Exil der Orakel

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Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2280)
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© Pabel-Moewig Verlag KG

 

Zyklus: Der Sternenozean
Titel: Exil der Orakel
Untertitel: Die Schota-Magathe auf Heimatsuche – die Milchstraße rüstet gegen die Kybb
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 29. April 2005
Hauptpersonen: Bort Leytmark, Goth Dungear, Atjaa, Atlan
Handlungszeitraum: 1332 NGZ bis 1333 NGZ
Handlungsort: Sternenozean von Jamondi
Report:

Ausgabe 377: »Guckys Vater ist tot«; Datenblatt: »Gleitertaxi«

Kommentar: Inkarnations-Berichte
Glossar: Baikhal Cain (Cain I)
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörspiel »Sternenozean« Teil 31

Kurz­zusammen­fassung

Die SCHWERT macht einen kurzen Abstecher Richtung Hayok, um Informationen von Julian Tifflor zu erhalten. Danach geht es weiter nach Tom Karthay, wo die dort zurückgebliebenen Schildwachen und Motana ganze Arbeit geleistet haben. Die Todbringerflotte wurde zu Teilen aktiviert und mit Mannschaften ausgestattet. Hundert Motanawelten wurden von den Kybb befreit und dienen als Ausbildungsstätten.

Nach der Ankunft auf Tom Karthay machen sich die Verbündeten auf den Weg nach Ios V, dorthin, wo sich die Schota-Magathe von Baikhal Cain zurückzogen – gerade noch rechtzeitig, bevor das gesamte Cain-System durch spontan deflagrierenden Schaumopal vernichtet wurde. Die Ozeanischen Orakel treten nun ebenfalls der »Allianz der Moral« bei und ziehen nach Tan-Orakelstadt auf Tan-Jamondi II. Außerdem bringen sie die Schildwachen, das Paragonkreuz, Atlan und Zephyda nach Tan-Jamondi, quasi direkt in die Höhle des Löwen, dem am besten gesicherten System der Kybb. Als dann plötzlich die sechs Kybb-Titanen von Tan-Jamondi aus in Richtung Solsystem abfliegen, sehen die Gefährten die Chance zum Angriff gekommen.

Handlung

Baikhal Cain

Bort Leytmark ist ein junger Patriarch, er lebt mit seiner Gehegin Kentiloy und seinen Kindern in Cain-Orakelstadt, dem wohl wichtigsten Zentrum der Schota-Magathe in Jamondi. Leytmark ist jung und stürmisch, oft aufbrausend, und dies wird ihm immer wieder zum Verhängnis, wenn er für Neuerungen im Rat der Ozeanischen Orakel eintritt. Die Führung der etwa 100.000 Individuen starken Schota-Magathe-Population auf Baikhal Cain ist äußerst konservativ und will die immer deutlicheren Zeichen der Zeit nicht erkennen. An den Machtstrukturen im Sternenozean wird, zum ersten Mal seit über einem Jahrzehntausend, wieder gerüttelt, doch die konservativen Kräfte halten starr an den Prinzipien ihrer Herrin Carya Andaxi fest. Nichteinmischung und Unsichtbarkeit sind die obersten Gebote.

Als es Leytmark mal wieder zu forsch treibt und er den obersten Rat Goth Dungear persönlich beleidigt, werden er und seine Familie für vierzig Tage aus der Orakelstadt verbannt.

Leytmark will die Verbannungszeit in der Nähe des Heiligen Berges verbringen, die »psifühligen« Schota-Magathe »fühlen« die Ausstrahlung des Berges, obwohl dieser von den Bionischen Kreuzern Zephydas bombardiert worden war.

Als Bort und seine Familie ganz in der Nähe des Heiligen Berges sind, kommt es zu einer extrem starken Psi-Erruption. Der Psi-Sturm breitet sich über ganz Baikhal Cain aus, doch die kleine Familie wird am härtesten getroffen: Die kleinste Tochter Wiini verliert den Verstand.

Erschüttert kehrt Bort mit seiner Familie nach Cain-Orakelstadt zurück. Dort ist das öffentliche Leben fast zum Stillstand gekommen. Alle Schota-Magathe leiden, das ist offensichtlich, und so sieht sich Leytmark genötigt, mit dem »Finalen Ruf« eine Art Vollversammlung einzuberufen.

In dieser Versammlung schafft es Bort, einige wichtige Leute für sich zu gewinnen, es scheint klar, dass die Ozeanischen Orakel Baikhal Cain verlassen müssen. Als Ziel wird Ios V anvisiert, eine relativ unwichtige Welt, für die Schota-Magathe aufgrund ihrer Prinzipien aber eigentlich ideal.

Ios V

Mit einem kollektiven Sprung schaffen es nahezu alle Orakel, in ihre neue Heimat zu springen, nur ganz wenige verlieren dabei ihr Leben, doch Ios V entpuppt sich nicht als neues Paradies, sondern eher als Hölle, was die Lebensgewohnheiten angeht. Goth Dungear gewinnt wieder die Oberhand, vor allem weil die Neuankömmlinge von einem Beschraumer gesehen wurden. Die Unsichtbarkeit ist damit praktisch dahin.

Polit-Spam

Zu diesem Zeitpunkt fällt der Sternenozean von Jamondi endgültig zurück in den Normalraum und der Hyperraum rebelliert. Es kommt zu gigantischen Hyperstürmen mit Stärken von mehr als 300 Meg und unzählige Tryortanschlünde tun sich auf.

Tom Karthay

Auf Tom Karthay treiben die Schildwachen die Ausbildung der Motana als Raumfahrer voran. Das Naturvolk entpuppt sich dabei als extrem lernfähig, als hätten sie nie die Raumfahrt verloren gehabt. Nichtsdestotrotz geht alles doch recht langsam voran, es gibt einfach nicht genug Motana auf Tom Karthay, um die 8000 Raumschiffe starke Todbringerflotte, die Hytath ehemals im Korsystem versteckte, zu bemannen. Darum schlagen Hytath und Eithani, auf Wunsch der Motana, vor, einhundert Welten zu befreien, um dort neue Rekruten zu finden. Atjaa, die Eiserne Schildwache, hält dieses Vorgehen für Wahnsinn, doch da seine Brüder und Schwestern dafür sind, wird der Plan umgesetzt. Alles funktioniert mit relativer Sicherheit, da die Bionischen Kreuzer sehr schnell zuschlagen und relativ unwichtige Welten angreifen, auf denen die Kybb-Cranar noch immer sehr unter der gestiegenen Hyperimpedanz leiden. Eine Welt, die die BOGEN, das Flaggschiff Atjaas, angreift und im Handstreich nimmt, ist Lysistrome.

Lysistrome

Die Welt ist eine Art Hölle, es ist ein heißer, dampfender Dschungelplanet, auf dem die Motanasklaven im Metallminen schuften mussten. Nach der Befreiung der Welt treffen Atjaa und seine Besatzung vorwiegend auf ausgebrannte, vom Schicksal schwer gezeichnete Motana. Doch gerade diese Welt sucht sich die Eiserne Schildwache als neues Ausbildungszentrum aus, mit der Idee, dass wer es hier schafft, es überall schafft.

Gembarog, der Todbringer der BOGEN, streift durch die Wälder, um etwas Ablenkung von seiner »Arbeit« zu bekommen; dabei trifft er auf einen Waldläufer, der ihn vor einem Angriff durch ein Tier rettet. Dabei spürt Gembarog die Ausstrahlung, die typisch für Todbringer ist. Es kommt zum Dialog und es stellt sich heraus, dass auf Lysistrome über zweitausend potenzielle Todbringer leben. Die Schildwache lässt Corestaar nach Lysistrome bringen, um durch die Sanftwoge die Todbringer »flugtauglich« zu machen.

Unterdessen findet Hytath die Passivität der Kybb seltsam, irgendetwas scheinen sie im Schilde zu führen. Außerdem machen sich die Schildwachen Gedanken über die LFT und die Arkoniden. Während es mit Julian Tifflor und der LFT fruchtbare Kontakte gibt, ist das Verhältnis zu den Arkoniden noch relativ unklar.

Polit-Spam II

Durch den Rücksturz in den Normalraum kam es zur spontanen Deflagration des Schaumopals im Heiligen Berg. Dadurch wurde das gesamte Cain-System vernichtet beziehungsweise in den Hyperraum gerissen. Dabei wurden auch sechs Kybb-Titanen vernichtet, die in der Nähe waren, auch Millionen von Lebewesen, die sich im Cain-System aufhielten – aber nicht nur dort ...

Ios V

Die Katastrophe kam unerwartet, aber sehr heftig. Die Psi-Erruption Baikhal Cains hinterlässt auch auf Ios V eine Spur der psychologischen Verwüstung. Viele Schota-Magathe sterben. Zwei Tage lang trauern die Ozeanischen Orakel, dann rufen sie erneut eine Versammlung ein. Dabei redet sich Bort Leytmark beinahe wieder um seinen Kopf.

Dann taucht überraschend Dan Errithi auf Ios V auf, er hatte den Ruf Ka Thans erhalten und war dann nicht mehr nach Baikhal Cain zurückgekehrt. Auf die Frage, wie er die neue Heimat gefunden habe, verwies der Reisende, zum Schrecken der konservativen Kräfte, auf die Besch, die die Ankunft der Schota auf Ios beobachteten.

Errithi berichtet von der Krönung Zephydas und von Keg Dellogun, für Goth Dungear eine katastrophale Niederlage.

Polit-Spam III

Am 12. März 1333 NGZ fällt nahe dem Pfeifenkopfnebel der Arphonie-Sternenhaufen in den Normalraum zurück. Diesmal sind die Hyperphänomene nicht so extrem stark wie beim Rücksturz Jamondis, trotzdem ist die Raumfahrt in diesen Sektoren ein großes Wagnis.

SCHWERT

Die SCHWERT ist auf dem direkten Weg nach Tom Karthay, als, auf Atlans Bitte hin, doch ein kleiner Umweg über den Hayoksektor gemacht wird. Dort kommt es zu einem kurzen Funk/Bild-Kontakt mit Julian Tifflor auf der PRAETORIA. Atlan ist überrascht, er wusste nichts von diesem Geheimprojekt der LFT! Nach dem Austausch weiterer wichtiger Daten fliegt die SCHWERT weiter nach Tom Karthay.

Tom Karthay

Auf der Hauptwelt der freien Motana ist die Wiedersehensfreude natürlich sehr groß, vor allem die Schildwachen freuen sich auf ihre Schwester Lyressea und das Paragonkreuz. Lyressea schlägt sofort vor, Atlan zum neuen Schutzherren weihen zu lassen, doch dieser und die anderen Schildwachen sind dagegen. Die Mediale Schildwache ist zwar enttäuscht, aber pragmatisch genug, um sich daraufhin dem wichtigen Tagesgeschehen zuzuwenden. Die SCHWARZER DORN wird nach Graugischt entsandt, um dort Carya Andaxi um weitere Vernetzer zu bitten. Danach überrascht sie Atjaa damit, dass Dan Errithi nach Tom Karthay zurückgekehrt ist. Das sind weitere gute Nachrichten, denn die Ozeanischen Orakel sind wichtige Verbündete, auch wenn sie schwerfällig wirken.

Ios V

Bort Leytmark ist der Einzige, der sich nicht ins Meer zurückzieht, als ein Bionischer Kreuzer über Ios V auftaucht und zielstrebig die Schotasiedlung ansteuert. Natürlich ist er aufgeregt, aber er schafft es, seinen Fluchtinstinkt zu unterdrücken.

So trifft er mit Zephyda zusammen. Diese erzählt ihm von seiner Herrin Carya Andaxi und von ihrem Beitritt zur Allianz der Moral. Es ist schwer für den Schota-Magathe, all dies in so kurzer Zeit zu verstehen und zu verkraften, doch dann kommt Lyressea mit einer weiteren phantastischen Idee auf die Orakel zu. Sie schlägt vor, dass die Ozeanischen Orakel nach Tan-Orakelstadt umsiedeln, die ehemals größte und wichtigste Schotasiedlung außerhalb Graugischts, auf Tan-Jamondi II.

Tan-Jamondi II

Als Vorhut springt Leytmark nach Tan-Jamondi II und findet tatsächlich die Orakelstadt, danach bringen vier Familien Zepyhda, Atlan, Rorkhete, die Schildwachen und einige Motana nach Tan-Jamondi. Unbemerkt von den Kybb errichten sie eine Abhöranlage. Im weiteren Verlauf kommen immer mehr Schota-Magathe-Familien an, es kommt dabei nur zu einem tragischen Zwischenfall: Goth Dungear überlebt die Reise nicht.

Am 26. März 1333 NGZ empfangen die Motana einen hochverschlüsselten Funkspruch der Kybb. Es gelingt zwar nicht, ihn zu entschlüsseln, aber es steht außer frage, dass er der Grund sein muss, dass die sechs verbliebenen Kybb-Titanen das System mit Ziel Solsystem verlassen.

Diese Aktion verschiebt die Machtverhältnisse im Tan-Jamondi System unmittelbar zugunsten der Motana. Es soll sich zum Sturm auf Tan-Jamondi vorbereitet werden.

In Tan-Orakelstadt wird unterdessen Bort Leytamrk zum neuen Obersten Rat gewählt, und das Paragonkreuz erscheint bei ihm und versucht seine Tochter zu heilen, doch nicht einmal dem Bewusstseinssplitter von ES ist es möglich, das Kind zu heilen.

Innenillustration