Kastell

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Das Kastell war die Bezeichnug für die geheime Basis der Society of Absent Friends im Inneren des im Bau befindlichen Jupitermondes Neo-Ganymed.

Aufbau

Das Kastell befand sich im Inneren eines ausgehöhlten Asteroiden innerhalb der Baustelle von Neo-Ganymed, zwanzig Kilometer unterhalb der Position von Galileo City. Der Asteroid selbst war von grob ellipsoider Form, mit einer Länge von etwa drei Kilometern und einer maximalen Dicke von etwa 500 Metern. Das eigentliche Kastell befand sich in einer gut hundertfünfzig Meter durchmessenden Kaverne im Inneren des Asteroiden und hatte die Form eines bauchige Fasses mit einer Länge von etwa 100 Metern. Oben und unten betrug der Durchmesser etwa 60 Meter, in der Mitte 80 Meter. (PR 2617)

Das Kastell war mit zehn Daellian-Meilern, Fusionsreaktoren. Sphärotraf-Speichern, HÜ-Schirm-Generatoren und einem umfangreichen Ortungsschutz ausgestattet. Diese Anlagen befanden sich in zwei Maschinendecks am oberen und unteren Ende des Kastells. Hinzu kamen hochwertiges Lebenserhaltungssysteme, Hydroponiken und Systeme zur Nahrungsmittelproduktion. In einem der beiden Maschinendecks befanden sich zwei Käfigtransmitter. (PR 2617) Insgesamt hatte die Station rund zwanzig Etagen. (PR 2973, S. 38)

Im Mittelbereich des Kastells befanden sich zehn Etagen mit einer Höhe von jeweils fünf Metern, in denen luxuriöse Suiten mit jeweils 100 Quadratmetern Grundfläche für insgesamt 480 Personen untergebracht waren. Im oberen Bereich war Platz für medizinische Einrichtungen, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Laborräume, Werkstätten, Lagerhallen und Depots vorgesehen. (PR 2617)

Zu den modernsten wissenschaftlichen Abteilungen des Kastells gehörte das nach Quinton Q. Quach benannte Q-Drei, eine Mischung aus Werkstatt und Labor, die in einer mit Optikverzerrern abgeschirmten Fertigungshalle untergebracht war. (PR 2973, S. 41)

Die Zentrale des Kastells nahm Teile der mittleren beiden der zehn Etagen im Mittelbereich in Anspruch. Sie hatte einen Durchmesser von 40 Metern bei einer Höhe von zehn Metern. Hier befand sich auch die Hochleistungspositronik des Kastells, die den Namen OTHERWISE trug. (PR 2617)

Um permanente Streustrahlung zu vermeiden, wurde auf Antigravschächte verzichtet, der Personentransport erfolgte über elektromagnetisch betriebene Expresskapseln. (PR 2617)

Risszeichnung

»Das Kastell« (PR 2671) von Andreas Weiß

Geschichte

Irgendwann um das Jahr 1469 NGZ wurde auf Betreiben von Homer G. Adams hin mit dem Bau des Kastells begonnen. Da Enoch Godolphin, der Leitende Senator der mit dem Wiederaufbau von Neo-Ganymed betrauten Synkopha, ein Mitglied der Society of Absent Friends war, stellte die Geheimhaltung des Baus des Kastells auch kein größeres Problem dar. (PR 2617)

Im September 1469 NGZ war das Kastell noch nicht ganz fertiggestellt, als Adams die Society of Absent Friends aufgrund der Versetzung des Solsystems in die Anomalie und aufgrund der Aktivitäten der Spenta im Inneren von Sol in Aktion treten ließ. Als erstes steuerte die Springerwalze LADY LAVERNA das Kastell an, und die Robotikerin Toja Zanabazar installierte die Biopositronik OTHERWISE als neue Bordpositronik im Kastell. (PR 2617)

Im Lauf der Zeit wurde die Kaverne, in der das Kastell untergebracht wurde, kontinuierlich erweitert. Im Jahre 1552 NGZ hatte sie den Durchmesser von rund 200 Metern bei der Höhe von 300 Metern. Der Stützpunkt wurde mit der neuen Positronik ZEUS ausgestattet. Anfang April dieses Jahres diente das Kastell als Versteck für die im Solsystem vom Techno-Mahdi verfolgten Zellaktivatorträger und deren Familienmitglieder (Homer G. Adams, Reginald Bull und Icho Tolot). (PR 2961, S. 9)

Am 20. April 1552 NGZ fand hier das Wiedersehen von Atlan und Gucky mit den bereits früher einquartierten Freunden statt. Dabei erkannte Tamareil, die sich zu diesem Zeitpunkt im Bewusstsein von Atlan befand, die besonderen Fähigkeiten von Shinae Bull-Zindher. Noch am selben Tag gingen Atlan und Gucky in einen Sondereinsatz an Bord der GOS'TUSSAN II. (PR 2973, S. 38–39, 46) Danach erfolgte im Kastell die Auswertung dieses Einsatzes und eine erneute Verteilung der Aufgaben unter den Rhodantreuen. (PR 2975, S. 7)

Quellen