Zeit des Terrors

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1865)
PR1865.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Die Tolkander
Titel: Zeit des Terrors
Untertitel: Auf Plantagoo wartet der Krieg – Kaif Chiriatha zieht die Fäden
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: Donnerstag, 22. Mai 1997
Hauptpersonen: Kaif Chiriatha, KEMPEST, Pool Tammen, Perry Rhodan, Reginald Bull
Handlungszeitraum: 1289 NGZ
Handlungsort: Plantagoo
Computer: Kosmische Hanse
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nachdem Reginald Bull Perry Rhodan in den Schacht des Drachen gestoßen hat, um so die intensive Aggressionsstrahlung zu überwinden, lässt er sich mit dem Antigrav-Aggregat seines Raumanzuges ebenfalls in den Schacht befördern. Als sie den Boden des Schachtes erreicht haben, können sie einen Transmitter, ein 38-Meter-Galornenschiff und einen Gang von sechs Metern Größe entdecken. Immer wieder durch die schwankende Intensität der Strahlung in Streit geratend, folgen die beiden Terraner dem Stollen. Sie erreichen schließlich eine Höhle von 60 Metern Höhe und 45 Metern Breite, die sie Drachenhort nennen.

Rosafarbenes, anscheinend organisches Gewebe überzieht die Wände der Höhle. An einigen Stellen ist das Gewebe grau verfärbt, was, ebenso wie ein widerwärtiger Geruch, den die Zellaktivatorträger bei einem kurzen Öffnen ihrer Helme wahrnehmen können, auf eine Verwesung des Stoffes hinweist. Das Gewebe ruht auf einer Art von Drahtgeflecht, das an den grauen Stellen durchtrennt worden ist. Rhodan und Bull vermuten, dass dieses Gewebe das vom Drachen absorbierte Aggressionspotenzial der Galornen enthält. Die grauen Stellen, die vermutlich durch einen Saboteur hervorgerufen wurden, würden dieses Potenzial wieder abgeben und so die Aggressionsstrahlung verursachen. Wenig später stoßen sie auf einen toten Zentrifaal. Die Leiche von G-Dreisden, so der Name auf der mitgeführten ID-Marke, ist schaumig aufgequollen und von winzigen Kanälen durchdrungen.

Rhodan und Bull nehmen Proben der Leiche und des Drachengewebes. Anschließend begeben sie sich zurück zur Landekapsel, da sie mit den verfügbaren Mitteln nichts ausrichten können. Als sie Foremon auf der PEGOOM anfunken, teilt ihnen der Adlat seinen neuen Standort mit, zu dem er vor der sich überlichtschnell verbreitenden Strahlung flüchten musste. Die beiden Terraner verlassen das System des Galornensterns und fliegen zur PEGOOM.

Unterdessen sendet Kaif Chiriatha fünf schwarze Kampfschiffe unter der Führung von Traph Gandalon aus, die Pega Mrion mit seinen zwölf Raumern stellen sollen. Kurz darauf erreicht sie die Hyperfunknachricht von A-Jorkiro aus dem Damorgen-System, aus dem sie über die ersten Aktivitäten der Flüchtlinge informiert wird. Auf die in der Folge empfangenen Funkanrufe Foremons lässt sie nicht antworten, während sie gleichzeitig ihre Macht in der Pentrischen Wolke weiter ausbaut. So reduziert sie den regierenden Rat von 25 auf zwölf Mitglieder, lässt die Syntronik ihres Hauses zu einer Kommandozentrale aufrüsten und gründet eine Polizeitruppe zur Wahrung der inneren Sicherheit.

Untersuchungen haben währenddessen ergeben, dass auch die Drachen auf Galorn, Bushtam und Pondor Aggressionsstrahlung abgeben. Allerdings tun sie dies mit weitaus höherer Intensität als auf Helter Baaken. Die Wissenschaftler vermuten, dass dies auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass die Kapazität dieser Drachen erschöpft ist. Um einen Gesprächspartner zu haben, mit dem sie ihre strategischen Überlegungen völlig frei diskutieren kann, lässt Kaif Chiriatha die Syntronik eine holografische Simulation erstellen, die auf dem historischen Kommandanten Pool Tammen beruht. Bei dieser Gelegenheit gibt sie sich selbst den neuen Titel »Kriegsherrin«.

Als ein 38-Meter-Raumschiff mit bisher unbeeinflussten Galornen in die Pentrische Wolke einfliegt, vernichtet die Kriegsherrin mit der KEMPEST den Raumer, nachdem sie beobachten konnte, dass die Besatzung nach etwa 20 Minuten unter dem Einfluss der Strahlung begonnen hat, gegeneinander zu kämpfen. Etwas später ordnet sie die Mobilmachung der 18.000 Kampfschiffe auf Tribath an, die mit jeweils 1000 Galornen besetzt werden. Um Pega Mrion, dem es gelungen ist, zwei Schiffe Traph Gandalons zu vernichten, endgültig zu beseitigen, startet Kaif Chiriatha mit der KEMPEST, nachdem sie Pool Tammen offiziell zu ihrem Stellvertreter ernannt hat. Auf dem Weg zum Standort der GOLLERK, dem Schiff Mrions, stellt sie fest, dass das mit dem Flüchtling gezeugte Kind im Mutterleib gestorben ist. In ihrem Hass auf den ehemaligen Drachenbauer nimmt sie dies mit Erleichterung zur Kenntnis. Wenig später kann sie die GOLLERK, die von der KEMPEST als Deserteur angesehen und daher mit der entsprechenden Kompromisslosigkeit gejagt wird, vernichten.

In der Zwischenzeit hat sich vor der Pentrischen Wolke eine Flotte der Zentrifaal unter der Führung von A-Gatergadd formiert. Pool Tammen gibt daraufhin Startbefehl für die schwarzen Kampfschiffe, ohne mit Kaif Chiriatha Kontakt aufzunehmen. Als die Kriegsherrin dies erfährt, lässt sie sich per Transmitter in ihr Haus transferieren und vernichtet die Syntronik, die das Hologramm speist. Tammen kann seine Persönlichkeit zuvor auf die KEMPEST übertragen. Als er jedoch der Kriegsherrin gegenüber offen seinen Führungsanspruch durchsetzen will, greift das Schiff zugunsten der Galornin, die es vollständig als Anführerin akzeptiert, ein und vernichtet die Simulation.

Kurz darauf fliegen 20 weiße Galornenschiffe in die Dunkelwolke ein, um ein Shifting der aggressiven Artgenossen durchzuführen. Kaif Chiriatha lässt die Schiffe unverzüglich vernichten, bevor sie am 7. April 1289 NGZ mit den Kampfschiffen zur Flotte der Zentrifaal startet.