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Arion Mbinguni war ein terranischer Hyperphysiker und Entwickler des Metadukts, eines Fiktivtransmitters terranischer Bauart. (PR 3400)
Erscheinungsbild
Im Jahr 2266 NGZ war er 57 Jahre alt. Mbinguni besaß kurze schwarze Haare, eine aufrechte Haltung und breite Schultern. Seine athletische Erscheinung ließ ihn wie einen Leistungssportler wirken. Er trug eine pragmatische Funktionskleidung. (PR 3400)
Charakterisierung
Mbinguni war ein begabter Hyperphysiker, der sich mit großer Begeisterung seiner Forschungsarbeit widmete. Er war von der Bedeutung des Metadukts überzeugt und erhoffte sich von dessen erfolgreicher Erprobung einen bedeutenden wissenschaftlichen Durchbruch. Bei der Vorbereitung seiner Experimente legte er großen Wert auf Sorgfalt und die Durchführung umfangreicher Simulationen. (PR 3400)
Im persönlichen Umgang zeigte er Humor und Selbstbewusstsein. Gegenüber Perry Rhodan, mit dem ihn eine Freundschaft verband, trat er ungezwungen auf und neckte ihn gelegentlich. Auch zu seiner Verlobten Meghan Ontares pflegte er einen vertrauten und liebevollen Umgang. (PR 3400)
Geschichte
2266 NGZ
Am 15. Oktober 2266 NGZ bereitete Arion Mbinguni in seiner Forschungsanlage auf Terra die entscheidende Erprobung des Metadukts vor. Das Gerät war das Ergebnis eines langjährigen Forschungsprojekts, mit dem er erstmals einen Fiktivtransmitter terranischer Bauart verwirklichen wollte. Als Grundlage und Inspiration hatten ihm die Untersuchungen eines Fiktivtransmitters der Wyconder gedient, dessen Technologie er trotz jahrelanger Bemühungen nicht vollständig entschlüsseln oder kopieren konnte. (PR 3400)
Kurz vor dem Experiment erhielt Mbinguni Besuch von Perry Rhodan. Die beiden Wissenschaftler waren miteinander befreundet. Mbinguni erläuterte Rhodan die Bedeutung seines Vorhabens und zeigte sich überzeugt, dass der Metadukt funktionieren würde. Vor dem Aufbruch zum PHOENIX, der als Versuchsträger diente, erhielt er außerdem eine persönliche Nachricht seiner Verlobten Meghan Ontares. (PR 3400)
Gemeinsam mit Rhodan stellte sich Mbinguni den Fragen der Journalistin Sarai Beranghi, die ein Exklusivinterview über das bevorstehende Experiment führte. Dabei erklärte er, dass sein Team den ersten Fiktivtransmitter terranischer Bauart entwickle. Er räumte ein, dass die Technologie noch nicht vollständig erprobt war, zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die bevorstehenden Tests einen Durchbruch bringen würden. (PR 3400)
An Bord des PHOENIX traf Mbinguni auf Meghan Ontares, Liam Barstow und Anzu Gotjian. In der Lounge des Raumschiffes war der Metadukt aufgebaut worden. Der erste Versuch bestand darin, einen kleinen Metallwürfel ohne Empfangsstation an einen vorher festgelegten Punkt in Mbingunis Forschungsanlage auf Terra zu versetzen. Liam Barstow übernahm die Aktivierung des Geräts. (PR 3400)
Der Versuch gelang, und der Metallwürfel materialisierte am vorgesehenen Zielort. Unmittelbar darauf wurden jedoch alle Anwesenden von heftigen Schmerzen getroffen und verloren das Bewusstsein. Nach ihrem Erwachen stellte die Bordintelligenz Sky fest, dass der PHOENIX von einem undurchdringlichen hyperenergetischen Feld eingeschlossen war. (PR 3400)
Die Untersuchungen ergaben, dass der Metadukt die Diebstahlsicherung des ebenfalls an Bord befindlichen wycondrischen Fiktivtransmitters ausgelöst hatte. Nachdem die Wyconderin Terrybor die Sicherung deaktiviert hatte, zog sich das Energiefeld zu einem Glutball zusammen, der auf Terra zuraste. Mbingunis Metadukt begann sich währenddessen wiederholt unkontrolliert zu aktivieren. (PR 3400)
Der Glutball schlug etwa 200 Kilometer von Mbingunis Forschungsanlage entfernt im Indischen Ozean ein und öffnete dort einen gewaltigen Schacht, der später als Tartaros bezeichnet wurde. Kurz darauf traf eine Energieentladung des Metadukts Mbinguni, der in den käfigartigen Aufbau des Geräts stürzte und entmaterialisierte. (PR 3400)
Mbinguni erschien innerhalb des Schachts und fiel mit einer konstanten Geschwindigkeit von etwa 300 Kilometern pro Stunde in die Tiefe. Sein SERUN war in zahlreichen Funktionen beeinträchtigt, darunter auch das Flugaggregat. Da eine eigenständige Rettung nicht möglich war, wurde Mbinguni schließlich durch seinen SERUN in einen Heilschlaf versetzt. Der PHOENIX folgte ihm, konnte ihn aufgrund der besonderen hyperphysikalischen Bedingungen des Schachts jedoch nicht einholen. (PR 3400)
In einer Tiefe von etwa 980 Kilometern wurde Mbingunis Sturz kurz vor einer kugelförmigen Station durch eine unbekannte Kraft abgebremst. Eine Öffnung entstand, durch die er in das Bauwerk aufgenommen wurde. Dort geriet er in die Gewalt der Kanequa. Diese nahmen ihm seinen SERUN ab und transportierten ihn auf einer Trage durch die Station. Mbinguni konnte sich nicht bewegen und verstand die Sprache seiner Bewacher nicht. (PR 3400)
Später erklärte Garrian-Zin, der Mundschenk des als Erretter verehrten Dilial-Gor, dass Mbinguni bei seiner Materialisierung im Metadukt als Opfergabe markiert worden sei. Er sollte den Platz Dilial-Gors unter einem Kerkerschirm in einer Maschine tief im Tartaros einnehmen und dadurch dessen Befreiung ermöglichen. Nach Garrian-Zins Angaben konnte ein Kanequ diese Funktion nicht übernehmen. (PR 3400)
Perry Rhodan, Meghan Ontares und Anzu Gotjian versuchten, Mbinguni zu befreien. Als die Kanequa jedoch den PHOENIX übernehmen wollten, ließ Sky das Schiff und die kugelförmige Station zerstören, um die Verbindung zum Standarduniversum zu unterbrechen. Mbingunis weiteres Schicksal blieb zunächst unbekannt. (PR 3400)
Quelle