Plasma-Träume

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Serie: Atlan-Heftserie (Band 555)
A555 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Hidden-X (Band 6/50)
Titel: Plasma-Träume
Untertitel: Der Konflikt mit der Biopositronik
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Atlan, Breckcrown Hayes, Arjana Joester, SENECA, Deighton, Tschubai, Waringer
Handlungszeitraum: 3792
Handlungsort: SOL, Flatterfeld
Besonderes:

Auf der LKS ist eine Risszeichnung von Kun'Nrobda Null von Ralf Meyer abgebildet

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan sieht in die Mündung der Waffe Arjana Joesters. Unter Aufbietung aller Kraft hat er das Wort »Fartuloon« mehr gestammelt als ausgesprochen. Erstaunt lässt die Frau den Strahler fallen und bricht zusammen. Der letzte ihr verbliebene bonbonrosafarbene und von Atlan manipulierte Kugelrobot hat auf das Wort reagiert und seinen Paralysator auf die Ex-Magnidin abgefeuert. Joester, die sich auch als SOL-Hirte bezeichnet und deren beide Persönlichkeiten sich im Moment der Niederlage wiedervereinigen, hat den Treffer nicht überlebt.

An Bord der SOL treibt Breckcrown Hayes die Reparatur- und Umbauarbeiten an. Der High Sideryt packt selbst tatkräftig zu und arbeitet bis zur Erschöpfung. Trotzdem nimmt er sich immer wieder Zeit, um mit Abordnungen aus allen Teilen der SOL kurz zu sprechen, die ihn aufsuchen, um ihm ihre Sorgen und Fragen mitzuteilen. Auch die Klause wird umgebaut. Nur die Ecke mit dem Logbuch der SOL bleibt wie sie ist. Der High Sideryt greift nach dem Logbuch, um darin zu lesen. Plötzlich erfasst ihn eine Lähmung, die mit rasender Geschwindigkeit auf seinen ganzen Körper übergreift. Neben ihm taucht eine hellschimmernde, energetische Glocke auf, die sich über die Kassette mit dem Logbuch stülpt. Der Behälter verschwindet im Inneren der Energieglocke. Hayes verliert nun endgültig das Bewusstsein.

Nachdem Breckcrown wieder aufgewacht ist, widmet er sich mit Atlan SENECA. SENECA beordert Atlan zu sich. Er darf allerdings keine Waffen, Funkgeräte oder technische Hilfsmittel mitnehmen. Der Arkonide durchquert einen Energieschirm, der sich hinter ihm wieder aufbaut. Am Ende eines kahlen Ganges befindet sich eine Tür, durch die Atlan in eine große, gut gepflegte Halle gelangt, die sich in wenigen Minuten in eine Landschaft mit dichtem Wald verwandelt. Ein einfacher Pfad führt durch diesen Wald. Atlan wandert den Weg entlang und wird dabei von Vogelgezwitscher und dem Geruch nach Moder und Harz begleitet. Nach einiger Zeit bemerkt er vor sich einen athletisch gebauten Mann. Dieser trägt eine Maske, die ein altes, freundliches Gesicht zeigt. Auf die Frage, was der Arkonide in dieser Umgebung eigentlich soll, antwortet der Mann, dass Atlan hier sterben soll. Er stürzt sich auf den Arkoniden und packt ihn an der Kehle. Während des Kampfes fällt die Maske ab. Zum Vorschein kommt das Gesicht von Galbraith Deighton. Doch sein alter Freund ist weiterhin bestrebt, Atlan zu töten. Mit einem Hebelgriff schleudert Atlan Deighton zu einem Baumstumpf, wo dieser liegen bleibt. Deighton ist tot.

Tiefer im Wald stößt Atlan auf ein Fachwerkhaus. Im Schankraum halten sich mehrere Personen mit eigenartigen, unfertigen Gesichtern auf. Der Wirt beglückwünscht Atlan zum Sieg über den »Deit«, einen berüchtigten Wegelagerer. Der »Phronar« wird diesen Tod rächen. Atlan verliert bei einem Würfelspiel. »Trasu«, der Herr über eine nahegelegene Burg und ein Unterführer des Phronars, ist ganz in Weiß gekleidet. Er lässt Atlan niederschlagen und in Ketten legen. Der Arkonide soll die vor Schmutz starrende, schmierige Küche reinigen, was er verweigert. Das bringt ihm eine stinkende Abfalltonne ein, in die er kopfüber gesteckt wird. Nach einem zweiten Eintauchen gibt sich Atlan geschlagen. Nachdem die Arbeit erledigt ist, wird er zum Servierdienst eingeteilt. Dabei trifft er im Schankraum wieder auf Trasu – Ras Tschubai. Hasserfüllt wirft sich der Teleporter auf Atlan. Mit einem Bratenspieß tötet er Tschubai. Damit übernimmt er die Burg des Trasu und auch dessen Gefolgsleute. Mit 70 Reitern macht er sich zur Burg des »Nirvan« auf.

Während sich Atlan in einer von SENECA erzeugten Illusionswelt aufhält, in der die Biopositronik versucht, alles was sie bedrückt einzuarbeiten, meldet Curie van Herling die Annäherung eines riesigen Raumschiffes. Vorlan Brick erkennt in dem sich nähernden Schiff die SOL. Breckcrown Hayes lässt Kontakt zu SENECA aufnehmen. Die Biopositronik antwortet rasch. Sie informiert den High Sideryt darüber, dass sie sich gerade mit sich selbst auf der »Geister-SOL« unterhält. Es werden Angriffsbefehle erörtert. Noch bevor Breckcrown Hayes von den Stabsspezialisten zu einer Reaktion gegen die Geister-SOL überredet werden kann, schlagen die ersten Schüsse in die Schutzschirme der SOL ein.

Atlan bewegt sich mit seinen Reitern auf einem Pfad entlang, der einem Menschen Furcht einflößen kann. Runen, die in den Fels geritzt sind, abscheuliche Fratzen, die sie angrinsen, Verschwörungszeichen gegen einen Störenfried gerichtet, moosüberwachsene Gerippe flankieren den Weg, der auch an bodenlosen Abgründen entlangführt. Geier kreisen über den Köpfen der Männer, deren Zahl sich immer weiter verringert. Auch Atlan kann sich dieser Stimmung nicht entziehen, obwohl er weiß, dass dies alles dem Alptraum SENECAS entspringt. An einem mehr als 30 Meter hohen Felsblock, der einem Totenschädel gleicht, lässt Atlan die letzten sechs ihm verbliebenen Begleiter zurück. Nur mit einem Schwert und einem Dolch, die er Deighton abgenommen hat, geht der Arkonide weiter. Der Boden von Nirvans Behausung ist mit Knochen bedeckt. In einem knöchernen Sessel sitzt ein Skelett, dessen Knochen zu glühen scheinen. Ein schemenhafter Umriss in Form eines menschlichen Körpers umgibt das Gerippe. Mit einer vor Bosheit und Niedertracht triefenden Stimme fragt er Atlan nach dessen Begehr. Für die Information über den Aufenthaltsort von Phronar will Nirvan, der Allwissende, das rechte und das linke Bein des Arkoniden haben. Dann bietet er Atlan drei Rätsel an, bei deren richtiger Lösung er Kopf, Hand und beim dritten seinen gesamten Körper behalten kann. Nach der richtigen Lösung aller drei Fragen informiert Nirvan den Arkoniden darüber, dass nun der Tod auf ihn wartet. Atlan bemerkt dem Skelett gegenüber, dass er mit dieser Antwort gerechnet hat – Geoffry Abel Waringer.

Auf der SOL meldet sich SENECA erneut und empfiehlt, den Angriff zu erwidern. Doch noch bevor Hayes eine Entscheidung treffen kann, beginnt die Geister-SOL mit dem Transformbeschuss. Vorlan Brick fliegt exzellente Ausweichmanöver, doch die Piloten der Gegenseite reagieren mit immer größerer Präzision darauf. Mit einer Linearetappe über einige tausend Lichtjahre bringt sich die SOL in Sicherheit. Doch die Ruhepause währt nicht lange. Die Geister-SOL erscheint und nimmt den Beschuss wieder auf. Die SOL zieht sich weiter zum Nordrand Flatterfelds zurück.

Der Hyperphysiker erzeugt zwischen seinen Händen eine dunkelrot leuchtende Energiekugel, die er nach Atlan schleudert. Der Arkonide flüchtet und wird von Waringer verfolgt. Auf einem schmalen Felsband hoch über einem Lavasee schleudert Atlan einen Stein auf den Wissenschaftler. Der Felsbrocken trifft sein Ziel. Waringer kann sich gerade noch an der Klippe festhalten. Plötzlich lässt er los und stürzt ab. Atlan erreicht erschöpft eine Öffnung in der Wand und stürzt auf kühles Gras. Nachdem sich Atlan etwas erholt hat, denkt er über die Situation nach. Er ist sich sicher, dass er selbst nur als eine Art Katalysator dient. Die seelischen Erschütterungen bilden nur die Oberfläche des Orkans, der in den Tiefen von SENECAS Seele tobt, und der die inneren Qualen, die das Plasma in den letzten 200 Jahren erleben musste und in diesen Momenten der seelischen Selbstreinigung wieder erlebt.

Das Töten von Gefährten aus der Vergangenheit geht weiter. Auf der Liste finden sich Senco Ahrat, Lord Zwiebus, Toronar Kasom und Mentro Kosum. Als er an einem See Icho Tolot und Paladin-IV gegenübersteht, ist Atlan froh, dass die von SENECA erstellten Projektionen immer schwächer ausfallen. Schwankend nähern sich die beiden riesigen Gestalten. Tolot und der Roboter schlagen aufeinander ein. Sie kommen nicht überein, wer nun Atlan töten soll. Der Arkonide stößt den Dolch in das Knie Paladins. Der Superrobot kann das Bein nun nicht mehr bewegen. Der strukturverwandelte Tolot prallt gegen den Paladin, der in das Wasser kippt. Der Kopf des Haluters steckt im Rumpf des Roboters fest. Die Strömung treibt die beiden Körper auf einen Wasserfall zu. Die Hilferufe der Siganesen, die aus der Fersenschleuse des Paladin klettern, ignoriert Atlan.

In einem runden Tempel trifft Atlan auf Alaska Saedelaere, der langsam die Hände hebt, um seine Maske abzunehmen. Mit dem Dolch tötet Atlan den Gefährten aus alten Tagen. Im Inneren des Tempels wartet Perry Rhodan auf Atlan. Der Arkonide legt seinem alten Kampfgefährten die Hand auf die Schulter und wendet sich zum Gehen ab. SENECAS Stimme fordert Atlan auf, Rhodan zu töten. Wütend, verzweifelt und total erschöpft weigert sich Atlan, dem Befehl Folge zu leisten. Er zieht das Schwert, um sich selbst zu töten, sollte SENECA nicht einlenken und dieses Psychospiel beenden.

Atlan trifft kurz darauf mit zerfetzter Kleidung, blauen Flecken und Schrammen am Körper in der Zentrale der SOL ein. Der High Sideryt, die Stabsspezialisten und Atlans Leute aus SOL-City lauschen dem Bericht des Arkoniden. SENECA antwortet auf die Anfrage des Arkoniden, ob er in der Illusionswelt richtig gehandelt habe mit einem eindeutigen Ja. Bezüglich des Geisterschiffes weist SENECA jegliche Beteiligung von sich. Die Biopositronik ist nun wieder weitgehend funktionsfähig, allerdings ist mit kurzzeitigen Schwächen oder gar Ausfällen zu rechnen.