Kreuzzug nach Yarden (Roman)

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 199)
A199 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 26/47)
Titel: Kreuzzug nach Yarden
Untertitel: Atlan und Prinzessin Crysalgira unter Tejonthern – und im "Kerker ohne Rückkehr"
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1975
Hauptpersonen: Atlan, Crysalgira, Klahngruit, Keniath-Cel, Groya-Dol, Rengot-Dol
Handlungszeitraum: 10.498 da Ark
Handlungsort: Mikrokosmos, Belkathyr
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 28

Kurz­zusammen­fassung

Atlan und Crysalgira werden zum Planeten Belkathyr gebracht, wo ein Tejonther namens Klahngruit sie freundlich empfängt. Die Tejontherin Keniath-Cel kontaktiert sie und erzählt, dass alle 300 Jahre der Kreuzzug nach Yarden stattfindet. Dabei schicken die Tejonther 10.000 Raumschiffe nach Yarden, die niemals zurückkehren. Keniath-Cel gehört zu Rebellen gegen den bevorstehenden Kreuzzug, die von dem Tejonther Groya-Dol angeführt werden. Die Gefühlsbasen der Tropoythers dienen dabei als Leuchtfeuer für die Flotte. Belkathyr ist einer von sieben Planeten, auf denen der Kreuzzug vorbereitet wird.

Nach diesem Kontakt schlägt die Stimmung Klahngruits gegenüber den beiden Arkoniden um. Er will sie erpressen, um die die Namen der Rebellen zu erhalten. Atlan sieht sich zu einem Überfall auf ein Lebensmitteldepot genötigt, bei dem er und Crysalgira gefasst werden. Sie werden in den Kerker ohne Rückkehr geworfen, wo ihnen der Hungertod droht, wenn sie keine Namen nennen.

Rebellen unter Keniath-Cel befreien die zwei und bringen sie zu Groya-Dol. Dieser ist ein alter Tejonther, der durch eine Eisnarbe gezeichnet ist. Atlan und Crysalgira nehmen an einem Überfall der Rebellen auf den Raumhafen teil, mit dem der Kreuzzug verhindert werden soll. Jedoch stellt die Polizei eine Falle. Als Groya-Dol tödlich getroffen wird, erfährt Atlan von dem Sterbenden, dass dieser schon einmal in Yarden gewesen ist und sich dabei die Eisnarbe zugezogen hat.

Ein Teil der Rebellen kann sich retten. Nun wollen die Rebellen mit einem Raumschiff die Gefühlsbasis, bei der sich die sieben Teilflotten treffen, zerstören. Beim Versuch, von Belkathyr zu fliehen, wird das Schiff über eine Fernsteuerung zurückgeholt. Keniath-Cel wird erschossen, ihre Anhänger landen im Gefängnis. Atlan und Crysalgira werden in einer Luxusvilla eingekerkert, um sie zu einem unbekannten Zeitpunkt hinzurichten.

Nach mehreren Tagen ist es so weit; die Hinrichtung wird jedoch abgebrochen, als ein Bote neue Befehle bringt. Atlan und Crysalgira werden an Bord eines der Kreuzzugs-Schiffe gebracht, die zur ersten Gefühlsbasis fliegen.

Handlung

Die Tejonther bringen Prinzessin Crysalgira und Atlan von der Welt der Aramacs zum Planeten Belkathyr. Vom Raumhafen werden sie von Klahngruit abgeholt und in ihr Hotelzimmer gebracht. Der den Arkoniden zugeteilte Tejonther ist zwar freundlich, weicht den Fragen Atlans aber immer wieder geschickt aus. Er spricht aber eine Warnung aus, den Raumhafen zu meiden, erklärt jedoch nicht warum.

Atlan und Crysalgira wird ein Luxusapartment zugewiesen. Über ein Visiphon können sie jederzeit Verbindung mit Klahngruit aufnehmen. Der Tejonther lässt die beiden Arkoniden allein. Der Kristallprinz macht sich auf den Weg zur Versorgungsebene des Hotels und organisiert dort Nahrungsmittel. Nach einem stärkenden Mahl begeben sie sich zur Ruhe.

Am nächsten Morgen bittet Atlan Klahngruit um die Überlassung eines Translators. Der Tejonther versteht nicht, warum sich der Arkonide ein solches Gerät nicht im Warenlager selbst besorgt und ihn mit solchen Kleinigkeiten belästigt. Klahngruit bezweifelt, dass Atlan durch Verwendung des Translators von befragten Tejonthern mehr Informationen bekommen wird als von ihm. Dann trennt er die Verbindung.

Die beiden Arkoniden besuchen einen nahegelegenen Park. Sie setzen sich an das Ufer eines kleinen Sees. Später kehren sie in ihr Apartment zurück.

Klahngruit meldet sich. Auf Atlans Frage, wann er und Crysalgira mit einem der Raumschiffe Belkathyr verlassen können, erhält der Kristallprinz überraschend die Auskunft, dass die Schiffe für den Kreuzzug nach Yarden vorgesehen sind, den die Arkoniden auf keinen Fall mitmachen werden.

Tags darauf gehen Atlan und Crysalgira erneut zum See. Atlan wird auf einen Tejonther aufmerksam, der sie zu beobachten scheint. Behutsam nimmt Atlan Kontakt auf. Ein neuerliches Zusammentreffen am nächsten Tag wird vereinbart. Auf dem Rückweg ins Hotel versorgen sich Atlan und Crysalgira mit einem Vorrat an Lebensmitteln.

Die beiden Arkoniden treffen den Tejonther wieder und werden in ein Hochhaus geführt. In einer Wohnung werden sie von einigen Tejonthern erwartet. Die Anführerin der Gegner des Kreuzzugs stellt sich als Keniath-Cel vor. Atlan erfährt von der Frau ihr bekannte Einzelheiten über den kurz bevorstehenden Kreuzzug nach Yarden. Doch vieles bleibt im Dunkel verborgen. Den Kreuzzuggegnern ist über das Ziel und die Reiseroute nicht allzu viel bekannt. Atlan und die Prinzessin verabschieden sich von Keniath-Cel und kehren in ihr Hotel zurück.

Am nächsten Tag kommt es zu keinem Treffen mit den Rebellen. Dafür wartet Klahngruit am Abend in ihrem Apartment auf die Arkoniden. Der Verbindungsmann sagt Atlan und Crysalgira Verbindungen zu den Rebellen nach und informiert sie darüber, dass sie das Apartment zu verlassen und keinen Zugang mehr zu den Warenlagern haben. Sie können sich jedoch auf Belkathyr frei bewegen. Gegen Nennung von Namen wäre Klahngruit bereit, sich für Atlan und die Prinzessin einzusetzen. Doch Atlan gibt die Namen der Rebellen nicht preis.

Klahngruit trifft nun die Anordnung, dass Atlan und Crysalgira das Quartier zu verlassen haben und auch von der Versorgung mit Nahrungsmitteln und sonstigen Gütern des täglichen Bedarfs ausgeschlossen werden. Die beiden haben sich auch vom Raumhafen fernzuhalten, bis die Flotte nach Yarden aufgebrochen ist. Ein Zuwiderhandeln wird unter strenge Strafe gestellt.

Die beiden Arkoniden suchen die Wohnung auf, in der sie mit Keniath-Cel zusammengetroffen sind. Doch hier wohnt seit angeblich vielen Jahren ein Tejonther, der mit den beiden Fremden nichts zu tun haben will und ihnen die Tür vor der Nase zuschlägt. Auch im Park lässt sich keiner der Rebellen blicken. Die Prinzessin und Atlan sind gezwungen, die Nacht auf der Parkbank zu verbringen.

In einem Warendepot versuchen die beiden, sich Lebensmittel zu beschaffen, werden aber von einem Tejonther mit Waffengewalt daran gehindert. Die Arkoniden werden aufgefordert, in der Wildnis ihr Glück zu versuchen oder mit Klahngruit zusammenzuarbeiten. In den Randgebieten der Stadt werden der Hunger und der Durst riesengroß, so dass ein Überfall auf ein Depot gewagt wird. Die dort arbeitenden Tejonther können von Atlan gezwungen werden, Nahrungsmittel und Getränke herauszugeben. Doch das Gebäude kann von Crysalgira und Atlan nicht mehr verlassen werden. Polizisten führen sie ab und stecken sie in den Kerker ohne Rückkehr. In einer Zelle müssen sie ohne Aussicht auf Wasser und Verpflegung ausharren. Zum Glück hat Atlan den Korb mit den gestohlenen Lebensmitteln behalten dürfen. So können die beiden Gefährten es bei strenger Rationierung etwa fünf bis sechs Tage überleben.

In der Zwischenzeit ist der Verbindungsmann der Rebellen, der den Kontakt mit Atlan und Crysalgira hergestellt hat, von der Polizei verhaftet worden. Der Treffpunkt der Rebellen um Keniath-Cel ist aufgegeben worden. Die Tejontherin hat erst nach einigen Tagen erfahren, dass Atlan und Crysalgira aus dem Hotel verwiesen wurden. Seither fehlt von den beiden jede Spur. Keniath-Cel und ihre Gesinnungsgenossen fassen den Plan, Atlan und Crysalgira zu befreien. Schnell wird bekannt, dass die beiden Arkoniden in den Kerker ohne Rückkehr gebracht worden sind. In der ersten Todeszelle finden die Rebellen zwei halbverweste Leichen, in der zweiten zwei Gefangene, die sich den Rebellen sofort anschließen und in der dritten den gefangenen Verbindungsmann. Hinter der vierten Tür findet Keniath-Cel Atlan und das Mädchen. Schnell ziehen sich die Rebellen aus dem Kerker zurück, erreichen die Oberfläche und suchen in der leerstehenden Wohnung eines hohen Regierungsbeamten Unterschlupf.

Trotz der laufenden Großfahndung der Polizei wagen es die Rebellen, die beiden Arkoniden mit einem Gleiter zu Groya-Dol zu fliegen, der seine Residenz in einem Tal weit außerhalb der Stadt aufgeschlagen hat. Bei der Unterredung mit dem Rebellenführer sichert dieser Atlan ein Raumschiff zu, sollte es gelingen, den Kreuzzug zu verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen die Rebellen den Raumhafen angreifen und einige Schiffe vernichten. Da es immer genau 10.000 Raumer sein müssen, wird das den Rebellen einige Zeit bringen, bis die Tejonther die fehlenden Einheiten wieder ersetzt haben werden.

Groya-Dol gibt den Angriffsbefehl. Atlan ist bei der Aktion nicht wohl zumute. Er befürchtet mangels sorgfältig durchdachter Aktionen einen Fehlschlag. Der Kristallprinz soll recht behalten. Die Rebellen erreichen nicht einmal den Kontrollturm des Raumhafens und werden von den Sicherheitskräften unter Feuer genommen. Groya-Dol wird tödlich in die Brust getroffen. Atlan und Crysalgira sind in den letzten Minuten des Tejonthers bei ihm. Der alte Mann flüstert Atlan zu, nach Yarden zu fliegen. Dann stirbt er. Beim Rückzug der Rebellen werden einige von ihnen erschossen. Atlan und Crysalgira versuchen auf eigene Faust, einen der in einiger Entfernung vom Raumhafen abgestellten Gleiter der Rebellen zu finden. Dabei werden sie von vier Tejonthern erkannt, die aus Sicherheitsgründen ihr Leben lassen müssen. Nach einem anstrengenden Marsch über einen Gebirgspass erreichen die beiden Arkoniden das Tal, in dem sich das Versteck der Rebellen befindet. Sie werden von Keniath-Cel begrüßt und von den Tejonthern versorgt.

Keniath-Cel will in zwei Tagen eine neue Operation starten. Mit dem einzigen Raumschiff der Rebellen wollen sie zur Gefühlsbasis aufbrechen, um diese zu zerstören. Dazu muss aber erst die Raumabwehr von Belkathyr überwunden werden, ohne dass das Schiff von den planetaren Abwehrforts abgeschossen wird. Atlan untersucht in der kommenden Nacht einen bisher unbekannten Teil des Höhlenlabyrinths. In einer Halle findet er das 30 Meter hohe Schiff der Rebellen. Nach einem kurzen Studium der Kontrollen verlässt Atlan das Labyrinth wieder. Keniath-Cel erwartet den Kristallprinzen bereits. Sie hat ihn über versteckt angebrachte Kameras beobachtet. Atlan entschuldigt sich bei der Tejontherin wegen des unangemeldeten nächtlichen Ausflugs.

Am Morgen spricht Atlan mit einigen Rebellen, die nicht alle mit dem Vorhaben Keniath-Cels einverstanden sind. Auch Atlan ist überzeugt davon, dass auch dieses Unternehmen fehlschlagen wird. Trotzdem ist es die einzige Chance, Belkathyr verlassen zu können. Keniath-Cel kommt zu Atlan und teilt ihm mit, dass auch sie nicht an einen Erfolg des Plans glaubt. Sie wäre für bessere Vorschläge dankbar. Atlan macht ihr klar, dass sich trotz der geringen Chance auf Erfolg keine andere Möglichkeit anbietet, den Kreuzzug zu verhindern.

Um die Mittagszeit des folgenden Tages startet das kleine Schiff aus seinem Felsenhangar. Mit Höchstgeschwindigkeit versucht es, den freien Raum zu erreichen. Rengot-Dol fungiert als Pilot. Sieben kleine, aber schwer bewaffnete Raumschiffe verfolgen die Rebellen, holen schnell auf und eröffnen das Feuer. Plötzlich ändert das Rebellenschiff den Kurs. Es scheint von einer Fernsteuerung kontrolliert zu werden und fliegt nach Belkathyr zurück. Flankiert von den sieben Raumschiffen setzt das Schiff der Rebellen auf dem Raumhafen auf. Die Widerstandskämpfer verlassen das Schiff und werden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Keniath-Cel wird von Klahngruit persönlich erwartet. Rengot-Dol springt vor und versetzt Klahngruit einen heftigen Tritt. Dann stirbt er im Energiefeuer der Polizisten. Klahngruit lässt nun das über Keniath-Cel verhängte Todesurteil vollstrecken. Die Polizisten eröffnen das Feuer. Die Asche der Tejontherin verweht über dem Raumhafen.

Klahngruit gewährt den Rebellen eine Bedenkzeit von einem Jahr, um über einen eventuellen Gesinnungswandel nachzudenken. Für Atlan und Crysalgira war ein spezielles Gefängnis vorgesehen. Die beiden Arkoniden werden in ein Haus gebracht, das sie nicht mehr verlassen dürfen. Die Außenmauer wird durch einen Energieschirm gesichert. Die Luxusvilla ist mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet. Das Warten auf ein irgendwann eintreffendes Kommando, das sie zur Hinrichtung abholen würde, zehrt an den Nerven. Am dritten Tag ihrer Inhaftierung taucht Klahngruit auf. Crysalgira provoziert den Tejonther, der von der Prinzessin mehr über Yarden wissen will. Atlan mischt sich in das Gespräch ein und droht mit der Rache der Tropoythers. Klahngruit glaubt ihm nicht und verlässt das Haus. Die Hinrichtung der Arkoniden ist für den nächsten Tag angesetzt.

Im Morgengrauen werden Crysalgira und Atlan abgeholt. Die Fahrt durch die Stadt wird vom Straßenrand aus von zahllosen Tejonthern beobachtet. Auf dem Raumhafen ist eine Plattform errichtet worden, auf der zwei Henker mit gezogenen Energiestrahlern warten. Fernsehkameras übertragen das Spektakel auf dem ganzen Planeten. Plötzlich rast ein Fahrzeug auf die Plattform zu. Klahngruit springt heraus und winkt die beiden Delinquenten zu sich. Atlan und Crysalgira nehmen im Fahrzeug Platz, das sich sofort in Bewegung setzt und auf die Raumschiffe der Kreuzzugsflotte zusteuert. Sie werden in eine Kabine an Bord eines der Schiffe geleitet. Klahngruit fordert von ihnen, nie wieder nach Belkathyr zurückzukehren, denn dann würde die Exekution tatsächlich durchgeführt werden.

Die Startvorbereitungen der Flotte werden beendet, und die Schiffe rasen in den Raum. Atlan und Crysalgira befinden sich nun auf dem Kreuzzug nach Yarden und auf dem Weg zur Gefühlsbasis der Tropoythers, um sich mit den Raumschiffen von den anderen Welten zu vereinen.