Die Tage der Chadda

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 797)
A797 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Die Tage der Chadda
Untertitel: Ein Volk verläßt seine Heimat
Autor: Arndt Ellmer
Innenillustrator: Robert Straumann (1 x)
Erstmals erschienen: 1987
Hauptpersonen: Atlan, Promettan, Jaka Jako, Anima, Dschadda-Moi, Vetti, Burlom
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Cirgro, Barquass
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Im Berg Cirgrum wird Dschadda-Moi immer wieder in Gespräche über die Bestimmung des Volkes der Krelquotten und somit auch jene der Chadda verwickelt. Die Herrscherin ist der Meinung, dass der von dem Archivar Manthey geschaffene Berg gegen sie arbeitet. Kurz darauf werden Dschadda-Moi und ihre Wesire nach Tobly-Skan entführt.

Anima und die ehemaligen Gefangenen Pzankurs sind von Tobly-Skan nach Barquass unterwegs. Auf Wunsch Dschadda-Mois wird der Kurs nach Cirgro geändert. Während des Fluges erschüttern heftige Stöße das Raumschiff. Eine schemenhafte Gestalt bewegt sich auf die Besatzung zu. Die Bathrer wenden ihre Psi-Kräfte an, die aber von dem Schemen zurückgeworfen werden. Einrichtungsgegenstände gehen zu Bruch und im Boden bildet sich ein Riss. Das unbekannte Wesen stürzt sich auf Don Quotte. Der Roboter weicht aus und aktiviert seinen Schutzschirm, was den Schemen aber nicht aufhält. Der Pelz löst sich von dem Robotkörper ab, der auch einen Arm und ein Bein verliert. Mit dem restlichen Körper Don Quottes verschwindet der Schemen. Anima lässt den Flug nach Cirgro fortsetzen. Ohne zu wissen, was Anima wirklich weiß und will, stimmt Dschadda-Moi der Bitte zu, Anima in das Modell des Berges Cirgrum zu bringen.

Atlan, der die Entführung seiner Freunde ohnmächtig mitansehen musste, ist mit der STERNSCHNUPPE auf dem Weg nach Barquass. Bei einem Zwischenstopp kommt es zur Begegnung mit der MASCAREN. Atlan lässt augenblicklich eine Funkverbindung herstellen. Fliedo berichtet dem Arkoniden vom Verschwinden Fartuloons. Der Ikuser erzählt auch von der Befreiung der Gefangenen Pzankurs, bei der Tuschkan kräftig mitgemischt hat. Atlan schickt die MASCAREN nach Aklard, um Aksuum um die Entsendung eines Flottenverbandes zu bitten, der bei Tobly-Skan zur Verfügung gehalten werden soll. Dann setzt die STERNSCHNUPPE ihren Flug fort.

Als sich die STERNSCHNUPPE Barquass nähert, verschwindet der Planet von den Bildschirmen. Gleich darauf ist auch die Sonne hinter einer Raumkrümmung verborgen. Nach kurzer Zeit tauchen der Stern und sein Trabant wieder auf. Die Raumkrümmungen sind verschwunden. Ein heftiger Schlag trifft die STERNSCHNUPPE.

Auf Cirgro ist Vetti davon überzeugt, einen eventuellen Angriff EVOLOS zurückschlagen zu können. Unter der Führung der Chadda haben die Krelquotten begonnen, ihr uraltes Trauma abzulegen und mit ihren Fähigkeiten den anderen Völkern Manam-Turus beizustehen. Burlom, der sich mit etwa 200 Bathrern auf Cirgro aufhält, spürt eine Art Lockruf, der bei der Sinneswandlung der Krelquotten mitgewirkt hat. Auch auf Cairon sind die Bathrer in einer Art Wartestellung. Irgendetwas wird in der Galaxie vorbereitet. Die Stele ZUKUNFT nähert sich Vetti. Der Boden beginnt zu zittern. Ein Gleiter holt den Unterwesir und den Bathrer ab. Das neu errichtete und noch nicht fertiggestellte Gebäude, in dem das Modell des Berges untergebracht ist, stürzt teilweise ein. Der Boden hört auf zu beben. Die Chadda kehrt nach Cirgro zurück.

Vetti übergibt die Regierungsgewalt an Dschadda-Moi. Die Herrscherin lässt sich mit ihren vier Wesiren, Vetti, Anima, Questror und den übrigen Bathrern aus dem Schiff mit einem Gleiter zum Berg fliegen. Manthey verweigert Questror den Zutritt in das Modell. Die Steueranlagen im Inneren des Modells sind irreparabel zerstört. Doch Manthey braucht sie nicht mehr. Eine neue Epoche bricht an. Das LINK wird benötigt und Dschadda-Moi muss sich ihrer Aufgabe bewusst werden. Manthey nimmt die Eherne Tafel in sich auf. Ab jetzt existiert in Manthey eine Synthese aus Torquanturs und Krelquotten. Um Manam-Turu vor dem drohenden Zerfall zu retten, dürfen weder Guray noch EVOLO zu Manthey gelangen. Nach dem Verlassen des Berges stürzt das Gebäude endgültig zusammen und begräbt das Modell unter sich. Mit der beinahe bewusstlosen Anima auf den Armen stürmt Dschadda-Moi an den Rand der Stadt der tausend Wunder. Die Chadda weiß nun, dass sie das LINK-Bewusstsein wecken muss. Jeder Krelquotte muss zu einem Fragment-LINK werden. Die Stadt ist jedoch wie leergefegt. Dschadda-Moi und Anima treffen auf Burlom, an den, wie auch an alle Bathrer und Krelquotten auf Cirgro, der Ruf ergangen ist. Lediglich die Daila sind davon ausgenommen. Die Bathrer stellen das Brücken-LINK dar, da sie gewissermaßen eine Brücke zwischen Cairon und Cirgro errichten wollen, um alle Bathrer zu rufen. Bei der Beseitigung des Problems EVOLO wird es zahlreiche LINKS geben, die alle aktiv werden, da die Krelquotten ihre selbstgewählte Isolation aufgegeben haben.

Die Krelquotten haben sich in der östlich der Stadt liegenden Ebene versammelt. Eine kilometerlange Gasse in das Zentrum der Menge wird freigelassen. Alle Krelquotten Cirgros und hier. Dschadda-Moi begibt sich zum Zentrum der Ebene. Anima bleibt zurück.

Die STERNSCHNUPPE wird immer wieder von heftigen Stößen getroffen. Rüttelnde Schwingungen lassen die Besatzungsmitglieder erzittern. Ein Gravitationssog hat das Schiff erfasst. Promettan und Jaka Jako errechnen den günstigsten Zeitpunkt, um den Strudel verlassen zu können. Ein Verbleib im Sog würde das Ende der STERNSCHNUPPE bedeuten. Jaka Jako und Atlan beobachten einen hellen Schatten in der Kommandozentrale, der sich zu einem schwarzen Schemen verdichtet. Plötzlich materialisieren weitere Schatten und greifen sofort an. Atlan feuert seinen Strahler ab. Der getroffene Schatten wird jedoch nur stärker und wendet sich dem Ausgangspunkt des Energiestrahls zu. Promettan projiziert ein Fesselfeld auf einen der Schatten, der die Körperform eines Daila annimmt und sich in einem Energieblitz auflöst. Der nächste von Promettan eingefangene Schatten wird zu einem Krelquotten. Der Fesselfeldprojektor stellt seinen Dienst ein. Nur die Individualschirme schützen die drei Gefährten vor den anstürmenden Schatten. Übergangslos verschwinden die Schatten. Der STERNSCHNUPPE gelingt es, dem Gravitationssog zu entkommen. Das Schiff spielt Aufnahmen von Traykon-Schiffen ab, die die STERNSCHNUPPE verfolgen. Der Angreifer kann also nur EVOLO oder Pzankur sein. Die Einheiten eröffnen das Feuer. Eine kurze Linearetappe bringt die STERNSCHNUPPE aus dem Gefahrenbereich.

Dschadda-Moi spricht zu ihrem Volk, den Torquanturs. Sie verkündet, dass EVOLO nicht der Feind sei, der bekämpft werden muss. Es wird aber zu einer Auseinandersetzung mit ihm kommen. Die Chadda berichtet von der Vergangenheit und dem psionischen Impuls, der seit der Zündung der Psisonne in allem Lebenden und Unbelebten vorhanden ist. Der Berg hat seine beiden Aufgaben erfüllt. Einerseits bewahrte er das Wissen der Torquanturs und griff rechtzeitig in die Geschichte in, andererseits sorgte er dafür, dass die Krelquotten zum richtigen Zeitpunkt das Richtige taten. Manthey schaltet sich ein. Er erklärt, dass die Torquanturs eine eigenständige Existenz führen werden – ohne Torquanturs und Krelquotten. Die Torquanturs werden zu Fragment-LINKS werden und den Bathrern helfen, deren Aufgaben als Brücken-LINK zu erfüllen.

Die Krelquotten verfallen in einen eigentümlichen Singsang, in dessen Verlauf ihr Pelz heller wird und für alle Individuen eine einheitliche Farbe annimmt. Anima verstärkt Dschadda-Mois Kräfte.

In der Zwischenzeit haben Burlom und die Bathrer, unterstützt von Vetti und einer Gruppe Krelquotten, eine Verbindung mit den auf der Hochebene von Shurlag weilenden 4000 Priestern und Priesterschülern hergestellt. Die Priester, die sich als Erhalt-LINK fühlen, bitten die Daila, nach Barquass gebracht zu werden. Die Krelquotten auf Cirgro werden die Daila ebenfalls bitten, sie nach Barquass zu transportieren. Den Zeitpunkt des Abfluges wird jedoch nicht Dschadda-Moi bestimmen, sondern Vetti. Die Chadda wendet sich in einer psionischen Botschaft zum letzten Mal an ihr Volk. Sie erzählt von der Zündung der Psisonne, von den Irrtümern und Leistungen der Torquanturs, von ihrer eigenen Jugend, on ihrem Namen auf der Ehernen Tafel, ihrer Ernennung als Herrscherin, dem Aufbruch von Cirgro, um ihrem Volk das Trauma zu nehmen. Sie grüßt letztmalig ihr tapferes und edles Volk. Die Chadda beginnt zu schrumpfen und löst sich auf. Millionen psionischer Teilchen, von denen jedes ein winziges Fragment ihres Bewusstseins trägt, dringen in die Körper der Krelquotten ein. Es gibt kein Teilchen zuwenig und keines zuviel.

Die Daila holen die Krelquotten ab, die nur mehr über geringe bis gar keine Psi-Fähigkeiten mehr verfügen. Nur Vetti und wenige hundert haben ihre vollen Kräfte behalten. Anima trifft bei ihrer Wanderung durch die Stadt der Tausend Wunder, deren Bauwerke wie auch alle anderen auf Cirgro von den Krelquotten zerstört wurden, auf Questror, der bereit ist, mit Guray in Verbindung zu treten. Dieser ist einverstanden, die Krelquotten und die Bathrer auf Barquass aufzunehmen. Guray übermittelt die psionischen Koordinaten des Planeten. Anima leitet sie umgehend an Vetti weiter. Guray will von Anima wissen, wer den verlorenen Bruder – EVOLO – finden kann. Auch fragt er nach Schutz vor dem Abtrünnigen – Pzankur. Die Vardi hat keine Antwort. Questror löst sich auf.

Anima ruft laut nach EVOLO. Vetti begibt sich mit den Krelquotten in einer psionischen Gewaltteleportation als Vorhut nach Barquass.

Atlan erhält Funkkontakt mit Aklard. Aksuum informiert den Arkoniden über die Bereitstellung des gewünschten Flottenverbandes. Der Daila berichtet auch über den Exodus der Krelquotten und der Bathrer nach Barquass und über Anima, die sich noch auf Cirgro aufhalten müsste. Auch die STERNSCHNUPPE wendet sich nach der Welt Gurays. Atlan weiß, dass der wirkliche Gegner um die Macht in Manam-Turu nicht EVOLO oder Guray ist, sondern Pzankur.

Das abtrünnige Paket Pzankur greift Cirgro an. Überall tauchen Schemen auf, die sich rasch verfestigen und somit zu einer Gefahr für die Krelquotten werden. Die waffenlosen Krelquotten sind den Angriffen der Schemen hilflos ausgesetzt. Es gibt Tote und Verwundete. Jener Teil Pzankurs, der sich in der Gestalt eines Daila auf Cirgro befindet, entdeckt Anima. Die Vardi setzt all ihre Kraft gegen den Pzankur-Teil ein. Der Körper zerfließt, nimmt alle möglichen Formen an und verliert einen Teil seiner Substanz. Dann wird er transparent und unsichtbar. Ein mentaler Hilferuf erreicht Anima. Sie eilt zum Modell des Berges Cirgrum. Die Berieselungsanlage funktioniert nicht mehr und das gläserne Dach ist zerbrochen. Der unversehrt gebliebene Berg braucht unbedingt Wasser. Eine goldgelb leuchtende Gießkanne erscheint, die von Anima an einem geborstenen Rohr gefüllt wird. Wie ein Schwamm saugt der Berg die Flüssigkeit auf. Nach zahlreichen Kannen schleudert der Berg psionische Eruptionen davon. Die Schemen werden weggefegt und teilweise in den Wahnsinn getrieben. Nun haben die Krelquotten genügend Zeit, um in den Raumschiffen ihre Heimatwelt zu verlassen. Anima ist die nächsten Tage damit beschäftigt, den Berg zu gießen. Als der letzte Krelquotte den Planeten verlassen hat, fordert Manthey Anima auf, an Bord der ZUKUNFTSBOTE zu gehen.

Vetti ist mit seinen Getreuen auf Barquass wohlbehalten angekommen. Ein Gesandter Gurays in der Körperform eines Daila mit einer in den Farben des Regenbogens schillernden Haut heißt sie willkommen. Die Krelquotten schließen sich psionisch zu Vetti zusammen – dem Empfangs-LINK.

Die ZUKUFTSBOTE erreicht Barquass. Die Schiffe der Daila mit den Krelquotten an Bord werden von Pzankurs Traykon-Schiffen angegriffen. Einen dringenden Anruf von der STERNSCHNUPPE nimmt Anima zunächst nicht an. Ein Beiboot eines Daila-Schiffes bringt Chipol auf die STERNSCHNUPPE. Thykonon und seine Getreuen werden zu den 4000 Priestern gebracht. Die ZUKUNFTSBOTE fliegt jenen Teil der Flotte an, der die Krelquotten aufgenommen hat. Endlich stellt Anima einen Funkkontakt zu Atlan her. Sie verlangt, dass der Arkonide vorerst nicht eingreifen soll. Die Krelquotten erlangen ihre vollen Psi-Kräfte zurück und können sich daher selbst helfen. Mit dem Hinweis, dass sie selbst nicht weiß, was geschehen wird, schaltet die Vardi ab.

Ein psionischer Kampf zwischen den Krelquotten und Pzankur entbrennt. Ein gewaltiger psionischer Blitz entlädt sich und ermöglicht der Flotte der Daila mit der ZUKUNFTSBOTE den Durchbruch und die Landung auf Barquass. Die Traykon-Schiffe Pzankurs wenden sich nun gegen die STERNSCHNUPPE und die Daila-Einheiten mit den Bathrern an Bord. Atlan ordnete den Rückzug an.

Chossoph materialisiert auf der STERNSCHNUPPE. Guray spricht durch seinen Gesandten. Er erklärt, dass es auf Barquass nun zwei Lebewesen gibt – Guray und Vetti. Anima wartet in ihrer Gestalt auf das fehlende Steuer-LINK. Chossoph löst sich auf und lässt den Geisterdolch zurück. Die Krelquotten haben sich also zu einem einzigen Lebewesen vereinigt, das nun an der Seite Gurays existiert. Ein Traykon-Schiff landet ungehindert auf Barquass.

Auf Cirgro beginnt der Berg zu wachsen, bis er in die hohen Schichten der Atmosphäre ragt. Seine Flanken leuchten golden. Manthey ist jetzt die einzige intelligente Form von Existenz auf dem Planeten. Er hat einen Evolutionssprung ausgeführt und nennt seine Welt wieder Torquan.

Anmerkung: Im Vorspann wird als Zeitraum des Geschehens das Jahr 3280 genannt.

Innenillustration