Attorua

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Attorua ist der zweite Planet des Attori-Systems im Sektor Jessytop von Andromeda.

Astrophysikalische Daten: Attorua
Andere Namen: Attori-2
Sonnensystem: Attori
Galaxie: Andromeda
Entfernung zur Milchstraße: ≈2,3 Mio. Lichtjahre
Monde: 1
Mittlere Sonnenentfernung: 123,67 Mio. km
Jahreslänge: 319,92 Tage
Rotationsdauer: 22,2 Stunden
Achsneigung: 24°
Durchmesser: 12.571 km
Schwerkraft: 0,99 g
Bekannte Völker
Atto, Tefroder
Hauptstadt: Hohakindetimbo

Übersicht

Insgesamt ist Attorua ein sehr erdähnlicher Planet. Die drei Hauptkontinente Siqiroqar, Sinolirrel und Tyrmalarq sind entlang des Äquators verteilt, fast die gesamte Nordhalbkugel des Planeten ist von einem riesigen Ozean bedeckt, der Dunkler Ozean genannt wird. Der Kontinent Siqiroqar hat ungefähre T-Form und weist eine längste Ausdehnung von 13.000 Kilometern auf. Ein Küsten- und Meeresabschnitt ist der Votintar-Golf. Hier befindet sich auch die Hauptstadt des Planeten, die den Namen Hohakindetimbo trägt. (Andromeda 3)

Nahe dem Eraldil-Gebirge lebt im Jahr 1312 NGZ der Händler SiinDaco. (Andromeda 3)

Die Ureinwohner des Planeten sind die gestaltwandlerischen Atto. Die Tefroder haben auf Attorua eine Kolonie gegründet, die 1312 NGZ circa 700.000 Tefroder umfasst. Daneben besiedeln 200.000 Angehörige anderer Völker den Planeten. (Andromeda 3)

Hohakindetimbo

Hohakindetimbo beansprucht eine Fläche von weit über 100 Hektar. Die Bauwerke sind niedrig und werden immer wieder von Grünbereichen unterbrochen. Es gibt nur wenige Gebäude, die mehr als drei Stockwerke haben. Die meisten davon sind nicht viel mehr als Zelte oder Hütten, von denen zahlreiche auf meterhohen Stelzen wie altterranische Wikipedia-logo.pngPfahlbauten errichtet wurden. (Andromeda 3)

In der Hauptstadt gibt es insgesamt nur 30 Hochhäuser. Eines davon ist mit der Statue eines spärlich bekleideten Jünglings mit verbundenen Augen versehen, der eine Lanze und eine Wasserwaage in den Händen hält. Dabei handelt es sich um die Außenstelle des interplanetarischen Gerichtshofes von Tefrod. (Andromeda 3)

Das von den Tefrodern bewohnte Viertel wird Tefrostadt genannt. Es ist vier Kilometer vom Zentrum, das vom Amphitheater markiert wird, entfernt. Dieses Theater erhebt sich im Zentrum eines offenen Platzes und ist 30 Meter hoch, halbkreisförmig und etwa 80 Meter breit. Das von Hand errichtete Gemäuer ist alt und weist zahlreiche bogenförmige Öffnungen auf. Den Eingang bildet ein mehrere Meter hoher Torbogen. Im Innern umgeben halbkreisförmige, steinerne bis zur Mauerkrone aufsteigende Sitzreihen die Spielfläche des Amphitheaters. (Andromeda 3)

Die Stadt wird umgeben von einem Dutzende von Kilometern breiten Grüngürtel. Hier wachsen Getreide, Gemüse und Obst. Dazwischen gibt es Weideplätze für Herden von Milchtieren. In gewaltigen, hohlen Bäumen stellen Fluginsekten Honig in verschiedensten Geschmacksrichtungen her. (Andromeda 3)

1312 NGZ leben in Hohakindetimbo etwa 300.000 Tefroder und rund 100.000 Angehörige anderer Völker. Zu Spitzenzeiten bevölkern rund 200.000 Touristen die Stadt. Die Atto unterhalten eine Vielzahl von kleinen Badehäusern, Massage-Instituten, Kuranstalten, Thermen und Moorbäder. (Andromeda 3)

Weitere bekannte Orte

Bekannte Fauna

Darstellung

Karte: »ATTORUA« (Andromeda 3) von Rainer Castor

Geschichte

Bis 1312 NGZ war der Tourismus für gut betuchte Erholungssuchende der wichtigste Wirtschaftsfaktor auf Attorua. Es gab circa 1,5 Millionen Gästebetten, hauptsächlich in ländlichen, »rustikalen« Umgebungen. (Andromeda 3)

Als der Gelbe Meister Andromeda angriff, wurde Attorua zu einer der größten Zufluchtsstätten für Flüchtlinge aus ganz Andromeda, die dort sicher waren, solange der hier versteckte Nukleus den Sektor Jessytop aus dem Schattenspiegel ausblendete. Das Attori-System wurde auch zum Rückzugsgebiet für die tefrodische Flotte nach der Eroberung ihrer Zentralwelt durch Kastuns. (Andromeda 3)

Die Atto versorgten und pflegten die Flüchtlinge, die Tefroder organisierten den Transport von Flüchtlingen in den Sektor Jessytop. Attorua wurde auch zur Einsatzbasis für die JOURNEE. Zim November und Raye Corona, die kurzfristig getrennt waren, begegneten sich hier wieder. Als ShouKi beim Einsatz auf Taupan sein Leben opferte, um Perry Rhodan zu retten (Andromeda 3), kam es unter den Ureinwohnern Attoruas fast zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Die Situation wurde erst bereinigt, als Mimo Serleach, der von ShouKi ein Bein gespendet bekommen hatte, einige Zeit mit den Witwen des Volkshelden verbrachte.

Auf Attorua vereinigten sich die Charandiden mit dem Nukleus, um diesen zu stärken. Dennoch nahmen die Kräfte des Nukleus ständig ab, so dass Attorua schließlich von den zwölf S-Zentranten des Gelben Meisters angeflogen wurde. Die Bedrohung endete erst, als der Gelbe Meister endgültig besiegt wurde, zu Zerstörungen auf Attorua kam es aber nicht.

Quelle

Andromeda 3