Die Einsamen von Terra

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 758)
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© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Aphilie
Titel: Die Einsamen von Terra
Untertitel: Begegnung in Terrania-City – Ein Extraterrestrier trifft auf die letzten Menschen
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1976
Hauptpersonen: Sante Kanube, Mara Bootes, Jan Speideck, Douc Langur, LOGIKOR, Alaska Saedelaere
Handlungszeitraum: Januar 3582
Handlungsort: Terra
Computer: Nach Nathan: Chaos
Zusätzliche Formate: E-Book,
enthalten in Silberband 88 und PR-Kompakt 3

Handlung

Sante Kanube erwacht und ist erfreut, er ist noch immer immun gegen die Aphilie. Die PILLE wirkt noch immer. Ein K-2 hatte ihn aufgegriffen, nachdem er eine Überdosis des Medikaments eingenommen hatte. Die Aphiliker hatten Angst vor der mysteriösen PILLE, die plötzlich überall angeboten wurde. Sante Kanube stellt fest, dass er in einer Heilanstalt ist, die Aphiliker haben ihn also nicht sofort getötet. Seltsamerweise ist er allein. Die erste Uhr, die er sieht, zeigt den 4. Januar 3582. Der Afroterraner erlag im September der PILLE – er glaubt nicht, dass er vier Monate lang geschlafen hat. Er irrt durch die verlassene Heilanstalt und trifft auf Mara Bootes, für Freunde »Marboo«, die ebenfalls von aphilischen Robotern hierher gebracht wurde. Auch sie ist keine Aphilikerin mehr und auch sie hat keine Erinnerung an die letzten vier Monate.

Jan Speideck erwacht im Boxring. Sein Sparringspartner hat ihn gerade mit einem klassischen K.O. niedergestreckt, doch jetzt ist die Halle von innen verschlossen und sein Partner verschwunden. Später findet Speideck heraus, dass vier Monate vergangen sind. Er ist scheinbar allein im verlassenen Terrania, das gerade von Schneestürmen heimgesucht wird.

Kanube stellt inzwischen fest, dass es wirklich der 4. Januar ist. Die letzten Zeitungen sind auf den 1. September 3581 datiert. Da steht zu lesen, dass die Erde am 2. September den Schlund erreichen wird. Alle Uhren, die von NATHAN gesteuert werden, sind am zweiten September um neunzehn Uhr vierunddreißig und elf Sekunden stehen geblieben. Da der Schlund nicht mehr am Himmel zu sehen ist, scheint die Erde vier Monate lang durch diese Energieerscheinung unterwegs gewesen zu sein. Auf der Suche nach weiteren Überlebenden treffen Kanube und Bootes auf Speideck. Die drei richten sich im Cherryl-Haus ein, einem Hochhaus, wo eine Amateurfunkanlage zu finden ist, weil dort ein Sender seine Geschäftsräume hatte. Nach einem Gespräch unter Männern, bei dem es um die einzige anwesende Frau geht, entscheidet sich Kanube heimlich, die beiden anderen zu verlassen. Doch zuvor nehmen sie die Funkanlage in Betrieb.

Ein einsames Wachschiff der Hilfstruppen CLERMACS hat Antwort von der Inkarnation bekommen. Das plötzlich aufgetauchte Sonnensystem soll genauer untersucht werden.

Douc Langur, der verlorene Forscher der Kaiserin von Therm, macht sich noch immer Vorwürfe bezüglich des Todes des Eingeborenen, auf den er gestoßen war. Er steuert nun die größte Stadt der seltsamen Welt an, dort will er weitere Informationen sammeln. Der LOGIKOR ist ihm dabei keine große Hilfe, da er nicht genügend Daten für eine vollständige Analyse besitzt. Als die HÜPFER über Terrania kreist und die Stadt ausmisst, empfängt Langur die Peilsignale der drei Terraner. Er peilt den Sender an und macht sich auf den Weg.

Gerade als Sante Kanube das Haus und seine Gefährten verlassen will, landet die HÜPFER vor dem Cherryl-Haus. Kanube flüchtet zurück zum Funkgerät und bekommt Kontakt mit Alaska Saedelaere: Dieser befindet sich gerade in Nordafrika und sein Fluggleiter ist defekt. Kanube erkennt den Maskenträger nicht. Saedelaere weist ihn an, nichts zu unternehmen.

Langur rätselt, warum der zweite Eingeborene, den er gefunden hat, ebenfalls geflüchtet ist. Der Forscher überlegt, ob die hiesige Zivilisation vielleicht von fremden Intelligenzen vernichtet wurde und deshalb alle so panisch reagieren. Er beschließt, seine HÜPFER zu verlassen. Draußen stößt er auf Jan Speideck und Mara Bootes, die gerade des Wegs kommen. Um sich mit ihnen zu verständigen, zieht er den LOGIKOR aus der Tasche. Speideck denkt, der Fremde ziehe eine Waffe, und feuert auf ihn. Kanube, der die Szene vom Dach des Hauses verfolgt, kann nicht mehr eingreifen.

Der angeschossene Douc Langur zieht sich in seine Antigravwabenröhre zurück, um sich zu regenerieren. Die drei Terraner ziehen sich ebenfalls zurück. Kanube macht Speideck Vorwürfe: Der Außerirdische habe sicher nur ein Instrument ziehen wollen, keine Waffe. Dann berichtet er vom Funkkontakt mit Saedelaere. Mara Bootes erinnert sich an dessen Namen. Sie erinnert sich, dass der Maskenträger vor zweiundvierzig Jahren mit Perry Rhodan an Bord der SOL ging und die aphilische Erde verließ. Die drei fragen sich, ob Saedelaere wirklich der ist, für den er sich ausgibt und woher er kommt. Sie beschließen zu warten, bis er eintrifft.

Nachdem Saedelaere die Reparaturen durchgeführt hat, fliegt er weiter Richtung Terrania und nimmt wieder Kontakt auf. Kanube berichtet von dem Zwischenfall und Saedelaere ermahnt sie, Ruhe zu bewahren. Marboo erkundigt sich nach Rhodan und der SOL, doch Saedelaere muss deren Anwesenheit verneinen.

In Terrania begibt sich Saedelaere zuerst nach Imperium-Alpha, das so verlassen ist wie die restliche Stadt. Er besorgt sich einige Ausrüstungsgegenstände einschließlich eines Translators. Auf der Straße vor dem Cherryl-Haus angekommen, wartet Saedelaere geduldig auf ein Lebenszeichen des verletzten Extraterrestriers. Währenddessen hält er Funkkontakt zu den drei Terranern und postuliert die nächsten Ziele:

  • Wo befindet sich die Erde?
  • Wo ist die Menschheit?
  • Gibt es noch weitere Überlebende auf der Erde? Diese müssen gefunden werden!
  • NATHAN muss reaktiviert werden!

Langur erscheint nach zwei Phasen der Regeneration – und die Verständigung beginnt.

Saedelaere verkündet den drei Terranern, dass sie ab jetzt zu fünft seien: Der Fremde sei ein Freund.