Sturm auf Gynsaal

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 370)
A370 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Sturm auf Gynsaal
Untertitel: Das Schicksal Pthors steht auf dem Spiel
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Atlan, Dorstellarain, Grizzard, Pama, Welk-Schwarz, Welk-Weiß, Leenia, Wommser
Handlungszeitraum: 2649
Handlungsort: Pthor, Dimensions­schleppe (Gynsaal)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan, Dorstellarain, Pama und Grizzard in der Porquetor-Rüstung warten am Schutzschirm Gynsaals ab, bis sich eine Gelegen­heit zum Eindringen bietet. Als ein Schwarzer Kontrolleur kommt, muss eine Strukturlücke geschaf­fen werden, und diese Chance nehmen sie wahr. Allerdings verfällt das ehemalige Oberhaupt der Clanocs gleich danach in Tiefschlaf; offenbar herrscht auch in diesem Gebiet die Wirkung des VONTHARA. Plötzlich nähert sich ein Schwarzer Kontrolleur und nimmt die sich ebenfalls schlafend stellenden Immunen auf. Pama spürt eine extrem bösartige Ausstrahlung, gerät in Panik und vernichtet mit ihrer Pyrokinese das Flugobjekt. Dann dringen sie in eines der Gebäude Gynsaals ein. Grizzard trägt währenddessen Dorstellarain, und versteckt den Schlafenden in einem Raum, in dem er vor Entdeckungen sicher ist.

Danach erforschen sie die weit verzweigten Anlagen, werden aber bald von völlig schwarzen Kodos gefangen genommen. Ihr Anführer ist das exakte Ebenbild von Welk aus Bortolack, und Atlan erfährt, dass die Kodos von Gynsaal die originalen Kodos sind. Jeder Kodo kann sich einmal im Leben in einer Projektion manifestieren, die zu eingenständigem Leben fähig ist. Damit sie ihnen nicht gefährlich werden können, werden diese Projektionen konditioniert, mit einen hypnotischen Befehl versehen und in die Stützpunkte außerhalb der Stadt gebracht, wo sie als willfährige Diener eingesetzt werden. Atlan nennt diesen Welk bei sich Welk-Schwarz, seine Projektion aus dem nun zerstörten Stützpunkt Welk-Weiß.

Pama wird mit einem Gerät unschädlich gemacht, da Welk-Schwarz ihre Paragabe identifizieren konnte, dann erhalten Grizzard und Atlan einen Hypnoblock. Im Glauben, mit paramechanischen Mitteln verhört worden zu sein, erwachen sie aus einer Bewusstlosigkeit und können mit Pama fliehen. Sie suchen schnurstracks nach dem Steuerelement, dass der Seele von Pthor gestohlen wurde, und begeben sich dann ebenso zielsicher zum Transmitter, der nach Pthor führt. Dank einer Bemerkung Pamas und des Extrasinns merkt der Lordadmiral, dass seine Mission noch nicht beendet ist – zuerst muss die VONTHARA-Anlage deaktiviert werden. Dass er nach wie vor beeinflusst ist, merkt er nicht. Lediglich der geistig zurückgebliebenen Pama fällt das auf.

Währenddessen hat sich bei den im nun zerstörten Bortolack stationierten Kodos eine große Identitätskrise ausgebreitet. Die Station ist von Pamas Fähigkeiten vollständig zerstört worden, und ihnen wird erst jetzt so richtig bewusst, dass sie gar keine richtigen Kodos sind. Sie sind nur Projektionen der Kodos aus Gynsaal, die zwar eigene Gefühle haben und ein eigenständiges Leben führen, aber eben kein »richtiges« Leben sind. Der Gedanke, dass sie einfach so erlöschen können lässt sie jede Todesfurcht vergessen. Sie besteigen ihre Schneekettenfahrzeuge und fahren gen Gynsaal, sich durchaus der Tatsache bewusst, dass sie beim Erreichen einer bestimmten Distanz durch einen posthypnotischen Befehl sterben müssen. Damit gefährden sie den nahezu perfekten Plan von Welk-Weiß, der sich nun um die Angreifer kümmern muss. Die ersten lässt er noch emotionslos an der Sicherheitsschranke durch den verankerten hypnotischen Befehl töten, aber als er erkennt, dass alle Projektions-Kodos lieber sterben als so weiter existieren wollen, lässt er die Schranke deaktivieren und gibt Vollalarm.

Im dabei entstehenden Chaos können Atlan, Grizzard und Pama bis ins Zentrum von Gynsaal vordringen, wo die Steueranlage VONTHARAS vermutet wird. Dorthin haben sich aber auch alle schwarzen Kodos begeben, denn hier befindet sich der Chrotuul, ein schlackeförmiger Monolith, der aus Schwarzer Materie aus der Schwarzen Galaxis besteht. Hier laden die schwarzen Kodos ihre Energie auf, um dann mit den Angreifern leichtes Spiel zu haben. Doch auch mit den weißen Kodos geht eine Veränderung vor sich. Sie zehren vom Gynsaal umspannenden Energiefeld, das vom Chrotuul erzeugt wird, und laden sich damit ebenfalls auf, bleiben aber von ihrer Einstellung her positiv gesinnt. Der Schlackebocken ist diesem Energieentzug nicht gewachsen und zerfällt, danach entbrennt ein verbitterter Kampf unter den Kodos. Jeder weiße Kodo sucht seine Originalvorlage und bekämpft ihn, jedoch nicht, um ihn zu töten (das wäre auch sein eigener Tod), sondern sich mit ihm zu vereinigen.

In diesem Getümmel entdeckt Atlan Welk-Weiß und hält ihn auf. Er erfährt, was hier eigentlich vor sich geht und kann den Kodo überzeugen, dass die VONTHARA-Anlage unbedingt abgeschaltet werden muss. Welk erledigt das, und anschließend wird sie von der Porquetor-Rüstung zerstört, damit nie wieder so ein Unheil über Pthor hereinbrechen kann. Welk-Weiß geleitet sie noch zum Transmitter und versichert, dass dieser ab nun für immer offen stehen werde, damit alle Verbannten zurückkehren könnten. Dann kehrt er zum Chrotuul zurück und vereinigt sich mit Welk-Schwarz. Wie bei allen anderen Kodos wird dabei nicht die Projektion vom Originalkörper absorbiert, sondern umgekehrt. Die drei passieren den Transmitter und tragen dadurch bei, dass Welk-Schwarz' Plan doch noch gelingt. Denn das Steuerelement, dass sie mit sich tragen, ist präpariert, und wird Pthor direkt in die Schwarze Galaxis bringen.

Durch die Abschaltung des Ruf des Wächters kommt auch Dorstellarain wieder zu sich und betritt Gynsaal. Er begegnet dem nun vereingen Welk und erfährt von ihm, was geschehen ist, und dass er und die Clanocs jederzeit nach Pthor zurückkehren können. Die Kodos wollen ab nun für Recht und Ordnung kämpfen.

Währenddessen fährt das Symbiosewesen aus Leenia und Wommser mit einem Torc zur FESTUNG, wird aber mehrmals von Flugrobotern angegriffen. Leenia kann sie dank ihrer Fähigkeiten zerstören, aber das kostet Kraft. Beim zweiten Angriff wird ihr Gefährt zerstört, und Leenia macht sich zu Fuß auf zum Wachen Auge, wo sie ein neues Gefährt auftreibt. Immer wieder merkt das rätselhafte Geschöpf, dass ihr Anzug Einfluss auf sie ausübt, nämlich wenn sie völlig instinktiv die angreifenden Roboter der Reihe nach vernichtet, und das wird ihr langsam unheimlich. Sie sieht sich selbst als Gefährdung anderer und beschließt, in ihre verborgene Höhle am Rand der Senke der verlorenen Seelen zurückzukehren. Auf dem Weg dorthin erfolgt noch ein weiterer Angriff, der aber mittendrin abrupt endet. Das Symbiosewesen kann nicht wissen, dass dies auf die Schaltungen von Welk-Weiß zurückzuführen sind. So erreichen sie schließlich doch noch die Höhle, wo sich Leenia wieder auf ihr Strohlager bettet, bis dass sie der Ruf der Höheren Welten wecken möge.

Innenillustration