GALVANI

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Die GALVANI war ein Experimentalschiff des Solaren Experimentalkommandos.

Technische Details

Der Durchmesser des Schiffes betrug 500 Meter.

Bekannte Besatzungsmitglieder

Die Besatzungsstärke lag bei 500 Mann.

Geschichte

Das Raumschiff sollte im Jahre 2407 Tests mit dem Kombitrans-Strahler im System EX-P-2403 durchführen. Dort landete das Schiff im Schutz der HUDSON und der GASPAN auf Sokah I.

Bereits vor dem Eintreffen der GALVANI hatte die SARN-Esos in der südpolaren Region von Sokah I Stellung bezogen. Ein zweites akonisches Schiff, die TOK BAAN, blieb im Raum auf Warteposition.

Die beiden terranischen Begleitschiffe vergingen im Feuer der angreifenden akonischen Superschlachtschiffe, noch bevor sie ihre HÜ-Schirme aktivieren konnten.

Auf der GALVANI verübten sechs eingeschleuste Agenten der CONDOS VASAC Sabotageakte. So wurden die Funkstation und die Überlichttriebwerke zerstört und die Besatzung mit Gaspatronen außer Gefecht gesetzt. Danach wurden die Schleusen geöffnet, um den akonischen Landekommandos die Gelegenheit zu geben, das Schiff zu entern. Doch nur ein kleiner Trupp des Enterkommandos gelangte in das Schiff, dann wurden die Schleusen geschlossen und der HÜ-Schirm aktiviert. Die Akonen zogen sich daraufhin zurück und begannen eine vierwöchige Belagerung des Schiffes. Sie waren der Meinung, dass das Gas an Bord wirkungslos gewesen war und die Besatzung die Kontrolle über die GALVANI inne hatte.

Die CONDOS VASAC fasste den Plan, mithilfe von Ronald Tekener und Rabal Tradino die GALVANI doch noch zu erobern. Tekener, Tradino und Gilrun Havenorg sollten mit der HANOR XIII, die als MARSQUEEN ausgegeben wurde, bei der GALVANI landen. Der Plan des Akonen Baars von Athonir sah vor, dass er kurz vor der Landung die HANOR XIII anfunken würde. Baars war dabei an Bord der SARN-Esos und gab sich als Offizier der Solaren Flotte aus. Die SARN-Esos war angeblich das Superschlachtschiff PORTA. Nach der Frage nach dem Woher und Wohin wurde die HANOR XIII aufgefordert, nahe der GALVANI zu landen. Sofort schaltete sich auch die Besatzung der GALVANI in den Funkverkehr ein und versuchte, Tekener dazu zu bringen, nicht zu landen, sondern zu fliehen und die Flotte zu informieren. Der getarnte Baars von Athonir stellte die Leute der GALVANI als Verräter dar, die mit geheimen Dokumenten von der Erde geflohen sein sollten. Tekener leitete die Landung ein und ließ sich scheinbar erst allmählich von den Leuten der GALVANI von der Wahrheit ihrer Geschichte überzeugen. Als er schließlich einen Umkehrversuch vortäuschte, wurde das Springerschiff dicht über der Oberfläche von der SARN-Esos »abgeschossen«. Die HANOR XIII schlug auf der Planetenoberfläche auf, explodierte aber wie geplant nicht. Tekener, Kennon und Gilrun Havenorg versuchten, aus dem Wrack zu entkommen und zur GALVANI zu gelangen. Ihr Vorhaben sollte von der TOK BAAN verhindert werden, die die Flüchtlinge scheinbar unter Feuer nahm. Durch eine Strukturlücke gelangten sie an Bord der GALVANI.

Es stellte sich heraus, dass nur drei Besatzungsmitglieder den Gasangriff überlebt hatten, nämlich Hainz Kerlack, Kenji Asuku und Clara Teschtschinowa. Die bewusstlose Mannschaft und die eingedrungenen Akonen wurden von der Schiffspositronik, die die Besatzung für tot hielt, mittels eines Zelldestruktors getötet, um die Konstruktionsunterlagen und den Kombitrans-Strahler selbst nicht in die Hände des Feindes fallen zu lassen.

Tekener und Kennon gaben sich Hainz Kerlack als USO-Spezialisten zu erkennen. Die Gasbombe, die Gilrun Havenorg am Leib trug, konnte entschärft und die CV-Agentin überwältigt werden.

Tekener zettelte eine Meuterei gegen Baars von Athonir an, indem er diesen über Funk beschuldigte, am Versagen der Beschaffung des Kombitrans-Strahlers die Hauptschuld zu tragen. Im Verlauf der Beschuldigungen wurde Athonir von Estran-Kalat erschossen.

Unbemerkt gelang es den sechs Personen, mit einer Tunnelfräse von der GALVANI zur HANOR XIII zu kommen. Durch ein mitgeschlepptes Kabel wurde der Eindruck aufrecht erhalten, dass die folgenden Funksprüche noch immer von Bord der GALVANI kamen.

Unterwegs kam es zu einigen Pannen: Das Transportband für das gelöste Gestein verklemmte sich, das Kabel riss ab, und man geriet in einen unterirdischen Wasserlauf. Doch nicht zuletzt dank der besonderen Fähigkeiten von Sinclair M. Kennons Vollprothese konnten alle Probleme gelöst werden. Selbst das Beiboot der Akonen, das durch Zufall in genau dem Moment beim Havarieschiff landete, als die Fräse durch den Boden brach, konnte man noch rechtzeitig zerstören, ehe Faarn Atrops, das einzige Besatzungsmitglied, Gelegenheit zu einem Schuss oder einem Funkspruch erhielt. Die letzte Schwierigkeit, zwei auf dem Schiff zurückgelassene Wächter, beseitigte wiederum Kennon.

Inzwischen war Estran-Kalat misstrauisch geworden. Ein Ultimatum hatte er verstreichen lassen, doch nun wollte er Ernst machen und die GALVANI beschießen, falls die Wissenschaftler nicht aufgaben. Zum Schein erklärten die Wissenschaftler die Kapitulation. Während der Akone sich noch die Bedingungen ausdachte, sandten die Terraner aber den Startimpuls an die GALVANI. Ferngelenkt startete der Kugelraumer und setzte während des Starts sämtliche acht Beiboote aus. Die Akonen glaubten an einen Fluchtversuch und zerstörten alle Schiffe samt der GALVANI. Diese Zeit hatten die Terraner auf dem Springerschiff genutzt, um einen Hilferuf in das Hyperfunkgerät des Havarieschiffes einzuspeisen, der nun in einer Endlosschleife abgestrahlt wurde. Danach hatten sie sich zum Hangar des Schiffes zurückgezogen um mit einem Gleiter zu fliehen. Als die Schleuse sich jedoch nicht öffnen wollte, setzte Kennon eine Mikrobombe ein, und Tekener schoss das entstandene Loch mit der im Gleiter eingebauten Impulswaffe weiter auf. Knapp gelang es ihnen, den Gleiter hinauszumanövrieren, ehe die Akonen das Springerschiff mit einem Schuss zerstörten.

Pläne und Prototyp des Kombitrans-Strahlers waren an Bord der GALVANI zerstört worden, und der Hilferuf war zweifellos empfangen worden. Die Akonen machten sich daher an den Rückzug, als sie über Funk angerufen wurden und Tekener ihnen mitteilte, er und Kennon hätten die überlebenden Wissenschaftler überwältigt. Doch der Akone dachte nicht daran, die Terraner aufzunehmen; die Wissenschaftler alleine nutzten nicht viel, da selbst mit ihnen eine Neuentwicklung der Waffe zu lange gedauert hätte. Tekener hatte damit gerechnet und nur deshalb die Scharade inszeniert, um weiter vor der CONDOS VASAC als guter Verbündeter zu erscheinen. Doch die Sachen hatte einen Haken: Nachdem die Akonen sich zurückgezogen hatten und die SAMALAN die Überlebenden gerettet hatte, eröffnete Atlan Tekener, dass ein Schauprozess gegen ihn und Tradino/Kennon dadurch unumgänglich wurde. Nur so konnte die Maske auch weiterhin gewahrt bleiben, und das Psycho-Team blieb die beste Waffe der USO gegen die CONDOS VASAC.

Quellen

Atlan 6, Atlan 7