Projekt Deltaraum

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Das Fernziel des Projekts Deltaraum war die Vergeistigung des Volkes der Baolin-Nda.

Geschichte

In der Zeit der Hochtechnikerin Reihradd, also um das Jahr 75.000 v. Chr., ging die Zahl der Nachkommen der in der Galaxie Norgan-Tur beheimateten Baolin-Nda beständig zurück. Aus diesem Grund experimentierten sie bereits seit Jahren mit Möglichkeiten, durch die sie letztendlich als vollständig vergeistigte Wesen dauerhaft überleben konnten. In ihrer Gesamtheit stellten sie das von Reihradd geleitete Projekt Deltaraum dar.

Allgemeine Erkenntnisse

Erste Erfolge hatten die Baolin-Nda mit der Entwicklung einer »mentalen Fesselkraft«. Sie machte es den Bewusstseinen verstorbener Baolin-Nda möglich, sich zumindest für wenige Minuten im Hyperraum zu stabilisieren. Noch aber konnte so lediglich ein kurzer Aufschub erreicht werden, bevor diese Bewusstseine dann endgültig im Hyperraum vergingen.

Um ein Auffangbecken zu schaffen, in dem die Bewusstseine dauerhaft bestehen konnten, erinnerten sich die Baolin-Nda der Lautareen-Methode. Durch Abwandlung dieser Technologie zur Errichtung und Kontrolle von Mikrouniversen schufen sie die Grundlagen für die Möglichkeit einer Separierung kleiner Bereiche des Hyperraums. Ein solcher Bereich sollte den Bewusstseinen einerseits einen quasi »natürlichen« Lebensraum bieten und andererseits durch die Abkapselung vom restlichen Hyperraum verhindern, dass sie in einem unwiderrufbaren Prozess letztendlich zu einem Bestandteil dieses übergeordneten Kontinuums würden.

Um das Jahr 72.000 v. Chr. ergab sich für die Baolin-Nda die Gelegenheit, die theoretischen Grundlagen auch praktisch umzusetzen. An den Koordinaten, die sie 3000 Jahre zuvor von einem Helioten erhalten hatten, errichteten sie unter der Leitung des neuen Hochtechnikers Hromoren nahe dem Zentrum der Galaxie Shaogen um einen Pilzdom herum den Baolin-Deltaraum. Dieser in den Hyperraum eingebettete, etwa 110 Millionen Kilometer durchmessende Bereich, der den Baolin-Nda von nun an als neue Heimstatt dienen sollte, besaß mit dem Standardtor einerseits einen Zugang zum Normalraum und mit dem Äolentor andererseits eine Verbindung zum Hyperraum.

Dem Äolentor kamen dabei im Sinne des Projekts Deltaraum zwei grundlegende Funktionen zu:

  1. Diese Verbindung ermöglichte es, dass psionische Energie in Form von Psi-Materie in den Deltaraum einfließen konnte. Zwar wuchs dadurch der psionische Druck im Innern des Deltaraumes derart stark an, dass ihm in der ersten Woche in der neuen Heimat rund eintausend Baolin-Nda zum Opfer fielen. Durch die in den folgenden Jahren stattgefundene Anpassung an diese besonderen Bedingungen wuchs aber auch die mentale Stärke der Baolin-Nda.
  2. Als vordergründige Funktion, die sich auch durch die Namensgebung verdeutlichte, wurde mit dem Äolentor ein dauerhafter Zugang zur »Äole« geschaffen. Diese Äole, die in einem »Zweigkanal« dieser Verbindung zum Hyperraum etabliert worden war, ist jener abgekapselter Bereich, in dem die Bewusstseine der Baolin-Nda nach dem Ende ihres körpergebundenen Daseins als fortan vollkommen vergeistigte Wesen eine Zuflucht fanden und vor den Gefahren des »eigentlichen« Hyperraums geschützt waren.
Anmerkung: Der Zustrom psionischer Energie impliziert eine Anbindung der Äole an das natürliche Psionische Netz. Die Quellen weisen jedoch nicht ausdrücklich darauf hin.

Bereits den meisten Bewusstseinen der in der ersten Woche verstorbenen Baolin-Nda war es gelungen, den Weg in die Äole zu finden und somit das Fundament eines sich in diesem Reservoir bildenden Kollektivbewusstseins zu formen. Im Laufe der folgenden Jahrzehntausende wuchs dieser Bewusstseinspool in der Äole beständig an, gewann durch den andauernden Zustrom neuer Bewusstseine an Stärke und erlangte schließlich den Rang einer Superintelligenz. Diese gab sich selbst den recht pragmatischen Namen Zweigkanal des Äolentors.

Dem Projekt Deltaraum muss demzufolge ein vollständiger Erfolg bescheinigt werden.

Quellen

PR 1899, PR 1900