Der tödliche Test

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 366)
A366 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Der tödliche Test
Untertitel: Atlan in der Höhle der Panik
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Atlan, Dorstellarain, Jott-Mutesial, Tanyte, Favt, Vandry-Rann
Handlungszeitraum: 2649
Handlungsort: Dimensions­schleppe
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan, Dorstellarain und ihre fünf Begleiter erreichen Oigster. Die Stadt sieht aus wie ein Affenschädel und scheint der Phantasie geisteskranker Wesen entsprungen zu sein. Sie werden von Dorstellarains Gefährtin Jott-Mutesial empfangen, die sich sofort von Atlan bedroht fühlt. Sie kann den Zellaktivator spüren, der sich seit des Passierens von Pthors Wölbmantel unter der Brustplatte des Arkoniden befindet. Sie feuert mit einer Energiewaffe auf den Lordadmiral, aber das Goldene Vlies absorbiert den Schuss. Dorstellarain beruhigt seine Partnerin, und sie werden anständig bewirtet.

Doch schon bald haben einige Anwesende den Wunsch, dass sich Atlan den üblichen Mutproben unterziehen muss, um ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft der Clanocs, der Verbannten von Pthor, zu werden. Die Stimmung ist gespalten; Tanyte, ein ehemaliger Orxeyaner, begrüßt dies, Favt, ein ehemaliger Bewohner Moondrags, ist dagegen. Langsam setzen sich die Anhänger des ersteren durch, und so muss sich der Arkonide am nächsten Tag in der großen Versammlungshalle einfinden. Während die Zuschauer durch einen Zweikampf von Auraelchen in die nötige Stimmung versetzt werden, trinkt Atlan einen ganzen Becher Wasser. Dieses Wasser stammt aber aus dem Angstbrunnen, der sich in Oigster befindet und angeblich aus einem Monolithen stammt, der direkt aus der Schwarzen Galaxis stammen soll. Das Wasser muss 10 Tage lang abstehen, bevor es gefahrlos getrunken werden kann. Das Wasser aus Atlans Becher, der von Jott-Mutesial gefüllt worden war, hat nur 2 oder 3 Tage lang abgestanden. Binnen kurzer Zeit wird aus dem sonst so selbstsicheren Arkoniden ein erbärmlicher Feigling, denn selbst der Zellaktivator ist nicht in der Lage, das Gift zu neutralisieren. Nicht nur das, der Extrasinn ist davon ebenfalls betroffen und versetzt den ohnehin schon furchtsamen Mann in noch tiefere Panik.

Dorstellarain hat keine Beweismöglichkeit, dass sein Freund vergiftet worden ist, und muss den Test erlauben. So wird der Unsterbliche in die kaum erforschte Unterwelt von Oigster gebracht, und alsbald von einem riesigen Tausendfüßler attackiert. Nur mit großer Mühe entkommt er, indem er zuerst durch ein Gebiet laufen muss, in dem es Lavaseen gibt, bis er schließlich durch den Boden bricht. Er findet sich in einer Höhle wieder, in der sich zahlreiche kniehohe Zwerge befinden, die scheinbar bewegungslos dastehen. Doch bald schon bemerkt der Arkonide, dass sich die Zwerge extrem langsam bewegen und ihn mit einem großen Wurfnetz einfangen wollen. Als er sich von ihnen entfernen will, verschwimmen alle Konturen, und er findet sich an einer völlig anderen Stelle in dieser Höhle wieder. Nach mehreren Versuchen, in denen die Verfolger immer näher kommen, erkennt er, dass ihn seine Gegner nicht wahrnehmen können, wenn er sich überhaupt nicht mehr bewegt. Ist er langsamer als sie, kann er ihnen entkommen. So entdeckt er schließlich eine Treppe, die aus dieser Höhle zu führen scheint, aber seine Verfolger sind schon sehr nahe.

Inzwischen gibt es eine handfeste Auseinandersetzung zwischen Dorstellarain und Jott-Mutesial. Sie hat Atlan nur deshalb vergiftet, weil sie wusste, dass der Arkonide nach Gynsaal ziehen möchte, was den Tod vieler Clanocs bedeuten könnte. Favt und Dorstellarain beschließen, dem (inzwischen nicht mehr verängstigten) Gefährten zu helfen und begeben sich auf einem Geheimgang zur Höhle der Zwerge, wo sie Atlan den Weg über die Treppe weisen. Als sie an die Oberfläche Oigsters zurückkehren berichtet ihnen Vandry-Rann, dass Jott-Mutesial zahlreiche Clanocs gegen sie aufgebracht hat. Etwa hundert Verbannte greifen sie an, und nachdem sie etwa ein Drittel aller Gegner ausgeschaltet haben, werden sie doch noch überwältigt und in ein Verlies gesperrt.

Etwas später besucht sie Jott-Mutesial und bittet Dorstellarain um Verzeihung. Die Macht, die sie noch vor kurzem genossen hatte, ist ihr inzwischen entglitten, und sie fürchtet um das Leben ihres Gefährten. Daher hat sie ihm einen Reitbraster hergerichtet, mit dem er fliehen kann. Dorstellarain besteht darauf, Atlan und den schwer verletzten Favt mitzunehmen, und flüchtet aus dem Gefängnis. Mit dem Braster verlassen sie Oigster, werden aber von einem Dutzend Clanocs verfolgt. In einem Gebiet mit hoher vulkanischer Tätigkeit geraten sie in einen Schneegeysir, der sie abwirft und ihr Reittier flüchten lässt. Favt erliegt seinen Verletzungen, Atlan und Dorstellarain können sich im dabei entstehenden Nebel verbergen, bis die Verfolger ihre Spur verlieren.

Innenillustration