Pyramidenschiff (Mastibekks)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit den Raumschiffen der Mastibekks. Für weitere Bedeutungen, siehe: Pyramidenschiff.

Die Pyramidenschiffe der Mastibekks wurden auch Monumente der Macht genannt, da sie die endgültige Besetzung einer Galaxie durch das Konzil der Sieben symbolisierten. (PR 675)

PR0675.jpg
Rechts: Pyramidenschiff der Mastibekks
Heft: PR 675
© Pabel-Moewig Verlag KG

Sie waren Überbleibsel aus der Zeit vor der Vergeistigung der Mastibekks und dienten ihnen auch als Reservoir für ihre Bewusstseinsinhalte. Als Emotiophagen saugten sie die Emotionen der Lebewesen, auf deren Planeten eine Pyramide gelandet war, in Form einer unbekannten Energie ab. Dies geschah immer während des Aufladungs- und Justierungsvorganges eines SVE-Raumers der Laren. (PR 695, S. 38–44)

Übersicht

Äußerer Aufbau

Eine auf Olymp niedergegangene Pyramide war 245 Meter hoch mit einer Seitenlänge von 42,5 Metern. (PR 675, S. 9)

Eine auf Ertrus gelandete sechseckige Pyramide war ebenfalls 245 Meter hoch mit einer Basisfläche, die von Eckpunkt zu Eckpunkt einen Durchmesser von 85 Metern hatte, was den Maßen der auf Olymp gelandeten Pyramide entspricht. Die Hülle bestand aus terkonitstahlähnlichem Metallplastik mit molekularer Beschussverdichtung, das von einer als Hochenergie-Isolator fungierenden schwarzen Keramikschicht umgeben war. (PR 695, S. 7)

Anmerkung: Die Dicke variiert. In PR 675, S. 43 sind es sechs, in PR 695, S. 7 fünf Zentimeter.

Der Provconer Roctin-Par berichtete, dass die Mastibekks auch erheblich kleinere Pyramiden eingesetzt hatten. (PR 675, S. 43)

Innerer Aufbau

Das Innere der Pyramide bestand für das menschliche Auge aus einer lichtverschluckenden Schwärze. Die Pyramide war nicht in Decks oder Räume aufgeteilt. Die ganze Pyramide war ein einziger Raum. Man hatte zudem das Gefühl einer durchdringenden Kälte. Es ließen sich verschiedene Aggregate ausmachen, die teils an den Pyramidenwänden, teils frei schwebend in der Pyramide verankert waren. Sie hatten abgerundete Formen und wirkten wie Schlacke oder Tautropfen, die man willkürlich zusammengesetzt hatte. Ein Gerät war fünf Meter hoch, zehn Meter breit und zweieinhalb Meter tief. (PR 695, S. 38–40)

Es bestand zwischen dem Inneren der Pyramiden und der Heimatwelt Joyl eine unbekannte Verbindung. Wie mit einem Richtstrahl wurde die gesammelte Emotio-Energie von den Pyramiden zur Heimatwelt der Mastibekks abgestrahlt. (PR 695, S. 42–43, 52–60)

Effekte

Beobachter der Landung eines dieser Raumschiffe erhielten den Eindruck, das Licht der Sonne würde gedämpft, Farben würden verblassen. (PR 675, S. 8)

Von gelandeten Schiffen ging eine Art »Panikstrahlung« aus, die die Annäherung an das Schiff praktisch unmöglich machte. (PR 675, S. 43, PR 695, S. 24)

Unmittelbar nach der Landung einer Pyramide auf einem Planeten entstand der so genannte Albinoring beziehungsweise Albinokreis. In einem Umkreis von 500 Metern um das Schiff verlor alles seine Farbe und wurde weiß. Dieser Effekt setzte bei Pflanzen, Tieren, Gebäuden, Boden und auch Personen ein. Der Bannkreis war für organisches Leben absolut tödlich. Dessen ungeachtet konnte Anson Argyris diese Zone betreten, ohne dass die biologischen Anteile des Roboters in Mitleidenschaft gezogen wurden. (PR 675, S. 42–45)

Mobile Ladestationen

Die SVE-Raumer der Laren mussten in bestimmten Intervallen die Pyramiden aufsuchen, um die für ihre Energieversorgung unverzichtbaren Polungsblöcke wieder aufzuladen. Während des Aufladevorgangs verband ein von der Pyramidenspitze ausgehender Energiestrahl das jeweilige Schiff der Mastibekks mit dem SVE-Raumer. Die dahinterstehende Technologie war den Laren unbekannt.

Im Gegenzug für die Aufladung durften die Mastibekks während des Aufladevorgangs an den Emotionen jener Wesen teilhaben, auf deren Welt sich die Pyramide gerade befand.

Da ihre gesamte militärische Macht auf ihren SVE-Raumschiffen beruhte, ergab sich eine absolute Abhängigkeit der Laren von den Monumenten der Macht. (PR 675)

Geschichte

Nach ihrer Aufnahme in das Konzil begannen die Mastibekks damit, mithilfe der Pyramiden die SVE-Raumer der Laren mit Energie zu versorgen. Die Laren waren von dieser Energieversorgung vollkommen abhängig, obwohl sie große Anstrengungen auf sich nahmen, um sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen. Doch all ihre Forschungen zeitigten keinen Erfolg. Auch die Erforschung einer gestohlenen Pyramide brachte sie nicht weiter. (PR 731)

Anfang des Jahres 3584 kündigten die Mastibekks den Laren ihre Dienste auf und verließen mit ihren Pyramidenschiffen die Milchstraße. (PR 811)

Quellen

PR 675, PR 695, PR 728, PR 731, PR 811