Die Todeswüste

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 448)
A448 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Die Todeswüste
Untertitel: Der Marsch zur Burg Odiara
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Josef Dienst (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Kennon-Grizzard, Mathilda, Kuashmo
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Dorkh
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Seit zwei Tagen durchwandern Razamon, Sinclair Marout Kennon und Atlan die Wüste Churrum im Herzen des Dimensionsfahrstuhls Dorkh in südöstliche Richtung. Ihr Ziel ist die Stadt Turgan, wo sie sich Informationen über Dorkh erhoffen, was wie Pthor ein Dimensionsfahrstuhl sein könnte. Plötzlich verschwindet Razamon spurlos; seine Fußabdrücke enden einfach im Wüstensand. Kennon und Atlan untersuchen die Stelle und gelangen durch ein Transmitterfeld in das Innere eines Riesenkristalls. In den Höhlen darin hat sich ein Magier eingerichtet. Allen Neuankömmlingen, egal ob Intelligenzwesen oder Tiere, entreißt er ihren Bewusstseinsinhalt und sperrt diesen im Guulh ein, dem Riesenkristall. Die Körper werden in einer Kühlhalle vor Verwesung geschützt. Auch Kennon erleidet dieses Schicksal, nur an Atlans Extrasinn scheitert der Magier. Nicht nur das, er erschrickt darüber so sehr, dass er sich selbst ins Guulh zurückzieht.

Atlan hat nun leichtes Spiel und erpresst ihn, seinen zierlichen Körper zu zerschmettern, sollte er nicht Kennon und Razamon freigeben. Es kommt zu einer Vereinbarung, und schon bald stehen Atlans Gefährten wieder bei ihm. Sie zwingen ihren Gegner, sie aus dem Yrminguulh zu führen, was durch ein langes unterirdisches Gewölbe und einen von Laetara angelegten Kamin gelingt. Während die drei Gefährten sich weiter auf den Weg durch die nächtliche Wüste machen, wird der Magier von einer Flugechse entführt (und vermutlich gefressen).

Auf der weiteren Wanderung stoßen sie auf mehrere Skelette von Lebewesen und deren Lasttiere; hier muss eine Karawanenstraße existieren, aber die führt leider nicht nach Südosten, sondern Südwesten. Dennoch schlagen sie diesen Weg ein, da sie so schneller voran kommen. Noch am selben Tag bricht ein gewaltiger Sandsturm über sie herein, den sie nur mit Mühe überleben. Und am Abend setzt ein weiterer ein. In kleinen Höhlen in einem Felsen finden sie ein wenig Schutz und überleben auch dieses Ereignis. Am nächsten Morgen stellt sich heraus, dass der Felsen eigentlich der Panzer einer 20 m großen Riesenschildkröte ist, die Atlan aus einer Laune heraus Mathilda nennt. Auf ihr reiten sie weiter Richtung Südwesten.

Nach einiger Zeit taucht ein Delta-Drache auf, und der Pilot schleudert einen Speer mit Funksender in Mathildas Panzer. Später landet er auf dem Rücken der Schildkröte, und Atlan, der sich in den kleinen Höhlen am Rand versteckt hatte, überwältigt und fesselt ihn. Der Gefangene redet aber kein Wort, und in der Nacht gelingt ihm die Flucht mit seinem Drachen. Denn Atlan und seine Gefährten hatten, wie auch schon Mathilda, von Kakteen gegessen und waren daraufhin in tiefen Schlaf verfallen.

Die Schildkröte sucht einen ausgetrockneten Salzsee auf, und anschließend einen tiefen und engen Cañon. Zahlreiche andere Riesenschildkröten begleiten sie, und schon bald erscheint ein großer Schwarm von drachenähnlichen fliegenden Echsenwesen. Diese attackieren die Schildkröten aber nicht, sondern legen ihre Eier in den Höhlen am Rand von deren Panzern ab, und verenden danach allesamt. Die Schildkröten verlassen den Cañon wieder und verstreuen sich in alle Himmelsrichtungen. Mathilda setzt ihre Reise gen Südwesten mit vier anderen Artgenossen fort.

Am Abend gelangen sie an einen kleinen flachen See, wo sie endlich ihren Durst stillen und sogar zwei Fische verzehren können. In der Nacht beobachten sie eine rätselhafte Erscheinung; ein weißer Hirsch, der von einem Rudel Wölfe gejagt und gestellt wird, bevor alle so spontan verschwinden wie sie aufgetaucht sind. Und einen Kometen, der sehr schnell von Ost nach West zieht und dort eine atombombenähnliche Explosion verursacht.

Als die fünf Schildkröten den See wieder verlassen, reiten sie auf einer von ihnen weiter. Bis sie am Horizont einen hohen Berg mit darauf befindlicher Burg erblicken. Sobald die Schildkröten die Richtung ändern, steigen sie ab. Sie wollen die Burg erreichen, da sie ihnen interessanter erscheint als der weitere Ritt durch die Wüste. Am Ende ihrer Kräfte angelangt erreichen sie ein Gebiet mit sieben Brunnen, wo sie rasten. Als Razamon in einen von ihnen blickt hat er das Gefühl, etwas wolle ihm die Seele aus dem Leib reißen, und auch Atlan macht diese Erfahrung. Als sie eine Steinplatte hochheben, die sich zwischen den Brunnen befindet, greift sie ein etwa 3 m großer Untoter an. Sie können diesen endgültig töten.

Die letzten Kilometer bis zum aus blankem Marmor bestehenden Berg mit der Burg werden zur Qual, aber sie schaffen es irgendwie. Überraschenderweise gibt es eine Treppe zur Burg rauf, aber diese besteht aus etwa 50 cm hohen Stufen, was in ihrer derzeitigen körperlichen Verfassung schwer zu bewältigen ist. Sie benötigen viele Stunden, um die etwa 1200 Höhenmeter auf dieser Marmortreppe zu bewältigen, und fallen vor der Burg in tiefen Schlaf. Nur Atlan kann dank Zellaktivator und Extrasinn noch munter bleiben und versucht die ganze Nacht lang auf sich aufmerksam zu machen, aber niemand reagiert. Erst als er wieder viele Stufen zurückgeht und einen Marmorbrocken holt, mit dem er anklopft, wird von ihnen Notiz genommen. Das Burgtor öffnet sich, und ein schlankes Wesen stellt sich als Burgverwalter Kuashmo vor. Er lässt Atlan und dessen Gefährten durch Roboter in die Burg Odiara bringen und mit Wasser versorgen, bis sie wieder sprechen und sich bewegen können. Danach lädt er sie zu einer gut gedeckten Tafel ein und weist ihnen Quartiere zu, wobei er sich sehr unterwürfig zeigt. Atlan vermutet, dass er sie mit jemanden verwechselt und rät zur Vorsicht.

Anmerkungen

  • Der Pilot des Delta-Drachens hat entweder die Absicht, die Schildkröte durch seine Artgenossen jagen und erlegen zu lassen. Oder es auf die Dracheneier abgesehen.
  • Es ist für den Leser nicht nachvollziehbar, dass die drei Gefährten auf eine bloße Bemerkung Peinchens hin ohne irgendwelche Nahrungs- und Wasservorräte und ohne Ausrüstung zu Fuß durch eine ihnen völlig unbekannte Wüste reisen. Es hätte sich sicher ein etwas längerer, aber weniger gefährlicher Weg nach Turgan finden lassen.

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