Tamareil

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Die Olkonorin Tamareil war ein robotisch-organisches Wesen im Geshodrom.

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Heft: PR 2963
© Pabel-Moewig Verlag KG
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Tamareil in ihrem neuen Kleid.
Heft: PR 2964 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Tamareils ursprüngliches Aussehen ist nicht bekannt. In späteren Jahren erhielt sie die Gestalt eines humanoiden Roboters mit ausgeprägt weiblichen Körperformen. Ihr Gesicht war metallen, mit elegant geschwungenen Wangenknochen und vollen Lippen. Die Hülle konnte daher leicht mit »weiblich« assoziiert werden. Diesen Eindruck verstärkten Tamareils ausgeprägte Brüste, die in ein enges, rotes Oberteil gehüllt waren. Dennoch besaß das Wesen auch deutlich »maschinenhafte« Merkmale – allen voran das einer Wirbelsäule nachempfundene, aus mehreren Metallteilen (den so genannten Tamid-Strängen) bestehende Gebilde, das den Torso mit dem Becken verband und ohne Schaden für die Besitzerin getrennt werden konnte. Als Hose dienten rote Shorts, die viel von den langen, chromglänzenden Beinen sehen ließen. Tamareils Fußbekleidung bestand aus roten Stöckelschuhen. (PR 2963, S. 23–24, PR 2966, S. 27)

Tamareils Stimme hatte ein rauchiges Timbre. (PR 2963, S. 24)

Der Robotkörper enthielt einen Kern aus PEW-Metall, in dem Tamareils Bewusstsein eine Bleibe fand. (PR 2963, S. 30)

Paragabe

Wie alle Olkonoren besaß Tamareil die Gabe der Pedotransferierung. (PR 2963, S. 30)

Charakterisierung

Tamareil war eine notorische Lügnerin, aber gerade deswegen auch eine sehr gute Geschichtenerzählerin. Sie war keineswegs auf den Mund gefallen, trat oft unverfroren auf und war im Streit immer zu einer scharfen Riposte fähig. (PR 2963, S. 24–25)

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt vor Perry Rhodans erstem Besuch in Gruelfin übernahm Tamareil per Pedotransferierung einen Paslaimonen im Geshodrom. Sie konnte die in den Dakkarraum eingebettete Station nicht wieder verlassen. Die Paslaimonen konstruierten einen Roboter mit einem Kern aus PEW-Metall als neuen Körper für Tamareil. Nach einem unbekannten Zeitraum begegnete die Olkonorin Atlan, den es im Jahre 1551 NGZ ebenfalls ins Geshodrom verschlagen hatte. (PR 2963, S. 30–31, PR 2964, S. 16)

Tamareil erwirkte mit Hilfe ihrer Gabe, dass Atlan und dessen Begleitern Asyl im Paslaim gewährt wurde. Zusammen mit dem Arkoniden erkundete sie etwas später die Shod-Zitadelle und erwies sich als eine unentbehrliche Hilfe, indem sie Atlan radikale Paslaimonen sowie den Ghatu Shapandh vom Leibe hielt. Ein von der Roboterfrau aufgenommenes Bild des Zitadellen-Plans wurde zur Trumpfkarte, mit der Atlan endgültig das Bleiberecht im Paslaim erhielt. (PR 2963)

Tamareil begleitete Atlan, Fitz Klem und Mollikord bei der Erkundung des Shod-Teleskops 37, das sie zusammen mit dem Arkoniden betreten durfte. Vergeblich suchte sie dort nach aktuellen Informationen über ihre alte Heimat. Beim Verlassen des Raumes der Späher kam es zu einer hyperenergetischen Verpuffung, wodurch sowohl das Gerät und seine Räumlichkeiten, als auch Tamareils Körper Schaden nahmen. Atlan nahm sie zum Archiv des Teleskops mit, wo sie langsam zu sich kam und mit Hilfe ihrer Gabe eine Verbindung zu den Datenspeichern der Gemeni aufbaute. Dabei erfuhr sie, dass die Haodhs in der Zwerggalaxie Cetus nach Eiris-Silos suchten, die von ES erschaffen worden waren. Unmittelbar nach diesem Fund wurde der Archivraum von Shapandh und anderen Ghatus gestürmt. Die Eindringlinge wurden zur Aufgabe gezwungen und vor Bhal Adburn geführt. Nachdem Atlan und Klem ein faires Duell mit Adburn bestritten hatten, gewährte der Bhal der Gruppe die Reise durch einen Shod-Spiegel. Nach etwas Bedenkzeit folgte Tamareil Atlans Aufforderung und begleitete ihn sowie Klem nach Cetus. Während des Transfers sorgte sie dafür, dass ihre Begleiter nicht im intergalaktischen Raum verwehten, wie es anscheinend der Plan der verräterischen Gemeni war. (PR 2964)

Nach der Ankunft im Sternenring von Tson unterstützte Tamareil weiterhin Atlan und Fitz Klem bei der Suche nach den Eiris-Silos. (PR 2965) Als eins dieser Gebilde im Sektor X gefunden wurde, wurde Tamareil bei dessen Erkundung von einer der Eitiden angegriffen. Dabei wurde ihr Körper in zwei Teile gerissen. Glücklicherweise blieb dieser Zwischenfall ohne Folgen, da die künstliche Wirbelsäule Tamareils die Verbindung des Torsos mit den Beinen automatisch wiederherstellte. Nachdem Atlan von dem Wesen Khon eine Probe Proto-Eiris erhalten hatte, flohen er und seine Begleiter vor den Söldnern der Lee. Kurz bevor die Flüchtenden gestellt wurden, benutzten sie Fitz Klems Penrose-Prisma, um den Sternenring von Tson zu verlassen. (PR 2966)

Die Ankunft in der Milchstraße erfolgte am 13. April 1552 NGZ, als das Trio an Bord von JASON rematerialisierte. Die Olkonorin freundete sich sofort mit Zau an. Beide Pedotransferer verspürten eine fremde Präsenz, als sie von der NEÈFOR in die Nähe des vom TERRANOVA-Schirm umhüllten Solsystems gebracht wurden. Mit Hilfe von Admiralin Anna Patoman stellten sie fest, dass die so genannten Bewusstseinsfäden vom Zhytorsystem kommen und den Schirm durchzubrechen versuchen. Konsequenterweise wurde Tamareil zusammen mit Atlan und Zau zur RAS TSCHUBAI gebracht und von Perry Rhodan befragt. Dem Unsterblichen rang sie ein Versprechen ab, sie nach Gruelfin zu bringen. Bevor das jedoch möglich war, widmete sie sich weiterhin der Untersuchung der Bewusstseinsfäden. In Zusammenarbeit mit Sichu Dorksteiger und ANANSI identifizierte sie die Fäden als durch das Geshodrom in die Milchstraße transferierte ÜBSEF-Konstanten der Thoogondu. Ihre Absicht schien die Aktivierung der HaLem-Armee auf dem Merkur zu sein. Um diese Theorie zu überprüfen, pedotransferierte sie mit Zau, Gucky und Atlan durch den TERRANOVA-Schirm auf den fraglichen Planeten. Dabei verschmolz ihr Bewusstsein mit dem Atlans. (PR 2972)

Schon am nächsten Tag begann Tamareil, sich im Bewusstsein von Atlan zu regen. Zu einer besonders heftigen Reaktion kam es, als der Arkonide im Kastell auf Shinae Bull-Zindher traf. Die Olkonorin regte sich sehr auf und bezeichnete das Mädchen als »besonderen Schatz«, dessen Wert »kaum abzumessen« sei. (PR 2973, S. 32, 39) Etwas später erlebte sie mit Atlans Sinnen den Verrat von Lotho Keraete, der sich an Bord der GOS'TUSSAN II mit Adam von Aures und Bostich verbündete. Sie erkannte dabei den Kollektivcharakter der Schönen Familie. Bei dem vergeblichen Versuch, den ehemaligen Boten von ES umzustimmen, bemerkte Keraete die Existenz Tamareils in Atlans Bewusstsein. Er bot ihr Zusammenarbeit an, die sie jedoch ablehnte. (PR 2974, S. 33, 46)

Die Olkonorin nahm gezwungenermaßen an der Flucht von der untergehenden GOS'TUSSAN II und der später erfolgten Suche nach der FLORENCE LAMAR teil. Dank ihrer Paragabe bemerkte Tamareile die fünf- und sechsdimensionalen Veränderungen Wanderers, die im Zusammenhang mit der Replizierung der Biophoren standen. (PR 2975, S. 4, 20, 24, 30)

Während nachfolgender Ereignisse erwies sich Tamareil als eine hervorragende Allierte Atlans. Da sie gegen den Einfluss des Hyperlicht-Effektes weitestgehend immun war, ersetzte sie praktisch den Extrasinn des Arkoniden und lieferte Atlan äußerst wertvolle Hinweise während des Einsatzes auf der Oberfläche von Neptun. So wurden Anfang Mai mit ihrer Hilfe der sterbende Sawru Maudh gefunden und die astronomischen Koordinaten für die Stadt Aures dem Bewusstsein von Aggregat Etain entrissen. (PR 2979, S. 10, 23, 46–48)

Nachdem Atlan zur RAS TSCHUBAI zurückgekehrt war, wechselte Tamareils Bewusstsein zurück in seinen Robotkörper. Sie begleitete den Arkoniden zurück nach Cetus, wo nach anderen Eiris-Silos gesucht werden sollte. Anfang Juli begegnete sie auf Splandheim der durch Proto-Eiris »belebten« Statue von Rudspor und bestimmte richtig die Ursache für diesen Zustand. (PR 2980, S. 15, 45)

Während der Suche nach einem weiteren Silo auf Shudragad blieb sie an Bord der RAS TSCHUBAI zurück, da man die wahrheitsliebenden Shug nicht mit einer notorischen Lügnerin konfrontieren wollte. (PR 2981, S. 6)

Bei der Suche nach dem vierten Eiris-Silo war sie allerdings wieder dabei. Zuerst unterstützte sie Fitz Klem, der gerade eine Identitätskrise erlebte, an Bord der MOMMY BONNY. Danach reiste sie mit Atlan und dessen Begleitern ins Gebiet der Algorithmischen Republik, wo am 30. Juni auf dem Mond Crunnud tatsächlich ein Eiris-Silo entdeckt wurde. Als sich dort die Ereignisse zuspitzten und die gesamte Proto-Eiris, die von der RAS TSCHUBAI bisher gesammelt wurde, durch fünfdimensionale Impulse der gezündeten Antimaterieminen bedroht war, überzeugte die Roboterfrau Fitz Klem dazu, selbständig zu agieren. Dadurch wurde die Hilfe des Bhals Sdy gesichert und die wertvolle Fracht gerettet. (PR 2982)

Am 11. Juli trat sie an Bord der RAS TSCHUBAI die Rückreise in die Milchstraße an. Neben Fitz Klem war sie die erste Person an Bord, der ANANSI die neuen Eigenschaften der Schiffshülle vorstellte. (PR 2982, S. 60–62)

Quellen

PR 2963, PR 2964, PR 2965, PR 2966, PR 2972, PR 2973, PR 2974, PR 2975, PR 2979, PR 2980, PR 2981, PR 2982