Die Auserwählten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1567)
PR1567.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Die Auserwählten
Untertitel: Friedensstifter unterwegs – ihre Politik ist der Neubeginn
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1991
Hauptpersonen: Hagea Scoffy, Bransor Manella, Bury Comansor, Reginald Bull, Tallaron
Handlungszeitraum: 1173 NGZ
Handlungsort: Dauho, Ferrol
Risszeichnung: Fernraumschiff ROBIN von Walter Hellekamps
(Abbildung)
Computer: Der transmitterfeste Friedensstifter
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Im Alter von sechs Jahren erfährt Hagea Scoffy von ihrer Mutter, dass sie nun alt genug sei, die Sprachschule des „SchlichtersBury Comansor zu besuchen. Hagea fügt sich widerwillig und nur unter der Bedingung, die Schule jederzeit wieder verlassen zu dürfen, falls es ihr nicht gefallen sollte. In der Schule lernt sie neben Bury Comansor auch den gleichaltrigen Bransor Manella kennen, und obwohl sie der Lehrer nicht ganz unbeeindruckt lässt, verlässt sie die Schule bereits am ersten Tag. Sie möchte keine Schlichterin werden und sich mit dem Ärger fremder Leute herumschlagen.

Zwei Monate später teilt ihr ihre Mutter mit, dass sie die Insel, auf der sie aufgewachsen ist, nun endgültig verlassen muss, da ihre Familie zusammen mit neunzehn anderen Familien auf eine andere Insel übersiedelt. Schon bei ihrer Ankunft dort fällt Hagea die ungewöhnliche Pflanzenwelt auf. Riesige, steinalte Bäume und rotblättrige Sträucher, die offenbar über Laufwurzeln verfügen und die sie »Die Roten« nennt. Junge Bäume gibt es gar nicht, nur in der Nähe des Hauses, das ihre Familie errichtet, entdeckt sie einen einzelnen jungen Baum. Sie versucht, die Errichtung des Hauses so nahe an dem jungen Baum zu verhindern, um seine Entwicklung nicht zu gefährden, bleibt aber erfolglos.

Einige Tage später ist plötzlich ein Kind verschwunden. Hagea beteiligt sich trotz Verbots an der Suche und gerät in Gefahr, als sie sich von zahlreichen „Roten“ eingekesselt sieht, die auf ihren Laufwurzeln auf sie zurücken. Sie erkennt, dass die „Roten“ von den Bäumen gesteuert werden, und es gelingt ihr durch völlige Bewegungslosigkeit, für die Bäume „unsichtbar“ zu werden. Ihre Zwangslage nutzt sie dazu, die Bäume zu beobachten, bis sie in den Bewegungen der Äste und Blätter Muster zu erkennen beginnt. Sie beobachtet den ganzen Tag und die mondhelle Nacht hindurch, bis ihr am nächsten Tag schließlich die Kommunikation mit den Bäumen gelingt. Sie erfährt, dass diese die Errichtung des Hauses neben ihrem Nachwuchs, dem einzigen jungen Baum der Insel, als Kriegserklärung aufgefasst haben und alle Familien in einem Kessel am Strand gefangen genommen und zum Tode verurteilt haben. Hagea kann das Missverständnis aufklären, Freundschaft mit den Bäumen schließen, ihnen versichern, dass man den Nachwuchs schützen werde, und die Familien mithilfe eines „Roten“ in allerletzter Sekunde vor dem Ertrinken in der steigenden Flut retten.

Es stellt sich heraus, dass die Familien nicht zufällig auf die Insel übersiedelt sind. Hageas Mutter hat zusammen mit Bury Comansor, der zu Hageas Überraschung Friedensstifter ist, eine Möglichkeit gesucht, ihre faule und zu dicke Tochter dazu zu bewegen, ihre Talente zu entdecken, ohne allerdings zu wissen, in welche Gefahren man sich dadurch begeben würde. Man wusste von der Intelligenz der Bäume und ihren „roten Helfern“. Hagea wird nun klar, dass sie ihre Talente nicht weiter ignorieren darf, und nimmt das Angebot Comansors, sie und Bransor Manella auszubilden, an. Sie verlässt Dauho mit der MINVERDASS.

In den folgenden Jahren erhält sie ihre Ausbildung, lässt es aber weiter an Ehrgeiz und Fleiß mangeln. Auf Mensa I muss sie miterleben, wie Bury Comansor, der langsam seine Fähigkeiten verliert, bei einem Friedenseinsatz scheitert. Durch die wieder aufflammenden Kämpfe verliert Bransor Manella fast sein rechtes Auge. Comansor widmet sich von diesem Zeitpunkt an ausschließlich der Ausbildung seiner beiden besten Schüler, die daraufhin gute Fortschritte machen, allerdings ist Bransor zielstrebiger und wird bald darauf Friedensstifter. Aufgrund einer sternförmigen Rasur um sein gesundes Auge wird er »Stern von Verehost« genannt, er wird Kapitän der MINVERDASS, die er aus Wertschätzung seinem Lehrer gegenüber in COMANSOR umtauft. Hagea ist weiterhin Schülerin und möchte nicht unter Bransor auf der COMANSOR bleiben. Sie wechselt auf die CALDERO und beendet ihre Ausbildung, nun ehrgeiziger und fleißiger, bei Frando Alai. Sie wird Friedensstifterin und erhält die DARMIR, deren Kommando sie ihrer Schwester Neido Scoffy übergibt.

Als im Jahr 1171 NGZ vierzehn Friedensstifter von ES Zellaktivatoren bekommen, ist Hagea nicht darunter, worüber sie aber gar nicht traurig ist. Ihr fällt auf, dass sich die vierzehn Aktivatorträger charakterlich verändern. Sie sehen sich als etwas Besonderes, als Anführer der Linguiden, sie fordern Disziplin und die Erziehung zu kosmischem Denken, alles Dinge, die der linguidischen Lebensart vollkommen widersprechen. Da alle Informationen zur linguidischen Geschichte von den Galaktikern stammen, beschließt sie, selbst Geschichtsforschung zu betreiben, und startet nach Ferrol. Sie kann nicht verhindern, dass sich ihr Bransor Manella anschließt, der die Gelegenheit zu politischen Verhandlungen mit den Ferronen nutzen möchte.

Auf Ferrol erhält sie von Thort Tallaron die Erlaubnis, alle Archive des Roten Palastes einzusehen, und trifft dort auf Reginald Bull, der davon gehört hat, dass sich die Linguiden für Ferrol interessieren. Er bietet ihr an, sie aus erster Hand zu informieren, wenn sie ihm eine Audienz beim Thort verschafft, der ihn nicht mehr empfangen möchte. Man stellt fest, dass Manella seine Fähigkeiten als Friedensstifter missbraucht, um den Thort zu beeinflussen. Hagea ist entsetzt.

In einem Streitgespräch mit Reginald Bull behauptet Bransor Manella dann, sicher zu sein, dass er als Aktivatorträger keine Angst mehr haben muss, bei einem Transmittertransport sein Kima zu verlieren, und kündigt eine Demonstration für den nächsten Tag an. In der Nacht kommt Hagea dahinter, dass Bransor betrügen will. Er manipuliert den Transmitter, so dass dieser nicht abstrahlt, sondern im Empfänger nur ein Hologramm erzeugt. Es gelingt Hagea nicht, Bransor von seinem Vorhaben abzubringen.

Am Tag der Demonstration eröffnet Bully, dass er die Manipulationen bemerkt habe und rückgängig machen ließ. Manella solle auf das gefährliche Experiment verzichten. Aber dieser beharrt auf seiner Überzeugung und ist bereit, den Versuch zu wagen. Weder Hagea noch Bully können ihn umstimmen. Zur maßlosen Überraschung aller gelingt das Experiment, Bransor entsteigt nach dem Transport völlig unversehrt dem Transmitter! Er triumphiert mit geballter Faust, wo doch, so überlegt Hagea, das Symbol der Friedensstifter die offene Hand sein sollte.

Innenillustration