Mal-Se

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Mal-Se ist ein Plasma- beziehungsweise Proteinwesen, das von den Akonen als Waffe eingesetzt wurde. Durch Mal-Se wurde die Plasmaseuche verursacht.

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Hand eines von Mal-Se Befallenen
im Vordergrund

Heft: PR 103 – Innenillustration 5
© Pabel-Moewig Verlag KG

Allgemeines

Mal-Se hat keine feste Form. Befindet es sich auf einer Oberfläche, so bildet es einen an Wikipedia-logo.pngGelatine erinnernden Überzug. Nimmt es Lebewesen oder irgendeine geeignete organische Verbindung wahr, was ihm über eine Entfernung von circa 20 Kilometern hinweg möglich ist, so wird es glasklar und scheint sich zu verflüchtigen. Es bewegt sich mit bis zu 700 Kilometern pro Stunde durch die Luft und befällt sein Opfer, indem es wieder einen gelatineartigen Überzug bildet, und absorbiert es, wobei es sich explosionsartig vermehrt. Mal-Se ist unempfindlich gegen Vakuum, Kälte, Gase und Säuren. Es kann nur durch Hitze von über 13.000 °C vernichtet werden. (PR 103 E)

Bei Lebewesen, die von Mal-Se befallen sind, bilden sich innerhalb kürzester Zeit stark juckende, rötliche Hautveränderungen, die sich schnell ausbreiten. Nach einem Tag bilden sich schwammartige Entstellungen. Spätestens nach drei Tagen treten Lethargie und Müdigkeit ein, bis es nach vierzehn bis zwanzig Tagen zu Lähmungserscheinungen kommt. Das Endstadium ist nicht bekannt, terranische Wissenschaftler prognostizierten jedoch, dass die Opfer des Plasmawesens nach spätestens drei Monaten zu einem formlosen Proteinkörper werden. (PR 103 E)

Mit dem Oska-Pulsator kann Mal-Se ferngehalten werden. Dieses von den Aras entwickelte Gerät strahlt komplexe Störimpulse aus, mit denen der Ortungssinn Mal-Ses blockiert wird, so dass es keine Opfer findet. Ein ebenfalls von den Aras hergestelltes Gegenmittel ist ein Duftstoff, der das Plasmawesen anlockt und zu harmlosen Eiweißkristallen werden lässt. Mal-Se kann als hochwirksames Mittel gegen die Steindarm-Seuche eingesetzt werden. (PR 103 E)

Geschichte

Zur Regierungszeit von Imperator Fufulgon IX. (irgendwann vor 2102) kam es zu einer tödlichen Plasmainfektion auf drei besiedelten Planeten, die wahrscheinlich von Mal-Se verursacht wurde. Der Imperator ließ die Planeten vernichten, um eine Ausbreitung zu verhindern. (PR 103 E)

Im Jahre 2102 wurde Mal-Se vom akonischen Energiekommando gegen die Terraner eingesetzt. Die RETSE-U installierte einen Transmitter auf Beteigeuze VII, der auch zur Bildübertragung genutzt werden konnte. Auf Sphinx beobachteten die Akonen, wie die DRUSUS auf Beteigeuze VII landete und wie Roboter zur Erkundung des Transmitters entsandt wurden. Sobald sich die Roboter ausreichend genähert hatten, schickten die Akonen Mal-Se durch den Transmitter. Die Terraner vernichteten diesen, bemerkten aber nicht, dass die zurückbeorderten Roboter das Plasmawesen in das Schiff einschleppten. Praktisch die gesamte Besatzung wurde infiziert. Auch die Besatzungen des Sanitätsschiffes III, der NIL und der UG DVI wurden befallen. Zwar wurde eine Quarantäne über alle Schiffe verhängt, doch schon zwölf Stunden nach der Landung der DRUSUS auf Terra waren 21 Millionen Menschen auf Erde und Mond infiziert. Panik brach aus, und es schien keine Möglichkeit zu geben, die Ausbreitung der vermeintlichen Krankheit zu stoppen, die als Plasmaseuche bezeichnet wurde. (PR 103 E)

Der Mediziner Koatu wurde durch Zufall auf Ablagerungen auf der Außenhülle der DRUSUS aufmerksam, die sich seltsam verhielten. Es gelang ihm, eine Probe der Substanz sicherzustellen. So gewann er erste Erkenntnisse über das Plasmawesen, das von einem Spezialistenteam weiter erforscht wurde. Der SolAb-Agent Jeff Garibaldi stellte fest, dass es in der Stadt Soisy sur Seine keinen einzigen Fall der Plasmaseuche gab. Daraufhin erkundete ein von Perry Rhodan angeführtes Einsatzteam die Stadt. Die Terraner entdeckten ein Geheimlabor der Aras, in dem sie einen Oska-Pulsator (der die Stadt vor Mal-Se geschützt hatte) sowie ein wirksames Mittel gegen Mal-Se fanden. Vier Monate nach dem Ausbruch der Plasmaseuche war die Krise überwunden. Bei den Befallenen blieben nicht einmal Narben der abgeheilten Blutschwämme zurück. (PR 103 E)

Quelle

PR 103