Zeitenwende

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Serie: Perry Rhodan Neo (Band 250)
Neo250.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Variant-Cover
Neo250 Variant Cover.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG

Zyklus: Die Tiefe
Titel: Zeitenwende
Autor: Rüdiger Schäfer / Rainer Schorm
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 16. April 2021
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: ...
Besonderes:

Es gab auch eine auf 300 Stück limitierte Sonderedition mit einem Variant-Cover (siehe hier).

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Als eine Flotte mit 874 Raumschiffen des Komitees für koloniale Selbstverwaltung unter Führung des Sprechers Tatcher a Hainu in das Solsystem einfliegt, leitet die Führung der Terranischen Union den Fall Laurin ein: Terra und Luna sollen um eine Wikipedia-logo.pngPlanck-Zeit in die Zukunft versetzt werden. Das Projekt misslingt spektakulär. Terra und Luna werden an die Stelle des Planeten Na-Thir mit seinem Mond Na-Thona in das Blaue System versetzt. Der Blaue Schirm, hinter dem sich die dort ansässigen Akonen seit Generationen verborgen gehalten haben, bricht bei der Ortsversetzung zusammen. Mit den Akonen kommt ein friedlicher Kontakt zustande, vor allem mit der hohen Rätin Auris von Las-Toór. Man vermutet, dass Einflüsse aus der Dunkelwolke Bacor-Kavi bei der Ortsversetzung eine Rolle gespielt haben könnten, doch diese Region ist für normale Raumschiffe nicht erreichbar. Da materialisiert am Rande des Systems ein Hantelraumschiff, von dessen Existenz niemand in der Union etwas gewusst hat: die SOL. Inzwischen fliegt eine riesige Flotte von Überschweren in das Solsystem ein. Leticron, der Erste Hetran der Milchstraße, nimmt das System für die exemplarische Instanz Gon-Mekara in Besitz.

Handlung

Teil I: In nächster Nähe

Der Unither Tardus Zanc, Journalist der Meysenhart Galactic News Corporation, ist an Bord des Schweren Kreuzers REBEL ROUSER, als dieser plötzlich von einem Frachtschiff der Imarter beschossen wird. Die Situation im Solsystem ist gespannt. Nachdem Jahre der Verhandlungen mit den Kolonien kein Ergebnis gebracht haben, sind diese mit 874 Raumschiffen der verschiedensten Klassen am Rand des Solsystems aufmarschiert. Angeführt werden sie vom Sprecher des Komitees für koloniale Selbstverwaltung, Tatcher a Hainu, der auch Botschafter in der Vollversammlung der Terranischen Union und Mitglied des Mars Council ist. Alle Kolonien haben Schiffe geschickt, sogar Cybora und der Mars, nur Oxtorne nicht. Die Terranische Flotte stellt sich ihnen entgegen, aber ohne Schutzschirme und Waffen zu aktivieren, um keinesfalls zu provozieren. Und nun hat ein Frachterkapitän von Imart die Nerven verloren und zu schießen begonnen.

Die REBEL ROUSER wurde kritisch getroffen und muss sofort geräumt werden. Kamai Santik, die erste Offizierin der REBEL ROUSER, bringt den Zivilisten Zanc zu einer überfüllten Space Disk. Zwei andere Disks gehen in Flammen auf und explodieren. Die REBEL-ROUSER-SD-Zwei wird von der RHINO aufgesammelt, doch der Zwischenfall hat 60 Todesopfer gefordert, alles live übertragen von der KISCH, dem Sendeschiff der Meysenhart Galactic News Corporation, die eine Rekordzahl an Zugriffen im Mesh verzeichnen kann. Auch die Meinung der Zuschauer zu den Ereignissen im All kann sofort online abgefragt werden. Über 60 Prozent halten die Vorgangweise der Kolonisten für überzogen. Administratorin Stella Michelsen und Shalmon Kirte Dabrifa, der Maui John Ngata als Präsident der Solaren Union nachgefolgt ist, gehen an Bord der CREST II, auf der sich auch Perry Rhodan befindet, um noch einmal eine Einigung zu versuchen. Doch im Hintergrund läuft bereits Projekt Laurin an.

Projekt Laurin ist im Geheimen entwickelt worden und nur wenigen führenden Personen der Terranischen Union in vollem Ausmaß bekannt. Es konnte nur mit Unterstützung von NATHAN, der Posbis und der Meister der Insel vorbereitet werden. Gestartet wird es von NATHAN. Protektor Bull an Bord der TERRANIA ist ständig mit seinen Töchtern Laura und Sophie Bull-Legacy in Verbindung, die den Kontakt zu NATHAN herstellen. 2304 30 Meter hohe und 45 Meter breite Gezeitensatelliten, die die Form einer alten Autofelge haben, umkreisen Erde und Mond, 2048 davon die Erde und 256 den Mond. Sie sollen Erde und Mond superpositionieren, sie um ein Quant neben den Normalraum verschieben, so wie es schon Merkosh machen konnte, wenn er verschwinden wollte. Damit sind Terra und Luna aus der für die Kolonisten erfahrbaren Wirklichkeit verschwunden, aber in der Quantentasche auch vom Rest des Universums isoliert, auch von der Energieversorgung durch Sol. Daher hat man am Lagrangepunkt L 1, 58.000 Kilometer von der Erde entfernt, eine Ballung aus 200 Millionen Tonnen Wasserstoffgas installiert, die durch projizierte Schirmfelder zusammengehalten und durch eine Kette gesteuerter Atomexplosionen in eine Fusionsreaktion gezwungen werden sollen, damit so eine Kunstsonne entsteht. Am Lagrangepunkt L 4 befinden sich 96 ATG-Transmitterstationen, um als Situationstransmitter die initiale Verschiebung auszulösen. Bisher waren sie als Gegenstation im Erdorbit für die Weiterleitung des Güterverkehrs aus dem Saturnorbit getarnt. Sie sollen auch als Empfangsstation des von X-Door kommenden Warenverkehrs dienen, wenn Erde und Mond einmal verschoben sind. Ein Helium-3-Sammler in der Chromosphäre der Sonne übernimmt die Energieversorgung der ATG-Transmitterstationen, solange die Kunstsonne noch nicht gezündet hat. Die Verbindung zum Normalraum soll X-Door herstellen, das in der Mitte der Strecke zwischen Mars und Erde errichtet wurde. Die Station besteht aus vier Springerschiffen, die in Form eines X montiert wurden und einen interdimensionalen Zugang zu den Schiffen auf Lagrangepunkt L 4 schaffen sollen.

Thomas Rhodan besucht Jessica Tekener im Mimas Health Center, wo sie in den letzten 12 Jahren behandelt wurde. Nach dem Tod seines Adoptivbruders Farouq hat sich Thomas in gefährliche Einsätze gestürzt und drei Partner verschlissen, bis er von Nike Quinto vom aktiven Dienst entbunden wurde. Noch immer hat er diese Krise nicht vollständig überwunden. Ronald Tekener ist wegen des Mordes an Iratio Hondro offiziell angeklagt worden. Das Gericht hat Totschlag festgestellt. Der Aspekt der Nothilfe ist dazugekommen und schließlich wurde auf vier Jahre Freiheitsentzug entschieden, der auf Bewährung ausgesetzt wurde. Sofgart, der im Kampf gegen Iratio Hondro seine Augen irreparabel verloren hat, hat nun künstliche Linsen, die er immer wieder aus den Augenhöhlen nimmt, um sich zu entspannen, was die Leute neben ihm oft irritiert. Tekener arbeitet jetzt in der Klinik auf Mimas, derzeit in der Verwaltungsabteilung. Thomas ist mit ihm noch immer nicht warm geworden. Und Jessica ist in sich zurückgezogen. Sie hat den Großteil ihrer Erinnerungen verloren. Experten schließen aber nicht aus, dass sie irgendwann wieder zurückkommen. Dann meldet sich Nike Quinto und beordert Thomas ins Hauptquartier zurück.

Tatcher a Hainu hält eine Rede und entschuldigt sich für den Abschuss der REBEL ROUSER. Der Kapitän des verantwortlichen Schiffes ist bereit, sich der Justiz der Erde zu stellen. Dann kündigt a Hainu an, dass die Flotte aus 874 Schiffen mit 30.000 Menschen an Bord ins Solsystem einfliegen wird, direkt auf die Erde zu. Sie werden nicht von sich aus schießen, sich aber auch nicht stoppen lassen. Irgendwann wird die Flotte zum Handeln gezwungen sein. Doch die Kolonisten wollen nicht länger politische Manövriermasse sein. Dabrifa fragt a Hainu, was nötig wäre, den Flug in Richtung Erde zu unterbrechen. A Hainu fordert die Zusicherung, dass jeder Kolonist die gleichen verfassungsmäßig garantierten Rechte wie die im Solsystem lebenden Terraner erhält und dass die sogenannten Genom-Verträge annulliert werden, damit die Siedler wieder über ihr Erbgut verfügen können. Das alles muss durch eine Unionsmehrheit ratifiziert werden. Stella Michelsen erklärt, dass ein solcher Beschluss in der Eile nicht herbeiführbar ist und sie auch nicht einfach in private Verträge eingreifen können. A Hainu kündigt an, dass die nächste Transition in einer Stunde stattfinden und die Schiffe auf 10 Lichtsekunden an die Erde heranführen wird.

Nun steht fest, dass Projekt Laurin unmittelbar gestartet werden muss. Tom besucht seine Mutter Thora auf der CREST II und fliegt dann Richtung Mars weiter. Dabrifa und Michelsen setzen auf die TERRANIA über. Die Bevölkerung wird erst jetzt über das Bevorstehende informiert, mit dem Hinweis, dass eine Gefährdung der Erde, des Mondes und der Einwohner praktisch ausgeschlossen sei. Bull beobachtet von der TERRANIA aus, wie sich ein milchiger Schleier über das Bild der Erde und des Mondes legt. Dann geht der Alarm los. Etwas ist schiefgegangen.

Teil II: In weiter Ferne

Auris von Las-Toór hält Nachtwache am Fárolon auf dem Planeten Drorah. Der Fárolon ist ein spitzer Berg in der Nähe der Hauptstadt Konar. Im Fels befinden sich technische Installationen, die bis tief in den Untergrund reichen und deren Ursprung sich in der Vergangenheit verliert. Auf der Spitze befindet sich eine Bobachtungskuppel, in deren Mitte sich der Skoptar befindet, eine Art Thron aus Stein. Es ist Tradition, dass immer ein Mitglied des Hohen Rates hier Wache hält, auch wenn keine Gefahr droht.

Plötzlich sieht Auris eine Röte am Himmel, die gleich wieder verschwindet. Sie nimmt Verbindung mit Jox von Eppen auf. Er kommandiert ein Stationsnest, eine der Projektorplattformen, die den blauen Schirm um das System erzeugen. Von Eppen berichtet, dass plötzlich und ohne Vorzeichen eine Transdimkaskade im Schirm entstanden ist, die wie ein Echo aus weiter Ferne wirkt. Eine Erklärung dafür hat er nicht. Auris nimmt - entgegen der Regel - Verbindung mit ihrem kleinen Bruder Kilmour auf. Dieser steht unmittelbar vor seiner Technoweihe, mit der man in die verantwortlichen Kreise der akonischen Gesellschaft aufgenommen wird. Jeder Akone übernimmt eine Aufgabe, die irgendwie »staatlich« ist. Kilmour hat es geschafft, dass ihm Aufgaben des höchsten Schwierigkeitsgrades zugewiesen werden, und er soll in den Großen Arbeitskreis Strukturüberwachung und Projektorenschutz aufgenommen werden. Er ist also ein Fachmann für das anstehende Problem. Noch während sie mit ihm spricht, tauchen überall am Himmel rote Flecken auf, der Boden bebt, und sie sieht am Bildschirm, wie die Decke des Raumes auf ihren Bruder fällt. Er ist tot.

Mit einer Halbraumbrücke begibt sie sich in die Stadt. Es gab einen Strukturschock, der den ganzen Planeten erfasst hat, doch nach den Meldungen im Gor'pool, dem Katastrophenzentrum, ist die Stadt noch einmal relativ glimpflich davongekommen. Der Kor'sheram aber, jene Zeremonienhalle, in der die Technoweihe hätte durchgeführt werden sollen, ist vollkommen eingestürzt, offenbar weil er auf einer geologischen Bruchlinie stand, die man vorher nicht bemerkt hatte. Dann wird ihr gemeldet, dass der Schirm, der das System umspannte, zusammengebrochen ist. Plötzlich ist am Himmel das Licht der Sterne zu sehen. Auch das ist unerklärlich, es hätte viel länger dauern müssen, um vom Rand des Systems Drorah zu erreichen. Auch das weist auf eine temporale Komponente des Ereignisses hin. Dann meldet sich eine Orbitalstation vom Nachbarplaneten Na-Thir. Dieser Planet ist nur dünn besiedelt, es gibt nur circa 500.000 Einwohner, es wird Bergbau betrieben und geforscht. Auf seinem Mond Na-Thona sind die drei At'rogen untergebracht, uralte Artefakte, die wenig erforscht sind. Die Orbitalstation meldet nun, dass Na-Thir mit seinem Mond verschwunden ist und stattdessen ein anderer Planet mit einem verhältnismäßig großen Mond aufgetaucht ist.

Rhodan beobachtet in der CREST II den Start des Projekts Laurin. Plötzlich ertönt Alarm, Halbraumphänomene treten auf, die Sprache dehnt sich. Im Weltraum treten überall rote Flecken auf. SENECA meldet, dass die CREST II angeschlagen ist. Die Kunstsonne am Lagrangepunkt L 1 zerplatzt, Plasmaansammlungen stürzen in Richtung Erde. Ein Viertel der Erdflotte kann nicht mehr geortet werden, ist verschwunden. Thora schickt die Erkundungs-Disk BOUDICCA II mit Kommandant Halycon Faulkner und seinem Team, bestehend aus Morena Quispe und Connor Lamondt, zur Erde. Ein Großteil der Plasmamassen stürzt bei Vostok Island ins Meer, einer unbewohnten Insel im Pazifik. Die ausgelöste Flutwelle erreicht nicht das Ausmaß eines Tsunami. Doch als eine Plasmaballung einen Vorort von Tokio zu treffen droht, müssen Faulkner und seine Mannschaft sie in einer gewagten Aktion abdrängen.

Das Zentralgestirn des Systems, in dem sich die Erde jetzt befindet, ist ein riesiger blauer Nachzügler, entstanden aus zwei Vorgängersternen. Sie befinden sich in einem Kugelsternhaufen, aber keinesfalls in M 13, das Thora kennt. Sud bricht zusammen und die drei Atorakte in Sofgarts F’Aktor glühen. Sarah Maas meldet, dass das System bewohnt ist. Raumschiffe mit annähernder Kugelform, aber abgeplatteten Polen, kommen vom Nachbarplaneten. Sie sind viel kleiner als die größten irdischen Einheiten. Und sie eröffnen das Feuer.

Auris von Las-Toór verabschiedet sich im Geist von ihrem kleinen Bruder und geht an Bord der KARMINSUUL, die unter dem Kommando von Larrk von Hesporon steht. Die KARMINSUUL ist Teil einer Flotte, die die fremde Welt anfliegen soll. In deren Umgebung erscheinen noch überall rote Blitze. Es sind Läsionen der Raumzeit. Einer dieser Blitze trifft eine kleine akonische Einheit und zerstört sie. Daraufhin eröffnen zwei Schiffe das Feuer auf die Fremden und müssen von Auris gestoppt werden. Auf beiden Flotten laufen bereits die Rechner, um die fremde Sprache zu entschlüsseln. Das gelingt überraschend schnell. Von der CREST II nimmt Perry Rhodan die Verhandlungen auf, auf Seite der Akonen Auris. Als Auris von enormen Schäden im Akonsystem spricht, lässt die Bezeichnung Akon Perry aufhorchen. SENECA konnte inzwischen feststellen, dass sie sich in M 3 befinden. Rhodan bietet die Hilfe der Menschen an, erfährt vom Zusammenbruch des Systemschirmes, und dann wird analysiert, dass die Sprache der Akonen dem Arkonidischen ähnlich ist, aber näher am Liduurischen und damit näher am Ursprung. Arkonidisch hat sich erst später abgezweigt. Das muss Thora erst einmal verarbeiten. Sofgart fällt auf, dass der Name des Schiffes, in dem sich Auris befindet, der gleiche ist wie der der der künstlichen Archiv-Intelligenz Karminsuul, die ihm den ersten Atorakt übergeben hat.

Auris kommt mit einer Delegation zu Verhandlungen an Bord der CREST II. Drogan Steflov lässt sie heimlich durchleuchten. Es stellt sich heraus, dass die Akonen über eine Brustplatte ähnlich der der Arkoniden verfügen, auf der aber noch die Rippen erkennbar sind. Auch das ist ein Hinweis darauf, dass die beiden Völker miteinander verwandt sind. Die Akonen sind jedoch ursprünglichere Art. Rhodan hat Sofgart zuvor gebeten, sein F’Aktor mit den drei Atorakten zu verstauen und abzuschirmen. Das erweist sich als kluge Maßnahme, weil Auris Rhodan sofort zum Verbleib der drei At’rogen zur Rede stellt. Man hat eine Strahlung festgestellt, die an die drei At’rogen erinnert. Es handelt sich um die Spuren von Quiniu Soptors Stab, die sich in Suds Intarsium befinden. Das lässt sich aufklären, doch Sofgarts drei Atorakte hätte man nicht erklären können. Rhodan berichtet von den Ereignissen mit den beiden Nonagons und erfährt, dass die Akonen die Milchstraße als öde Insel bezeichnen, genauso wie die Arkoniden. Im Laufe der Verhandlungen erwähnt Auris, dass das Verschwinden von Na-Thir von starken Impulsen aus dem Zentrum von Accatir, wie die Akonen M 3 nennen, begleitet wurde, aus einem Gebiet, das Bacor-Kavi genannt wird. Das deckt sich mit den Beobachtungen der na Ayutthaya-Zwillinge. Als Rhodan ankündigt, in dieses Gebiet vorstoßen zu wollen, warnt ihn Auris. Die Akonen haben das schon oft versucht, keines der Schiffe ist zurückgekehrt.

Als Rhodan sich in seinen Kabinentrakt zurückgezogen hat, taucht dort Nathalie auf, die nicht mehr die Rolle des Kaisers von Olymp spielt. Sie erklärt, dass Rhodan tatsächlich nicht mit der CREST II ins Zentrum von M 3 vorstoßen kann. Doch von NATHAN und den Posbis wurde seit Jahren auf einer Dunkelwelt im Leerraum ein besonderer Raumschiffprototyp gebaut. Das Raumschiff, das bereits eine Besatzung an Bord hat, konnte die Impulse der Erde beim Transfer anmessen und ihr folgen. Und dann fliegt ein Raumschiff in Form einer mächtigen Hantel, mit Abmessungen von 4000 mal 1900 Meter, ins System ein. Die SOL hat ist eingetroffen.

Teil III: Zeitenwende

Alle Geräte auf Hyperbasis an Bord der TERRANIA sind ausgefallen, die Hyperkristalle zu Staub zerfallen. Mit den Impulstriebwerken steuert das Schiff den Standort der Erde an. Schiffe, die zum Zeitpunkt der Katastrophe etwas weiter von der Erde entfernt standen, haben einen weit geringeren Ausfall an Kristallen. Der Situationstransmitter im Saturnorbit ist ausgefallen und die Containerstraße nach Olymp unterbrochen. Thomas Rhodan meldet sich von X-Door. Von den vier Springerschiffen sind zwei explodiert. Bull hat vor fünf Jahren Autum verloren. Seither ist er Pessimist. Den Verlust seiner beiden Töchter würde er nicht mehr verkraften.

Bei einer Besprechung legt Prof. Dr. Arno Kalup dar, dass Erde und Mond voraussichtlich nicht vernichtet worden sind. Ein solches Ereignis hätte viel stärkere Ausschläge auf den Messinstrumenten erzeugt. A Hainu bietet nach dem Verschwinden der Erde die Hilfe durch die Flotte der Kolonisten an und unterstellt sie dafür sogar Bulls Kommando. Dann kommen beunruhigende Nachrichten von PUMA.

Die Mediencrew der Meysenhart Galactic News Corporation hat mit einem Schlag 16 Milliarden potentielle Zuschauer verloren. Nun zeigen Kamerasonden vom Systemrand den Aufmarsch einer riesigen Flotte von zwischen 500 und 2000 Metern langen schwarz lackierten Walzenschiffen, die in drei Keilen ins Solsystem einfliegen. Die Angriffsformation stammt noch aus den Methankriegen. Zuerst wird PUMA beschädigt, damit man weiß, dass es die Ankömmlinge ernst meinen. Dann meldet sich Leticron, der erste Hetran der Milchstraße: Dieses System untersteht ab sofort der Gon-Mekara, der Exemplarischen Instanz der Überschweren.