Nanomitter

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Nanomitter sind extrem miniaturisierte Transmitter, die von den Kanequa im Tartaros verwendet werden. Sie entstehen durch das Zeichnen spezieller Runen mit einer kreideartigen Substanz aus Hyperkristallen und Nanomaschinen. (PR 3401)

Übersicht

Die sogenannte Nanomitterkreide besteht aus pulverisierten Hyperkristallen und winzigen Nanomaschinen. Beim Zeichnen richten die Nanomaschinen die Kristallsplitter so aus, dass für wenige Augenblicke ein zweidimensionales Entstofflichungsfeld entsteht. Auf diese Weise bildet die Zeichnung einen extrem miniaturisierten Transmitter, der nur einmal verwendet werden kann. (PR 3401)

Die verwendeten Runen dienen als Adresscodes für bestimmte Zielorte innerhalb eines Transportnetzes. Die korrekte Zeichnung allein genügt jedoch nicht in jedem Fall für die Benutzung eines Portals. Zusätzlich kann eine Zugriffsberechtigung erforderlich sein. Ohne diese lässt sich zwar ein Portal öffnen, der Durchtritt wird jedoch durch eine unsichtbare Barriere verhindert. (PR 3401)

Die als Runenmacher bezeichneten Spezialisten der Kanequa verfügen über besondere Kenntnisse des Transportsystems. Nach Angaben des Runenmachers Remmet-Pog können sie Zugriffsberechtigungen erteilen und entziehen. Einzelne Verbindungen können offenbar auch gezielt gesperrt werden. (PR 3401)

Das Katalogisieren der Runen ist bei den Kanequa unter Todesstrafe verboten. Eine vollständige Sammlung der Zeichen, ihrer Zielorte und möglichen Sonderfunktionen könnte Unbefugten Zugang zum Transportnetz verschaffen. Insbesondere die Zaliden könnten dadurch nach Einschätzung der Kanequa erneut Zugriff auf das System erhalten. (PR 3401)

Die Technologie weist funktionale Ähnlichkeiten mit dem Metadukt und anderen bekannten Transmittersystemen auf. Ihre extreme Miniaturisierung überstieg jedoch die technischen Möglichkeiten der Terraner. Anzu Gotjian schätzte, dass ein vergleichbarer Nachbau außerhalb des Tartaros sechs bis zehn Jahre Grundlagenforschung und erhebliche Ressourcen erfordern würde. (PR 3401)

Geschichte

Am 16. Oktober 2266 NGZ untersuchten Liam Barstow und Anzu Gotjian eine Probe der kreideartigen Substanz, mit deren Hilfe der Kanequ Garrian-Zin zuvor ein Transportportal geöffnet hatte. Dabei erkannten sie die Kombination aus Hyperkristallen und Nanomaschinen. Anzu bezeichnete die Technologie als Nanomitter. (PR 3401)

Nachdem Perry Rhodan und seine Begleiter auf einer spiralförmigen Rampe im Tartaros mit einer bewaffneten Patrouille der Kanequa zusammengestoßen waren, erbeuteten sie einen Gürtel mit mehreren Kreidestücken. Rhodan zeichnete daraufhin die Runen nach, die Garrian-Zin bei seiner Flucht verwendet hatte. Zwar öffnete sich ein Portal, Rhodan konnte es wegen fehlender Zugriffsberechtigung jedoch nicht durchschreiten. (PR 3401)

Als weitere Kanequa die Gruppe bedrängten, half Remmet-Pog den Terranern bei der Flucht. Nachdem der zunächst vorgesehene Zugang gesperrt war, öffnete es ein Portal zu einer Transmitterstation im Abschnitt 8 der Schachttiefe 21. Als Rhodan versehentlich eine der gezeichneten Glyphen beschädigte, erlosch das Portal. Er ergänzte die beschädigte Linie anhand seiner Erinnerung und konnte die Verbindung dadurch erneut öffnen. (PR 3401)

Quelle

PR 3401