Puc

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Puc war Shamsur Rouths Implantmemo. Die Abkürzung Puc steht für Pseudoubiquitärer Co-Habitant.

Eigenschaften

Routh verglich das Aussehen des Gerätes unmittelbar vor der Implantation mit einer Kralle. Aus dem kupferfarbenen medaillonähnlichen Zentralelement hingen mehrere Büschel haardünner Fäden. Bei der Implantation wurde Routh etwas von seiner Gehirnsubstanz entnommen und Pucs Positronik anstelle von Plasma eingepflanzt. Danach lag das Implantmemo wie eine Armbanduhr um das Handgelenk. (PR 2619)

Puc war in der Lage, beliebige Daten, beispielsweise auch die Kenntnis einer Sprache oder komplizierte hyperphysikalische Formeln in Rouths Gedächtnis zu übertragen, wobei Routh das Gefühl hatte, sich an die entsprechenden Daten zu »erinnern«. Wenn Routh sein Implantmemo mit den Worten »Puc aktiv« aktivierte, erschien Puc als daumennagelgroße Figur in einem Smoking auf einem Barhocker und hielt dabei ein Glas mit einem Getränk in der Hand. Diese Erscheinung war nicht gegenständlich, sondern wurde Routh direkt in das Sehzentrum seines Gehirns eingespeist. (PR 2604)

Geschichte

Routh führte einige Jahre vor dem Jahr 1469 NGZ gemeinsam mit seinem Journalisten-Kollegen Jaron Peppererg auf dem Planeten Pataralon Recherchen durch und stieß dabei auf eine Gruppe Aras, Swoon und Terraner, die mit Kranichen und Truthähnen Tierversuche durchführten. Die beiden Journalisten wurden als Versuchspersonen für die erste Implantation von Implantmemos ausgewählt. Dabei erfuhr Routh auch, dass die meisten Kraniche bald nach der Operation starben, während die meisten Truthähne die Operation überlebten. (PR 2619)

Peppererg starb unmittelbar nach der Operation, Routh überlebte und kehrte nach Terra zurück. Sein Implantmemo erhielt den Namen Puc. (PR 2619)

Am 5. September 1469 NGZ, als das Solsystem in die Anomalie versetzt wurde, schlief Routh durch den Schock im Stehen ein. Nachdem er am 6. September erwachte, aktivierte er Puc, um sich im durch die Versetzung des Solsystems entstandenen Chaos zu orientieren. Da Routh den Kontakt zu seiner Tochter Anicee verloren hatte, nahm er mit Pucs Hilfe ihre Spur auf und folgte ihr nach Hamburg, wo sie auf der Reeperbahn der Rede eines Auguren lauschte. Später traf er Anicee während einer Rede eines Auguren am Kleinen Goshun-See in Terrania. (PR 2604)

Routh konnte Anicee, die offensichtlich im Bann der Auguren stand, mit Hilfe von Puc und dessen Mikrosonden letztendlich zu einem Transitparkett in einem Gnauplon im Zoo von Terrania folgen, wo er jedoch von den Auguren verjagt wurde, während zahlreiche Kinder und Jugendliche über das Transitparkett verschwanden. Routh erkannte, dass die Auguren nur Kinder und Jugendliche passieren ließen. Daher ließ er von Puc einen Teil seines Gedächtnisses löschen, um geistig als Kind angesehen zu werden. Die gelöschten Gedächtnisinhalte wurden inzwischen in Puc zwischengespeichert. Auf diese Weise konnte auch Routh schließlich über ein Transitparkett gehen. (PR 2607)

Über das Transitparkett erreichte Routh den Planeten Gadomenäa. Dort ließ er sich von Puc zunächst sein Gedächtnis wiederherstellen. Dann erfuhr er, dass er gemeinsam mit hunderten von Kindern und Jugendlichen »neu formatiert« werden sollte. Dazu wurde er immer wieder mit Oxytocin behandelt, um sein Vertrauen zu den Sayporanern zu stärken, außerdem erhielt er genauso wie die Kinder und Jugendlichen einen etwa fingernagelgroßen blauen Willkommensstern, der sich an ihre Stirn heftete. Puc war in der Lage, die Manipulationsversuche der Sayporaner zu neutralisieren. Außerdem »erinnerte« Puc Routh sukzessive an die zuvor gelöschten Gedächtnisinhalte. Nachdem Routh seinem neuen »Ziehvater« Chourtaird zugeteilt worden war, und sich anschließend kurze Zeit eingelebt hatte, machte er sich auf den Weg in eine benachbarte Stadt, wo er schließlich mit Pucs Hilfe seine Tochter fand. (PR 2619)

Auf Rouths Drängen »erinnerte« ihn Puc schließlich in allen Details daran, wie er zu Puc gekommen war; Routh erfuhr auch über die Schicksale der Kraniche und Truthähne bei den Tierversuchen auf Pataralon. Außerdem spürte er eine beginnende Zerrüttung seines Geistes und erfuhr, dass Puc bis zur temporären Löschung seines Gedächtnisses in der Lage war, diese Zerrüttung aufzuhalten, dass die Gedächtnislöschung die Zerrüttung allerdings verschlimmert hatte. (PR 2619)

Als Routh erführ, dass seine Tochter Anicee in die Stadt Anboleis gebracht worden war, reiste er ihr mit der Onuudoy Vae-Bazent hinterher. Während der Reise mit der fliegenden Landschaft kam es mehrmals zu Störungen in der Kommunikation zwischen Routh und Puc. Routh versuchte Puc mit dem typischen »Puc aktiv« zu aktivieren, doch das Implantmemo antwortete nicht oder erst nach mehreren Versuchen. (PR 2635)

In Anboleis angekommen half Puc Routh, sich zu orientieren, seine Tochter zu finden und sich mit dem Universalen Spainkon der Sayporaner zu verbinden. So erfuhr Routh von der Geschichte der Chaom ingichiy chaodhas buchesgha, von deren Totenhirnen, von der Entstehung und dem Tod der Superintelligenz ALLDAR und welche Rolle das Totenhirn der Favadarei bei der Entstehung des Neuroversums spielen sollte. Als Routh vor den Sayporanern von Anboleis fliehen musste, empfing Puc einen Funkspruch mit Koordinaten, die Routh zum Platz Thyrpaz in Anboleis brachten. Als Routh dort ankam, erschien Routh »Ziehvater« Chourtaird, von dem der Funkspruch stammte, mit seinem Raumschiff ANÄIRY, nahm Routh und Puc an Bord und trat mit ihnen die Reise ins Solsystem an. (PR 2645)

...

Risszeichnung

»Implantmemo PUC« (PR 2611) von Georg Joergens

Quellen