Am Ende der Macht

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 299)
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© Heinrich Bauer Verlag KG

Innenillustrationen
Zyklus: Die Meister der Insel
Titel: Am Ende der Macht
Untertitel: Die Stunde der Entscheidung naht – Atlan und der letzte MdI kämpfen um Sein oder Nichtsein der Menschheit
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (4 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 26. Mai 1967
Hauptpersonen: Mirona Thetin, Atlan, Heske Alurin, Perry Rhodan, Krantar, Don Redhorse
Handlungszeitraum: Februar 2406
Handlungsort: Tamanium
Lexikon: Praesepe, Oxtorne
Zusätzliche Formate: E-Book,
Druckauflagen PR-Heft 299,
Perry Rhodan-Gold-Edition,
enthalten in Silberband 32

Handlung

Vorspiel

Am 24. Februar 2406 befindet sich die Solare Flotte inklusive der USO-Einheiten und einer Maahk-Flotte im Luum-System und beobachtet die Zerstörung Tamaniums.

Die Maahks lehnen dabei die eintreffenden Friedensangebote der Tefroderreiche ab, da sie ihren angestammten Lebensraum wieder übernehmen wollen. Perry Rhodan ist über diese Entwicklung zwar nicht glücklich, hält sich aber an die geschlossenen Verträge.

Mirona Thetin tritt dabei als Hoher Tamrat des Sulvy-Systems mit Atlan in Verbindung und wünscht ein Treffen mit ihm auf der IMPERATOR. Da sie – neben ihrer Funktion als Regierungschefin – auch noch Ethnologin und Archäologin ist, ködert sie Atlan mit Daten über geheime Waffen und Maschinen der MdI, die angeblich in einer geheimen Archivpositronik auf Tamanium aufbewahrt werden. Atlan willigt in ein Treffen ein. Dabei zieht Mirona Thetin alle Register ihres weiblichen Charmes und der Arkonide erliegt ihren Reizen. Es wird zum ersten Mal deutlich, dass die Tefroderin erhebliche Probleme mit der terranischen Auffassung von Befehl und Gehorsam hat. Der Arkonide beschließt, entgegen dem ausdrücklichen Befehl Rhodans und der Maahks, Tamanium heimlich zusammen mit ihr anzufliegen.

Tamanium und die Wahrheit

Auf Tamanium erscheint es Atlan merkwürdig, wie gut sie sich auf dem Planeten auskennt. Es gelingt ihr jedoch, ihn mit dem Hinweis auf alte, ihr vorliegende Pläne, zu beruhigen.

Nach einer gemeinsam verbrachten Liebesnacht stellt der Arkonide am 25. Februar 2406 fest, dass er von Mirona Thetin paralysiert wurde. Als ihr Gesicht in seinem Gesichtskreis auftaucht, erkennt er neue unbekannte Züge darin. Es ist nicht mehr weich, sondern hart und fast schon auf animalische Art gierig. Sie gesteht ihm, dass sie Faktor I der MdI ist. Die Konsequenzen seines Verhaltens bringen Atlan beinahe um den Verstand.

Um mit ihm reden zu können, löst die Tefroderin die Paralyse im Kopfbereich. In der folgenden Diskussion wird klar, dass Mirona Thetin mithilfe des derzeit beschädigten Zeittransmitters in das Jahr 1971, genauer zum 10. Juni, zurückkehren will, um das notgelandete Schiff der Arkoniden zu zerstören, bevor Perry Rhodan Kontakt mit ihnen aufnehmen kann.

Atlan versucht sie zu überzeugen, sich von ihm auf einen geheimen Planeten bringen zu lassen, der Gedanke an den Machtverlust lässt sie jedoch ablehnen. Er gesteht zwar, ihr auch in 30.000 Jahren nicht überdrüssig zu werden, lehnt den im Gegenzug gebrachten Vorschlag, an ihrer Seite beide Galaxien zu beherrschen, jedoch brüsk ab.

Zitat: [...] »Ein Mann kann für eine Frau alles tun, aber er darf seinen Prinzipien nicht untreu werden.« [...]

Atlans Frage, ob sie ihn töten könnte, verneint sie. Höchstens aus Enttäuschung darüber, dass er die Menschheit ihr vorziehen würde.

Mironas Geschichte

Dennoch erzählt sie ihre Geschichte:

Vor 20.000 Jahren rissen 13 Renegaten die Macht in Andromeda an sich. Einem von ihnen gelang es, dabei zunächst seine Identität zu verschleiern: ihr selbst, Mirona Thetin. Sechs von ihnen entdeckten jedoch ihr Geheimnis, und sie tötete die sechs eigenhändig. Seit etwa 10.000 Jahren beherrschten die Überlebenden Andromeda vollständig. Einem lemurischen Wissenschaftler gelang es zuvor, Zellaktivatoren herzustellen, die sich auf die Zellkernimpulse des ersten Trägers einstellen. Da Mirona ein Gerät erlangte, das ihr die Macht über die Steuerung der Aktivatoren gewährte, hatte sie für die Zukunft die uneingeschränkte Macht über die restlichen sechs Renegaten. Während der Schilderung der Geschichte beginnt sich Atlan unwillkürlich zu fragen, ob aufgrund der hohen Komplexität ein lemurischer Wissenschaftler tatsächlich Zellaktivatoren herstellen kann. Er vermutet, dass dabei ES seine imaginären Finger im Spiel hatte.
Anmerkung: Mironas Erzählung ist in sich nicht ganz konsistent und kann wohl als so genannte individuelle Realität betrachtet werden. Näheres siehe unter Mirona Thetin.
Im Jahr 2406 warnte sie als Tamrat des Sulvy-Systems das Solare Imperium vor den Psychosendern, da sie ein Scheitern des Angriffs voraussah und durch die Warnung in die Nähe der Entscheidungsträger des Solaren Imperiums gelangen wollte.

Als sie schließlich den Raum verlässt, wird Atlan mit schmerzhafter Deutlichkeit bewusst, dass er niemals mehr eine Frau so lieben würde wie sie, und er hofft, dass er in den Wirren des kommenden Zeitparadoxons sterben wird. Faktor I beginnt, ruhig und sorgfältig den Zeittransmitter zu reparieren.

Das Duell beginnt

Eine aus dem planetaren Zoo ausgebrochene Bestie versucht, Atlan zu töten, wird jedoch zuvor von dem Primitiven Krantar mit mehreren Speeren getötet. Der Arkonide hat sich zu diesem Zeitpunkt in sein Schicksal ergeben. Krantar betrachtet Atlan neugierig und legt einen Speer neben ihm ab. Als Atlan ihm zulächelt, erschrickt er jedoch und flüchtet.

Während der Reparatur des Zeittransmitters verspürt Mirona Thetin zum ersten Mal seit langer Zeit Anteilnahme für einen Menschen und gratuliert sich, dass sie standhaft geblieben ist. Ihre Gedanken kehren jedoch immer wieder zu dem Arkoniden zurück, und sie wünscht sich zum ersten Mal in ihrem langen Leben, eine unbedeutende Frau zu sein.

Atlan hat in der Zwischenzeit seine Agonie abgeschüttelt und beginnt, die Paralyse mit Konzentration und Willenskraft zu überwinden. Trotz seiner Liebe zu Faktor I entschließt er sich, sie notfalls zu töten. Bevor er jedoch wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist, kommt der Wilde zurück und schleift ihn an seinen Haaren aus dem Zimmer. Atlan gelingt es dabei mühevoll, sich zu befreien und so den Respekt Krantars zu erlangen. Durch einen Desintegratorschuss löst er einen der Speere des Primitiven in dessen Händen auf. Erschreckt flieht Krantar daraufhin. Anscheinend hatte Mirona Thetin aus Nachlässigkeit Atlans Ausrüstung im Zimmer gelassen. Er rüstet sich wieder aus, nicht ohne dabei den Speer des Primitiven an seinem Gürtel zu befestigen.

Als die Tefroderin die Arbeit am Zeittransmitter beendet hat, entschließt sie sich, Atlan mit in die Vergangenheit zu nehmen, und kehrt in das Zimmer zurück. Sie entdeckt dabei das getötete Monster, nicht aber Atlan, und ahnt, dass sie gegen Atlan kämpfen muss.

Für den Arkoniden ist es unmöglich, in den gigantischen Anlagen Tamaniums den Zeittransmitter zu finden, während Mirona sämtliche Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Zum Schein gibt er auf. Faktor I lässt daraufhin einen Wagen zu seinem Standort kommen, um ihm die Waffen abzunehmen. In der folgenden Auseinandersetzung gelingt es dem Arkoniden – obwohl er durch ein Fesselfeld behindert wird – die Lemurerin unter Druck zu setzen. Krantar beobachtet, von Atlan erkannt, in der Zwischenzeit die erbitterte Auseinandersetzung. Der Arkonide bedauert, sich nicht mit dem Affenwesen in Verbindung setzen zu können. Er vermutet zu Recht, dass Krantar den Standort des Zeittransmitters gefunden hat.

Während Mirona Thetin zur Schaltstation der Zeitstation zurückkehrt, bedauert sie, Atlan nicht mitnehmen zu können. Sie entdeckt dabei das Affenwesen, misst ihm jedoch keine Bedeutung zu. Erst als es sie anfällt, wehrt sie ihn mit einem Paralysatorschuss ab. Krantar gelingt es zwar, sich aus dem unmittelbaren Bereich der Tefroderin zu entfernen, bricht später jedoch teilweise gelähmt zusammen.

In der Zwischenzeit hat der Kommandant der IMPERATOR, Heske Alurin, große Probleme, Rhodan davon zu überzeugen, dass Atlan nicht zu sprechen ist. Der Großadministrator vermutet zu Recht, dass sich sein alter Freund mit der Tefroderin beschäftigt, ahnt aber nicht das wahre Ausmaß. Während der Diskussion werden Einzelheiten des Beistandspaktes zwischen den Terranern und den Maahks deutlich. Es ist ein einziger terranischer Stützpunkt innerhalb Andromedas erlaubt, aufgrund der Begleiterscheinungen der noch nicht bekannt gewordenen Landung der beiden unsterblichen Kontrahenten verschärfen die Maahks jedoch die Bestimmungen. Es dürfen nur noch maximal 100 Raumschiffe gleichzeitig auf Gleam stationiert sein. Allerdings besitzt das Solare Imperium noch immer den von den Maahks unentdeckten Geheimsatelliten Troja.

Auf Tamanium wird Atlan zwischenzeitlich von wolfähnlichen Raubtieren angefallen. Zwar gelingt es ihm, die sechs Bestien zu erledigen, er wird dabei aber durch das Anzugmaterial von einem der Tiere am linken Unterarm erheblich verletzt. Während er die Verletzung notdürftig versorgt, erkennt er voller Sarkasmus, dass er nur aufgrund seiner Arroganz Frauen gegenüber in diese Situation gelangt ist. Hätte er sich nicht jeder Frau prinzipiell überlegen gefühlt, hätte ihn Mirona Thetin nicht überrumpeln können. Schließlich entdeckt er die Ebene des Zeittransmitters und den halb gelähmten Krantar. Ein büffelartiges Wesen versucht, den Barbaren anzugreifen, doch der Arkonide tötet es mit einem gezielten Desintegratorschuss. Zu Atlans Erstaunen beherrscht Krantar Tefroda. Das Affenwesen teilt ihm mit, dass er nicht glaubt, noch lange zu leben. Zuvor wollte er sich jedoch noch eine Frau nehmen – Mirona Thetin. Atlan findet, dass der Barbar erstaunlich glimpflich davongekommen ist.

Als der Arkonide schließlich die Steuerzentrale des Zeittransmitters erreicht, findet er nur noch eine Bandaufzeichnung seiner Widersacherin, die ihm mitteilt, dass sie bereits in der Vergangenheit weilt. Sie bietet ihm an, ihr zu folgen. Der Transmitter sei noch auf das Jahr 1971 geschaltet. Atlan schreitet zögernd auf das Auflösungsfeld zu, verharrt jedoch und wendet sich ab. Auf dem Weg zurück zu Krantar, den er nicht allein lassen möchte, hört er erneut ihre Stimme, glaubt aber an eine weitere Bandaufzeichnung. Erst als eine Impulsstrahlersalve über seinem Kopf einschlägt, geht er in Deckung. Mirona Thetin wollte ihn mit der Bandaufzeichnung in die Irre führen und ihn durch ein fehlgeschaltetes Zeitfeld zwischen den Dimensionen verwehen lassen. Sie wollte dadurch – wissend um ihre Schwäche gegenüber dem Arkoniden – unverrückbare Fakten schaffen. Fassungslos muss sie erkennen, dass ihr Plan aufgrund der Dankbarkeit Atlans gegenüber Krantar gescheitert ist. In den folgenden Momenten beschwört Atlan sie erneut, sich von ihm auf einen einsamen Planeten bringen zu lassen. Als Antwort feuert sie. Die unsterbliche Tefroderin erkennt, dass der Arkonide auf Zeit spielt. Er hofft auf das Auseinanderbrechen des Planeten, bevor es ihr gelingt, in die Vergangenheit zu reisen.

Um den Kampf für sich zu entscheiden, feuert Faktor I auf Rohre und Verstrebungen über Atlan. Der Arkonide wird unter dem herabfallenden Material begraben. Als sich der Rauch auflöst, sieht sie seinen Körper halb unter den Trümmermassen begraben. Sein Kopf hängt schlaff herunter, von seiner Stirn fließt Blut. Wie unter Betäubung erfasst sie, dass sie zwar ihre Macht erhalten hat, ihre Liebe jedoch verlor. Sie begibt sich zu dem geschundenen Körper um sicher zu gehen, dass Atlan tot ist.

Showdown

Atlan ist nicht tot, nur betäubt. Als er langsam wieder zu sich kommt, gilt sein erster Gedanke seinen Waffen. Noch mit geschlossenen Augen hört er Schritte auf sich zukommen. Er wartet auf die alles vernichtende Lichtflut, doch diese bleibt aus. Stattdessen fühlt er die sanfte Berührung einer Hand in seinem Gesicht. Als er zusammenzuckt, fährt die Hand zurück, und er spürt den kalten Lauf einer Waffe an seiner Stirn. Mirona ist völlig überrascht, entfernt jedoch schnell die Waffen an seinem Gürtel und wirft sie außerhalb seiner Reichweite zu Boden. Lediglich den Speer ignoriert sie.

Als Atlan seine Augen öffnet, sieht er ihr bleiches Gesicht vor sich und erkennt eine innere Angst in ihr, die er nicht versteht. Sie erklärt ihm, dass ihr zu wenig Zeit bleibt, die Trümmer über ihm wegzuräumen. Auf seine Frage, warum sie ihn nicht erschießt, gesteht sie ihm, dass sie ihn im hilflosen Zustand nicht töten kann. Schließlich wendet sie sich von ihm ab und schreitet zurück zur Schaltstation des Zeittransmitters. Der Arkonide wendet all seine Kräfte auf, um sich zu befreien, muss jedoch erkennen, dass er keine Möglichkeit hat, sich aus eigener Kraft aus den Trümmern herauszuarbeiten. Allerdings gelingt es ihm, den Speer als Verlängerung nutzend, seinen Impulsstrahler heranzuziehen. Trotz seiner Schmerzen und trotz der Tatsache, dass er noch immer in den Trümmern festsitzt, beginnt er, den Zeittransmitter unter Feuer zu nehmen. Mirona Thetin reagiert schnell und schießt auf seinen Aufenthaltsort. Durch den Qualm sieht er eine Gestalt auf sich zukommen. Erstaunlicherweise ist es Krantar, das Affenwesen. Es ist zwar noch immer teilweise gelähmt, beginnt jedoch, die Trümmer von Atlans Beinen zu entfernen. Bevor er damit endgültig fertig ist, wird er jedoch von Faktor I angeschossen. Tödlich getroffen sinkt er zu Boden. Atlan achtet weder auf seine Schmerzen, noch auf die Tefroderin, die sich wieder zur Leitzentrale zurückzieht, befreit sich von den restlichen Trümmern und kriecht zu dem Barbaren. Bevor er jedoch ein Wort mit ihm wechseln kann, erfolgt eine starke Explosion in unmittelbarer Nähe und wirbelt ihn von dem Affenwesen fort. Als er sich seine Sinne klären, sieht er auf einen Aggregatblock, der den sterbenden Krantar erschlagen hat. Taumelnd richtet er sich auf und blickt zu den Schaltanlagen. Er erkennt die Tefroderin an den Kontrollen. Plötzlich kommt es zu einem Blickkontakt. Sie sieht Atlan, über und über mit Blut und Schmutz bedeckt, den Schutzanzug in Fetzen herunterhängend vor sich, zuckt mit den Schultern und wendet sich ab. Der Arkonide stellt mit Erstaunen fest, dass er sie selbst jetzt noch nicht hassen kann.

An Bord der CREST III hat man in der Zwischenzeit festgestellt, dass eine Moskito-Jet der IMPERATOR auf Tamanium landete. Rhodan stellt Alurin zur Rede. Dieser bestätigt seine Vermutung, dass Atlan zusammen mit Mirona Thetin an Bord war. Der Großadministrator klärt Alurin über die letzten Berechnungen auf. Demnach ist Mirona Thetin mit hoher Wahrscheinlichkeit Faktor I der MdI. Die Bitte um Landeerlaubnis der IMPERATOR wird abgelehnt, mehr noch, die versammelte terranische Flotte wird aus dem System abgezogen. Lediglich die CREST III landet auf Tamanium, um Atlan und Faktor I zu suchen. Inmitten des Chaos beginnt sich Perry Rhodan mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass sein Freund Atlan nicht mehr lebt.

Mirona Thetin schreitet in der Zwischenzeit auf den Torbogen des Zeittransmitters zu. Mit dem Gedanken an den Willen zur Macht blickt sie auf den zerlumpten Arkoniden und wendet sich ab. Gerade in dem Moment, als sie über den Fernschalter den Zeittransmitter starten möchte, hört sie Atlan rufen. Sie wendet sich um und sieht den Arkoniden ausholen. Der Speer, seine einzige Waffe, fliegt auf sie zu.

Atlans Wahrnehmung ist auf die Tefroderin fixiert. Mit geradezu unheimlicher Konzentration schleudert er den Speer. Dabei verschwimmen Raum und Zeit für ihn. Er hat das Gefühl, in einer römischen Arena zu stehen. Als sich seine Sinne wieder klären, sieht er erstaunt den Speer in Mirona Thetins Brust stecken. Benommen torkelt er auf sie zu. Als er bei ihr ist, hebt sie ein kleines Schaltkästchen hoch und drückt einen Knopf. Exakt an der Stelle, von der er den Speer geworfen hatte, bildet sich der tödliche Schutzschirm des Zeittransmitters. Mironas Unterbewusstsein hatte sich im letzten Moment gegen die Macht und für die Liebe entschieden. Beide wissen, dass die Wunde tödlich ist. Atlan versucht zwar, sie lebend an die Oberfläche des sterbenden Planeten zu bringen, jedoch vergeblich. Kurz vor ihrem Tod verneint sie seine Frage, ob es Atomschablonen von ihr gibt. Der Arkonide ist sich jedoch sicher, dass sie lügt. Zusammen mit Major Don Redhorse entdeckt Rhodan schließlich den inmitten von Rauch und Trümmern taumelnden Arkoniden.

Epilog

Später an Bord der CREST III wird die Leiche Mirona Thetins dem All übergeben. Es sind nur zwei Personen anwesend, Atlan und Perry Rhodan. Der Arkonide hatte seinen besten Freund gebeten, ihn zu begleiten, da er sich nicht sicher ist, ob er die Kraft aufbringen könnte, die Tefroderin ins All zu stoßen. Während Tamanium im Hintergrund explodiert, wird Mirona Thetins Leichnam von Perry Rhodan dem All übergeben.

Zitat Atlan: […] »Ich werde sie nie vergessen, selbst in 10.000 Jahren nicht.« […]

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