Die Zeitspringer

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 7)
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© Pabel-Moewig Verlag KG
PRTBH7.jpg
© Heyne Verlag
Titel: Die Zeitspringer
Untertitel: Ihre Welt ist dem Tode geweiht – deshalb greifen sie über den Abgrund der Ewigkeit hinweg.

(5. Auflage) Ihre Welt ist dem Tod geweiht – sie greifen über den Abgrund der Ewigkeit
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Alfred Kelsner (5. Auflage)
Erstmals erschienen: 1965
Handlungszeitraum: 23232326, 2114 (siehe hier)
Handlungsort: Jaspis

Handlung

Auf dem Planeten Tamlan im System der Sonne Alta sind circa 100.000 Jahre vor der Handlungszeit die Bewohner in großer Sorge, denn ihr Stern droht zu einer Nova zu werden. Eine Evakuierung mit Raumschiffen ist unmöglich, da sie diese Technologie nicht beherrschen. Wissenschaftler arbeiten daher an alternativen Rettungsplänen. Einer von ihnen, der Kybernetiker Poschtar, kann einen Interstellar-Transmitter bauen, aber als er ihn ausprobiert, ist er 100.000 Jahre in der Zukunft. Er erkennt allerdings, dass der neunte Planet des Doppelsonnensystems in dieser Zeit bewohnbar ist, und dass dort eine fremde Rasse eine Kolonie errichtet hat. In der Folge entwickeln Poschtar und der Biologe Hatran zwei konkurrierende Rettungspläne für ihre Rasse. Hatran will die Anpassung an die Gegebenheiten der Zukunft, Poschtar will die Zukunft beherrschen.

Im frühen 24. Jahrhundert erkundet Andrew Miles, ein Anthropologe, den Planeten Jaspis. Dabei unterstützt ihn der Roboter Samson, ein altes Flottenmodell. Miles hat von zwei Eingeborenenvölkern – eines humanoid, eines insektoid – gehört und will diese ausfindig machen. Er entdeckt bei einem nicht in der Karte verzeichneten, erloschenen Vulkan eine Höhle, und in dieser zu seiner großen Überraschung nicht etwa eine Eingeborenenkultstätte, sondern zahlreiche Fiktivtransmitter. Samson hat er vorher in den Stützpunkt zurückgeschickt, was sich als Fehler erweist, denn als Miles eine Sprengung durchführt, um besseren Zugang zu den Transmittern zu erhalten, wird er von Eingeborenen mit einer primitiven Feuerwaffe getötet.

Als Samson zurückkehrt, findet er nur noch Miles' Leiche vor. Er dringt in die Höhle ein – die Waffen der Eingeborenen können ihm nichts anhaben –, paralysiert die Eingeborenen und erreicht ebenfalls die Transmitter. Der Anblick löst ein altes Notfallprogramm aus, und der Roboter sendet einen Notruf per Hyperfunk aus. Der Funkspruch wird von einem zufällig nur 11 Lichtjahre entfernten Verband aus 30 Leichten Kreuzern der Solaren Flotte unter Perry Rhodan aufgefangen. Rhodan lässt Jaspis anfliegen, und ein Landekommando nimmt die Transmitter an Bord. Da es zufällig genau dreißig Stück sind, wird ein Gerät in jeden der Kreuzer verladen.

Der Verband kontaktiert dann den örtlichen Stützpunkt und will landen, aber es gibt plötzlich ein seltsames Phänomen, und dann fragt der Stützpunkt an, wo denn die Kreuzer plötzlich hergekommen wären. Der Befehlshaber, Colonel Uwansa, behauptet, sie wären in geringer Höhe aus dem Nichts erschienen. Er löst Alarm aus und verhängt ein Startverbot. Rhodan gibt sich bewusst nicht zu erkennen und lässt Bart Stanton, den Kommandanten der POTOMAC, mit Uwansa reden. Uwansa soll sich auf der Erde kundig machen. Sein Anruf erreicht aber nicht Rhodan, der abwesend sein soll, sondern Reginald Bull. Dieser wird so neugierig, dass er mit dem USO-Superschlachtschiff MEPHISTO nach Jaspis aufbricht.

Als nächstes bekommt Uwansa einen Anruf, in dem Rhodan (aber nicht der Rhodan in der POTOMAC!) ihn auffordert, die Quarantäne aufzuheben. Währenddessen untersucht Professor Takenaka die gefundenen Fiktivtransmitter und stellt fest, dass sie nicht nur eine räumliche, sondern auch eine zeitliche Versetzung bewirken. Rhodan vermutet, dass sie bereits eine Zeitverschiebung hinter sich haben. Er dringt gemeinsam mit Hacker, dem Leiter der Bordmechanik, in die Basis ein und knackt den Tresor mit den Funkaufzeichnungen. Zu seiner Überraschung hört er seine eigene Stimme, die die Quarantäne aufhebt. Dann sehen beide einen Kalender: Sie sind drei Jahre in der Zukunft!

Kurz darauf kommt eine Alarmmeldung: Die LEVIATHAN ist verschwunden, dann die GULLIVER, dann die SWORDFISH, und so weiter. Rhodan und Hacker versuchen verzweifelt, rechtzeitig die POTOMAC zu erreichen, was ihnen gerade noch gelingt. Wieder im Transmitterraum, erscheint plötzlich ein dreiäugiger Fremder mit einer Waffe. Rhodan schießt und tötet ihn, aber der Transmitter gibt plötzlich starke  Wikipedia-logo.pngRadioaktivität ab, und er und Takenaka müssen den Raum verlassen.

Die POTOMAC erscheint in einer Dschungellandschaft, vermutlich tief in der Vergangenheit. Rhodan und Takenaka brechen mit einem Gleiter auf, um die Transmitterhöhle zu finden. Die Höhle erweist sich als leer, doch dann erleben sie, wie vor ihren Augen der erste Transmitter materialisiert. Kurz darauf wird die Gleiterbesatzung, die draußen gewartet hat, von Unbekannten überfallen und getötet. Der Gleiter droht zu explodieren, und die einzige Rettungsmöglichkeit für Takenaka und Rhodan ist, den Transmitter zu benutzen.

Sie erscheinen an unbekanntem Ort, finden aber eine Siedlung, offenbar von Terranern. Dann werden sie als angebliche Spione verhaftet. Der amtierende Gouverneur, Gosber, sagt, dass es in der Stadt New Perth Sabotageakte gab und vor allem der Hyperfunk zerstört wurde. Dann erwähnt er, dass gerade der Krieg gegen die Posbis tobt. Rhodan und Takenaka sind also circa 200 Jahre in der Vergangenheit! Der Planet heißt Draco IX. Rhodan und Takenaka fliehen dank ihrer Einsatzanzüge mit eingebauten Deflektoren problemlos. Sie trennen sich. Takenaka wird von einem dreiäugigen Fremden überfallen, kann ihn aber in Wut und Panik besiegen und töten. Rhodan entdeckt wenig später in der Stadt – immer noch unsichtbar – eine Gruppe der dreiäugigen Fremden, die den Hauptreaktor des Kraftwerks überladen wollen und Gosber mit Waffen bedrohen. Er greift ein, tötet die Fremden und kann so das Unglück verhindern. Gegenüber Gosber, der ihn jetzt für einen Spezialagenten des Imperiums hält, ist er damit rehabilitiert.

Takenaka hat währenddessen eine große unterirdische Schaltanlage entdeckt, wird aber bei der Erkundung von einem der Fremdwesen mit einem Strahler erschossen.

Bull ist inzwischen zusammen mit den USO-Spezialisten Major Nat Winston und Leutnant Sharp Sharpston auf Jaspis angekommen. Winston kommt von Draco IX, wo die Kolonisten in Symbiose mit amöbenartigen Wesen leben, die ihnen sogar telekinetische Kräfte verleihen. Sharpston ist von Zaro, der eine pulsierende Sonne umkreist. Daher hat er einen Lebenszyklus aus einem halben Zaro-Jahr Winterschlaf, gefolgt von der gleichen Zeitspanne extremer Aktivität, die doppelte Denk- und Handlungsgeschwindigkeit bedeutet. Colonel Uwansa berichtet den seltsamen Vorfall, und dann erwähnt er, dass ein Mann, Sergeant Webster von der LIONEL, zurückgeblieben ist. Bull ist fassungslos: Die LIONEL wurde vor einem Jahr bei der Schlacht im Ophiuchus-Sektor vernichtet. Webster wird befragt.

Bull befragt auch den Roboter Samson und wundert sich über dessen Bericht, er habe vor drei Jahren Fiktiv-Transmitter gefunden und dies Rhodan gemeldet. Der hätte sie mit 30 Kreuzern abgeholt! Zusammen mit Samson und den beiden Spezialisten will Bull sich die Höhle ansehen. In der Höhle werden sie jedoch von einem Transmittereffekt erfasst und vermutlich in die Vergangenheit versetzt, denn die von Miles gesprengte Felswand ist wieder da. Als nächstes wird plötzlich Winstons Symbiont aktiv. Er erzählt die Geschichte des Planeten Tamlan und von den Plänen von Poschtar und Hatran – denn Draco IX ist der neunte Planet des ehemaligen Alta-Systems in der Gegenwart, und die Symbionten sind Nachfahren der Tamlaner. Winstons Symbiont ist kein anderer als Hatran selbst. Hatran warnt davor, dass Poschtar in großer Zahl so genannte »Ebenbilder« von sich erzeugt hat, die als eine Art »Todes-Roboter« fungieren und auf allen Planeten des Imperiums die Menschen auslöschen sollen, damit die Tamlaner sie übernehmen können. Dann meint Hatran, die Gruppe wäre keineswegs noch auf Jaspis, sondern vielmehr auf Draco IX rematerialisiert.

Es kommt zum Angriff einer Übermacht dreiäugiger Fremdwesen. Samson verliert durch einen Treffer seine Beine, ehe alle vier durch den Transmitter fliehen. Sie erscheinen in einer Art Steuerzentrale, wo sie mit starken Schmerzen zu kämpfen haben, da sie auf einem glühend heißen Boden liegen. Sharpston wird schwer verletzt. Winston und Bull sind aber noch handlungsfähig. Als sie Bewegung in der Nähe sehen, setzen sie ihre Schocker ein – aber die Betäubten sind terranische Milizsoldaten! Als diese wieder zu sich kommen, gibt sich Bull zu erkennen. Der Milizbefehlshaber, Bullbee, kontaktiert seine Basis – wo sich zu Bulls Überraschung Rhodan befindet. Die Tatsache, dass der »Agent« in Wahrheit der Großadministrator ist, erschüttert natürlich auch Gosber.

Die Gruppen vereinigen sich in New Perth, wo einer der Fremden gefangen wurde. Das Verhör bleibt ergebnislos, Hatran erwähnt über Winston, die Ebenbilder hätten keinen eigenen Willen und nur geringe Intelligenz.

Poschtar hat immer noch Sorge, dass sein Plan scheitern könnte, obwohl er bereits aktiv gewesen ist. Es gab verschiedene unerwartete Fehlschläge und Ereignisse. So war er für die Zeitversetzung des Kreuzerverbandes verantwortlich, da dieser seine Transmitter gestohlen hatte. Inzwischen hat er auf allen wesentlichen Imperiumswelten Zeittransmitter und Anlagen zur Erzeugung von Ebenbildern verborgen. Er will diese aus der Schaltzentrale aktivieren. Doch in der Zentrale liegt noch der Rumpf und Kopf des Roboters Samson, der Poschtars Vorhaben erkennt und sich selbst vernichtet. Die Explosion zerstört Poschtars Zentrale und tötet diesen.

Im gleichen Moment enden alle Zeitverschiebungen. Rhodan, Bull und ihre Begleiter sind wieder in der Gegenwart, und zwar im Kolonialmuseum von Draco IX. Da taucht überraschend noch Takenaka auf, den alle für tot hielten. Er war durch einen der Transmitter in die Vergangenheit versetzt und dort von Hatran wiederbelebt worden.

Anmerkung

  • Der Roman ist nicht datiert. Aus der Angabe, dass der Krieg gegen die Posbis »gut 200 Jahre« beendet ist, ergibt sich rechnerisch ein Handlungszeitpunkt um 2314. Laut Archiv-CD1 spielt der Roman 2323, 2326 und 2114.

Personenregister

Poschtar Der Kybernetiker verfolgt einen teuflischen Plan
Hatran Biologe
Andrew Miles Anthropologe
Samson Andrew Miles' Roboter
Perry Rhodan Der Großadministrator wird Opfer von Zeitverschiebungen
Colonel Uwansa Stützpunktkommandant auf Jaspis
Bart Stanton Kommandant der POTOMAC
Reginald Bull Perry Rhodans bester Freund
Professor Takenaka Wissenschaftler an Bord der POTOMAC
Hacker Leiter der Bordmechanik der POTOMAC
Gosber Gouverneur
Major Nat Winston USO-Spezialist
Leutnant Sharp Sharpston USO-Spezialist
Sergeant Webster Besatzungsmitglied von der LIONEL
Bullbee Milizbefehlshaber