Zuflucht der Unsterblichen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 215)
A215 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 42/47)
Titel: Zuflucht der Unsterblichen
Untertitel: Abenteuer an der Grenze zwischen den Universen – die Flotte der Selbstmörder naht
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1975
Hauptpersonen: Atlan, Crysalgira, Chapat, Ischtar, Fartuloon, Corpkor, Eiskralle, Vargo, Kreton, Kandro
Handlungszeitraum: 10.498 da Ark
Handlungsort: Mikrokosmos, Eisige Sphäre
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 29 und Blauband 30

Kurz­zusammen­fassung

Gleichzeitig mit Atlan, Crysalgira und Chapat trifft die Kreuzfahrerflotte der Tejonther ein. Die gesamte Flotte schickt sich an, in einen Kontinuumsriss zu stürzen und ihn dadurch zu stabilisieren. Atlan entert das tejonthische Flaggschiff und bringt es vom Kurs ab, wird aber von den beeinflussten Tejon­thern überwältigt. Crysal­gira versucht wiederum, mit dem Varganen-Schiff das tejonthische Flaggschiff abzuschleppen. Zwar hat sie Erfolg, jedoch werden die Varganen aufmerksam und nehmen Atlan, Crysalgira und Chapat gefangen. Die Kreuzfahrerflotte stürzt sich in den Riss und stabilisiert ihn dadurch.

Ischtar, Fartuloon, Corpkor und Eiskralle werden eingesperrt. Die Varganin soll hingerichtet werden, während der Rest auf einem einsamen Planeten ausgesetzt werden soll. Jedoch wird die Hinrichtung wegen der Kreuzfahrerflotte aufgeschoben.

Atlan und Crysalgira werden ebenfalls eingesperrt, jedoch besser behandelt. Der Arkonide kann ausbrechen und versucht, nach Chapats Angaben zu Ischtar zu gelangen. Dazu muss er jedoch über hundert Schiffe durchqueren und der Kälte der Eisigen Sphäre trotzen, die sich besonders in den Verbindungstunneln zwischen den Schiffen bemerkbar macht. Er gerät in das Schiff der Krait-Sekte, die ihn mit einer Maschine auf eine Welt im Makrokosmos versetzt.

Dort muss Atlan sich gegen Reiter zur Wehr setzen und schlägt sich zu einem technischen Stützpunkt durch. In diesem arbeiten strahlenverbrannte Varganen daran, den Mikrokosmos zu zerstören. Wie Atlan später von Kreton und Kandro erfährt, handelt es sich um die Anhänger Lothurnes, die einst fremde Völker unterwandern wollten, um ein varganisches Sternenreich im Makrokosmos zu errichten. Da den Varganen diese Methode zu riskant war, haben sie die Lothurnes in einen Strahlensturm gelockt.

Atlan kann die Selbstzerstörung des Stützpunkts einleiten und an seinen Ausgangspunkt zurückkehren. Kurz darauf wird er eingefangen und zu Crysalgira zurückgebracht.

Vargo besucht beide Gruppen der Gefangenen und verspricht ihnen Hilfe, wofür sie seinen Umsetzer zerstören sollen. Als Zeichen des guten Willens verspricht er, Chapat zu Ischtar zu bringen. Kreton und Kandro lassen Atlan und Crysalgira in einen Kunstpark bringen, in dem sie sich mit biologisch jungen Varganen fortpflanzen sollen. Emotio-Strahler sollen sie gefügig machen.

Handlung

Endlich ist die Eisige Sphäre erreicht! Während Atlan und Crysalgira den geheimnisvollen Raumsektor auf den Bildschirmen ihres Doppelpyramidenschiffes betrachten, meldet die automatische Ortung das Auftauchen von etwa 10.000 Raumschiffen. Der Kreuzzug nach Yarden ist eingetroffen. Die beiden Arkoniden wollen nicht tatenlos zusehen, wie sich rund eine Million Tejonther opfern, obwohl Chapat dringend rät, sich nicht einzumischen. Mit einem kleinen Beiboot wollen sie trotz der Anwesenheit von neun Doppelpyramidenschiffen der Varganen zur Kreuzzugsflotte fliegen, um die Tejonther von ihrem Opfergang abzuhalten. Atlan macht das Flaggschiff der Flotte aus. Die Navigation innerhalb der Flotte gestaltet sich wegen der ruckartig ausgeführten Manöver der Einheiten als ziemlich schwierig. Dem Kristallprinzen gelingt es, das Beiboot an der Hülle des Flaggschiffs zu verankern. In der Hauptzentrale versucht Atlan, den Kommandanten zu einem Kurswechsel zu bewegen. Doch die völlig entrückten Tejonther schlagen auf den Arkoniden ein und fesseln ihn.

Inzwischen haben auch Fartuloon, Eiskralle, Corpkor und Ischtar die Eisige Sphäre erreicht. Durch eine Strukturschleuse sind sie nach Yarden geflogen worden. Thayntro, der sie mit seinen Männern von Xermatock abgeholt hat, bringt sie zu Kandro und Kreton. Während Kandro dafür ist, das schon lange ausgesprochene Todesurteil über Ischtar zu vollstrecken, ist Kreton zunächst dagegen. Er will die Hinrichtung bis zum Ende des Kreuzzugs aussetzen. Die drei Rebellen von Kraumon werden in Unterkünfte eingesperrt. Sie erhalten heimlich Besuch von Vargo. Er bittet um Hilfe bei der Zerstörung des Umsetzers, dessen Benützung schon viel Leid über zahlreiche Völker gebracht hat.

Prinzessin Crysalgira löst den Anker und steuert das Beiboot zum Doppelpyramidenschiff zurück. Chapat nimmt mit ihr telepathischen Kontakt auf und verlangt von der Arkonidin, das Flaggschiff der Tejonther mit Fesselfeldern aus dem Flottenverband herauszulösen und einen kurzen Überlichtflug durchzuführen. Das alles muss geschehen, ohne die Aufmerksamkeit der beobachtenden Varganen zu erregen. Es gelingt der Prinzessin tatsächlich, das Flaggschiff mit Traktorstrahlen abzubremsen und hinter der Flotte zurückzubleiben. Doch die neun Varganenschiffe bemerken ihre Bemühungen und umzingeln die beiden Raumschiffe. Die Doppelpyramidenschiffe nehmen Crysalgiras Schiff und das Flaggschiff der Tejonther in Schlepptau und ziehen sie auf die Eisige Sphäre zu. Vier Varganen in Raumanzügen gehen an Bord des tejonthischen Schiffes. Mit einer gefesselten Person kommen sie wieder zum Vorschein, steigen in ihre Beiboote und nehmen Kurs auf Crysalgiras Schiff. Die Prinzessin und Atlan werden an ihre Sitze gefesselt. Dann steuern die Varganen das Doppelpyramidenschiff zur Eisigen Sphäre. Das Flaggschiff der Tejonther schließt sich wieder der Kreuzzugsflotte an, die sich bald darauf in den Kontinuumsriss stürzt und das Gleichgewicht für die nächsten 300 Jahre wieder herstellt.

Atlan, Crysalgira und Chapat werden in eine geräumige Kabine gesperrt. Sie werden von Kreton und Kandro aufgesucht. In deren Begleitung befinden sich zahlreiche schöne Varganinnen und junge Varganen. Der Kristallprinz und die Prinzessin werden mit ihren Aufgaben, für die sie die Varganen vorgesehen haben, konfrontiert. Die Empörung der beiden Arkoniden als Zuchtexemplare missbraucht zu werden, ist groß. Die beiden Führer der Unsterblichen wollen ihnen Zeit zum Eingewöhnen geben.

Nachdem die Varganen verschwunden sind, teilt Chapat seinem Vater mit, dass er Ischtar, Fartuloon, Eiskralle und Corpkor lokalisiert hat. Atlan macht sich allein auf die Suche nach seinen Freunden. Er überwältigt mit einem Dagor-Griff den vor ihrer Unterkunft stehenden Wächter. 148 Verbindungsröhren liegen zwischen ihm und Ischtar. Im vierzigsten Doppelpyramidenschiff muss er eine Pause einlegen. Die Kälte macht ihm arg zu schaffen. Dieses Schiff steht unter der Kontrolle der Krait-Sekte. Der Arkonide wird von einem seltsamen Gerät mit Spirallauf beschossen und findet sich auf einem Planeten im Makrokosmos wieder. Dort trifft er mit einem humanoiden Reitervolk zusammen. In einer wilden Flucht gelangt er in den Bergen zu einem Stützpunkt der Lothurnes. Atlan kann in das terrassenförmig angelegte Bauwerk eindringen. Der Arkonide findet einen großen Saal, in dem auf einer Galerie mehrere hundert Lothurnes gespannt in die Tiefe starren. Dort schwebt eine Unzahl leuchtender kleiner Kugeln. Am Rand der Ansammlung ist ein handtellergroßer milchiger Nebelfleck zu erkennen. Den Varganenabkömmlingen ist es gelungen, einen Abschnitt des Mikrokosmos sichtbar zu machen. Aus den Bemerkungen der in seiner Nähe stehenden Lothurnes geht eindeutig hervor, dass diese im Zentrum des Mikrokosmos ein Implosionsfeld erzeugen wollen, das alle Sonnen, Planeten und auch Yarden anziehen und vernichten wird. Diesen Massenmord will Atlan unter keinen Umständen zulassen. Er aktiviert die Selbstzerstörungsschaltung der technischen Anlage zur Erzeugung des Implosionsfeldes. Während die Maschinen in einer gewaltigen Explosion vergehen, wird Atlan vom bläulichen Energiefeld des Umsetzers der Lothurnes erfasst und durch den entstandenen drei Meter durchmessenden Tunnel zurück in den Mikrokosmos geschleudert.

Der Kristallprinz rematerialisiert im Doppelpyramidenschiff zusammen mit einem Berg Trümmern aus dem Makrokosmos. Die Trümmer haben einen Anhänger der Krait-Sekte unter sich begraben. Während Atlan zum nächsten Schiff aufbricht, haben die Varganen seine Flucht bemerkt und Suchtrupps losgeschickt. Der Arkonide wird entdeckt, paralysiert und in sein Gefängnis zu Chapat und Crysalgira zurückgebracht. Obwohl er mehr als zwei Tage auf dem Planeten im Makrokosmos verbracht hat, sind in Yarden nur etwa sechs Stunden vergangen. Kurz nach Beendigung der Schilderung seiner Abenteuer im Makrokosmos betritt Vargo heimlich das Quartier der Gefangenen. Der varganische Wissenschaftler verspricht, ihnen zu helfen, wenn sie ihn bei der Zerstörung des von ihm entwickelten Umsetzers unterstützen. Vargo nimmt mit Zustimmung der beiden Arkoniden Chapat an sich, um ihn zu seiner Mutter zu bringen. Dann verlässt der alte Vargane das Quartier.

Kandro und Kreton lassen Atlan und Crysalgira in ein anderes Doppelpyramidenschiff bringen. Dort ist ein Teil des Raumschiffes in eine Parklandschaft verwandelt worden, die den beiden Arkoniden von nun an als Aufenthaltsort dienen soll. Sie sollen sich auf ihre Rolle in Ruhe vorbereiten. Atlan bemerkt am künstlichen Firmament die Abstrahlöffnungen von Emotiostrahlern, die sie dabei unfreiwillig unterstützen sollen. Atlan hofft, dass Vargo eingreifen wird, noch ehe sie als Zuchtobjekte herhalten müssen.