Garrian-Zin

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Garrian-Zin war ein Kanequ und der Mundschenk des als Erretter verehrten Dilial-Gor. (PR 3400)

Erscheinungsbild

Er besaß das für die Kanequa typische  Wikipedia-logo.png faunähnliche Erscheinungsbild. Sein Gesicht war türkisblau, seine Augen grünbraun. Je nach Lichteinfall wirkten sie jedoch deutlich blauer. Drei lange Ohren lagen dicht am Kopf. (PR 3400)

Im Gegensatz zu den zuvor angetroffenen Kanequa trug er ein ledernes Gewand, das bis zu seinen Knien reichte, sowie einen Patronengürtel. In diesem befanden sich anstelle von Munition mehrere daumendicke Stifte aus einer stumpfen, kalkartig wirkenden Substanz, die Perry Rhodan an altmodische  Wikipedia-logo.png Schulkreide erinnerte. (PR 3400)

Charakterisierung

Garrian-Zin trat gegenüber Fremden zunächst höflich und entgegenkommend auf. Er entschuldigte sich für die Angriffe seiner Artgenossen und zeigte sich bereit, Missverständnisse aufzuklären. Sein freundlicher Umgangston änderte jedoch nichts daran, dass er die Interessen der Kanequa entschieden vertrat und ihre Forderungen als nicht verhandelbar darstellte. (PR 3400)

Er verfügte über Autorität gegenüber anderen Kanequa, die seinen Anweisungen Folge leisteten. Im Umgang mit Perry Rhodan trat er selbstsicher auf und ließ sich durch dessen Einwände gegen die geplante Opferung von Arion Mbinguni nicht von seinem Vorhaben abbringen. Dabei scheute er auch vor der Androhung von Gewalt nicht zurück. (PR 3400)

Garrian-Zin verehrte Dilial-Gor und betrachtete dessen bevorstehende Befreiung als erstrebenswert. Die Aussicht, dass der Erretter nach langer Gefangenschaft wieder tätig werden könnte, erfüllte ihn mit Freude. (PR 3400)

Geschichte

2266 NGZ

Am 15. Oktober 2266 NGZ begegnete Garrian-Zin Perry Rhodan, Meghan Ontares und Anzu Gotjian in einer kugelförmigen Station innerhalb des Tartaros. Die drei Terraner waren auf der Suche nach dem verschwundenen Hyperphysiker Arion Mbinguni und hatten sich nach mehreren bewaffneten Auseinandersetzungen einer Übermacht von Kanequa ergeben. (PR 3400)

Garrian-Zin stellte sich als Mundschenk des Erretters vor und entschuldigte sich für die Angriffe seiner Artgenossen. Er erklärte, dass das Eindringen der Terraner in den Herrschaftsbereich der Kanequa unerwartet erfolgt sei. Auf seinen Befehl hin nahmen die Kanequa ihre Waffen herunter. Den Terranern wurde zunächst Bewegungsfreiheit innerhalb der Station gewährt. (PR 3400)

Garrian-Zin erkundigte sich nach der Herkunft der Fremden und wollte wissen, in welcher Galaxie sich ihre Heimat befand. Dabei verwendete er die alten Bezeichnungen Ammandul und Poshcooris für die Milchstraße sowie Hathorjan für Andromeda. Die genaue Zuordnung dieser Namen war ihm zunächst nicht bekannt. Rhodan bestätigte ihm, dass es sich um frühere Bezeichnungen der Milchstraße beziehungsweise ihrer Nachbargalaxie handelte. (PR 3400)

Der Mundschenk erklärte, dass der PHOENIX die Station aktiviert und den Schacht geöffnet habe. Das Raumschiff halte die Verbindung zum Universum der Terraner offen und werde deshalb als »Schachtöffner« benötigt. Die Kanequa beabsichtigten, den PHOENIX in ihren Besitz zu nehmen und als Streitwagen Dilial-Gors einzusetzen. (PR 3400)

Auf Rhodans Nachfrage bestätigte Garrian-Zin, dass Arion Mbinguni den Platz Dilial-Gors unter einem Kerkerschirm in einer Maschine tief im Tartaros einnehmen sollte. Der Hyperphysiker war nach Garrian-Zins Angaben bei seiner Materialisierung im Metadukt als Opfergabe markiert worden. Durch den Austausch sollte der seit Generationen gefangene Erretter befreit werden. Ein Kanequ konnte diese Funktion nicht übernehmen. Garrian-Zin machte deutlich, dass sich die Terraner dem Austausch nicht widersetzen konnten. (PR 3400)

Nach seiner Befreiung sollte Dilial-Gor mit dem PHOENIX die Galaktischen Herde entzünden und das Dunkle Auge neutralisieren. Garrian-Zin betrachtete diese Vorhaben als vorbereitet und durchführbar. Rhodan befürchtete dagegen, dass sie eine Gefahr für ganze Galaxien darstellen könnten. (PR 3400)

Im weiteren Verlauf nahm Garrian-Zin einen kreideartigen Stift aus seinem Gürtel und zeichnete damit Symbole auf eine Korridorwand. Daraufhin öffnete sich ein Portal, das unmittelbar in den Maschinenraum des PHOENIX führte. Rhodan nutzte diese Gelegenheit und sprang hindurch. Die Kanequa folgten ihm, doch die Bordintelligenz Sky errichtete rechtzeitig einen Schutzschirm, der den Terraner vor ihrem Beschuss bewahrte. (PR 3400)

Später vereinbarte Rhodan mit Garrian-Zin ein Treffen im Hangar des PHOENIX. Dort bot er die Übergabe des Schiffes unter der Bedingung einer friedlichen Einigung an. Garrian-Zin bestand darauf, dass sich Rhodan und Liam Barstow seinem Willen unterwarfen, und drohte ihnen andernfalls mit dem Tod. Rhodan und Barstow begaben sich während der Verhandlungen zum Metadukt. (PR 3400)

Rhodan stellte Garrian-Zin ein Ultimatum: Die Kanequa sollten den PHOENIX innerhalb einer Minute verlassen, da Sky andernfalls einen kurzen Überlichtsprung unmittelbar in die kugelförmige Station ausführen würde. Garrian-Zin bezweifelte, dass die Terraner dazu in der Lage waren, und griff erneut zu seiner Kreide, um ein Portal zu öffnen. (PR 3400)

Sky versetzte Rhodan, Liam Barstow, Meghan Ontares und Anzu Gotjian mit dem Metadukt in den Tartaros. Anschließend wartete die Bordintelligenz, bis Garrian-Zin und möglichst viele Kanequa den PHOENIX durch ihre Portale verlassen hatten. Danach führte Sky den angekündigten Überlichtsprung aus, bei dem das Schiff und die kugelförmige Station zerstört wurden. Die Verbindung nach Terra brach ab. (PR 3400)

Garrian-Zins weiteres Schicksal blieb unbekannt. (PR 3400)

Quelle

PR 3400