Duell der Symbionten

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:A437)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 437)
A437 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Duell der Symbionten
Untertitel: Das Geheimnis der Topeya-Wiege
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Josef Dienst (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Axton-Kennon, Chirmor Flog, Artin, Kerttel, Atzbäll
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Marantroner-Revier (Säggallo), Pthor
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Kampf um die Topeya-Wiege

Die Scuddamoren um Skaddos müssen sich vor den Angreifern unter dem Kommando Artins immer tiefer zurückziehen, bis sie schließlich nur noch in der Topeya-Wiege eine Stellung halten können. Dabei wird das Pflanzenwesen stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Gersa-Predogg Achtpforg fordert vom Zentrum der Schwarzen Galaxis Unterstützung an, aber es wird Tage dauern, bis diese auf Säggallo eintrifft. Als ihm Atlan von einem unterirdischen Fluchttunnel berichtet, ist Achtpforg dabei. Mit einem Fahrzeug flüchten sie und erreichen beinahe den Ausgang, als der Gersa-Predogg plötzlich umkehrt und Atlan gegen seinen Willen mitnimmt. Denn inzwischen ist es Artin gelungen, den Roboter mit einem Programmschlüssel unter seine Kontrolle zu bekommen.

Zurück bei der Wiege wird Atlan Zeuge, wie auch noch der letzte Widerstand von Skaddos Truppen bricht. Artin lässt sich seinen Erzfeind vorführen und zwingt ihn dazu, seinen Schattenschild abzulegen. Dann stößt er ihn ins Zentrum der Topeya-Pflanze, die sich unter anderem auch fleischfressend ernährt. Außerdem lässt er reichlich Düngematerial bringen und seine Männer die beschädigten Teile der Pflanze pflegen. Danach begibt er sich ohne Schattenschild allein in das Zentrum der Pflanze, um für kurze Zeit eins mit ihr zu werden. Nur auf diese Weise kann er sich der bedingungslosen Unterstützung der Topeya-Wiege sicher sein – und die hat er dringend nötig, denn als er erfährt, dass Chirmor Flog bereits dem Tode nahe ist, möchte er der Nachfolger des Neffen werden. Zu diesem Zweck lässt er Achtpforg mit dem Zentrum der Schwarzen Galaxis Kontakt aufnehmen und diesen Vorschlag unterbreiten.

Kerttels zweites Leben

Kennon und Razamon haben mit einem Gleiter das Kampfgebiet verlassen und warten in sicherer Entfernung ab. Plötzlich öffnet sich mitten in einem Eisfeld ein Energiefeld, das ein gnomenhaftes Lebewesen ausspuckt und wieder verschwindet. Der Zwerg droht in eine Schlucht zu stürzen, und Kennon rettet ihn. Der Gnom sieht seinem ursprünglichen missgebildeten Körper ähnlich, hat aber zahlreiche pflanzliche Elemente. Er nennt sich Kerttel und hat keine Ahnung, wie er hierher kommt. Aber er weiß wohin er will, nämlich zum Kontinent Dumork, wo Chirmor Flog eine Geheimbasis hat, in der hunderte Scuddamoren als Einsatzreserve warten.

Auf Kerttels Vorschlag hin fliegen sie zu diesem Stützpunkt und werden gefangen genommen, bevor sie noch sagen können, was sie hier wollen. Als sie vor dem Anführer stehen, nimmt Kerttel ein schwarzes Ei aus einer Tasche und präsentiert es den Anwesenden. Es handelt sich um ein Samenkorn der Topeya-Wiege, womit er sich als Oberbefehlshaber qualifiziert. Rasch wird der schüchterne Gnom zu einem machthungrigen Despoten, der zuerst von allen Scuddamoren verlangt, ihre Schattenschilde zu deaktivieren. Dies ist die größte Demütigung, die man den missgebildeten Lebewesen antun kann, aber sie wagen sich nicht zu widersetzen. Dann lässt er über einen geheimen Verbindungsgang seine Truppen mit schweren Waffen bis unter die Topeya-Wiege heranbringen und beginnt mit dem Angriff auf Artins Leute.

Duell der Symbionten

Die Topeya-Wiege hatte zuerst Kerttel mit einem Samenkorn zu einem ihrer Symbionten gemacht und seinen Körper mit ihrer Pflanzenmasse verschmolzen. Sein Auftrag war es, die unter den beginnenden Kämpfen zwischen Artin und Skaddos leidende Riesenpflanze zu schützen, ergo beide Angreifer zurückzuschlagen. Nachdem Artin seinen Erzfeind besiegt hatte, waren die Kämpfe aber erloschen und auch Artin mit der Pflanze verschmolzen. Kerttel wusste nicht, dass die Topeya-Wiege wieder ungefährdet war, als er den Angriff zu ihrer Befreiung startete.

Bevor die Kämpfe noch richtig losgehen, können Razamon und Kennon fliehen. Sie erstatten Atlan und Artin Bericht, und letzterer begibt sich in das Innere der Wiege, um einen Zweikampf mit Kerttel auszufechten. Am Ende geht er als Sieger hervor und zerstört sowohl das Samenkorn der Wiege, das der Gnom bei sich trägt, sowie vier weitere, die sich in seinem Körper befanden. Er selbst trägt zum Glück noch keines in sich, aber er reißt sich die pflanzlichen Teile seines Körpers ab, um von der Topeya-Pflanze nicht weiter beeinflusst werden zu können.

Pthor

Inzwischen erhält Atzbäll, der Kommandant aller Scuddamoren, die Pthor besetzt halten, die Nachricht, dass der Neffe mit der PARZIER eintreffen wird. Nach der Landung berichtet ihm Kommandant Kartra davon, dass Flog bereits mit dem Tode ringt und die Magier aus der Großen Barriere von Oth für ihn die letzte Chance auf Rettung darstellen. Damit trifft er exakt den wunden Punkt Atzbälls, denn die Barriere liegt noch immer unter dem Großen Knoten Glyndiszorns, der undurchdringbar ist und alle bisherigen Angriffe mühelos überstanden hat. Wie es aussieht bleiben damit nur noch die Lebensverlängerer, die ebenfalls nach Pthor gebracht werden, um Flog zu helfen.

Unbemerkt können sich die Magier Koratzo und Copasallior unter die Heilkundigen mischen und den Neffen in der Nacht entführen. Als sein Fehlen entdeckt wird, leiten Kartra und Atzbäll sofort eine großangelegte Suche nach Chirmor Flog ein, aber dessen Spur endet im Mordwald. Als ob das nicht genug wäre, setzt sich plötzlich auch noch das Weltenfragment in Bewegung und setzt unerwartet seine Reise fort.

Suche nach Pthor

Nachdem die letzten Gegner am Raumhafen niedergeschlagen wurden, reist Artin mit der ZARKIET nach Pthor. Mit dabei sind Atlan, Kennon und Razamon, die ihm vielleicht noch von Nutzen sein können. Aber damit hat er sich den Teufel ins Boot geholt, denn es gelingt dem Trio, ihm den Programmschlüssel zu entwenden und damit Achtpforg umzuprogrammieren. Fortan gehorcht der Gersa-Predogg nur noch ihrem Befehl, und Artin ist ihr Gefangener. Als sie die Stelle erreichen, wo sich Pthor befinden sollte, finden sie das Weltenfragment nicht mehr vor. Achtpforg weiß mehr, nämlich dass es ins Rghul-Revier unterwegs ist. Sofort beginnen sie mit der Verfolgung.

Anmerkung

  • Es hat sich ein Autorenfehler eingeschlichen. Auf Seite 47 wird behauptet, dass eine gewisse Nacht auf Pthor dunkler war als andere Nächte. Das ist unmöglich, da sich Pthor in keinem Sonnensystem befindet, sondern irgendwo zwischen den Sternen. Es gibt also keinen Tag-/Nachtrhythmus, der Himmel ist immer von grauer Farbe ohne Unterschiede in der Intensität.

Innenillustrationen