Piraten der USO

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 58)
A058 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Das Virus Mesotard III (Band 2/3)
Titel: Piraten der USO
Untertitel: Ronald Tekener auf hoher See – sein Schiff ist der Schrecken des Meeres
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (nur 1. Auflage)
Erstmals erschienen: 1972
Hauptpersonen: Ronald Tekener, Caryon von Acraniath, Ecardin von Acraniath, Sinclair Marout Kennon, Ghort
Handlungszeitraum: Ende März 2841
Handlungsort: Anoplur
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Bei dem Labor entdeckt Ronald Tekener das verlassene Piraten-Schiff CATEN TH ROCH, das auf Anoplur gefürchtet ist. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der Segler zum Teil mit galaktischer Technik ausgestattet ist. Tekener übernimmt mit seiner Gruppe das Schiff und nutzt es, um Jagd auf den Herren der Entfernung zu machen. Verschiedene Angriffe von anderen Segelschiffen, die der Gesuchte veranlasst, können dank der überlegenen Technik abgewehrt werden. Die Jagd führt zu einer Schwarzen Burg auf einer Insel, wo sich der Herr der Entfernung als Caryons Bruder Ecardin entpuppt, der seinen Vater in der Burg gefangen hält und das Virus für seine Zwecke nutzt. Bei der Flucht wird er von einem Nomaden getötet. Mit seinem wiedererlangten Gürtel ruft Tekener Sinclair Marout Kennon, der als Rückendeckung mit einem UHB-Schiff bereits wartet. Gleichzeitig mit dem UHB-Schiff landet jedoch ein akonisches Schiff der Cyklopharm Nocostra C.V., das ebenfalls Jagd auf Mesotard von Acraniath macht.

Handlung

Unweit der Kuppelstation des Wissenschaftlers Mesotard von Acraniath auf der Insel Digenes findet Ronald Tekener die CATEN TH ROCH gut vertäut in einer Bucht an einer Anlegestelle liegend. In seiner Begleitung ist die schöne Akonin Caryon von Acraniath. Bei der Untersuchung des hochmodernen Schiffes stellen die beiden fest, dass es verlassen ist. Am nächsten Morgen gehen der Stammesfürst Ghort und seine acht Männer mit ihren Crowdys an Bord. Die Leinen werden gelöst, und angetrieben durch die kraftvollen Maschinen nimmt die CATEN TH ROCH Fahrt auf.

Erstes Ziel ist die Stadt A'chambor, in deren Hafen das Schiff anlegt. Die Crowdys werden von Bord geführt und verkauft. In einer Taverne holen die Männer spärliche Informationen über den Con th asciol ein. Eine Spur weist nach N'djoleeva, das nächste Ziel der CATEN TH ROCH.

Noch vor dem Hafen wird die »Pest des Meeres« von zwei Schiffen angegriffen. Nach kurzem Kampf haben die mit überlegenen Waffen ausgerüsteten Männer Ghorts die Besatzungen der beiden Angreifer besiegt. Die Schiffe werden weit aufs offene Meer hinaus geschleppt. Dann kehrt die CATEN TH ROCH nach N'djoleeva zurück.

Im Gildehaus der Stadt treffen sie auf den Herrn der Entfernung, der Tekeners Gürtel trägt. Beim folgenden Handgemenge gelingt es Tekener, den Gürtel wieder in seinen Besitz zu bringen. Nun ist es dem USO-Spezialisten wieder möglich, bei Bedarf den Hyperfunksender, den er in Einzelteilen zerlegt bei sich trägt, in Betrieb zu nehmen und mit seinem Partner Sinclair M. Kennon, der sich mit einem Raumschiff im Ortungsschutz der Sonne Notone aufhält, Kontakt aufzunehmen.

Der Herr der Entfernung entkommt mit einem Gleiter. 15 willenlose junge Sklavinnen, infiziert mit dem Virus Mesotard III, werden an Bord der CATEN TH ROCH genommen. Das Schiff steuert die Tausend Inseln an. Auf dem Weg dorthin setzt Tekener das Hyperfunkgerät zusammen und nimmt mit Kennon Kontakt auf. Er bittet seinen Partner, genau auf ihn zu achten, da er befürchtet, in Schwierigkeiten zu geraten.

Glücklicherweise erhält Tekener von zwei Fischern einen Hinweis, wo er den Herrn der Entfernung finden kann. Ansonsten wäre die Suche sehr zeitaufwendig geworden. Auf dem Radarschirm erscheinen die Ortungssignale von zwei sich schnell nähernden Gleitern. Tekener schickt die Wüstensöhne unter Deck und fährt das Geschütz aus dem Achterdeck aus. Caryon von Acraniath übernimmt die Steuerung der CATEN TH ROCH. Der USO-Spezialist aktiviert den Individualschutzschirm, dessen Projektor er in den Depots des Schiffes gefunden hat. Auch Caryon verfügt über ein derartiges Gerät. Einer der beiden Gleiter wird getroffen, setzt aber den Angriff erneut fort. Es gelingt Tekener, den Angreifer auszuschalten. Tekener feuert Salve um Salve ab. Der zweite Gleiter stürzt ins Meer. Ein Überlebender wird im Wasser ausgemacht, der von Raubfischen arg bedrängt wird. Er kann gerettet werden. Auch dieser Mann steht unter dem Einfluss des Mesotard-III-Virus. Tekener kann einige Informationen über den Herrn der Entfernung, seine Gefolgschaft und seine technische Ausrüstung aus ihm herausholen, bevor der Mann an den vergifteten Bisswunden der Raubfische stirbt.

Ein kleines Raumschiff von der Größe einer Space-Jet erhebt sich von der vor der CATEN TH ROCH liegenden großen Insel und steuert auf das Schiff zu. Tekener schießt Dauerfeuer. Caryon navigiert das Schiff in eine Grotte, wo es vor den Geschützen des Raumschiffes sicher ist. Die Männer des Con th asciol an Bord des Raumschiffes beginnen, den Eingang der Grotte zu beschießen. Die schmelzenden Felsen verschließen den Eingang. Die CATEN TH ROCH strandet auf einer Sandbank im Innern der Grotte, die einen zweiten Ausgang besitzt, der der Raumschiffsbesatzung scheinbar nicht bekannt ist.

Bald erreichen die Gefährten die Oberfläche der Insel. In der Nähe ist das Raumschiff vor der Schwarzen Burg gelandet. Sechs Männer bewachen die akonische Bauart einer Space-Jet. Sie werden in einem Handstreich von Ghorts Männern durch Beschuss mit Paralysatoren ausgeschaltet. Tekener entfernt wichtige Bauteile aus den Steueranlagen der Jet, so dass diese praktisch flugunfähig ist. Damit ist dieser Fluchtweg für den Herrn der Entfernung ausgeschaltet. Die Wüstensöhne beginnen mit dem Sturm auf die Schwarze Burg.

Doch die Residenz des Herrn der Entfernung scheint leer zu sein. Zimmer um Zimmer untersuchen die Männer. Die Spuren des Con th asciol sind überall vorhanden, doch er selbst ist nirgends zu finden. Doch als Tekener eine verborgene Tür öffnet, erblickt er einen startbereiten Gleiter. Reaktionsschnell jagt er Schuss um Schuss aus der Strahlwaffe in die Kontrollen des Fahrzeugs. Dann wendet er sich dem Herrn der Entfernung zu, der die eintretende Caryon von Acraniath als seine Schwester begrüßt. Ecardin von Acraniath, der Con th asciol, hält einen Behälter mit Mesotard-III-Viren in der Hand. Beim Verhör durch Tekener nimmt der Herr der Entfernung Caryon als Geisel. Tekener kann ihn von der Sinnlosigkeit seines Vorhabens überzeugen. Ecardin flieht aus der Schwarzen Burg, verfolgt von Tekener. Der USO-Spezialist wird von dem Akonen mit einem Stein beworfen. Das nimmt Ghort zum Anlass, um ein Messer auf den jungen Mann zu schleudern. Es trifft diesen mitten ins Herz. Ecardin von Acraniath ist auf der Stelle tot.

Als endlich ein Raumschiff zur Landung vor der Schwarzen Burg ansetzt, glaubt Tekener, dass endlich sein Partner Kennon eintrifft, um ihn zu unterstützen. Doch die aus dem Schiff kommenden Männer sind keineswegs die erwarteten Kameraden. Einer der Ankömmlinge schießt mit einem Strahler auf Tekener und trifft ihn in die Brust. So wird er von Kennon, der heimlich gelandet ist und sein Beiboot im Wasser versteckt hat, gefunden. Kennon und Tekener schleichen sich in das akonische Schiff und machen es fluguntauglich.

Die beiden Freunde fragen sich, welches Ziel diese akonische Gruppe hat und warum sie auf Anoplur erschienen ist. Ihr Auftrag ist also noch nicht zu Ende.