Nacht (Mond)

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Nacht ist der einzige Mond des Planeten Nancanor.

Übersicht

Nacht ist der größte Mond des Systems und weist 0,44 Erdmassen auf. Er gleicht in vieler Hinsicht dem solaren Merkur, ist ebenfalls ein Einseitendreher wie Luna und benötigt für einen Umlauf um Nancanor 8,16 Tage. Dadurch liegt er andauernd im Mittelpunkt des von dem Planeten geworfenen Schattens. (Polychora 1)

Die dünne Atmosphäre des Mondes ist reich an Metallen und Silikaten. Auf der dem Planeten abgewandten Seite des Mondes herrschen Temperaturen von 80 Grad Celsius, die durch den Wärmeaustausch hervorgerufen werden. Auf der dem Planeten zugewandten Seite steigen die Temperaturen bis auf 860 Grad Celsius. Die Schwerkraft beträgt 0,7 Gravos. (Polychora 1)

Tief im Inneren des Himmelskörpers hatten die Piraten heimlich die Station Kernblase geschaffen. (Polychora 1)

Kernblase

Diese Station der Piraten besteht aus einigen Kunststoffkuppeln, die in einer großen Magmakammer errichtet und abgedichtet wurden, um die Flutung mit einer atembaren Atmosphäre zu ermöglichen. Diese Magmakammer war auf natürliche Weise entstanden und befand sich auf der dem Planeten Nancanor abgewandten Seite des Mondes. Einst hatte es hier eine Bergwerksanlage der Springer gegeben, die nach Schneeflocken gesucht und dazu einen 14 Kilometer tiefen, senkrecht nach unten führenden Schacht gruben und die Magmakammer zu einem 400 Meter durchmessenden, kuppelförmigen Hohlraum ausgebaut hatten. Zahlreiche Stollen und Schächte führten weiter in das Innere des Mondes. (Polychora 1)

Die Magmakammer konnte im Jahre 3126 über eine Transmitterverbindung von Asther erreicht werden. Daneben gab es aber auch noch einen Schacht von 120 Metern Durchmesser, der sich zwischen der Magmakammer und der Mondoberfläche erstreckte und eine durchdachte Luftschleusenkonstruktion enthielt. Die Piraten transportierten sperrige Güter durch diesen Schacht. Der Vorgang wurde zumeist während der häufig auftretenden Sonnenstürme durchgeführt, um eine Entdeckung zu vermeiden. Um bei einer eventuell notwendigen Flucht von Nacht die kostbare Ausrüstung nicht zurücklassen zu müssen, stand eine Korvette bereit. (Polychora 1)

Die 80 mal 80 mal 80 Meter messende Hochleistungspositronik der Station stammte aus den Beständen der USO und wurde Tipa Riordan nach dem Ende der Monolith-Krise für ihre Unterstützung zur Verfügung gestellt. (Polychora 1)

Geschichte

Bereits 3090 rückte der Mond in das Visier der Piraten um Tipa Riordan. Zu dieser Zeit hatte die Piratenführerin vom Kult der feurigen Wiedergeburt erfahren. Die Piraten entdeckten mit den Einrichtungen der BUTTERFLY ein merkwürdiges physikalisches Phänomen und richteten tief unter der Mondoberfläche einen geheimen Beobachtungsposten ein. Im Jahre 3126 bildeten 40 Wissenschaftler und Techniker die Besatzung dieses Stützpunktes, die eine strukturelle Störung des Universums untersuchten. (Polychora 1)

Am 6. September 3126 ging ein Einsatzkommando verloren. Ganus a That wollte sofort ein Hilfsteam aussenden, was besonders bei Denzen Hesper auf Missfallen stieß. Das Orakel meldete sich zu Wort und empfahl, dass Ganus a That selbst die Aktion ausführen sollte. Myriam Weyport schlug vor, die Chefin Tipa Riordan über die Lage zu informieren. Da niemand gegenteiliger Meinung war, setzte der Marsianer einen Hyperfunkspruch ab. (Polychora 1)

Die Piratenführerin begab sich in Begleitung ihres Ersten Wesirs Faun Malkovoch nach Nacht in die Kernblase und ließ sich persönlich Bericht erstatten. Ganus a That erhielt die Anweisung, ein Team zusammenzustellen, das in die Störung vordringen sollte. Der Marsianer wählte Ropander Tin, Itter Krispen, das Orakel mit seinem GLADIATOR-Roboter und ein Kontingent Roboter aus. (Polychora 1)

Das Höhlenlabyrinth begann sich zu verändern. Schließlich versperrte eine schwarz gefärbte massive Eiswand den Weg. Zwei Roboter, die vorausgeschickt worden waren, meldeten sich nicht mehr. Eine drei Meter hohe Spalte, die den Teammitgliedern bisher nicht aufgefallen war, erstreckte sich weit in das Eis hinein. Ganus a That schickte einen GLADIATOR in die Spalte, der sich nicht weiter als 400 Meter entfernen durfte. Genau in dieser Entfernung blieb der Roboter stehen und meldete eine weitere Höhle. Der Marsianer folgte dem Roboter. Dicht hinter ihm waren Tin und Krispen. A That bemerkte, dass sich der Spalt hinter ihm wieder verschloss. Der Epsaler und der Archäologe waren verschwunden. Die bisher einwandfrei funktionierende Funkverbindung zum Orakel und Tipa Riordan war zusammengebrochen. (Polychora 1)

Ganus a That erreichte eine lichtdurchflutete Höhle. Hinter ihm war der Spalt im Eis deutlich zu sehen. Auch seine Gefährten und die Roboter waren da. Das Orakel bestätigte dem Marsianer, dass er einer Illusion aufgesessen war. Diese stellte nur einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden Phänomene in der Störungszone dar. Nebel und andauernde Leuchterscheinungen erschwerten der Gruppe das Vordringen. Eine riesige Höhle tat sich vor den Teammitgliedern auf. In einer Nische fanden sie einen Mann, der allerdings nicht der verschollenen Expedition angehört hatte. Der Terraner wurde von einem Roboter aufgenommen. Das Orakel ordnete den Rückzug an, da sich das Eis aufzulösen begann und neue Strukturen formte. Mit stetig wachsender Furcht durchflogen die Piraten den Spalt im Eis. Unbeschadet erreichten sie die Kernblase. Der Hyperphysiker Sheyfun sah den Quantenschaum als Ursache für die Störungen. Die Hyperfunkanlage fing Datenfragmente auf, die aus einer möglichen Zukunft stammten. (Polychora 1)

Tipa Riordan ordnete den geordneten Rückzug der Wissenschaftler aus der Kernblase an. Im Gegenzug wurden Söldner der BUTTERFLY per Transmitter nach Nacht gebracht. Die Piratenlady wurde von dem Orakel über dessen Sichtung einer Enklave informiert, die aus unzähligen Welten bestand, die aus dem Nichts geschaffen wurden und wieder vergingen. Das Orakel war der Meinung, aus der strukturellen Störung in diese Enklave gelangen zu können. (Polychora 1)

Riordan und das Orakel suchten die medizinische Station auf, wo der Unbekannte aus seinem tiefen Schlaf erwacht war. Bekanntlich war der Terraner im Inneren der strukturellen Störung gefunden worden. Er berichtete davon, dass er von Lordadmiral Atlan geschickt worden war, um die Bedrohung der Milchstraße abzuwenden und den Durchgang so schnell wie möglich zu verschließen. Der Unbekannte stellte sich als Galverin Schmidt vor. (Polychora 1)

Nach der vollständigen Räumung der Kernblase löste sich die Störungszone auf. Dem Orakel gelang es, sich mit der Positronik in einer stählernen Kugel durch den Schacht zu katapultieren. Die Kugel wurde von der BUTTERFLY aufgenommen. Der Zusammenbruch der Zone verursachte einen Hohlraum von etwa 20 km Durchmesser. (Polychora 3)

Quellen

Polychora 1, Polychora 3