Die Todeskandidaten von Akon

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 178)
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© Heinrich Bauer Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: Das Zweite Imperium
Titel: Die Todeskandidaten von Akon
Untertitel: Sie springen Lichtjahr um Lichtjahr – bis die Terraner neugierig werden ...
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x)
4. Auflage: Themistokles Kanellakis (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 29. Januar 1965
Hauptpersonen: Fred Heidinger, Jay Fenwick, Lester Pitts, Ak-Ther Chaan, Kerim Chmal, Adan, Themul Paiin, Oberst Peter Whitman
Handlungszeitraum: 2328
Handlungsort: Akon, das All, Tombstone
Zusätzliche Formate: E-Book,
Druckauflagen PR-Heft 178

Handlung

Die akonische Regierung ist von einer paranoiden Angst vor der überlegenen Molkex-Panzertechnik der Gataser erfüllt. Zwar existieren auf Gatas keinerlei Molkexvorräte mehr, doch auf Tombstone leben immer noch Schreckwürmer, so dass die Gataser die Möglichkeit hätten, einfach neues Molkex zu beschaffen. Um dieses Risiko ein für alle Mal auszuschalten, soll Tombstone mit Arkonbomben zerstört werden. Hierfür werden die zum Tode verurteilten akonischen Bürger Ak-Ther Chaan, Kerim Chmal und Adan ausgewählt. Angesichts der unmittelbar bevorstehenden Exekution sind sie bereit, die selbstmörderische Mission durchzuführen. Ein von Themul Paiin kommandierter Raumschiffsverband transportiert die drei Todeskandidaten in die Nähe des Ziels. Dort werden sie mit einem kleinen Schiff abgesetzt, das allein weiterfliegt. Paiin kann das Schiff fernsteuern und er überwacht alles, was im Inneren vorgeht. Sein Verband führt ununterbrochen Transitionen durch, um den Flug der Todeskandidaten zu kaschieren.

Alle Versuche der Todeskandidaten, die Fernsteuerung zu umgehen, sind vergeblich. Sie erkennen aber, dass Paiins Drohungen zumindest teilweise übertrieben sind. Der Verbandskommandant kann sich ein Scheitern der Mission nicht leisten. Er wird das Schiff also nicht sprengen, bevor die Bomben gelegt sind. Es ist jedoch klar, dass er Chaan, Chmal und Adan beseitigen wird, sobald sie ihren Auftrag erfüllt haben. Die drei Akonen verteilen die Bomben nach Plan. Sie hatten die Absicht, die Bomben einfach nicht zu zünden und auf dem Planeten zu bleiben. Die Bomben sind jedoch mit Zeitzündern versehen und explodieren ohne jegliches Zutun. Paiin fordert, dass die drei Akonen starten, andernfalls werde er den Antigrav so einstellen, dass sie zerquetscht werden. Daraufhin zerstrahlt Adan den Antigrav. Somit ist ein Start unmöglich und den Akonen droht der Tod im Atombrand, der bald den gesamten Planeten vernichten wird.

Kurz nach Verteilung der Bomben ist die AKOLUS auf Tombstone gelandet. Das zum Vereinten Imperium gehörende Schiff sollte dort drei Schreckwürmer absetzen und wurde durch die Explosion einer Arkonbombe schwer beschädigt. Nur Fred Heidinger, Jay Fenwick und Lester Pitts entkommen dem Untergang der AKOLUS. Sie beobachten, wie sich einige Schreckwürmer in die Explosionsherde stürzen, weil sie hoffen, die Energie absorbieren und den Atombrand löschen zu können. Das ist jedoch selbst für Schreckwürmer zu viel. Sie explodieren, wobei Hyperenergie freigesetzt wird. Die drei Terraner verbünden sich mit den Akonen. Gemeinsam modifizieren sie deren Schiff so, dass es wieder starfähig ist und die von den Schreckwürmern freigesetzte Hyperenergie nutzen kann, um auf Überlichtgeschwindigkeit zu gehen. Das Schiff kehrt selbsttätig zu Paiins Einheit zurück, das von Heidinger und seinen Leuten gekapert wird.

Inzwischen ist das terranische Flottenkommando auf die ständigen Transitionen aufmerksam geworden. 30 Schlachtkreuzer der Solar-Klasse unter dem Befehl von Oberst Peter Whitman kesseln Paiins Verband ein. Da Paiin nicht reagiert, als er von Whitman aufgefordert wird, die Vorgänge bei Tombstone zu erklären, eröffnen die Terraner das Feuer mit Transformkanonen. Einige akonische Schiffe entkommen, darunter Paiins Einheit. Heidinger und die Todeskandidaten können aufgrund der Brisanz der politischen Lage nicht einfach mit dem akonischen Kriegsschiff weiterfliegen. Sie beschießen, an einem neutralen Ort abzuwarten und von dort aus Funkkontakt mit einer terranischen Flottenstation aufzunehmen. Der Großteil der akonischen Besatzung soll mit Beibooten in der Nähe Akons ausgesetzt werden. Sobald sich die Lage beruhigt hat, soll Paiin der akonischen Gerichtsbarkeit überantwortet werden, denn er hatte nicht das Recht, über das Leben Chaans, Chamls und Adans zu entscheiden.

Innenillustrationen