Tores. Eine große weiße Wolke drang in das Tor ein. EVOLO konnte sich stabilisieren. Der Daila hatte die Fesselfeld-Modulatoren manipuliert. (Atlan 762)

Die Hyptons sahen im Jahre 3820 durch die Eigenschaften des Psionischen Tores die Möglichkeit, EVOLO, der aus einem Konglomerat verschiedenster Psi-Komponenten bestand, einzufangen und für ihre eigenen Pläne zu nutzen. (Atlan 764)

Die Hyptons ernannten den Ikuser Promettan zum neuen Kommandeur des Psionischen Tores. Er sollte dafür sorgen, dass EVOLO von den Hyptons kontrolliert werden konnte. (Atlan 764)

Im Sektor »4E« im Inneren des Psionischen Tores mühten sich Hykenstaan, Ioplok und weitere Ikuser damit ab, die Verriegelung eines Schotts zu überwinden, hinter dem die Fesselfeld-Modulatoren zu finden waren. Die Veränderungen der Zugangskombination durch SYR 21 schienen unüberwindlich zu sein. Der Traubeningenieur ordnete die Vermessung des Fesselfeldes an. Durch diese Maßnahme ließ sich feststellen, ob das Fesselfeld manipuliert worden war oder nicht. (Atlan 764)

Promettan widmete sich selbst der Analyse der von Hykenstaan übermittelten Daten. Er konnte zweifelsfrei feststellen, dass sich EVOLO im Psionischen Tor befand, sich allerdings völlig abgekapselt hatte und nicht aktiv war. (Atlan 764)

Dem Traubeningenieur gelang es, die erste Sequenz des Schlosskodes zu entschlüsseln. Die restlichen 255 Sequenzen löste seine Positronik innerhalb kürzester Zeit, da demjenigen, der den Kode verändert hatte, nur wenig Zeit geblieben war, um ihn zu manipulieren. Doch hinter dem Schott ergab sich ein neues Hindernis. Die Schalttafel des Hauptmodulationsfeldes wurde von einem Schutzschirm gesichert. Der Projektor für diesen Schirm befand sich im Inneren des Schirmfeldes. Promettan begann ein eigenes kleines Schirmfeld aufzubauen, das in seinen Spezifikationen jenem des fremden Schirmes glich. Dadurch wollte er eine Strukturlücke schaffen. (Atlan 764)

Die Bemühungen der Ikuser wurden durch die Entführung von Nom und Kusda gebremst. Gleichzeitig bot EVOLO den Hyptons eine Zusammenarbeit an. Er sprach die Sehnsucht nach Rache an, die die Hyptons empfanden, wenn sie an die in der Milchstraße erlittene Niederlage dachten. Kiart und Taleda sollten mit einem von den Hyptons bereitzustellenden Raumschiff in die Milchstraße aufbrechen und dort alle führenden Persönlichkeiten durch Infizierung mit Psi-Ablegern EVOLOS so verändern, dass ein totaler Zusammenbruch unabdingbar war. Als Gegenleistung verlangte EVOLO die Bereitstellung der vollen Kapazität des Psionischen Tores für eine begrenzte Zeit und die Verfügungsgewalt über die Ikuser. EVOLO wollte das Tor derart manipulieren, dass er durch die Aufnahme der psionischen Energien unabhängig vom Tor wurde und neue Aktionen setzen konnte. (Atlan 764)

Nach der Befreiung seiner Kinder kehrte Promettan wieder zum Psionischen Tor zurück. Er begann umgehend damit, EVOLO mit psionischen Energien vollzupumpen. Während des Aufladungsprozesses mit diesen Stabilisierungsenergien wurde die Ankunft der STERNSCHNUPPE gemeldet. Die Aktivtraube ordnete einen Angriff auf die LJAKJAR an. Plötzlich erfüllte eine milchig-weiße Wolke den gesamten Raum um Yumnard. EVOLO griff an. (Atlan 764)

Es war der Entität gelungen, sich völlig zu stabilisieren. Er produzierte vier psionische Pakete, von denen er eines im Inneren des Psionischen Tores explodieren ließ. Dadurch wurde der von der Aktivtraube initiierte Zustrom an Fremdenergien gestoppt. (Atlan 764)

Im System Ukenzia ergriffen die überlebenden Hyptons die Flucht. Promettan informierte EVOLO, dass die Stabilisierung nicht dauerhaft sein konnte und in 55 Tagen eine neuerliche Behandlung notwendig wurde. Dies nahm EVOLO in Kauf. Er war nun fähig, das Psionische Tor zu verlassen. (Atlan 764)

Atlan, der von den Schwierigkeiten EVOLOS durch den Überläufer Promettan erfuhr, sah endlich eine Möglichkeit, wirksam gegen die Entität vorgehen zu können. Er plante, das Psionische Tor zu zerstören. Als Unterstützung setzten die Daila eine schlagkräftige Flotte in Marsch. (Atlan 775)

Die im Tor stationierten 1200 Ikuser sollten auf Promettans Bitte hin befreit werden. Zu diesem Zweck machten auch Mutanten den Flug mit, um die Beeinflussung der Ikuser durch EVOLO und die Hyptons zu beseitigen. Sie sollten sodann nach Aklard gebracht werden, wo sie später entscheiden konnten, vorerst auf der Welt der Daila zu bleiben. (Atlan 775)

Unter dem Befehl von Dharys arbeiteten die Ikuser intensiv an einer Psi-Strahlung, die EVOLO auf Dauer stabilisieren sollte. Gleichzeitig versuchte der Daila, alle technischen Einrichtungen unter seine Kontrolle zu bringen. Die an Bord befindlichen Ikuser wurden mit dem Suggestivpotenzer gefügig gemacht. (Atlan 776)

Am 14. Mai 3820 begann eine dailanische Flotte gegen das Psionische Tor vorzugehen. Die TACK setzte Don Quotte beim Psionischen Tor ab. Der Roboter fand eine Schleuse und drang in das Tor ein. In der Beobachtungs- und Steuerzentrale war das Rotlicht eingeschaltet und niemand anzutreffen. Auf einem der Bildschirme war die Oberfläche Yumnards zu sehen. Ein verschwommenes Echo deutete auf energetische Aktivität und eine Metallansammlung hin. Don Quotte berechnete die Koordinaten dieses Phänomens. Der Roboter suchte die Hyperfunkanlage, um einen Funkspruch an Atlan abzusetzen. Doch bevor er sein Vorhaben in die Tat umsetzen konnte, erschien auf einem Bildschirm die Warnung, dass er getötet werden würde, sollte er den Sender aktivieren. Don Quotte wurde von vier stählernen Armen gepackt und festgehalten. Eine weitere Meldung warnte ihn davor, weitere Energiesysteme einzuschalten, andernfalls würde er zerquetscht werden. Der Ikuser Olk befreite den Roboter und brachte ihn in einen kugelförmigen leeren Tank, in sich auch Jokar und Fjeddertan aufhielten. (Atlan 776)

Dharys hüllte das Psionische Tor in einen neuartigen Schutzschirm, dessen Natur selbst Promettan nicht bekannt war. Don Quotte und die drei Ikuser wurden in ihrem Versteck von einem roten Energiefeld und einer Wand aus Formenergie eingeschlossen. Erst als er sich an die Zentralpositronik des Tores anschließen ließ und diese mit Informationen überschüttete, bis sie die Datenflut in einen separaten Speicher umleitete, konnte Don Quotte Zugriff auf einen Teil des Informationsspeichers erlangen. Der Roboter konnte die Sperre des Verstecks aufheben. Gleichzeitig fand er den Standort des Suggestivpotenzers heraus. Der Roboter zerstörte mit seiner Waffe mehrere Projektoren. Die Ikuser im Psionischen Tor schüttelten die Beeinflussung durch Dharys ab. (Atlan 776)

Atlan, Lomo Delvonk und Rut Jeunen wurden von der TZUKU-PZAN mittels eines Transmitters zum Psionischen Tor abgestrahlt. Unmittelbar nach ihnen kam auch ein Roboter der Hyptons an, der unter einem Arm einen zylindrischen Körper trug, sofort losstürmte und in den Gängen verschwand. Der Empfangstransmitter verging in einer schwachen Explosion. (Atlan 776)

Die Zentralpositronik des Tores meldete einen unlöschbaren Atombrand und ordnete die sofortige Evakuierung an. Hyptons hatten an zwei Stellen den Atombrand gelegt. Parla Singh schickte ein Raumschiff, das die Kampfgefährten und die Ikuser an Bord nahm. (Atlan 776)

Der Atombrand erreichte die Energievorräte des Psionischen Tores. Die folgenden Explosionen und der Ausbruch unkontrollierter Hyperenergien störten für einige Sekunden alle Kommunikationssysteme. Als von dem Psionischen Tor nur mehr Trümmer existierten, erschien EVOLO im Ukenzia-System. Die Entität hatte die Möglichkeit für eine notwendige Stabilisierung verloren. (Atlan 776)

Quellen

Atlan 756, Atlan 762, Atlan 764, Atlan 775, Atlan 776