Themul Paiin

Aus Perrypedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.

Themul Paiin war Kommandant eines akonischen Raumschiffsverbandes, der an der Zerstörung des Planeten Tombstone beteiligt war.

Erscheinungsbild

Der gutaussehende Akone wirkte jünger als er war. Er war groß und schlank und hatte ein langes, schmales Gesicht mit außergewöhnlich hoher Stirn. Seine Stimme klang süßlich und in den meisten Fällen freundlich. (PR 178, S. 8, 13)

Charakterisierung

Paiin strahlte Macht aus, doch war die Ehrfurcht, die seine Untergebenen vor ihm hatten, mehr durch Angst begründet als durch Achtung. (PR 178, S. 13)

Geschichte

Im Jahr 2328 flog Themul Paiins Verband zum Planeten Tombstone. Von den dort lebenden Schreckwürmern bezogen die Gataser den Grundstoff für ihre unüberwindlichen Molkexpanzer. Diese Bedrohung sollte durch die Vernichtung Tombstones mit Arkonbomben ein für alle Mal beseitigt werden. Ak-Ther Chaan, Kerim Chmal und Adan, drei zum Tode verurteilte Akonen, hatten sich »freiwillig« für dieses Himmelfahrtskommando gemeldet, um der Hinrichtung zu entgehen. Paiin konnte alle Funktionen des kleinen Raumschiffes fernsteuern, mit dem die Todeskandidaten nach Tombstone flogen, und er konnte die Delinquenten mit internen Kameras überwachen. Er sprach mehrmals per Funk mit ihnen und behauptete, er werde die im Schiff gelagerten Arkonbomben fernzünden, falls sie nicht kooperierten. Das war eine leere Drohung, denn die Mission musste unbedingt zum Erfolg führen. Paiin konnte es sich nicht leisten, das Trio zu töten. Er ließ aber keinen Zweifel daran, dass er nach Abschluss des Einsatzes allenfalls Adan, die er für sich gewinnen wollte, am Leben lassen würde. (PR 178 E)

Paiins Verband hielt sich nach Absetzen des kleinen Schiffes in einiger Entfernung von Tombstone und führte ununterbrochen Transitionen durch, um den Weiterflug der Todeskandidaten zu kaschieren. Deren Versuche, die Fernsteuerung zu umgehen, waren vergeblich, doch es gelang ihnen, die Selbstzerstörungsanlage zu deaktivieren. Zur Strafe manipulierte Paiin den Antigrav und erhöhte die Schwerkraft dermaßen, dass sich Chmal und seine Gefährten vorübergehend nicht mehr bewegen konnten. Nach der Landung legten die Todeskandidaten wie befohlen 28 Arkonbomben. Diese waren mit Zeitzündern ausgestattet und explodierten ohne Zutun der Todeskandidaten. Danach befahl Paiin dem Trio, zum Mutterschiff zurückzukehren, sonst werde er sie mit dem Antigrav zerquetschen. Adan zerstörte den Antigrav, so dass Paiin kein Druckmittel mehr hatte. Eine Flucht von dem im Atombrand vergehenden Planeten war nun allerdings nicht mehr möglich. (PR 178 E)

Die Flotte des Vereinten Imperiums wurde auf die Aktivitäten der Akonen aufmerksam. 30 Schlachtkreuzer der Solar-Klasse unter dem Befehl von Oberst Peter Whitman kesselten Paiins Verband ein. Da Paiin nicht reagierte, als er von Whitman aufgefordert wurde, die Vorgänge bei Tombstone zu erklären, eröffneten die Terraner das Feuer mit Transformkanonen. Paiin hatte daher keine Zeit, sich weiter um die Todeskandidaten zu kümmern. Inzwischen hatten sich Chaan und seine Gefährten mit Fred Heidinger, Jay Fenwick und Lester Pitts verbündet, den letzten Überlebenden der AKOLUS. Ihr Schiff hatte Schreckwürmer nach Tombstone transportiert und war durch die Explosion einer Arkonbombe zerstört worden. Gemeinsam bauten sie das Schiff so um, dass sie die von den Schreckwürmern freigesetzte Hyperenergie nutzen konnten, um die Sperre des Überlichtantriebs zu überwinden. Nach dem Start nahm das Schiff automatisch Kurs auf Paiins Einheit und landete in einem Hangar. (PR 178 E)

Zwölf akonische Schiffe wurden von den Schlachtkreuzern vernichtet, der Rest floh, darunter Paiins Schiff. Die drei Terraner überwanden den Transitionsschock schneller als die Akonen. Sie besetzten die Zentrale, entwaffneten die Besatzung und kaperten das Schiff. Chmal revanchierte sich bei Paiin, indem er ihm einen Kinnhaken verpasste. Heidinger plante, Paiin nach Beruhigung der Lage der akonischen Gerichtsbarkeit zu überantworten, denn Paiin hatte nicht das Recht, über das Leben Chaans, Chmals und Adans zu entscheiden. (PR 178 E)

Quelle

PR 178