Neu-Formatierung

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Die Neu-Formatierung war eine von den Sayporanern angewandte Methode der Gehirnwäsche.

Methode

Zwecks Neu-Formatierung verführten die Sayporaner zahlreiche terranische Kinder und Jugendliche dazu, über Transitparkette ins Banteira-System auf den Planeten Gadomenäa überzuwechseln. Hier erhielten sie in der Halle Sternenfall zunächst einen sogenannten Willkommensstern. Dieser setzte sich auf die Stirn und manipulierte den Hormonhaushalt des Gehirns, um das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen zu den Sayporanern zu stärken. Nachdem sich die Kinder und Jugendlichen einige Tage eingewöhnt hatteen, wurde die Myelinisierung des Gehirns rückgängig gemacht, damit die Kinder und Jugendlichen alles Wissen, das ihnen vermittelt wurde, wie die prägenden ersten Eindrücke eines Neugeborenen aufnahmen. Unterstützt wurde der Vorgang der Neu-Formatierung, indem die Kinder und Jugendlichen regelmäßig größeren Dosen des Hormons Oxytocin ausgesetzt wurden. Außerdem benutzten die Sayporaner ihre Phenuben genannten Instrumente, um die Kinder und Jugendlichen gefügig zu machen. (PR 2619)

Sayporaner, die die Neu-Formatierung durchführten, wurden Formatierer genannt und entstammten der neuronalen Fraktion der Pläcc. Bekannte Formatierer waren Pläccriz und Pläccvaim. (PR 2619)

Bekannte terranische Neu-Formatierte

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt hatten die Sayporaner zahlreiche Jugendliche der Vae entführt, möglicherweise um diese neu zu formatieren. (PR 2635)

Am 5. September 1469 NGZ wurde das Solsystem in die Anomalie entführt. Etwa zur selben Zeit hielten die Sayporaner, die sich als Auguren bezeichneten, zahlreiche Predigten, die sie stets mit einem auf der Phenube gespielten Lied einleiteten. Auf zumindest einer dieser Predigten in Hamburg kündigten die Sayporaner die baldige Neu-Formatierung der Menschheit an. (PR 2604)

Einige Tage später entführten die Sayporaner zahlreiche Kinder und Jugendliche, darunter Shamsur Rouths Tochter Anicee. Routh konnte diesen über ein Transitparkett ins Banteira-System auf den Planeten Gadomenäa folgen, indem er von seinem Implantmemo Puc sein Gedächtnis temporär löschen ließ, um einen jugendlichen Geist vorzutäuschen. (PR 2607) Dort angekommen erfuhr Routh mit Hilfe von Puc, dass die Sayporaner den Kindern und Jugendlichen immer wieder auf unterschiedliche Weise Oxytocin verabreichten, um deren Vertrauen zu den Sayporanern, und insbesondere zu den »Zieheltern«, die ihnen zugeteilt wurden, zu stärken. In sogenannten Ikonischen Symphonien wurden den Kindern und Jugendlichen zahlreiche Gräueltaten der Terraner vor Augen gehalten, während die Sayporaner ihre eigene Geschichte in unterschiedlichen Versionen offenbar schönfärberisch darstellten, um die Kinder und Jugendlichen von den angeblich hohen moralischen Werten der Sayporaner zu überzeugen. Des Weiteren kündigten sie an, dass bald die Myelinisierung der Gehirne der Kinder und Jugendlichen rückgängig gemacht werden sollte. Auf diese Weise können sie wie Neugeborene auf die Sayporaner geprägt und somit gleichsam zu Sayporanern umgeformt werden. (PR 2619)

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Quellen

PR 2604, PR 2607, PR 2619, PR 2635, PR 2645