Die Wüstensöhne von Anoplur

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 57)
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© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Das Virus Mesotard III (Band 1/3)
Titel: Die Wüstensöhne von Anoplur
Untertitel: Unter Nomaden und Sklaven – Ronald Tekener jagt einen Unbekannten
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (nur 1. Auflage)
Erstmals erschienen: 1972
Hauptpersonen: Ronald Tekener, Sinclair Marout Kennon, Caryon von Acraniath, Hatkor Moromat, Ghuolo, Ghort
Handlungszeitraum: Mitte März 2841
Handlungsort: Satisfy, Anoplur
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Die junge Akonin Caryon von Acraniath beauftragt die UHB, ihren Vater Mesotard von Acraniath aufzuspüren. Mesotard hat bis vor kurzem für die Cyklopharm Nocostra C.V., das größte akonische Pharmazie-Unternehmen, gearbeitet. Als er ein Virus entwickelt hat, das den Befallenen den freien Willen nimmt, hat er sich abgesetzt.

Ronald Tekener und Caryon fliegen zum Wüstenplaneten Anoplur, wo sich das Geheimlabor des Wissenschaftlers befinden soll. Nach der Landung werden sie von Nomaden überfallen, die Tekener seine gesamte Ausrüstung, darunter seinen Zellaktivator und seinen versteckten Hyperfunksender, stehlen und Caryon entführen. Der Smiler verfolgt die Nomaden und besiegt den Anführer Ghort in einem Zweikampf, wodurch er sich den Respekt der einheimischen Humanoiden verdient und seinen Zellaktivator und Caryon zurückerhält. Er erfährt, dass der Überfall von einem Fremden, der sich Herr der Entfernung nennt, in Auftrag gegeben worden ist. Dieser Fremde hat auch den Gürtel mit dem Sender mitgenommen.

Mit Kriegern des Stammes reiten Tekener, Caryon und Ghort zu der Insel Digenes, wo Mesotards Labor stehen soll. In dem Labor finden sich jedoch nur Spuren eines Überfalls und mehrere Tote.

Handlung

Die Raumyacht CARYON ersucht um Landeerlaubnis auf Satisfy. An Bord befindet sich die Akonin Caryon von Acraniath. Sie wird von Hatkor Moromat empfangen und ins Hotel Aphrodite gebracht. Dort wartet sie, bis sie zu einer Unterredung mit Ronald Tekener, einem der Chefs der UHB, abgeholt wird. Sie will die UHB beauftragen, ihren verschwundenen Vater, Mesotard von Acraniath, zu suchen und zu finden. Gleichzeitig soll die Ausbreitung des Mesotard-III-Virus verhindert werden.

Nach der Besprechung kehrt Caryon von Acraniath in ihr Hotelzimmer, das von Moromat abgehört und mit Mikrokameras überwacht wird, zurück. Nach einer kurzen Ruhepause begibt sie sich ins Restaurant des Hotels, um mit Tekener zu speisen. Die Akonin bietet 50 Millionen Solar an, sollte die UHB den Auftrag übernehmen und die Konstruktionsdaten des Virus Mesotard III an die Cyklopharm Nocostra C.V. zurückgeben. Nach dem Essen zieht sich Caryon auf ihr Zimmer zurück.

Unterdessen ist Hatkor Moromat auf einen seltsamen Gast, der in der Bar des Aphrodite sitzt und nur Wasser trinkt, aufmerksam geworden. Er verstrickt ihn in ein kurzes Gespräch. Nach Ende der Unterhaltung verlässt der Unbekannte die Bar und begibt sich über die Treppe in das im achten Stock des Hotels liegende Zimmer der Akonin. Der misstrauische Moromat hat Tekener gebeten, Caryon von Acraniath in ein anderes Zimmer zu verlegen. Ghuolo, der Unbekannte, betritt mit einem Nadelstrahler im Anschlag das ursprüngliche Zimmer der Akonin. Im Bett findet er jedoch nicht die schlafende Caryon vor, sondern Hatkor Moromat, der ihn auf der Stelle erschießt.

Tekener entschließt sich, mit der CARYON nach Anoplur aufzubrechen, um dort mit den Ermittlungen zu beginnen. Als Rückendeckung folgt Sinclair M. Kennon seinem Partner mit einem Leichten Kreuzer und einigen Kosmischen Bedrängtenhelfern. Tekener trägt an seinem Körper, und speziell in der Schnalle seines Gürtels versteckt, ein in Einzelteile zerlegtes Hyperfunkgerät, mit dem er im Notfall Kennon zu Hilfe rufen kann.

Die CARYON landet in einer abgelegenen Steppenlandschaft auf dem S-förmigen Kontinent Anoplurs. Tekener bringt einige Ausrüstungsgegenstände, wie beispielsweise ein Zelt mit Klimaanlage, Waffen, Verpflegung, transportable Ortungsgeräte und ein Funkgerät aus dem Schiff. Die erste Nacht auf Anoplur verbringen Caryon und Tekener im Freien. Sie werden von einer Schar Zherkoper auf Crowdys überwältigt. Ihre Ausrüstung wird von den Reitern zerstört, auch die CARYON entgeht nicht der Zerstörungswut der Zherkoper. Mit ihren Vorderladergewehren richten sie große Schäden an.

Tekener verliert seinen Gürtel und ist damit der Möglichkeit beraubt, seinen Partner zu Hilfe zu rufen. Als die Zherkoper ihm auch seinen Zellaktivator entreißen wollen, kommt dem USO-Spezialisten der Zufall zu Hilfe. Einer der Reiter verlässt die CARYON mit einem Paralysator in der Hand, den er unwissenderweise auf sich selbst richtet. Noch bevor er abdrücken kann, stößt Tekener einen Fluch in zherkop aus. Der Reiter bricht paralysiert zusammen. Vor Schreck fliehen die abergläubischen Zherkoper in die Nacht. Caryon von Acraniath nehmen die Räuber mit.

Tekener bleibt nichts übrig, als sich zu Fuß an die Verfolgung der Reiter zu machen. Er trifft auf die von Zynard geführte Karawane und schließt sich dem Händler an. Zynard verspricht gegen Zahlung von 50 Goldmünzen, den Terraner zum Lager der Räuber zu bringen. Nahe der Achth'Amad-Oase fordert der Zherkoper den versprochenen Lohn ein. Tekener kann die Münzen jedoch nicht vorweisen und wird aufgefordert, sein Amulett, den Zellaktivator, zu übergeben. Dies wird natürlich abgelehnt, und Tekener versucht, mit einem Crowdy zu fliehen. Doch Zynard brüllt einen Befehl, und das Crowdy stürzt und wirft Tekener ab. Tekener verliert unter dem Gewicht des auf ihm zu liegen kommenden Tieres das Bewusstsein. So erhält Zynard die Gelegenheit, ihm den Zellaktivator abzunehmen.

Nun sieht sich Tekener gezwungen, das Lager der Räuber aufzusuchen, um ein Crowdy zu stehlen, damit er Zynards Karawane verfolgen kann. Im Lager findet er Zynard, der bis zum Kopf im Sand eingegraben ist. Der Zellaktivator befindet sich mittlerweile im Besitz von Ghort.

Im Saal des Mächtigen wird Caryon von Acraniath für die Aufnahme in den Ritualschwarm vorbereitet. Tekener stürmt in den Saal und fordert Ghort zum Duell um die schöne Akonin heraus. Nach kurzem, aber hartem Kampf gelingt es Tekener, Ghort zu besiegen. Der Terraner erhält Caryon und den Zellaktivator zurück. Er fordert auch die Rückgabe der beim Überfall geraubten Gegenstände. Alles wird rückerstattet, bis auf die Strahlwaffen und den Gürtel mit der Schnalle, in der der Hyperfunksender versteckt ist. Diese Dinge hat der Con th asciol, der mit den zwölf Räubern ritt, an sich genommen.

Ghort und Tekener begehen das Ritual der Blutsbrüderschaft, das nach Absolvierung Tekener durch die dabei verwendeten berauschend wirkenden Dämpfe wie ein Traum vorkommt. Er glaubt, sich daran erinnern zu können, dass der Awhad'Zherkopas ihm und Ghort ein fledermausähnliches Tier an die Halsschlagader angesetzt hat. Danach wurde das Tier getötet, und Ghort und der Terraner bekamen das in einem goldenen Kelch aufgefangene Blut zu trinken.

Tekener kann Ghort überreden, ihm bei der Suche nach dem Herrn der Entfernung zu helfen. Der Stammesfürst bricht mit Tekener, Caryon und zehn Kriegern zur Insel Digenes auf.

Auf dem Weg zur Insel lauern zahlreiche Gefahren auf die Gefährten. Bei der Durchquerung des Roten Steinmeeres und des Tales der offenen Unterwelt sind einige Opfer zu beklagen. Als sie endlich den Rand der Wüste erreichen, stoßen sie auf eine Karawane von Sklavenhändlern. Sie überfallen die Karawane und befreien die Sklaven, die mit dem Mesotard-III-Virus infiziert sind. Tekener verabreicht den Sklavenhändlern eine kleine Dosis vom Blut der Sklaven und macht sie damit willenlos. Der Terraner beauftragt Afpahyl, dem Herrn der Entfernung eine Münze mit Tekeners Konterfei zu überbringen.

Endlich erreichen die Männer die Morasthölle. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Insel Digenes, die durch eine schmale Landbrücke mit dem Festland verbunden ist. Ein Problem ist jedoch, dass die Strecke mit Crowdys nicht überwunden werden kann, bevor die Flut die Landbrücke überschwemmt und alles darauf Befindliche mit sich reißt.

Doch Tekener gibt nicht auf. Noch bevor die Ebbe einsetzt, treiben die Männer ihre Crowdys auf die Landbrücke. Nach fünf Stunden Gewaltritt sind sie noch drei Kilometer von Digenes entfernt. Da kommt die Flut. In einer letzten Anstrengung erreichen die Gefährten das rettende Ufer der Insel.

Bald gelangen sie zur Kuppelstation des Mesotard von Acraniath. Als sie in das Gebäude eindringen, finden sie die Leichen von zwei Akonen. Von Mesotard ist keine Spur zu sehen. Bei einem Spaziergang entdecken Tekener und Caryon ein vor Anker liegendes Schiff.