Das Mädchen von Lemuria

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 683)
PR0683.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Das Konzil
Titel: Das Mädchen von Lemuria
Untertitel: Sie lebt seit Jahrtausenden – und bewahrt ein uraltes Vermächtnis
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Atlan, Ermigoa, Esto Conschex, Goarn Den Thelnbourg, Powlor Ortokur, Neryman Tulocky, Jerome Tecopah
Handlungszeitraum: Ende Mai 3460
Handlungsort: Gercksvira, Peschnath, Andromeda
Risszeichnung: Rettungsgleiter der Solaren Flotte
(Abbildung) von Rudolf Zengerle
Zusätzliche Formate: E-Book,
Druckauflagen PR-Heft 683,
enthalten in Silberband 78

Handlung

An Bord der IMPERATOR VII, des Flaggschiffs der USO, läuft die Auswertung des Einsatzes auf Tockton. Aus den Daten geht hervor, dass schon im lemurisch-halutischen Krieg eine Flotte von 22.000 Raumschiffen durch den Gercksvira-Sonnentransmitter in ein Krisengebiet abgestrahlt werden sollte, dort aber niemals ankam und unauffindbar blieb. Möglicherweise hat dieser Sonnentransmitter die Versetzung von Terra und Luna beeinflusst. Man will die Schaltanlagen auf Peschnath untersuchen und eines der großen im System treibenden Raumschiffswracks abstrahlen, um das Zielgebiet der Rematerialisierung mittels Strukturtaster zu orten.

Zwei Teams werden gebildet. Das erste Team unter Atlan, inklusive der immer noch betäubten zwei Maahk-Wissenschaftler, versucht, mit der Korvette KIZZOG auf Peschnath zu landen, wird aber von Geschützen unter der Kontrolle der Lemurerin Ermigoa schwer beschädigt und muss notlanden.

Ein zweites Team unter Captain Jerome Tecopah erhält zuvor in einer Einsatzbesprechung im Raum Delta-Grün-A-33 719 von Atlan persönlich seine Order. Das Team untersucht anschließend an Bord der Space-Jet ISIS die im Gercksvira-System treibenden Wracks auf der Suche nach einem Raumschiff in Superschlachtschiffgröße, das soweit repariert werden kann, dass es aus eigener Kraft in den Sonnentransmitter fliegt.

Team Eins an Bord der KIZZOG spricht nach der Notlandung auf Peschnath, bei der acht Mann ums Leben kommen, per Sichtfunk mit Ermigoa, die, wie man im Bild erkennen kann, einen Zellaktivator trägt. Daraufhin gibt sich Atlan ebenfalls als Aktivatorträger zu erkennen und kann sie so überzeugen, sich mit ihm zu treffen.

Doch zunächst wird Atlan in einer prächtig ausgestatteten Halle von zwei Männern empfangen und in einen Gladiatorenkampf verwickelt. Es bleibt ihm keine Wahl, er muss sie töten. Erst danach zeigt sich Ermigoa selbst. Sie verfügt über einen Multiduplikator: Die beiden Toten waren Duplos. Ermigoa ist ihrer überdrüssig, lieber möchte sie Atlan duplizieren.

Nach einem Tête-à-Tête stellt sich heraus, dass sie sich gegenseitig nicht vertrauen. Atlan fesselt Ermigoa, bevor sie erwacht. Sie aber hat zuvor ihre Lippen mit Gift präpariert. Atlans Zellaktivator neutralisiert das Gift nach einiger Zeit. Inzwischen befreit sich Ermigoa. Es kommt zu einem Kampf auf Leben und Tod. Dabei lässt sie durchblicken, dass einst ihr Vater ihren Zellaktivator konstruiert hat, sowie auch die Aktivatoren der Meister der Insel. Ermigoa erinnert Atlan sehr an Mirona Thetin, und er möchte verhindern, dass ihre Liebesbeziehung genauso gewaltsam endet. Deshalb lässt er sich entwaffnen und von ihr gefangen nehmen.

Atlan erzählt ihr von dem Plan, ein Raumschiffswrack an denselben Ort zu schicken, an dem vor Jahrzehntausenden die 22.000 Schiffe starke Flotte der Lemurer gestrandet war. Er bittet Ermigoa, hierfür die Steuerzentrale des Sonnentransmitters nutzen zu dürfen. Sie misstraut Atlan, gibt ihm aber 24 Stunden Zeit. Da die Terraner Ermigoa genauso wenig trauen, beschließen die beiden Oxtorner Powlor Ortokur und Neryman Tulocky, die Verteidigungszentrale von Peschnath auszuschalten. Sie begleiten das Wissenschaftlerteam um Goarn Den Thelnbourg und Esto Conschex, das den Sonnentransmitter in der Schaltzentrale kontrollieren soll, und machen sich kurz darauf im Schutz von Deflektoren auf, die Verteidigungszentrale zu finden.

Team Zwei unter Jerome Tecopah findet ein lemurisches Schlachtschiff der GOLKARTHE-Klasse. Vier Techniker begeben sich an Bord, um das Wrack notdürftig wieder instand zu setzen, während Atlan inzwischen versucht, beruhigend und hinhaltend auf Ermigoa einzuwirken. Dies gelingt solange, bis Ermigoa auf die beiden oxtornischen Saboteure aufmerksam wird. Sie versucht, die Oxtorner gefangen zu nehmen, was aber scheitert. In einer Kurzschlussreaktion vernichtet sie die notgelandete KIZZOG endgültig.

Die Wissenschaftler in der Schaltzentrale bemerken die Schwierigkeiten und schicken hastig das präparierte lemurische Wrack durch den Sonnentransmitter, in der Eile vergessend, dass sich noch die vier Techniker an Bord befinden. Es gelingt den Wissenschaftlern, den Rematerialisierungspunkt des abgestrahlten Wracks »ungefähr genau« zu bestimmen.

Ermigoas Verstand verwirrt sich immer mehr. Sie versucht, Duplos von sich selbst zu schaffen, muss aber zu ihrem Entsetzen erkennen, dass der Multiduplikator nicht in der Lage ist, den Zellaktivator zu duplizieren. Ihre Ebenbilder zerfallen in Minutenfrist zu Staub. Ermigoa reißt ihren Zellaktivator ab und zerstrahlt ihn mit ihrem Desintegrator. Wie Mirona Thetin über tausend Jahre zuvor stirbt sie in Atlans Armen.

Anmerkungen

  • Mirona Thetins Tod wird in PR 299 geschildert.
  • Der Name von Ermigoas Vater wird im Roman nicht erwähnt. Aus anderen Quellen ist bekannt, dass es sich um Selaron Merota handelt.

Innenillustrationen