GESHOD

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GESHOD ist eine junge, positive Superintelligenz. Genau wie die Gemeni verstand sich GESHOD als männlich. (PR 2996)

Allgemeines

Die junge Superintelligenz ist, im Gegensatz zu den meisten Entitäten dieser Art, nicht in der Lage, auf Dauer bei Bewusstsein zu bleiben (Sporadische Superintelligenz). So ist ihre Existenz geprägt durch einen ständigen Wechsel zwischen Ruhe- und Wachphase. Während des Erwachens der Superintelligenz, benötigte GESHOD eine gewisse Zeit, um seine Gedanken und Erfahrungen zu sortieren. Dieser Vorgang, der allgemein als Phase Shod bezeichnet wurde, war für alle Lebewesen in GESHODS mentaler Reichweite ein unangenehmes und in manchen Fällen gar traumatisches Erlebnis, das auch zum Tod führen konnte. (PR 2964, PR 2996) Als Stellvertreter innerhalb der ihrer Mächtigkeitsballung schuf GESHOD die Gemeni. Bei diesen handelte es sich um Kunstgeschöpfe, welche GESHOD erstmals mittels ihrer Gruben auf dem Planeten Gem erschuf. Mittels dieser Gruben war GESHOD darüber hinaus in der Lage, jegliche Art von Gerätschaften oder Lebewesen nachzuempfinden, zu rekonstruieren und zu optimieren. (PR 2996) Auf diese Weise schuf die Superintelligenz auch die ersten Sprosse auf Gem. Der erste, nicht auf Gem gewachsene Spross war OCCNATTAR. (PR 2996)

Charakterisierung

Für GESHOD war seit Anbeginn seiner Existenz die Inspiration durch das Neue etwas Essenzielles. Bevor die Mheriren nach Gem kamen und die sich in der Phase Shod befindliche Entität befriedeten, absorbierte das Kollektivwesen die Bewusstseinsinhalte aller Lebewesen, die sich zu nahe an den Planeten heranwagten. (PR 2996) Die Gemeni sind das beste Beispiel für GESHODS Art zu leben. Ihre gesamte Erscheinung ist inspiriert durch die Bewusstseinsinhalte der verschiedenen Lebewesen, welche GESHOD während seiner ersten Phase Shod in sich aufnahm. (PR 2996) Dieser Hang dazu, sich von bereits bestehenden Größen inspirieren zu lassen war ebenfalls der ausschlaggebende Grund dafür, dass die Wanderin eine Mission der Mheriren nach Sashpanu schickte. Die Wanderin befürchtete, dass die entstehende Superintelligenz GESHOD durch negative Mächte beeinflusst werden könnte. (PR 2996)

Mächtigkeitsballung

Zur Mächtigkeitsballung von GESHOD gehört die Galaxie Sashpanu, wo die Kultur namens Gemoshom errichtet wurde. (PR 2907)

Hilfskräfte

Geschichte

Entstanden ist die Superintelligenz auf dem Planeten Gem im Galaktischen Zentrum von Sashpanu. Hier war sie, während der ersten Phase Shod, Grund für eine gewaltige Fluchtbewegung aus dem Zentrum der Galaxie. Grundlage ihrer Existenz waren zum einem die gigantische Kolonie an Mikroorganismen, welche auf dem Planeten Gem existierte und zum anderen eine Ansammlung sechsdimensionaler Energie, zu welcher die Kolonie auf Gem eine Verbindung aufbaute. (PR 2996) Der Grund für die erste Phase Shod war, dass das entstehende Bewusstsein der Entität inhaltslos und leer war. Daher entriss GESHOD sämtlichen Lebewesen, die seinem Planeten zu nahe kamen, Wissen und Bewusstseinsinhalte, um selber zu wachsen und bewusst zu werden. (PR 2996)

Erst als die Mheriren im Auftrag der Wanderin nach Gem kamen und die Kommandantin der AGNABHA GEMH, Bhal-1, in die Entität aufging, nahm diese erste Phase Shod ihr Ende. Aus den von Bhal-1 und ihren Begleiterinnen gewonnenen Informationen erschuf GESHOD die ersten Gemeni Prototypen. (PR 2996)

Der Grund für die Mission der Mheriren lag darin, dass die Wanderin bald ihren Einflussbereich verlassen und sich mit GESHOD einen Stellvertreter schaffen wollte, welcher sich nach ihrem Verschwinden um diesen kümmert. (PR 2996)

In den darauffolgenden Jahrhunderten unterstützten die Mheriren die Gemeni beim Aufbau und der Sicherung des Einflussbereiches von GESHOD. Auf Gem wuchs die Kolonie der Mikroorganismen und neue Gruben zur Erschaffung von Maschinen und Raumschiffen wurden erschlossen. (PR 2996)

Nach dreihundert Jahren verließen die Mheriren Sashpanu wieder. Vor ihrem Abflug wurden sie jedoch noch Zeuge, wie der erste Spross einer anderen Welt als Gem entsprang, indem er mittels eines Obhüters aus einem Samenkorn wuchs. Der Name dieses Sprosses war OCCNATTAR. (PR 2996)

Im Juli 1551 NGZ erschienen erstmals die Gemeni mit ihren Sprossen öffentlich in der Milchstraße. Sie boten den Terranern und Arkoniden Unsterblichkeit in Form von Zellaktivatoren beziehungsweise Behandlungen im Physiotron sowie den Tefrodern des Neuen Tamanium Paragaben durch Behandlung im Psi-Implantator. Außerdem verkündeten sie, dass die Superintelligenz GESHOD eine Schutzzone in der verwaisten Mächtigkeitsballung von ES errichten wolle. (PR 2906, PR 2907, PR 2915, PR 2916, PR 2918)

Wie etwas später durch Aussagen von Khon bekannt wurde, war GESHOD zu diesem Zeitpunkt eine noch sehr junge und unerfahrene Superintelligenz. Es sollten noch etwa fünfzig- bis hunderttausend Jahre vergehen, bevor GESHOD die nötige Stärke erlangen könnte, um das Vermächtnis von ES relativ gefahrlos antreten zu können. Daher verließ sich ES nicht ausschließlich auf ihren „Mündel“, sondern bereitete den Zugang zur Proto-Eiris auch für die Träger einer Ritteraura vor. Dies bedeute allerdings auch, dass GESHOD Atlan und andere entsprechend ausgestattete Wesen als Konkurrenten ansah und ihre Aktionen mit Argwohn betrachtete. (PR 2966, S. 31)

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Quellen

PR 2906, PR 2907, PR 2915, PR 2916, PR 2918, PR 2964, PR 2966, PR 2996