Zweikampf in Fesseln

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:A135)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 135)
A135 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Das Erbe der Bernaler (Band 8/8)
Titel: Zweikampf in Fesseln
Untertitel: Die Zeitnomaden greifen ein – die Kontaktler werden entführt
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Atlan, Bilfnei Gloddus, Lelle Salgouz, Das Yüülz, Possert Egk Flangkort
Handlungszeitraum: Anfang März 2843
Handlungsort: Toulminth
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Bilfnei Gloddus berichtet Atlan von seinen Plänen, als er und Lelle Salgouz gegen ihren Willen in das Zeitflimmern gezogen werden. Ohne Gloddus verhält sich die Besatzung der SMARGENT wieder normal, so dass Atlan seine Flotte rufen kann und die Krise damit im März 2843 bereinigt ist.

Gloddus und Salgouz werden von den Bernalern getestet. Sie werden in die Fiktivwelt Koysch versetzt, in der sie, ihrer Fähigkeiten und aller Hilfsmittel beraubt, eine Station der Bernaler erreichen sollen. Dabei dürfen sie sich nicht mehr als fünf Meter voneinander entfernen und sich gegenseitig nicht verletzen. Auf dem Weg müssen sie immer wieder Prüfungen bestehen, bei denen sie zusammenarbeiten und sich gegenseitig vertrauen müssen. Zu allem Überfluss wird Salgouz von einer Pflanze namens Yüülz infiziert, wodurch er sich selbst allmählich in einen Baum verwandelt. Kurz vor der rettenden Kuppel schlägt er buchstäblich Wurzeln. Anstatt Gloddus in die Station zu lassen, tötet er ihn im Szenario mit einem Wurfbeil.

Die Bernaler entscheiden nach dem Test, dass es keine weiteren Kontakte geben wird. Gloddus und Salgouz werden als völlig normale Menschen auf die SMARGENT zurückversetzt.

Handlung

Lordadmiral Atlan wird als Gefangener an Bord der SMARGENT vor Bilfnei Gloddus geführt. Lelle Salgouz wird von einem Energiefeld festgehalten, das seine neugewonnenen Fähigkeiten blockiert.

Gloddus teilt in großspurigen Worten seine Pläne mit. Er will von Perry Rhodan einen Zellaktivator sowie die Konstruktionsunterlagen der Transformkanone erpressen. Damit könnte er die Blues aufrüsten. Um Rhodan zu zwingen, ihn nicht mit einer Attrappe eines Zellaktivators hereinzulegen, plant Gloddus, Atlan den Zellaktivator abzunehmen und ihn Rhodan zu schicken. Das von Rhodan erhaltene Gerät soll dann der Arkonide drei Tage lang tragen. Dann übernimmt Gloddus das einwandfrei arbeitende Gerät und Atlan wird freigelassen, um in den ihm verbleibenden 60 Stunden zu seinem Zellaktivator zu gelangen.

Lelle Salgouz ist für Bilfnei Gloddus nicht weiter von Nutzen. Er soll von einem Besatzungsmitglied der SMARGENT mit einem Desintegrator hingerichtet werden. Doch bevor der tödliche Schusses abgegeben werden kann, wendet sich unerwartet das Blatt. Salgouz, der Positiv-Kontakt, und Gloddus, der Negativ-Kontakt, verschwinden vor den Augen der Zentralbesatzung und des Lordadmirals. Dabei macht der Extrasinn darauf aufmerksam, dass die beiden es nicht freiwillig vollführen. Die Zeitnomaden müssen eingegriffen haben. Durch das Fehlen von Gloddus’ Ausstrahlung, normalisiert sich die Lage an Bord der SMARGENT. Atlans Befehle werden widerspruchslos befolgt. Eine Funkverbindung zur Flotte der USO, die das Ovendeno-System abriegelt, wird hergestellt. Die Schiffe werden nach Toulminth beordert und sollen in einen  Wikipedia-logo.pngOrbit um den Planeten einschwenken.

Gloddus und Salgouz treiben körperlos mitten unter den Zeitnomaden. Diese sind nicht länger bereit, dem Treiben der beiden Kontakte untätig zuzusehen. Sie sollen einem Test unterzogen werden, der auf der fiktiven Welt Koysch stattfinden soll. Genau dorthin werden die beiden Menschen entlassen.

Salgouz und Gloddus materialisieren auf einer sturmgepeitschten Welt. Sie sind nackt, und auch ihre neuen Begabungen sind verschwunden. Ein regelrechter Orkan tobt und Sandkörner malträtieren die nackte Haut der Männer. Mit aller Kraft halten sie sich an einem Baumstamm fest. In einer kurzen Zeitspanne nachlassender Windstärke versuchen sie in einer Höhle Unterschlupf zu finden. Auf dem Weg dorthin stellen sie fest, dass die Bernaler dafür gesorgt haben, dass sie sich nicht mehr als fünf Meter voneinander entfernen können. Starker Regen, der den Boden in Morast verwandelt, macht Gloddus und Salgouz zusätzlich zu schaffen. Das Ganze gestaltet sich zu einem Zweikampf in Fesseln, bei dem sie letztlich aufeinander vertrauen und zusammen arbeiten müssen.

Am nächsten Morgen finden sie eine Karte, auf der der Weg zum Stützpunkt der Bernaler eingezeichnet ist. Vor ihnen liegt eine Savanne, ein ausgedehnter Dschungel und ein Gebirge mit 10.000 Meter hohen eisbedeckten Gipfeln. Dahinter liegt auf einer Insel die Station. Ungefähr 500 Kilometer Luftlinie Weg liegen somit vor ihnen.

Beim Durchqueren des Dschungelgebietes werden sie von affenartigen Tieren mit Nüssen beworfen und von einem Yüülz angegriffen. Gloddus kann den vom Gift des Wesens gelähmten Salgouz aus der Gefahrenzone schleifen und das Yüülz in Brand stecken.

Salgouz und Gloddus geraten bald in die Gefangenschaft humanoider Eingeborener. Der Häuptling des Dorfes macht Gloddus darauf aufmerksam, dass Lelles Haut sich grünlich verfärbt hat. Salgouz wird gefesselt. Während Gloddus auf einem Gestell festgebunden wird, stoßen die Eingeborenen Salgouz in einen Käfig mit vier Caniparden. Lelles Fesseln werden durchtrennt. Salgouz beginnt unaufhörlich auf die Tiere einzusprechen. Der melodische Singsang zeigt alsbald Wirkung und die Caniparden nähern sich. Salgouz wirft sich auf eines der Tiere, das sich in seinen Unterarm verbissen hat. Er bedroht das Raubtier mit seinen über der Halsschlagader des Tieres schwebenden Zähnen. Die Caniparden unterwerfen sich Salgouz, der es nun wagt, den Käfig seelenruhig zu verlassen. Er befreit Gloddus und die beiden Männer verlassen mit den vier Caniparden unbehelligt das Dorf, ausgerüstet mit primitiven Waffen wie Speeren, Bogen, Pfeilen, Wurfmessern und Blasrohren.

Es geht weiter durch den Dschungel. In einem verlassenen Eingeborenendorf versorgen sich die Männer mit Tierfellen, die sie als Kleidung verwenden.

Im Gebirge kämpfen die beiden Männer mit einem Bären um eine Höhle. Zwei der Caniparden werden getötet, ehe der Bär durch einen Stich in den Hals verblutet.

Auf ihrem weiteren Weg muss Salgouz an sich eine Veränderung feststellen. Er scheint sich zu verwandeln. Aber noch behindert es ihn im Vorwärtskommen nicht. Sie folgen einem Bachlauf und gelangen an eine Metallplatte, die die Quelle abschließt. Als jeder der beiden Männer intensiv an den jeweils anderen mit positiven Gefühlen denkt, beginnt sich die Platte zu heben. Nach zahllosen Versuchen bleibt die Platte endlich oben und die beiden Männer überwinden total erschöpft die Barriere. Sie sind erst nach Stunden fähig, gemeinsam mit den Caniparden den Weg fortzusetzen. In Vorratskammern finden sie reichlich Nahrung. Salgouz Körper verwandelt sich langsam, aber unaufhörlich in eine Pflanze.

Die beiden Männer durchqueren das Gebirge in unterirdischen Stollen und Gängen. In einem der Gänge sackt der Boden ab und Salgouz und Gloddus stürzen in die Tiefe. Ein Schlag raubt ihnen das Bewusstsein. Als sie erwachen, sind sie auf Metalltischen mit Klammern aus Stahl gefesselt. Unter großen Schmerzen und kräfteraubenden Anstrengungen gelingt es den beiden Männern sich aus den Klammern zu befreien, die sich heimtückischerweise immer eng zusammenziehen, wenn der Partner die Fesseln dehnt. Ein Ausgang öffnet sich, der ins Freie führt.

Am Ufer des Meeres ist ihr Weg vorläufig zu Ende. Sie wissen nicht, wie sie die vorgelagerte Insel erreichen sollen. So vergehen zwei Wochen. Eines Nachts werden sie von Unbekannten überfallen und auf ein Boot verfrachtet. Als sie wieder zu sich kommen, erkennen die beiden Männer, dass sie von humanoiden Frauen überwältigt worden sind. Die Kämpferinnen bringen sie auf die Insel, auf der die Station errichtet worden ist, die sie erreichen sollen. Gloddus wird auf einen Altar gebunden und soll geopfert werden. Salgouz, dessen Verwandlung in eine Pflanze immer weiter fortschreitet, wird zu einem Hain gebracht, in dem mehr als fünfzig merkwürdige Bäume gepflanzt sind, Yüülz. Er setzt sich seinem Schicksal zur Wehr. Die Frauen schießen Pfeile auf ihn, die aber wegen seiner stark veränderten Beschaffenheit nicht tief eindringen können. Auch Speere können ihm nicht viel anhaben. Lelle schleudert sie auf die Frauen zurück und tötet einige von ihnen. Dabei stellt er fest, dass seine Beweglichkeit immer mehr nachlässt. Die Mädchen flüchten in den nahen Wald.

Salgouz befreit Gloddus mit einem Kampfbeil von seinen Fesseln. Beide Männer setzen sich zur Kuppelstation hin in Bewegung. Salgouz’ Verwandlung erreicht die letzte Phase. Er kann sich nicht mehr fortbewegen, aus den hölzernen Fußnägeln entwickeln sich Wurzeln, die im Boden verschwinden. Aus den inzwischen grün gewordenen Haaren entwickeln sich Blätter, die Finger werden zu Luftwurzeln. Gloddus ist entsetzt. Der über der Kuppelstation liegende Energieschirm bricht zusammen und der ehemalige Kartograph versucht, die Station zu betreten. Mit einer letzten Kraftanstrengung schleudert Salgouz das Kampfbeil auf Gloddus und trifft diesen in den Rücken. Bevor Bilfnei Gloddus mit einem Desintegrator auf Salgouz schießen kann, werden die beiden Männer von den Bernalern zurück an Bord der SMARGENT befördert.

Im Zeitflimmern beschließt Possert Egk Flangkort, die von ihm verstreuten Ur-Gene unschädlich zu machen, da die Bewohner der Milchstraße offenbar noch nicht reif genug sind, um mit dem Wissen der Bernaler fertig zu werden. Die Zeitnomaden sind nicht gerade erfreut darüber, dass gerade Lelle Salgouz, der eigentlich auf der Seite des Guten steht, Bilfnei Gloddus auf Koysch getötet hat. Sie nehmen den beiden Männern ihre durch die Ur-Gene erworbenen Fähigkeiten und löschen auch einen Großteil ihrer Erinnerungen. Dann schicken sie sie in den Normalraum zurück.

Fast eine Woche ist an Bord der SMARGENT vergangen, der Monat März 2843 ist angebrochen. Als Salgouz und Gloddus materialisieren, erkennt Atlan sofort, dass es sich bei ihnen wieder um zwei ganz normale Menschen handelt. In der Kommandozentrale der SMARGENT bittet Gloddus Lordadmiral Atlan um Verzeihung, dass er versucht hat, ihn zu erpressen. Der Arkonide schickt ihn nach Tahun, um ihn dort in der Psychosomatischen Abteilung behandeln zu lassen.

Lelle Salgouz spricht immer wieder davon, dass es keinen Kontakt mehr geben wird. Atlan sieht ein, dass die Bernaler richtig handeln und ihr Wissen den Menschen ab jetzt nicht mehr zur Verfügung stellen.

Die SMARGENT verlässt Toulminth und stößt zur wartenden Flotte der USO. Die von Bilfnei Gloddus ausgehende Gefahr für die Milchstraße ist gebannt.

Anmerkung: Obwohl der ehemalige Kommandant der SMARGENT, Docro Ktamvayn, nach dem überraschenden Abflug des Schiffes vom Planeten Tromcap mit seinem Verwandten Seer Ongevain das Wiedersehen feierte, befand er sich erneut auf dem Forschungsschiff unter der geistigen Kontrolle von Bilfnei Gloddus. Auf Toulminth wurden jedoch nur Lelle Salgouz und Lordadmiral Atlan von Gloddus festgenommen. Daher stellt sich die Frage, wie Ktamvayn an Bord der SMARGENT gekommen ist.

Innenillustrationen