Duell in Magellan

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Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2291)
PR2291.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Der Sternenozean
Titel: Duell in Magellan
Untertitel: Sie kämpfen im Kristallberg – die Kontrahenten sind unversöhnlich
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 15. Juli 2005
Hauptpersonen: Kantiran, Ascari da Vivo, Qertan, Mal Detair
Handlungszeitraum: 1333 NGZ
Handlungsort: Parrakh
Risszeichnung: Raumschiffe der Kybb: Schlachtschiff der Kybb-Cranar von Gregor Paulmann
(Abbildung)
Kommentar: UHF-Technologie (I)
Glossar: da Vivo-Rhodan, Kantiran
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörspiel »Sternenozean« Teil 34

Kurz­zusammen­fassung

Ascari da Vivo und Qertan erreichen Parrakh und betreten den Nocturnenstock Satrugar. Kantiran und Mal Detair folgen ihnen mit dem zweiten Kybb-SPORN.

Im Inneren des Nocturnenstocks kommt es zum Zweikampf zwischen Mutter und Sohn, bei dem Kantiran Ascari da Vivo tötet. Sie stirbt am 30. April 1333 NGZ, ohne Gelegenheit gehabt zu haben, den geplanten Pakt mit Gon-Orbhon zu schließen.

Handlung

Mal Detair und Kantiran sind auf einer der Service-Inseln, die die RICHARD BURTON bei der havarierten DRAGUUN zurückgelassen hat, als sie Parrakh angriff. Sie suchen Ascari da Vivo und ihren Leibwächter, den Dron Qertan, da sie vermuten, dass die beiden nichts Gutes im Schilde führen. Plötzlich dringt ein Schrei aus den Lautsprechern, er kommt von der DRAGUUN. Kantiran und sein Freund machen sich auf, um in der DRAGUUN nach dem Rechten zu sehen. Als sie sich bis auf wenige hundert Meter dem Raumschiff genähert haben, schießt Ascari im Kybb-SPORN TOP das Schott auf und verschwindet im Hyperraum, ehe die beiden von der RICHARD BURTON dagelassenen Schiffe sie aufbringen können. Kantiran vermutet, dass sie zum Gott Gon-O will. Kantiran will sie mit dem noch in der DRAGUUN verbliebenen, aus Zeitnot nicht komplett fertig umgerüsteten und damit quasi wehrlosen SPORN DOWN verfolgen.

In SPORN TOP bereitet sich Ascari da Vivo inzwischen darauf vor, mit Gon-O zusammenzutreffen. Sie erklärt ihrem Leibwächter das Ziel ihrer zukünftigen Zusammenarbeit mit Gon-O. Er soll Arkon die Drecksarbeit im Kampf gegen die Terraner abnehmen.

Als sie kurz darauf im Parrakh-System ankommen, müssen sie feststellen, dass dort erbittert gekämpft wird. Die Einheiten des Gottes bekämpfen sich gegenseitig. Ascari da Vivo befürchtet, dass die Terraner Gon-O vernichtet haben könnten, was dieses Chaos erklären würde, doch der selbsternannte Gott ist nur im Zustand geistiger Verwirrung, hervorgerufen durch die Taten Myles Kantors in der terranischen Sonne. Dann nehmen sie Kurs auf Parrakh.

Kantiran, in dessen Innerem heftige Kämpfe toben, erreicht mit Mal das System. Auch sie erkennen das Chaos, doch schon nach kurzer Zeit hat Mal den SPORN Ascari da Vivos in der Ortung. Er befindet sich auf dem direkten Weg nach Parrakh, also folgen sie ihm. Kantiran kommt mit Ascari da Vivos Nähe nicht zurecht, sein Hass auf seine Mutter vergrößert sich immer mehr. Als er sich mit Mals Hilfe etwas gefangen hat, befinden sie sich schon in unmittelbarer Nähe des Planeten. Das Schiff der Mascantin ist inzwischen aus der Ortung verschwunden, dafür wird das Schiff der beiden Verfolger plötzlich von drei Diskusschiffen attackiert.

Nun nähert sich dem Schiff auch noch ein Kybb-Titan, und Kantiran zwingt die DOWN in die Atmosphäre des Planeten. Je näher sie dem Planeten und damit Satrugar kommen, desto mehr macht sich ein störender Einfluss bei den beiden bemerkbar, Kantiran hat sogar kurzzeitig Orientierungsprobleme. Nach kurzem Flug erreichen sie auch schon den Kratersee, in dessen Mitte der Nocturnenstock Satrugar als schwarzer Berg aufragt. Mal entdeckt den anderen SPORN.

Sie landen die DOWN direkt neben der TOP, die erst kurz vorher eingetroffen ist, im Wasser. Der SPORN Ascari da Vivos ist leer, und Kantiran vermutet, dass sie auf dem schnellsten Wege den Stock aufgesucht hat. Mal entdeckt einen toten Arvezen, der offenbar umkam, als der Stock die überschüssige Energie von Sol nicht ganz aufnehmen konnte und darum in die Umgebung abgab. Kantiran und sein Freund vermuten jedoch, dass das Ganze auf Ascari da Vivos Konto geht, und suchen die Bastion-Dependance auf, wo sie weitere Tote entdecken. Sie machen sich zum Stock auf.

Ascari da Vivo und Qertan stehen unmittelbar vor dem Fuße des Stockes. Qertan bemerkt einen landenden SPORN und vermutet, dass er den Verfolgern gehört, was Ascari da Vivo jedoch nicht interessiert. Sie konzentriert sich auf die geistige Kontaktaufnahme, die jedoch nicht zustande kommt. Nun wartet sie auf ihren Sohn. An der Oberfläche des Stockes entstehen immer wieder Öffnungen, von denen jedoch die meisten nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Qertan bemerkt nach einer Weile, dass ihnen jemand folgt. Plötzlich öffnet sich in einiger Entfernung ein Tunnel und Ascari da Vivo stürmt hinein.

Mal hat Ascari da Vivo und den Dron mittlerweile entdeckt. Kurz darauf sind beide jedoch verschwunden; die beiden Verfolger vermuten, dass sie in den Stock eingedrungen sind. Auch Kantiran und Mal stehen vor dem Problem, dass sich die Öffnungen recht schnell wieder schließen.

Nachdem sie einen Tunnel betreten haben, der ihnen als für längere Zeit stabil erscheint, macht sich in ihren Gehirnen ein starker, wirrer Einfluss bemerkbar. Kantiran fantasiert, bis Mal ihn wieder zurück in die Wirklichkeit holt.

Mal, der selbst mit dem Einfluss zu kämpfen hat, schleift den bewusstlosen Kantiran weiter in den Stock hinein, bis er auf eine kleine Höhle trifft. Von dort führt nur ein weiterer Stollen weiter ins Innere Satrugars, doch immerhin kommt Kantiran wieder zu sich. Sie entdecken winzige Fremdkörper, die sich jedoch nicht von den Wänden lösen lassen. Zudem versetzt jede Berührung den Quarz in Schwingungen.

Ascari da Vivo und der Dron sind inzwischen schon weiter in den Stock eingedrungen, doch kommt keine Verbindung mit dem Gott zustande. Plötzlich reißt der Dron seine Herrin mit sich und rennt weiter den Gang entlang. Um sie herum verfestigt sich der Quarz. Sie erreichen gerade noch rechtzeitig eine Höhle.

Ascari da Vivo macht einen weiteren Kontaktversuch, und da dieser erfolglos bleibt, machen sie sich zum »Herzen« des Stockes auf. Urplötzlich hören sie in der Ferne das Geräusch von Schritten, Ascari da Vivo vermutet ihren Sohn. Dann sehen sie ihre Verfolger verzerrt durch den Kristall. Ascari schießt.

Kantiran hat das Gefühl, sich im Kreis zu bewegen. Plötzlich sehen die beiden eine Gestalt in der Mitte der Höhle, die sie soeben erreichen: Thereme, Kantirans ermordete Geliebte. Sein Verstand setzt aus, er spricht mit Thereme, obwohl sie nur eine Spiegelung ist, keinesfalls materiell. Kantiran schaltet sogar seinen Schutzschirm ab und Ascari da Vivo schießt. Obwohl sie noch mehrmals schießt, gelingt es Kantiran nur mühsam, die Realität zu erkennen. Nun reagiert der Hyperkristall. Alles verändert sich rasend schnell, die Freunde werden getrennt.

Ascari da Vivo ist wütend, weil sie ihren Sohn verfehlt hat. Auch bei ihr und Qertan verändert sich der Kristall, und Ascari da Vivo wird eingeschlossen und vom Dron getrennt.

Mal konnte sich in einen Stollen retten, den er nun auf der Suche nach seinem Freund durchstreift. Dabei sieht er hinter sich plötzlich Qertan! Er schießt, doch der Echsenhafte löst sich auf und Mal erkennt, dass er auf eine Spiegelung geschossen hat. Der echte Qertan ist weiter hinten im Stollen. Und er ist gewarnt.

Im Kristall eingeschlossen, erlebt Ascari noch einmal die Phase kurz vor der Geburt Kantirans.

Als sie wieder in die Wirklichkeit zurückfindet, muss sie erkennen, dass der Kristall, der sie eingeschlossen hat, verschwunden ist. Sie sucht das Herz und findet dabei einen kleinen Tunnel, der in die Höhe führt. Sie folgt ihm, bis sich ihr Anzug aufheizt. Sie muss sich seiner entledigen und dabei auch ihre Strega zurücklassen. Sie ist schutzlos. Sie erreicht eine Halle und weiß, dass sie nun das Herz Satrugars erreicht hat. In der Mitte schwebt eine Gestalt knapp über dem Boden: Gon-Orbhon.

Mal Detair ist weiterhin auf der Flucht vor dem Dron. Als es zum Kampf kommt, wird Mals Helm beschädigt und ihre Schutzschirmprojektoren brechen zusammen. Von irgendwoher dringt Wasser ein, sie befinden sich unterhalb des Kratersees. Dann reagiert der Kristall wieder. Qertan wird eingeschlossen und will sich freischießen, die reflektierten Energien löschen sein Leben aus. Mal kämpft in den Wassermassen ums Überleben, er sucht einen Ausgang.

Kantiran, der sich auf der Suche nach seinem Freund befindet, findet den Stollen zum Herzen. Auch er muss sich seines Anzugs entledigen, doch nimmt er die beiden Holster mit den Dwarmaris mit. Er erreicht das Herz, in dem gerade Ascari da Vivo dem Gott den Grund ihres Herkommens nahebringt.

Ascari da Vivo und ihr Sohn kämpfen. Kantiran hat Mühe, den Angriffen zu widerstehen, als seine Mutter plötzlich innehält. Sie erzählt ihm, sie habe Fehler gemacht, und will sich offenbar mit ihm versöhnen. In Wirklichkeit will sie ihn jedoch nur ablenken, der Kampf geht noch erbitterter weiter. Als eine Spiegelung des um sein Leben kämpfenden Mal Detair auftaucht, kann Kantiran sich aus dem Zugriff seiner Mutter befreien. Sie wird tödlich verwundet. Er schafft es nicht, sie einfach sterben zu lassen, und schleppt sie aus dem Stock.

Draußen angekommen, möchte Ascari da Vivo, dass ihr Sohn für sie Totenwache hält, für Arkoniden ein Zeichen der Vergebung. Mal taucht hinter Kantiran im See auf, er hat es gerade so geschafft.

Innenillustration