Sud (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel behandelt einen Begriff aus der Perry Rhodan Neo-Serie.

Sud ist ein Mentalamalgam der beiden Mutanten Sue Mirafiore and Sid González. Sie arbeitete als medizinische Hilfskraft an Bord der MAGELLAN und später als Ärztin im MIMERC. (PR Neo 159, PR Neo 201)

Neo206.jpg
PR Neo 206
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Sud erscheint äußerlich wie Sue Mirafiore, also als kleine und zierliche Frau, mit halblangem, dunkelbraunen Haar und grauen Augen. Ihre Mimik, Gestik, Sprachmelodie und generell ihr Verhalten unterscheiden sich allerdings bemerkbar von Mirafiores. (PR Neo 169, Kap. 3)

Körperlich ist Sud also eine Frau. Nach ihrer anfänglichen Identitätskrise scheint sie sich auch zu einem gewissen Grad als Frau zu identifizieren und verwendete weibliche Personalpronomen (sie, ihr). (PR Neo 184, S. 105)

Allerdings lehnt sie Bezeichungen wie »Frau« oder »Miss« ab und zieht es vor, einfach nur »Sud« genannt zu werden: (Zitat) »[...] ›Nur Sud, bitte‹, unterbrach das Mentamalgam. ›Ich sehe aus wie eine Frau und begreife mich körperlich auch als solche. Aber psychisch bin ich ein Gemenge, weder Mann noch Frau. Sud eben.‹ [...]« (PR Neo 172, Kap. 5)

Auf der linken Seite ihres Kopfes zieht sich von ihrer Schläfe bis zur Stirn ein metallisch wirkender Einschluss, das Intarsium. (PR Neo 159, Kap. 27)

Paragabe

Sud hat die Paragabe von Sue Mirafiore behalten, ist also eine Metabio-Gruppiererin. Allerdings hat sich die Ausprägung der Gabe leicht verändert: Im Gegensatz zu früher ist sie nun in der Lage, mit ihren Händen in den Körper eines Patienten einzudringen (ohne eine Verletzung zu verursachen). Dabei kann sie den Patienten heilen oder eine zuverlässige Diagnose stellen. (PR Neo 168, Kap. 7)

Bislang ist nichts bekannt, was darauf hindeutet, dass sie auch Sid González' Paragaben hat. Allerdings tritt oft, wenn Sud ihre Gabe des Metabio-Gruppierens benutzt, ein Funkenregen auf, wie er früher bei González zu beobachten war. (PR Neo 184, S. 135)

Durch das aus Halaton bestehende Intarsium kann Sud außerdem Phänomene »spüren«, die mit dem Creaversum zu tun hatten. So fühlte sie kurz vor dem Erwachen des Suprahets im Ovisystem, dass eine gewichtige Veränderung bevorstand. Außerdem spendete ihr das Intarsium ihn dieser Umgebung Energie. Später erfasste sie im Kriirsystem über das Intarsium ein Gefühl der Gier in infizierten Laurin-Zellkulturen.(PR Neo 179, Kap. 16, PR Neo 184)

Sud altert anscheinend nicht, obwohl sie weder einen Zellaktivator trät, noch eine Zelldusche erhalten hat. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist dies dadurch bedingt, dass sie ihre Paragabe auf sich selbst anwendete. (PR Neo 201)

Charakterisierung

Suds Selbstverständnis zufolge ist sie verschieden von beiden Persönlichkeitsanteilen:

Zitat: »[...] Aus Sid und Sue war Sud geworden. Etwas grundsätzlich Neues. [...] Eine Mischung – keine Verbindung. Die Elemente waren, was sie waren, und bildeten trotz allem etwas Neues ... nie zuvor Dagewesenes. [...]« (PR Neo 184, S. 105)

Als der Modul Baar-Lun von der Verschmelzung der beiden Persönlichkeiten erfuhr, rief er aus:

Zitat: »Faszinierend! Ein Mentalamalgam ...!« (PR Neo 159, Kap. 27)

Für Sud legte dieser Ausruf nahe, dass der Modul von anderen Mentalamalgamen wusste. (PR Neo 184, S. 105)

Wenn sie besorgt oder emotional aufgewühlt ist, neigte sie dazu, mit der Hand über ihr Intarsium zu streichen. Außerdem benutzt sie gerne Ironie und Sarkasmus, um Anspannung abzubauen. (PR Neo 201, Kap.11, PR Neo 232, Kap. 10)

Sud hatte eine enge Beziehung zu Dr. Julian Tifflor. Zunächst war er eine Art väterlicher Mentor und Lehrer für sie, später wurden die beiden enge Freunde. (PR Neo 201)

Geschichte

Entstehung während der Andromeda-Expedition, 2055

Sud erwachte im Jahr 2055 an Bord des Situativs des Meisters der Insel Faktor X. Sud war zunächst desorentiert und verwirrt. Sie wusste nicht, wer oder was sie war, nicht einmal, ob männlich oder weiblich. Den Namen »Sud« gab sie sich spontan. (PR Neo 159)

Zuvor war Sue Mirafiore von der Positronik des Situativs, der Amme, entführt worden. Kurz darauf leitete die Amme den Durchgang durch den Situationstransmitter im Tri-System ein. Nach den bisher gewonnen Erkenntnissen konnten nur die Meister der Insel einen solchen Durchgang überleben. Mirafiore ging deshalb davon aus, sterben zu müssen. Unmittelbar vor der Entführung hatte Mirafiore das Bewusstsein von Sid González in sich aufgenommen. (PR Neo 158)

Mirafiores Körper überlebte den Transmitterdurchgang wohl aufgrund ihrer Paragabe. Diese war auch der Grund dafür, dass die Amme davon ausging, Mirafiore hätte eine Zelldusche erhalten. Deshalb hielt die Amme Mirafiore für eine Meisterin der Insel, was sie wiederum zu der »Entführung« veranlasste, um Mirafiore zu schützen. (PR Neo 159)

Während des Durchgangs verschmolzen die Bewusstseinsinhalte von Mirafiore und González aus unbekannten Gründen und bildeten fortan eine gänzlich neue Persönlichkeit. (PR Neo 184)

Der Transmitterdurchgang endete am Sonnenfünfeck Gercksvira. Vermutlich aufgrund der dort herrschenden physikalischen Bedingungen, gemeinsam mit dem ungewöhnlichen Ablauf der sich an den Durchgang durch einen Situativtransmitter anschließenden Biorefraktion, lagerte sich ein Teil der Schiffssubstanz in Suds Kopf ab und bildete fortan ihr Intarsium. (PR Neo 159)

Die MAGELLAN entdeckte das scheinbar ziellos im Raum trudelnde Situativ im Gercksvira-Styem und brachte es an Bord. Nach einiger Zeit gelang es Sud, die Amme davon zu überzeugen, ihre Bergung seitens Rufus Darnell und Tim Schablonski, die sich gewaltsam Zugang zum Situativ verschafften, zuzulassen, da dies Suds Genesung zuträglich sein würde. Die Amme gab Sud frei und desaktivierte anschließend sich selbst und den Rest des Situativs. (PR Neo 159)

Nach ihrer Rettung lag Sud einige Wochen lang in einem Koma, in dem sie sich vom Stress des Transmitterdurchgangs, der Persönlichkeitsverschmelzung und anschließenden Bergung erholte. Dann nahm sie Miafiores Dienst in der Medostation der MAGELLAN wieder auf und behandelte mit dem Chefarzt Julian Tifflor Patienten mit Hilfe ihrer Paragabe. (PR Neo 169, Kap. 3)

Während der Irrfahrt in der Eastside, 2055

Auf der Rückreise aus Andromeda materialiserte die MAGELLAN unerwartet in der Eastside der Milchstraße und begegnete dort verschiedenen Bluesvölkern. Während dieser Zeit entwickelte Sud gemeinsam mit Julian Tifflor ein Heilmittel gegen die als unheilbar geltende Krankheit Choroba nemoc, die alle Blues in sich trugen. (PR Neo 172)

Kurz darauf gelang es Sud und Tifflor, Tuire Sitareh aus einem Block aus blauem Kreell, in dem er eingeschlossen war, zu befreien. (PR Neo 173)

Als die FERNAO auf der Suche nach dringend benötigtem Katlyk in das Heimatsystem der Apasos flog, war Sud Teil der terranischen Delegation, die nur knapp einem Mordanschlag des apasischen Geheimdienstes entkam. (PR Neo 178)

Schließlich beteiligte sich Sud an einer Mission auf dem Seuchenschiff GELBSCHLEIER V der Gataser. Dort heilte sie mit Hilfe des entwickelten Heilmittels und ihrer Paragabe Jolkar Kerrek, den Sohn des Tharvis Tagrep Kerrek. Dadurch kam es zur Verständigung mit dem Kommandanten der gatasischen Flotte, die unabdingbar für die Rettung der havarierten AVEDANA-NAU war. (PR Neo 179)

Nach der Andromeda-Expedition, ab 2058

Im Jahr 2058 nahm Sud an der Expedition der MAGELLAN ins Kriiyrsystem teil. Dort bemerkte sie eine mysteriöse Infektion von Laurin-Zellkulturen, die mit ihrem Intarsium interagierte. Später wurde bekannt, dass diese Infektion auf unbekannte Weise von dem Planeten Layl ausging, insbesondere von dem Dunklen Schrein der Laurins auf dem Planetoiden. (PR Neo 184)

Da kein bekanntes Mittel, nicht einmal Prallschirme, die Ausbreitung der Infektion auf weitere Proben aufhalten konnten, löste Sud eine Quarantäne der höchsten Stufe aus, die später auf die gesamte MAGELLAN ausgeweitet wurde. Sud wies nach, dass sich die Infektion sogar auf menschliche Zellproben ausweiten konnte und diese zerstörte. Trotzdem ging sie davon aus, dass sie aufgrund ihrer Paragabe, ihres Intarsiums oder anderer Faktoren vor einer Infektion geschützt war und trat in direkten Kontakt mit den infizierten Proben. Dabei nahm sie über ihr Intarsium eine unstillbare Gier wahr. Als sie ihre Paragabe auf die Probe anwendete, verlor sie das Bewusstsein. (PR Neo 184)

Nur kurze Zeit später war Sud wieder erwacht, und die scheinbare Infektion hatte sich gänzlich verflüchtigt. Kurz darauf wurde die Quarantäne aufgehoben. Sud nahm ihre vorherige Tätigkeit im Team von Dr. Tifflor wieder auf. (PR Neo 185)

Sud diente weiter als medizinische Hilfskraft auf der MAGELLAN, mindestens bis zum Sieg über ANDROS im Jahr 2058.

Zu unbekannter Zeit danach schloss Sud ihr Medizinstudium ab. (PR Neo 201)

Die Solare Union, ab 2088

Im Jahr 2088 heilte und forschte Sud im MIMERC auf dem Saturnmond Mimas. Dort war sie die behandelnde Ärztin des Gefangenen Iratio Hondro. Nach dessen Flucht nach Olymp ging Sud an Bord der CREST II, die Hondro ins Castorsystem verfolgte. Nachdem Gucky Hondros Geisel Ras Tschubai dem Tode nahe geborgen und an Bord der CREST II teleportiert hatte, rettete Sud Tschubais Leben mit Hilfe ihrer Paragabe. (PR Neo 201)

...

Arkon-Mission der MAGELLAN

Sud begleitete die Arkon-Mission der MAGELLAN, die Ende 2089 begann. (PR Neo 220, Kap. 10)

Mission im Omnitischen Compariat

Sud begleitete die Mission im Gebiet des Omnitischen Compariats im April 2090. (PR Neo 231)

In der Hand der Druuwen

Auf dem Weg ins Compariat havarierte die CREST II und musste auf dem Planeten Xot notlanden. Dort wurde das Schiff von der druuwischen Flotte der Breel-Familie gekapert und die Mannschaft wurde mittels Halteparasiten gefügig gemacht. Aufgrund ihrer Paragabe war Sud gegen den Einfluss des Parasiten immun und versuchte, mit einer kleinen Gruppe von anderen Immunen, die Kontrolle über das Schiff wiederzuerlangen. Dies scheiterte, als die Bordpositronik SENECA sich aus unbekannten Gründen gegen die Terraner wandte. Während Perry Rhodan, Mentro Kosum, Gucky, Gabrielle Montoya, Josue Moncadas und Shawn Myers an Bord der CRISTOBAL flohen, blieb Sud mit Thora und John Marshall auf der CREST II zurück, um dort gegen die Druuwen zu arbeiten. (PR Neo 231)

Dort erlebte sie ungewohnte Manifestationen von Sid González und Sue Mirafiore in ihrem Geist, nachdem sie versucht hatte, den Oproner Merkosh mit ihrer Paragabe zu behandeln, um seine Dunkellebeninfektion aufzuhalten. In der Folge hörte sie immer wieder innere Stimmen, die sie für die von Sid und Sue hielt. Schließlich stellte es sich jedoch heraus, dass ihr Intarsium, das aus unbekanntem Grund ein Bewusstsein entwickelt hatte, versuchte, mit ihr zu kommunizieren, wobei es ihre Erinnerungen an Sid und Sue benutzte. Nur durch die Vermittlung durch die Positronik SENECA, die sich durch Naniten mit dem Intarsium verbunden hatte, gelang es schließlich, die halluzinationsartigen Episoden durch eine Art verbalen Gedankenaustausch zwischen Sud und dem Intarsium zu ersetzen. (PR Neo 232, Kap. 3)

Kurz darauf brachten die Druuwen Sud und den Rest der Besatzung in eine Höhle auf Carxtröll-Fabb, die kurz darauf – unter Einfluss von mit Dunkelleben infizierten Pilzsporen – destabilisiert wurde, und einzustürzen drohte. Während der Flucht aus der Höhle rettete Tsaar Sud, als diese drohte, in eine Felsspalte zu stürzen, die sich plötzlich aufgetan hatte, und half ihr auf die andere Seite der Spalte. (PR Neo 232, Kap. 8)

Zurück auf der CREST II gelang es Sud mit SENECAS Hilfe, eine große Anzahl von Naniten so zu programmieren, dass diese die Funga von Carxtröll-Fabb dazu anregen konnten, den Planeten, der zu kollabieren drohte, zu stabilisieren. Dies gelang zunächst nur für die direkte Umgebung des Landeplatzes der CREST II. Gemeinsam mit Thora und Drogan Steflov drang Sud dann zu der omnitischen Forschungsstation auf dem Planeten vor. Von dort war sie in der Lage, eine große Menge von Naniten der Station so zu programmieren, dass der Rest des Planeten ebenfalls stabilisiert, und damit die Forschungsstation gerettet werden konnte. Zuvor handelte Thora dafür als Gegenleistung für die Hilfe den freien Abzug der CREST II aus und Sud rang dem befehlshabenden Omniten Horesh jad Aedor das Versprechen ab, dass in der Station in Zukunft nur noch mit freiwilligen Versuchsobjekten geforscht werde. (PR Neo 232)

Im Gadenhimmel

Nachdem die CREST II in den Gadenhimmel vorgedrungen war, konnte Sud – mutmaßlich durch ihr Intarsium – das Traumflüstern wahrnehmen. Deshalb bestand sie darauf, Perry Rhodan und Ronald Tekener nach Drem-Doreus zu begleiten, obwohl nur die beiden von den Omniten dorthin eingeladen worden waren. Aufgrund eines unerklärlichen Drangs brachte sie die Überreste von Quiniu Soptors Stabinstrument mit sich, das Perry Rhodan ihr zur Untersuchung überlassen hatte.(PR Neo 238, Kap. 7)

Auf Drem-Doreus unterzog Mem Kauperon sie einer Quantentastung. Dabei verlor sie das Bewusstsein. Der Stab verflüssigte sich anschließend und bewegte sich selbstständig zu ihrem Intarsium, mit dem er verschmolz, woraufhin sich ein netzartiges Gitter über das Metall zog. Suds Bewusstsein wurde währenddessen für kurze Zeit in den Quantenraum versetzt, wo sie in einer Chronophase zunächst die als tot geltende Jessica Tekener sah, und dann Iratio Hondro begegnete. (PR Neo 238, Kap. 14)

...

In den folgenden Jahren verstärkten sich die Beschwerden, die Sud durch das Intarsium hatte, schubweise. Insbesondere hatte sie oft Wikipedia-logo.pngmigräneartige Kopfschmerzen. (PR Neo 252, Kap. 7)

In M 3, 2102

Im Jahr 2102 befand Sud sich an Bord der CREST II, als diese mit der Erde und dem Mond ins Akonsystem versetzt wurde. Kurz nach der Versetzung verlor sie das Bewusstsein und erlebte Krampfanälle. Perry Rhodan und Gucky spekulierten, dass die Überreste von Quiniu Soptors Stab, die mit Suds Intarsium verschmolzen waren, der Auslöser dafür waren. Diese Annahme wurde dadurch gestützt, dass auch die von Sofgart gesammelten Atorakte, die mutmaßlich aus demselben Material gefertigt waren, eine Reaktion zeigten. Chefarzt Drogan Steflov konnte Sud schnell wieder stabilisieren. (PR Neo 250, Kap. 14)

Kurz nach der Versetzung suchte Sud die na Ayutthaya-Brüder auf, da ihr Intarsium sie mehr und mehr belastete. Als die Wissenschaftler ihre Patientin mit starken Hyperimpulsen bestrahlten, löste dies bei ihr starke Schmerzen aus, woraufhin diese in einer instinktiven Abwehrreaktion mittels ihrer Paragabe die Herzen der beiden anhielt. Die na Ayutthayas konnten durch den von Sud alarmierten Drogan Steflov reanimiert werden. Im Anschluss injizierte dieser den beiden Nanoschrittmacher, die ihre Herzschläge für einige Wochen überwachen würden. Sud war schockiert darüber, dass sie ihre ungewollt ihre Gabe zum Schaden anderer eingesetzt hatte. (PR Neo 252)

Quellen

PR Neo 158, PR Neo 159, PR Neo 168, PR Neo 169, PR Neo 184, PR Neo 185, PR Neo 220, PR Neo 231, PR Neo 232, PR Neo 238, PR Neo 250, PR Neo 252