Posizid

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.

Der Posizid (Kofferwort von Positronik und dem lateinischen Wort caedere für »[er]schlagen, fällen, töten, ermorden«) ist ein Ereignis, bei dem Ende des 18. Jahrhunderts NGZ die Datenbanken aller Computer beschädigt wurden, so dass sämtliche enthaltenen Informationen verloren gingen. Auf diese Löschung folgte die Datensintflut.

Allgemeines

Der Ablauf des Posizids stellte sich wie ein Computervirenbefall dar. Ob dieses Virus bereits – beispielsweise als Hilfsprogramm getarnt – zu einem früheren Zeitpunkt eingeschleust, kopiert und weitergegeben und dann an einem bestimmten Datum durch einen Triggerimpuls aktiviert worden war oder am Stichtag sich synchron über Hyperfunk verbreitet hatte, war unklar. Zwischen Befall, respektive Aktivierung und totalem Datenblackout vergingen zwischen wenigen Stunden und einem halben Tag. Sämtliche Daten, einschließlich Betriebssysteme wurden kontaminiert. (PR 3059)

Geschichte

Der Posizid setzte galaxisweit am 10. September 1777 NGZ ein. Binnen kurzer Zeit kam es zur Korruption sämtlicher Computersysteme mit vollständigem Datenverlust, so dass man auch von einer »Supernova im Datenkosmos« sprach. Informationen, die nicht gelöscht wurden, wurden pervertiert. (PR 3059)

Als Perry Rhodan nach der Beendigung des Weltenbrandes und der Durchquerung des Chaotemporalen Gezeitenfeldes am 8. September 2045 NGZ an Bord der RAS TSCHUBAI aus der Suspension erwachte, waren 493 Jahre vergangen. Nach ihrer Reaktivierung hörte ANANSI den galaktischen Hyperfunk ab und erfuhr so erstmals vom milchstraßenweiten Datenverlust, dem sogenannten Posizid, und der anschließenden Korrumpierung der Datenbestände, bei der im Rahmen der Datensintflut die Speicher mit widersprüchlichen Informationen neu bespielt worden waren. Lediglich die Datenbanken der RAS TSCHUBAI und ihrer Beiboote blieben bei der Durchquerung des Chaotemporalen Gezeitenfeldes davon verschont. Nicht nur Geräte, sondern auch alle Roboter mit einer Positronik oder Lebewesen mit positronischen Elementen waren tangiert. (PR 3000)

Auch die Posbis waren von diesen Ereignissen betroffen. Als Atlan, der mit der RAS TSCHUBAI den Dunkelplaneten Culsu für Reparaturarbeiten aufsuchen wollte, Mitte September 2045 NGZ zunächst nur zur Raumstation WHEELER gelangte, hatte die durch den Posizid ausgelöste Verwirrung dort dazu geführt, dass ein Shelter-Programm die diktatorische Kontrolle übernommen hatte und zunächst abgeschaltet werden musste. Nachdem er den Posbi-Planeten endlich erreichte, musste Atlan feststellen, dass dieser von einer Hülle aus Ringen umgeben war, auf denen die Vanth lebten, die nach totaler Verlangsamung strebten. Er konnte Culsu letztlich erreichen, aber auch die dort lebenden Posbis waren aus Angst vor den Cairanern in die Fraktionen »Majorität« und »Clan der Saboteure« gespalten, die sich bekämpften. Mit Atlans Hilfe konnten die Missverständnisse beseitigt und die Fragmentierung der Posbis aufgehoben werden. (PR 3007), (PR 3008), (PR 3009)

Nachdem Rhodan im Oktober 2045 NGZ auf dem Weltraumhabitat Gongolis mit Reginald Bull, dem amtierenden Residenten der Liga Freier Galaktiker, zusammengetroffen war, berichtete dieser, dass sich Posizid und Datensintflut Ende des 18. Jahrhunderts NGZ zugetragen hatten. (PR 3013)

Perry Rhodan berichtete YLA, dem Avatar NATHANS, Ende Oktober 2045 NGZ, dass der Posizid und die anschließende Datensintflut im Jahre 1777 NGZ stattgefunden hatten. (PR 3021 – S. 18)

Aus den Erinnerungen des Lasha Eyx Xunath erfuhren die Galaktiker Ende Dezember 2045 NGZ, dass die Cairaner in der Vergangenheit bei einer ihrer Missionen, im Auftrag der VECU die Hinterlassenschaften verstorbener oder abwesender Superintelligenzen zu eliminieren, in der Galaxie Parnastare, der Dependenzsphäre von Dunkler Sternensand, auf ein besonderes Waffensystem stießen, mit dem sich Computerprogramme und gespeicherte Daten löschen oder verfälschen ließen. Der cairanische Konsul Numud Stupandse hinterging die VECU, indem er diese Waffe nicht vernichtete, sondern für sich behielt. (PR 3025)

Im April 2046 NGZ materialisierte die BLAISE PASCAL in der Umgebung der Bleisphäre. Das Raumschiff war mit einem neuartigen Computersystem, einer Hypertronik, ausgestattet, welches zum Zeitpunkt des Posizids heruntergefahren war. Dadurch blieb sie ebenfalls verschont. Beim ersten Testflug wurde die BLAISE PASCAL in ein Paralleluniversum versetzt, aus dem sie erst dann als Geisterschiff zurückkehrte. Sie wurde letztlich von den Cairanern beschlagnahmt. (PR 3059)

Quellen

PR 3000, PR 3007, PR 3008, PR 3009, PR 3013, PR 3021, PR 3025, PR 3059