Errek Mookmher

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Der Nodrone Errek Mookmher alias Darracq Mogmorgh war, gesehen aus dem Jahre 1329 NGZ, in einer Milliarde Jahren in einer potenziellen Zukunft der Fürst der nodronischen Rebellen in der Galaxie Vaaligo. Seine Eltern waren Tarak, früherer Rebellenfürst des Traumhabitats Koortane, und Thura, Kühnreiterin von Koortane. Er war mit Krenja verheiratet und hatte einen Sohn namens Wonjok.

Erscheinungsbild

Errek Mookmher war groß, breitschultrig und stattlich. Er hatte eine wilde, schulterlange Mähne schwarzer Haare, die er im Nacken zu einem Schopf zusammenfasste und trug einen Kinnbart. Die großen, goldgelbe Augen erinnerten an die eines terranischen Wikipedia-logo.pngTigers. Seine Schnelligkeit und Beweglichkeit standen seiner Kampfkraft in nichts nach. (Odyssee 3)

Beide Unterarme waren farbenprächtig tätowiert. Die Tätowierung auf der rechten Seite zeigte eine vielfigürliche Schlachtszene, bei der zwei miteinander kämpfende Krieger im Vordergrund zu sehen waren. Mookmhers rechte Hand war somit »Die Hand, die nimmt«. Links wurde eine friedliche Szene auf einem Marktplatz dargestellt. Die linke Hand war »Die Hand, die gibt«. Diese Tätowierungen hatte Mookmher sich nach dem Abschluss der Raumfahrer-Akademie stechen lassen, um damit zu zeigen, dass er sich ganz der Sache der Rebellen verschrieben hatte. (Odyssee 3, Odyssee 5)

Charakterisierung

Auch Mookmhers Charakter entsprach dem Musterbild des geborenen Kämpfers. Er war stolz, charismatisch und unbeugsam. Da er so sehr den traditionellen Werten der Nodronen entsprach und zu großen Gesten neigte, schaffte er es immer wieder, seine Rebellen und später sogar Anhänger des Empires von Nodro für sich zu begeistern und ihn als ihr Oberhaupt anzuerkennen. Manchmal ging er mit seinem Stolz allerdings auch zu weit, war aber zur Einsicht und Besserung fähig. (Odyssee 4)

Sein Ziel, das er mit aller Kraft verfolgte und schließlich auch erreichte, war die Wiederherstellung der Einheit unter den Nodronen. Er wollte, dass die Nodronen wie vor dem Erscheinung der Zwillingsgötzen friedlich als Nomaden durch Vaaligo ziehen konnten, wie es ihrer Tradition entsprach, und dass das nodronische Volk niemals wieder andere Völker bedrohte.

Geschichte

In seiner Jugend wurde Errek Mookmher unter falschem Namen von den nodronischen Rebellen in die Raumfahrerakademie auf Nodro eingeschleust und dort finanziell unterstützt. So durchlief er die reguläre Ausbildung und wurde zu einem vollwertigen Raumschiffskapitän. Grund dieser Aktion war der Mangel an ausgebildeten Raumfahrern in den Traumkapseln.

Kampf gegen das Empire

Ungefähr 13 Jahre vor der Zeit-Odyssee Perry Rhodans und Reginald Bulls fasste Mookmher den Plan, eine Informationsoffensive gegen das Empire von Nodro zu starten, um die Wahrheit über das verbrecherische Vorgehen der Zwillingsgötzen öffentlich zu machen. Götzenbilder wurden gestürzt, Fernsehstationen wurden besetzt und Pamphlete wurden verteilt. Diese Aktionen stießen auf heftigen Widerstand einiger Rebellen, deren Wortführer Shirkam Otmookmher war. Otmookmher glaubte daran, dass die Rebellen innerhalb der Traumkapseln vor dem Empire sicher waren, und sah keine Notwendigkeit, die Zwillingsgötzen zu bekämpfen. Er befürchtete, durch Mookmhers Aktionen würde das Empire erst recht auf die Rebellen aufmerksam und würde diese mit aller Kraft bekämpfen – diese Befürchtungen hegte Otmookmher durchaus zu Recht, aber er erkannte nicht, dass die Existenz der Traumkapseln von innen bedroht wurde, da nicht mehr genug Traumfamnire geboren wurden.

Nach circa zehn Jahren des eher verdeckten Kampfes schloss Mookmher eine Allianz mit den Quochten unter der Vorgängerin der Königin Chi Waka. Das Empire von Nodro sollte offen angegriffen werden. Kurz vor einer entscheidenden Schlacht zogen die Quochten jedoch ihre Flottenverbände zurück, so dass es zu unzähligen Opfern auf Seiten der Rebellen kam. Möglicherweise war auch Verrat mit im Spiel – Mookmher verdächtigte Shirkam Otmookmher. Grund für den Rückzug der Quochten war allerdings der überraschende Tod ihrer Königin, durch den das gesamte quochtische Volk vorübergehend führungslos und handlungsunfähig wurde. Errek Mookmher war aber nicht bereit, mit dem Angriff zu warten. Dieses Ereignis führte zu einem tiefen Misstrauen zwischen Quochten und nodronischen Rebellen.

Gefangenschaft

Errek Mookmher geriet in Gefangenschaft, doch seine Identität wurde nicht erkannt. Nur diesem Zufall hatte er es zu verdanken, dass er am Leben blieb. Er wurde zum Straflager Pembur-Station gebracht, wo er sich als »Darracq Mogmorgh« ausgab. Mookmher überlebte die unmenschlichen Bedingungen des Vernichtungslagers drei Jahre lang, bis ihm mit Hilfe der Magnoraunden die Flucht zur Nachbarinsel Hedrumeth gelang. Dort begegnete er schließlich Perry Rhodan, der nach der verlorenen Schlacht um DORDO'KYEION ebenfalls unerkannt nach Pembur-Station gebracht wurde. Mookmher war beeindruckt von Rhodans Fähigkeiten, verriet ihm seine wahre Identität aber nicht. Mit vereinten Kräften und mit Hilfe der Magnoraunden eroberten die Rebellen die Station sowie ein gerade eintreffendes Frachtschiff, das neue Gefangene brachte. Durch einen Trick wurden die Wachschiffe in die Nähe der Abwehrforts gelockt und durch diese vernichtet. Reginald Bull traf mit einigen Schiffen der Quochten ein und evakuierte die Rebellen. (Odyssee 3)

Enttarnung

Auf dem Flug von Pembur-Station zum Außenposten Zapritti kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den 5000 befreiten nodronischen Rebellen und den Quochten. Einige Rebellen wollten den quochtischen Kampfpaat übernehmen. Mookmher enthauptete den vermeintlichen Rädelsführer, obwohl die Quochten den Kaperversuch bereits im Keim erstickt hatten. Er wurde deshalb vom Kommandanten des Schiffs verdächtigt, der eigentliche Drahtzieher zu sein, und kurzerhand festgenommen. In diesem Zusammenhang erfuhr Perry Rhodan von dem gespannten Verhältnis, das zwischen Rebellen und Quochten bestand. Auf Zapritti nahm Mookmher an einer Audienz bei der neuen Quochtenkönigin Irn Tekkme teil. Sie erkannte in ihm den Sohn des Anführers aller Rebellenclans und enthüllte dies auch den Terranern. Nach Vermittlung durch Rhodan und Bull gewährte Irn Tekkme der Gruppe eine Passage zu den Traumkapseln der Rebellen. Von Bulls Vorschlag, sich im Namen des Rebellenvolks bei der Quochtenkönigin zu entschuldigen, um eine Annäherung zu ermöglichen, hielt Mookmher jedoch zunächst noch nichts. (Odyssee 4)

In den Traumkapseln

Kurz nach Mookmhers Rückkehr in die Traumkapseln, wo er als Held gefeiert wurde, starb sein Vater Tarak, der schon seit langem schwer krank war. Errek Mookmher wurde somit zwar automatisch neuer Rebellenfürst, eigentlicher Machthaber war in Mookmher Abwesenheit aber sein alter Rivale Shirkam Otmookmher geworden. Otmookmher hatte auch den Platz an der Seite von Krenja, Mookmhers Frau, eingenommen und war so etwas wie ein Vater für Errek Mookmhers inzwischen fünfjährigen Sohn geworden. (Odyssee 4)

Ein Machtkampf war unvermeidlich. Mookmher bezeichnete Otmookmher als Verräter, unter anderem deshalb, weil er ihn verdächtigte, für den Hinterhalt verantwortlich zu sein, bei dem Mookmher seinerzeit gefangen genommen worden war. Dass Otmookmher Krenja geschwängert hatte, versetzte Errek Mookmher in rasende Wut. Otmookmher forderte Mookmher zu einem rituellen Zweikampf heraus, der über den Führungsanspruch beider Männer und über Krenjas Gunst entscheiden sollte. Mookmher hatte für diesen Kampf noch eine andere Motivation außer Machtstreben und Eifersucht. Er wusste, dass die Sicherheit der Traumkapseln, auf die Otmookmher vertraute und in der sich das Rebellenvolk nach dessen Willen weiter verstecken sollte, eine trügerische war, denn die Traumfamnire starben allmählich aus. Früher oder später würden die Rebellen also ohnehin dem Empire entgegentreten müssen, und wenn sie damit zu lange warteten, würde das Empire bald übermächtig sein. (Odyssee 4)

Der Zweikampf bestand aus drei Disziplinen. Zunächst mussten die Kontrahenten ihre Gewitztheit bei einem Rätselspiel unter Beweis stellen. Hierbei war Otmookmher klar im Vorteil. Die zweite Runde, ein Wettreiten, bei dem gleichzeitig bestimmte Ziele getroffen werden mussten, ging unentschieden aus. Die Entscheidung musste in der dritten Disziplin fallen. Shirkam Otmookmher und Errek Mookmher mussten im Nahkampf gegeneinander antreten. Zuerst sah es im Kampf gut für Otmookmher aus, doch dann verletzte Mookmher ihn unabsichtlich so schwer, dass er wenig später starb. Somit hatte Mookmher zwar die Macht über die Rebellen gewonnen, Krenja aber möglicherweise endgültig verloren, denn sie hatte Otmookmher wirklich geliebt. Da Mookmher in den Kampf gegen das Empire von Nodro ziehen musste, blieb seine Beziehung zu Krenja zunächst ungeklärt. (Odyssee 4)

Sieg über die Götzen

Perry Rhodan unterstützte Mookmher weiterhin. Er schlug vor, die Zwillingsgötzen im Zentrum ihrer Macht, dem Planeten Nodro, anzugreifen. Errek Mookmher war dazu bereit und unternahm einen Schritt, der für einen Angehörigen eines so auf ehrenhaftes Handeln bedachten Volks zumindest ungewöhnlich war: Er entschuldigte sich in aller Form im Namen seines Volkes bei der Quochtenkönigin für alles, was in der Vergangenheit an Negativem vorgefallen war und legte damit den Grundstein für ein neues Bündnis. Im Gegenzug schickte Irn Tekkme 35.000 Schlachtschiffe zur Unterstützung von Mookmhers und Rhodans Plänen. Die neue Allianz trug Früchte: Nodro konnte erobert werden, Perry Rhodan und Reginald Bull töteten die Zwillingsgötzen. In einer mitreißenden Botschaft an alle Nodronen des Empire setzte Errek Mookmher sich an die Spitze des gesamten nodronischen Volkes. Allerdings gab es immer noch einen entscheidenden Faktor, der dem endgültigen Sieg im Wege stand: Axx Cokroide, der Gesandte der Zwillingsgötzen, verfügte noch über eine 220.000 Einheiten starke Kampfflotte und beherrschte inzwischen den fast fertig gestellten Vaaligischen Schwarm. (Odyssee 4, Odyssee 5)

Die Entscheidung

Mit der Unterstützung des Prior-Forschers der Wissenschaftler von Cor'morian, Lishget On Paz, konnten die Rebellen in den Schwarm eindringen. Lishget On Paz wendete sich mit einer auf allen Schwarmwelten zu empfangenden Botschaft an die Nodronen, die noch zu Axx Cokroide hielten, und an die Erbauervölker, die von ihnen beherrscht wurden. Er rief zum Widerstand gegen den ehemaligen Botschafter der Zwillingsgötzen auf, schilderte den Umbruch, der auf Nodro stattgefunden hatte und gab bekannt, dass die nodronischen Clansführer – bis auf Cokroide – den ehemaligen Rebellenführer Errek Mookmher als neues Oberhaupt anerkannt hatten. Diese Botschaft blieb nicht ohne Wirkung. Überall legten Cokroides Leute ihre Waffen nieder. In der Stadt Mantagir auf Balance B, wo Cokroide sich in der nodronischen Gesandtschaft verschanzt hatte, brach Chaos aus. Mookmher nutzte die Verwirrung und landete mit seinem Flaggschiff in Mantagir, wurde dort aber gefangen genommen. Cokroide nahm ihn als Geisel und stellte ein Ultimatum: Die Rebellen sollten abziehen, sonst würde er Mookmher töten. Dies wurde durch Pratton Allgame und Pelmid Sulcatob verhindert, die Cokroide im Alleingang angriffen. Cokroide tötete die beiden zwar mit der Peitsche von Nodro, doch gleichzeitig traf Perry Rhodan ein. Cokroide wollte auch ihn mit der Peitsche töten, legte aber zu viel Kraft in den Schlag, und konnte die gefährliche Waffe nicht kontrollieren. Sehr wahrscheinlich hatte Cokroide, der nie völlig zurechnungsfähig gewesen war, zu diesem Zeitpunkt bereits den Verstand verloren. Die monomolekularen Stränge der Peitsche drangen in Axx Cokroides Rücken ein und töteten ihn auf der Stelle.

Danach wurde Errek Mookmher endgültig zum Anführer aller Nodronen und konnte sie zu ihren alten Werten und ihrer traditionellen Lebensweise zurückführen. Somit waren auch die Traumkapseln gerettet und der Vaaligische Schwarm konnte seine ursprüngliche Aufgabe erfüllen. Mookmher wollte die Terraner zwar nicht gehen lassen, da er für die gewaltigen Aufgaben, die noch vor ihm lagen, ihre Hilfe gebrauchen könnte, doch zu guter Letzt gab er nach und ließ sie in ihre Zeit zurückkehren.

Quellen

Odyssee 3, Odyssee 4, Odyssee 5, Odyssee 6