Geshodrom

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Das Geshodrom ist eine im Shod (Dakkarraum) gelegene Raumstation. Sie wird von den Bewohnern auch als Konglomerat bezeichnet.

PR2963Illu.jpg
Das Geshodrom
Heft: PR 2963 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG

Übersicht

Das Geshodrom ist eine etwa zwanzig mal zwanzig mal zwanzig Kilometer große Raumstation – inklusive der zwischen den Würfeln, Schächten und Ringsektionen gelegenen Hohlräume ergibt sich daraus ein Volumen von etwa 8000 km3.

Im Zentrumswürfel befindet sich der Bereich der Gemeni; dieser Bereich ist für Angehörige anderer Völker tabu und wird als Shod-Zitadelle bezeichnet. Darin befindet sich auch ein so genannter Resonanzraum. Das Paslaim ist der Palast der Paslaimonen und der Sitz des Rates der Peripheren. Dieser eindrucksvolle Bau erhob sich wie eine Insel, die in einer riesigen Halle untergebracht ist. Das Innere des Paslaim ist eher schlicht gestaltet – als Baustoff herrscht eine Art Beton vor, der zu säulenartigen Strukturen von 12 Zentimetern Kantenlänge und mindestens vier Metern Höhe gegossen wurde. (PR 2962, PR 2963)

Die Paslaimonen besitzen funktionierende Dakkartechnik und sorgt dafür, dass die Station nicht vom Shod verschluckt wird. In der Peripherie der Station leben weitere Völker, beispielsweise die insektoiden Tonzer. Über die Station verteilt gibt es – zumeist in gesicherten Zonen – mehrere Shod-Spiegel und Shod-Teleskope, mit denen der umgebende Shod beobachtet wird. Von Zeit zu Zeit werden Objekte entdeckt, die durch den Shod Treiben – diese werden von den Bewohnern des Geshodroms als Treibgut bezeichnet. Treibgut kann durch mehrere in der Station existierende Überlappungszonen geborgen werden, in einigen Fällen kommt es auch direkt durch einen Shod-Spiegel an Bord. (PR 2963, PR 2964)

Obwohl die Gemeni die unbestrittenen Herren des Geshodroms sind, gibt es ein Verwaltungsorgan, das andere Völker vereint, den Rat der Peripheren. (PR 2963, S. 24)

Bekannte Völker

Geschichte

Anmerkung: Zur Geschichte liegen teils widersprüchliche Angaben vor, da die Vergangenheit teils zu Legenden verklärt ist und manche Informationen von Tamareil stammen, die einen starken Hang zum Erzählen von Lügengeschichten hat.

Zu Beginn einer Hyperdepression – möglicherweise bereits vor 7,7 Millionen Jahren – strandeten sechs Sextadimfähren der Paslaimonen im Shod und konnten den Normalraum nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Die an Bord befindlichen Paslaimonen wurden nach einiger Zeit von den Gemeni geweckt und die Sextadimfähren zu einer im Shod befindlichen Raumstation zusammengefügt. Mit der Zeit wurde die Raumstation unter Verwendung von Treibgut, das aus dem Shod geborgen wurde, immer weiter ausgebaut.

Im Jahr 1551 NGZ war Bhal Adburn der Kommandant der Station. Sein Stellvertreter war der Ruhende Bhal Drush. (PR 2964, S. 24)

Zur selben Zeit versuchten Atlan, Fitzgerald Klem und Jas Poulson von Sashpanu aus die Milchstraße zu erreichen und strandeten dabei im Geshodrom. (PR 2962) Die Gruppe wurde zunächst von zwei jugendlichen Tonzern festgesetzt, konnte sich aber befreien, einen Teil der Station erkunden und Informationen sammeln, allerdings wurde Jas Poulson in einer der Überlappungszonen in den Shod gezogen und kam um. Bei einem Vorstoß in den Zentrumswürfel der Gemeni gelang es Atlan, den Gemeni einen detaillierten Lageplan der Station zu stehlen. Dabei erfuhr er von der Lage mehrerer Shod-Spiegel und Shod-Teleskope, unter anderem von Shod-Teleskop 37, das auf die Zwerggalaxie Cetus ausgerichtet war. Eine Erkundung dieses Teleskops ergab, dass die Gemeni Geshodroms dort nach Silos suchten, die ursprünglich von ES angelegt worden waren. (PR 2963, PR 2964)

Quellen

PR 2962, PR 2963, PR 2964