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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan Neo (Band 356) | |
| Zyklus: | Imprint | |
| Titel: | Basar der Einsamkeit | |
| Autor: | Lucy Guth | |
| Titelbildzeichner: | Dirk Schulz / Horst Gotta | |
| Erstmals erschienen: | Freitag, 9. Mai 2025 | |
| Handlungszeitraum: | ... todo ... | |
| Handlungsort: | ... todo ... | |
| Zusätzliche Formate: | E-Book, Hörbuch | |
| Leseprobe: | ||
| Hörprobe: | ||
Kurzzusammenfassung
In der Nähe der MAGELLAN ist der Hamamesch-Raumer HITSCH DA NAVAL ESTOSCH aufgetaucht. Der Postillion Jamels kommt an Bord der MAGELLAN. Kurz darauf wird klar, dass in M 33 Hypergranulen instabil werden können, ein Effekt, der im Normalraum als rote Blase sichtbar wird, dann platzen und einiges vernichten kann. Jamels nennt das Rubor. Zuletzt musste ein Kosmischer Kontor, TROSKOM, wegen Rubors geräumt werden, doch ist eine wichtige Persönlichkeit, Krynomis, auf dem Kontor zurückgeblieben und müsste geborgen werden. Als auch an Bord der MAGELLAN kleine Blasen von Rubor erscheinen, stellt sich heraus, dass diese sich bei einer Transition auflösen und dass Eidolon, das Wesen, das von Aveline Celestaris freigesetzt wird, diese absorbieren kann. Also ist Aveline dabei, als Rhodan mit einem Einsatzkommando auf das Wrack von TROSKOM geht, und tatsächlich Krynomis retten kann. Bei diesem handelt es sich um einen der schwarzen Hamamesch, die Nakken genannt werden, und er ist viel größer als seine Artgenossen. Doch seine Organe versagen, und er stirbt an Bord der MAGELLAN. Zumindest konnte verhindert werden, dass er durch den Rubor getötet wird, und er kann in das Evolytherax eingehen, das Licht des Kollektivs. Weil das für die Hamamesch wichtig war, laden sie die MAGELLAN zur Bestattungszeremonie nach Nansar, der Welt der Nakken ein. ...
Handlung
In der Nähe der MAGELLAN ist ein Raumer der Hamamesch, in Form einer Haselnuss, aufgetaucht. Die Kontaktaufnahme ist dann gar nicht einfach, weil Hyperfunksprüche von den Verhältnissen in M 33 zur Unverständlichkeit zerhackt werden, also muss man sich annähern, bis eine Kontaktaufnahme mit Normalfunk in Lichtgeschwindigkeit möglich ist. Der Saasupoar, das heißt wahrscheinlich Kommandant, der HITSCH DA NAVAL ESTOSCH ist Kjontak, zur Kontaktaufnahme schickt er aber Jamels auf die MAGELLAN, den er Postillion nennt, wie sich auch Kjauras nannte. Offenbar ist das die Bezeichnung der Hamamesch für Diplomaten.
Jamels wird von einem Beiboot zur MAGELLAN gebracht, doch er nimmt die anderen Hamamesch nicht mit, er benötigt keine Quorven, keine Ehrengarde wie Kjauras sie hatte. Auf dem Rückflug des Beiboots entsteht in dessen Nähe eine rote Blase, DIDEROT misst an dieser Stelle eine instabile Hyperraumgranule an, und Jamels ruft entsetzt, das sei Rubor. In dieser Sternregion kommt es häufig vor, dass Hypergrenulen auf diese Weise entarten, die Dimensionen fließen durcheinander, ein Objekt, das in die Nähe eines Rubors kommt, wird fast unweigerlich hineingezogen, die Gravitationskräfte können vernachlässigbar oder gigantisch sein. Rhodan hoffte, dass die MAGELLAN aufgrund des Flaschengartens besser geschützt ist, man nähert sich dem Phänomen etwas an, und versucht, das Beiboot mit einem Traktorstrahl an Bord zu ziehen. Von den 13 Aschnat, die an Bord waren, können nur mehr zwei verletzt geborgen werden, der Rest ist tot, das Beiboot völlig verformt.
Dann äußert Jamels die Bitte, die die Hamamesch an die MAGELLAN haben: Der Kontor TROSKOM ist ebenfalls Opfer von Hyperraumgranulen geworden und musste aufgegeben werden. Dabei musste man eine bedeutende Persönlichkeit, Krynomis, zurücklassen. Er muss unbedingt gerettet werden, und man hofft, dass die MAGELLAN mehr Aussichten auf Erfolg hat als die HITSCH DA NAVAL ESTOSCH.
Aveline Celestaris hat einen Traum, in dem sie wieder auf Nimbus ist, und dort Eidolon erscheint. Und dann tritt er ihr im Traum gegenüber und meint, er wolle selbst bestimmen, wann er erscheine, und werde sich von ihr nicht einsperren lassen. Ein zweiter Vorfall passiert in der Kantine, Eidolon drängt aus ihr hinaus, und sie kann ihn gerade noch zurückhalten. Dass Eidolon derart hinausdrängt, ist überraschend, weil sie weder wütend ist noch Angst hat, es also keinen Grund gegeben hätte, dass er aktiv wird. Aveline sucht Sud auf, die meint, dass Eidolons Aktivität mit den Vorgängen im All, dem Rubor zu tun haben könnte. Eidolon bricht dann aus Aveline heraus und verletzt eine Pflegerin. Sud hat die Idee, Aveline mit ihrer Mutantenfähigkeit widerstandsfähiger gegen Eidolon zu machen, sie zu „imprägnieren“. Während des Vorgangs sieht Aveline leuchtende Linien, die von Suds Intarsium ausgehen und sich mit dunklen Linien, die aus ihrem Körper kommen, vereinigen. Sud hält das für Einbildung, doch dann ist es auch auf einer Videoaufzeichnung zu sehen.
In der Zentrale teleportiert Gucky plötzlich zu Thora, packt sie und teleportiert mit ihr weg. Damit rettet er ihr Leben, denn an der Stelle, an der sie zuvor gestanden hat, bildet sich gerade ein kleiner Rubor. DIDEROT meint, dass sich dieser bei einer Transition voraussichtlich wieder auflösen wird, doch es ist beunruhigend, dass diese Phänomene auch an Bord entstehen können. Ein zweiter Rubor bildet sich in der Nähe von Avelines Quartier, als die drei Paddler in der Nähe ein technisches Problem lösen. Als der Rubor entsteht, manifestiert sich plötzlich Eidolon, geht auf den Rubor zu, umarmt ihn, absorbiert ihn und verschwindet mit einem Blitz.
Die MAGELLAN ist in der Nähe des zerstörten Kontors TROSKOM angekommen. In diesem Bereich entstehen fast unausgesetzt Rubors. Thora will das Unternehmen abbrechen, doch als die Hamamesch der HITSCH DA NAVAL ESTOSCH es in diesem Fall alleine versuchen wollen, mit viel weniger Chancen, lässt sich Rhodan breitschlagen, es doch zu versuchen. Sie wollen mit einer Korvette übersetzen, an der Rettungsexpedition sollen Rhodan, Atlan, John Marshall sowie die beiden arkonidischen Soldaten Tibur, ein Essoya, der vorher schon mehrmals Kontakt mit Aveline hatte, und Pertis da Telor teilnehmen, sowie Jamels, der den Weg kennt. Und Rhodan will jetzt auch Aveline mitnehmen, die offenbar Rubors auflösen kann, und auch Kampfroboter.
An Bord des Kontors findet man Spuren der panikartigen Flucht, die Atlan an Pompeij erinnern. Marshall fängt eigenartige Gedankenspuren auf, Jamels meint, diese würden von Splutzniks stammen, kleinen Helfern. Als Tibur einen Balken zur Seite heben will, bekommt er einen elektrischen Schlag, und ein katzengroßes, einem metallischen Wurm ähnliches Wesen taucht auf, ein Splutznik, der gleich verschwindet. Während alle auf Tibur sahen, sind ausgemergelte Hamamesch aus dem Hintergrund aufgetaucht, zerren nun Jamels mit sich und sind plötzlich verschwunden.
Zumindest eine Schleimspur haben die Hamamesch hinterlassen, die aber schnell verdunstet. Sie führt durch einen Zoo, in dem zwar die meisten Tiere tot sind, doch ein fledermausähnliches Wesen Avelline und Tibur angreift. Als es für beiden gefährlich wird, und dann sogar ein Rubor auftaucht, deckt Tibur Aveline mit seinem Körper und meint, sie würden zusammengehören. Aveline hat kein Interesse, und dann klärt Eidolon die Lage, sowohl mit dem angreifenden Tier als auch mit dem Rubor. Atlan und Rhodan erreichen einen tempelartigen Bau, in dem die ausgemergelten Hamamesch mit dem gefesselten Jamels, vor allem aber dessen schwarzen Anhänger, den sie an einer Götzenstatue festgemacht haben, ein Ritual vollführen. Im Schutz von Spiegelfeldern können Atlan und Perry Jamels befreien, doch ohne seinen Chschto kann Jamels nicht gehen, und so muss Perry auch den Anhänger holen, was insbesondere deshalb nicht so einfach ist, weil der Anhänger von Spiegelfeldern nicht erfasst wird. Mit ihren Flugaggregaten sind sie dann aber viel schneller als die Hamamesch, die sie verfolgen, aber weit hinter ihnen zurückbleiben. Jamels meint danach, diese seien von Rubor erfasst worden, nicht mehr sie selbst und verloren.
Auf dem weiteren Weg kommen sie an einem Fusionsgenerator vorbei, an dessen Rand sich ein großer Rubor gebildet hat, sodass der Generaotr bald hochgehen wird. Es geht dann eine Rutsche in tieferliegende Etagen hinunter, zu einer Art Arena, mit einem Ding in der Mitte, das von einem grauen Sichtschutz und einem Energiefeld umgeben ist. Jamels meint, das sei das Areal des Vastarons, und er hoffe, die Symbiosphäre sei noch intakt. Dann schaltet er die Schirme ab, im Inneren befindet sich eine Grube, um die ein Geländer führt, und in der Gube ein Kreis mit zehn Wannen, zu denen Schläuche führen, in denen schwarze Hamamesch liegen. Acht davon sind tot, zwei leben noch, sind aber offenbar sehr geschwächt. Einer davon ist viel größer als die anderen, dieser ist Krynomis, der zweite heißt Selidos. Jamels erklärt, dass sie Nakken sind, und die Symbiosphäre ihr Lebensraum ist. Dann taucht in Selidos ein Rubor auf, und er ist nicht mehr zu retten. Gemeinsam können sie Krynomis in sichere Entfernung schleppen. Ein Medorobot, den man mitgenommen hat, stabilisiert ihn, dann bringt er Antigravheber bei ihm an und so können sie den Nakk transportieren.
Als sie den Fusionsgenerator erreichen, tauchen mehrere weitere Rubors auf, Eidolon absorbiert sie, doch dann bricht Aveline bewusstlos zusammen. Während sie beraten, achtet niemand auf Tibur, und der ist plötzlich mit der bewusstlosen Aveline verschwunden. Als der Medorobot einen Bluttropfen, der von Tibur stammt, analysiert, entdeckt er dort eine hohe Konzentration von Oxypamin, einem Neuropeptid, das in geringen Mengen auch im Ilixier und andren Hamameschprodukten vorhanden ist, dessen Wirkungen Leyden und Sud schon zu analysieren versucht haben, und herausgefunden haben, dass es süchtig macht und die Psyche beeinflusst. Jamels meint, Tibur habe die Überdosis offenbar bei dem Stromschlag injiziert bekommen. Erklärungen zum Oxypamin gibt er aber nicht.
Während sich Pertis da Telor mit Jamels, Krynomis und den Kampfrobotern direkt zur Korvette durchschlagen soll, nehmen Perry, Atlan und John die Verfolgung von Tibur auf. John hat mit seiner Mutantengabe in der Nähe von Rubor Probleme, trotzdem finden sie Tibur bald, er hat für sich und Avelline bereits eine Wohnnische eingerichtet. Als sie mit ihm verhandeln, packt er Aveline, rennt zu einer Öffnung im Boden, unter der ein riesiger Rubor zu sehen ist, und droht, mit ihr dort hineinzuspringen. Aveline hat inzwischen Träume, dass sie Tessa Corben auf dem Kontor TEKMAR begegnet, dann nimmt Marschall mit ihr in der Bewusstlosigkeit Kontakt auf und signalisiert, dass sie Eidolon freilassen soll. Dieser erscheint, wirft Tibur durch das Loch und Atlan rettet Aveline. John schafft es dann, Eidolon zurückzuhalten, dass er nicht den großen Rubor unter ihm zu absorbieren versucht, der für ihn zu viel wäre, was Aveline umbringen würde.
Danach stoßen sie zur anderen Gruppe. Diese steht gerade den ausgezehrten Hamamesch gegenüber. Plötzlich kommt Krynomis zu Bewusstsein, richtet sich auf, nennt die Hamamesch seine Kinder, die er auffordere, in sich zu gehen und die Stille zu suchen, und zu Orten zu gehen, die ihnen Wärme schenken. Daraufhin ziehen sich die Hamamesch ins Innere des Kontors zurück.
Kurz darauf meldet sich Perry bei Thora, die veranlasst, dass Sud bereits im Hangar eine Medostation zur Notfallsversorgung aufbaut. Von der HITSCH DA NAVAL ESTOSCH hat sich Sud alle medizinischen Daten überspielen lassen, die sie dort hatten. Auch Aveline wird versorgt, wacht aus ihrer Bewusstlosigkeit auf, doch bei Krynomis versagen immer mehr Organe. Dann entsteht in ihm ein Rubor. Sud hat die Idee, mit Aveline einen Verbund zu bilden, mit dem sie Eidolon steuern kann, mit ihrer Mutantengabe in den Körper von Krynomis greift, zusammen mit Eidolon, der gezielt den Rubor absorbiert. Krynomis ist aber nur kurz gerettet, immer mehr Organe versagen. Er wacht noch einmal auf, und bedankt sich bei Aveline. Es war wichtig, dass er nicht durch den Rubor getötet wurde, sondern einen guten Tod sterben kann, der ihn in die Weiten des Evolytherax führen wird, wo das Licht des Kollektivs strahlt.
Dann kommen die Hamamesch von der HITSCH DA NAVAL ESTOSCH an Bord. Ihre Trauerzeremonie mit Gesängen ist für die Besatzung enervierend. Nur Aveline beobachtet sie aus dem Hintergrund. Die Hamamesch treiben einen Sessel und einen Tisch auf, damit sie es bequemer hat. Sie scheint ihre Hochachtung erworben zu haben, nicht nur durch das, was sie getan hat, sondern auch aufgrund dessen, was Krynomis am Ende zu ihr gesagt hat. Jamels erklärt Rhodan, dass sie den Leichnam von Krynomis nun auf ihr Schiff überführen, und nach Nansar aufbrechen werden, der Welt der Nakken, wo er bestattet werden soll. Und die MAGELLAN sei eingeladen, mit ihnen zu kommen. Weil Charif, die Sonne von Nansar, ein starker Hyperstrahler sei, müsste die MAGELLAN jedoch ihnen folgen, weil es nur wenige gesicherte Korridore gäbe. Für weitere Auskünfte vertröstet Jamels Rhodan wieder einmal, auch hinsichtlich der Äußerung, Krynomis müsse rasch in das Vastara überführt werden, ein Ausdruck, den er schon auf TROSKOM verwendet hat. Aveline spürt den Schmerz der Hamamesch, als die den Nakk mit Hilfe von Antigravgeräten aufnehmen. Sie lässt Eidolon bewusst frei. Er tritt neben sie und legt ihr die Hand auf die Schulter. ...