Das Kimalog

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR1582)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.
1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1582)
PR1582.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Linguiden
Titel: Das Kimalog
Untertitel: Ein Kunstwerk wird zerstört – es widerspricht der Politik der Friedensstifter
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (1 x)
Erstmals erschienen: 1991
Hauptpersonen: Molin, Zyna, Adonor Cyrfant, Roi Danton, Paylaczer, Cebu Jandavari, Balasar Imkord
Handlungszeitraum: Vergangenheit: 1132 NGZ bis 1173 NGZ, Gegenwart: Juni 1173 NGZ
Handlungsort: Lingora, Drostett
Computer: Von der Anarchie zur Tyrannei
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Im Juli 1173 NGZ fliegt Roi Danton auf Einladung Paylaczers an Bord der LETICRON den Planeten Drostett an. Die MONTEGO BAY folgt dem Schiff der Überschweren. Roi Danton ist auf der LETICRON völlig isoliert, da Paylaczer einen Groll auf ihn hat, nachdem die Vorfälle auf dem verlassenem Raumfort nicht so gelaufen sind, wie sie es sich vorgestellt hat. Auf Drostett kann er aber wieder zu seiner Mannschaft zurückkehren um über TV mitzuverfolgen, wie Balasar Imkord in Begleitung mehrerer tausend Linguiden zu seinem Kima-Strauch pilgert.

Roi Danton fliegt dann in Begleitung von vier seiner Mannschaftsmitglieder zum Aufenthaltsort Cebu Jandavaris, wobei sie unterwegs mehrere umzäunte Lager sehen. Aus lauter Neugierde informieren sie sich über deren Funktion und bekommen die Antwort, dass dort Linguiden interniert sind, die zu aufsässig wären und gegen das neue politische System seien.

Roi Danton findet Cebu Jandavari zusammen mit Balasar Imkord im Gespräch. Auf die Internierungslager angesprochen doziert Balasar Imkord, die Linguiden müssten mit einem guten Beispiel vorangehen, sie hätten sich einer neuen Disziplin unterzuordnen und jeder Linguide hätte Opfer zu bringen, wenn sie Verwalter dieser Galaxis und Vertreter einer neuen Ordnung sein wollen. Cebu Jandavari hat keine weitere Aufgabe für Roi Danton.

Als er die Friedensstifter verlässt, läuft er Paylaczer über den Weg. Die lässt es sich nicht nehmen, ihn noch einmal zu beschimpfen und in diesem Zusammenhang von einem Kimaforscher spricht, der glaubt, die Friedensstifter durch eine Maschine ersetzen zu können.

Bei diesem handelt es sich um Adonor Cyrfant, den Sohn von Molin und Zyna Cyrfant, der im Jahr 1133 NGZ auf Lingora geboren wurde. Hoffnungen dergestalt, dass der Junge eines Tages vielleicht sogar als Friedensstifter tätig werden könnte, zerschlagen sich, als klar wird, dass Adonor mit einer gespaltenen Oberlippe geboren wird. Die durch diesen Geburtsfehler entstandene Entwicklungsstörung macht Adonor jedoch bis zu seinem sechsten Lebensjahr wieder wett. Sein Körperbau bleibt jedoch schmächtig.

Bis zum Jahr 1147 NGZ ist Adonor Cyrfant zu einem Philosophen geworden. Das ist das Jahr, als der Friedensstifter Farbar Rosanam auf ihn aufmerksam wird und ihn zu seinem Schüler macht. Diese Schulzeit dauert jedoch nur einen Monat, denn Adonor hat die Frage gestellt, was denn das kima ist. Auf diese Frage hat der Friedensstifter keine Antwort.

Nach seinem Rauswurf aus des Friedensstifters Lehre braucht Adonor Cyrfant einige Jahre um sich wieder zu fangen. Mit seiner Gabe Dinge visuell auszudrücken bringt er es zu einiger Berühmtheit und auch Wohlstand. Während der ganzen Zeit beschäftigt ihn weiterhin die Frage, was das Kima ist. Als er davon hört, dass es prähistorische Funde in Zonai gibt, beteiligt er sich an den Ausgrabungen und so lernt er den Geschichtsforscher Sando Genard kennen. Eines Tages eröffnet dieser ihm, dass er eine gewaltige Entdeckung gemacht hat. Er zeigt Cyrfant ein künstliches, durch Energiestrahlen geschaffenes Höhlensystem mit einem Hauptraum voller Zeichnungen. Beim Betrachten, man kann erkennen, dass es sich hierbei um die Geschichte der Linguiden handelt, kommt ihm die Idee zur Erschaffung des Kimalogs.

Auf dem Planeten Drostett beginnt er das Kimalog zu verwirklichen, als er die Information von Sando Genard bekommt, dass er nun das Geheimnis enträtselt habe und dass sich Adonor Cyrfant in Zonai einfinden solle. Als dieser Zonai erreicht, bekommt er nur zu hören, dass Sando Genard verstorben ist. Ein Zutritt zu den Höhlen wird durch die führenden Friedensstifter untersagt.

Adonor Cyrfant widmet sich nun ganz dem Kimalog, das am 25. Juli 1173 NGZ, nach einigen Probeläufen mit linguidischen Probanden, mithilfe seines Roboters Murx fertiggestellt wird. Er verschickt Einladungen an die führenden Friedensstifter, um die Maschine vorzustellen.

Diese Aussage Paylaczers macht Danton neugierig und so beginnt er nach Cyrfant zu suchen. Dank des Bekanntheitsgrades des Kimaforschers sind die Bemühungen schnell von Erfolg gekrönt. Roi Danton macht sich mit Adonor Cyrfant bekannt und bekommt die Gelegenheit einer Besichtigung und eines Tests des Kimalogs. Zum Glück hat er einige Mitglieder seiner Mannschaft dabei, denn als Danton die Maschine testet, wird das Grundstück von Paylaczer und deren Überschweren überfallen und das Kimalog zerstört. Bis auf drei Kameraden, die bei dem Überfall ums Leben kommen, kann sich der Rest der Mannschaft, einschließlich Roi Danton und Adonor Cyrfant, zur MONTEGO BAY retten. Cyrfant erhält dort Asyl und zeigt dem Terraner Aufnahmen von Bildern aus einer Höhle, die sich auf dem Gebiet der Ausgrabungsstätten in Zonai befindet. Diese zeigen in stark vereinfachter Form offensichtlich die Überlebenden des Absturzes der SAMUR und der RIUNAN, die sich an einen Ast klammern, von diesem einzelne Triebe nehmen und pflanzen.

Anmerkung

Kap. 9 ist zwar mit dem Datum 25. Juli 1172 NGZ überschrieben, tatsächlich spielt die Handlung aber ein Jahr später.

Innenillustration