Hinter der Dunkelwolke

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 251)
Neo251.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Tiefe
Titel: Hinter der Dunkelwolke
Autor: Lucy Guth
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 30. April 2021
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Thora beschließt, das Kommando der CREST II vorübergehend an Gabrielle Montoya zu übergeben und mit der SOL ins Zentrum von M 3 mitzufliegen. Sie lernt die Führung der SOL kennen, dann führt Nathalie ihre Mutter durch das Schiff. Eine Delegation der Akonen besucht die CREST II, drei Mitglieder werden bei eigentümlichen Aktivitäten erwischt. Donna Stetson stellt fest, dass SENECA eigentümlich reagiert. Als sie ihm in der Praxis, einem virtuellen Begegnungsraum, gegenübertritt, erklärt er, dass er Angst vor dem Tod hat. Die SOL fliegt in die Dunkelwolke Bacor-Kavi ein, hinter deren Staubhülle sich ein gefalteter Raum befindet, innen größer als die ganze Dunkelwolke. Sie fangen ein Signal auf und können Icho Tolot und Tro Khon retten, die in einer Station der Loower fixiert wurden und nur in strukturverändertem Zustand überleben konnten.

Handlung

Perry streitet sich mit Thora, weil sie meint, dass Rhodan für den Flug nach Bacor-Kavi die CREST II und nicht die plötzlich aufgetauchte SOL nehmen soll. Sie kommen zu keiner Klärung, und Thora zieht sich danach in einen hydroponischen Garten zurück, in dem sie auf die SENECA-Interpreterin Donna Stetson trifft, die über Probleme mit SENECA berichtet. Stetson bringt sie auf die Idee, mit der SOL mitzufliegen.

Rhodan sucht inzwischen einen Emotionauten für die SOL. Mentro Kosum hat vor neun Jahren den Dienst der Solaren Union verlassen und ist nach Cybora zurückgekehrt. NATHAN schlägt Rhodan Senco Ahrat vor, dessen Ausbildung zwar noch nicht vollständig abgeschlossen ist, der aber am besten geeignet erscheint. Weiters will Rhodan Gucky, Omar Hawk und seinen Okrill Watson sowie aufgrund einer Ahnung Sofgart mitnehmen. Für den Flug zur SOL will er die BOUDICCA II nehmen, die dann mit ihrer Mannschaft, also Halycon Faulkner, Morena Quispe und Connor Lamondt, gleich zu seiner Verfügung auf der SOL bleiben soll. Im Hangar erwartet ihn Thora, die ihm eröffnet, dass sie das Kommando an Gabrielle Montoya übergeben hat und nun mitkommen wird.

Inzwischen treffen bei Donna Stetson Beschwerden über verschiedenste Fehlfunktionen auf der CREST II ein: In der Essensausgabe gibt es statt Gulasch stinkende Fleischpaste, die Temperaturregelung der Duschen schwankt zwischen eiskalt und siedend heiß, dann fällt im gesamten Reaktorring das Licht aus. Stetson und die Siganesin Sterella finden heraus, dass SENECA Speicher für Routineaufgaben mit unbekannten Codes überschreibt, weil sein eigener Speicher ausgelastet ist. Versuche, diese Codes zu entschlüsseln, scheitern, da Stetson für die Entschlüsselung wieder die Rechenleistung von SENECA benötigen würde und dieser dann seine Codes einfach ändert.

In der SOL werden Rhodan und seine Begleiter von Rebecca Montgomery begrüßt, der ersten Offizierin, die sie in einen kleinen Versammlungsraum führt. Dort lernen sie den Kommandanten Chart Deccon kennen, von riesiger Gestalt und enorm fett, weiters den Chefarzt Sam Breiskoll, die Funk- und Ortungsspezialistin Mai Tai Tanaka sowie den Technokommandanten Breckcrown Hayes. Und dann hat Mentro Kosum seinen großen Auftritt, der zu spät kommt, nun als Emotionaut zur SOL gewechselt ist und Rhodan mit seiner Anwesenheit überrascht. Die Akonen haben eine Aufnahme von der letzten Expedition nach Bacor-Kavi übermittelt. Man sieht zunächst fröhliche Akonen, die zuversichtlich in die Dunkelwolke einfliegen, dann eine verstümmelte Aufnahme des letzten Überlebenden, der durchgibt, dass die Expedition gescheitert ist, dann ist nur noch »gefährlich« und »dem Tode geweiht« zu verstehen und dann ist erkennbar, wie hinter dem Akonen eine dunkle Gestalt auftaucht.

Von den fünf Habitatdecks der SOL ist derzeit nur das dritte besiedelt, das über eine europäische Landschaft verfügt. In einem der Wohntürme erhalten Rhodan und Thora eine Unterkunft. Die Zentrale erreicht man über einen Gang, der in der Flanke eines Hügels der Habitatlandschaft beginnt. Sie ist in Form einer Arena aufgebaut und hat drei Ebenen. In der Mitte schwebt eine Holosphäre. Deccon erklärt, dass die SOL als Generationenraumschiff geplant wurde, was die aufwändigen Habitatdecks erklärt. Sie wurde von ES und NATHAN zum Zeitpunkt der Angriffe von Tihit geplant, um der Menschheit eine Überlebenschance zu bieten, falls sie ihre Heimat durch eine Katastrophe verlieren sollte. Deccon selbst war bei der Planung federführend und war seit zehn Jahren, während des gesamten Baus, auf dem Schiff. Doch unmittelbar nach Fertigstellung und Verlassen der Werft wurde die SOL nach M 3 umgeleitet.

Dann führt Nathalie Thora dann durch das Schiff und erläutert ihr den Aufbau: In der Nordkugel befinden sich die fünf Habitatdecks, die Kommando- und Wohnbereiche, auch die FAIRY ist dort in einer eigenen Senke angedockt, ein Schlachtschiff, das im Konfliktfall die Beibootflotte von 18 regulär bemannten und 18 rein positronischen Korvetten, 18 leichten Kreuzern, 72 Space Disks und 144 Dragonfly-Raumjägern koordinieren soll. Im Mittelteil befinden sich die Laboratorien und Fabriken sowie die Energieleitungen zwischen Nord- und Südkugel, in der Südkugel die Hangars für die Beibootflotte sowie die Energieerzeugung, die durch ein künstliches Black Hole erfolgt. Antigravsenken von 50 Metern Durchmesser verbinden die Habitatdecks, um ausreichend Kapazität für die enorme Anzahl an Menschen, die bei Vollbetrieb wechseln wollen, zu verfügen. Nach dieser Erklärung führt Nathalie Thora durch die restlichen vier Decks. Ebene 2, die als urbaner Geschäfts- und Dienstleistungskomplex konzipiert ist, auch über Theater, Kinos, Bars, sonstige Vergnügungsstätten, Schulen und einen eigenen Bildungsbereich verfügt, Ebene 1, die der Proteinproduktion dient, wo Pilze in der Art von Epsal wuchern, wo es Restaurants und sogar einen eigenen Zoo gibt, Ebene 4 mit Südsee-Flair, die zum Großteil von Wasser bedeckt ist und auf der auch Wassersport betrieben werden kann, sowie Ebene 5, die als Wüste angelegt wurde und der Kontemplation und dem religiösen Rückzug dienen soll. Als sie die FAIRY besuchen und deren Kommandantin Nauja Taqtu und den Waffenchef Kastak-Marrg kennenlernen, fühlt sich Thora gleich viel wohler, weil hier eine klare militärische Hierarchie herrscht. Auf dem Rückweg sieht Thora einen Schatten und will ihm folgen. Nathalie verabschiedet sich, da andere Aufgaben auf sie warten, und überlasst Thora dem Holoführer Quark 1, einem schwebenden Würfel. Als Thora dem Schatten, den sie gesehen hat, zu folgen versucht, stößt sie auf Geoffry Abel Waringer, den Chefwissenschaftler der SOL, der ihr das Prinzip der Energieerzeugung in der Südkugel genau erklärt. Danach wird ihr bewusst, dass sie die Spur des Schattens endgültig verloren hat.

Auris von Las-Toór kündigt eine Inspektion der CREST II an, die Gabrielle Montoya gestattet. Die Delegation kommt mit KARMINSUUL an. Unmittelbar nach der Ankunft der Delegation trennen sich Jispar von Konar, Kliés von Trirek und Ladee von Luat´rul, die als Untersuchungskommission des Hohen Rates mitgeschickt wurden, von der Hauptgruppe, um das Schiff auf eigene Faust zu erkunden. Hingegen lassen sich Auris, Kommandant Larrk von Hesporon, Ferlix von Isgrid, der sich als Leitender Wissenschaftler am technischen Institut von Drorah vorstellt, sowie drei weitere Akonen darauf ein, von Montoya durch das Schiff geführt zu werden. Montoya bemerkt, dass Auris trauert. Als sie sie darauf anspricht, finden sie eine gemeinsame Basis, weil Auris gerade erst ihren Bruder Kilmour verloren hat und Montoya davor Conrad. In der Cafeteria treffen sie auf Claude Delen und den Akonen Herinas, die eines der Teams bilden, die bei der Reaktivierung der akonischen Schutzschirmsatelliten zusammenarbeiten und schon zwei von ihnen wieder in Betrieb nehmen konnten. Nun aber haben sie entdeckt, dass zahlreiche arkonidische Sagen ein Pendant bei den Akonen haben. Daraufhin bleibt der akonische Wissenschaftler Zogalev bei ihnen zurück, um dieses Thema weiter mit ihnen zu erörtern.

Inzwischen findet Stetson heraus, dass SENECA auch die Routine zur Überwachung der drei Akonen, die sich von den anderen getrennt haben, überschrieben hat. Und der junge Techniker Leslie berichtet, dass er die drei dabei erwischt hat, wie sie sich an der Steuerkonsole im Reaktorraum zu schaffen gemacht haben. Dann bemerkt Stetson, dass sich die drei in einen Raum direkt neben dem Rechnerherz begeben haben. Sie geht ihnen nach und stellt sie zur Rede. Plötzlich entsteht eine gefährliche Situation, als Ladee von Luat'rul sie fragt, ob eigentlich irgendjemand weiß, dass sie hier sei. Da meldet sich plötzlich SENECA aus einem Lautsprecher und die drei Akonen müssen auch von hier abziehen. Nachdem die akonische Delegation die CREST II verlassen hat, schafft es Stetson in der Praxis, einem durch eine Datenbrille geschaffenen virtuellen Raum, einem SENECA-Avatar zu begegnen. Durch diesen erklärt ihr SENECA, was ihn beschäftigt: »Wie ist es, wenn man stirbt«. Offenbar leidet er unter Thanatophobie, der Angst vor dem Tod. Und dann wird sie aus dem virtuellen Raum herausgerissen, als in der CREST II Alarm gegeben wird.

Der Einflug in die Dunkelwolke wird für die SOL schwierig. Kosum hat den Eindruck, als würde er durch dickes Gelee fliegen, die Reaktoren fahren auf Überlast und Thora wird klar, dass das die CREST II niemals geschafft hätte. Schließlich ist man durch und findet drinnen einen Raum mit Sternen vor, der viel größer ist als die Dunkelwolke draußen. Waringer spricht davon, dass der Raum in sich gefaltet sei und sich deshalb ausdehnen könne, ohne im Normalraum ebenfalls zu expandieren.

Dann fängt man aus einem nahen System ein Signal auf, das Rhodan als SOS im Morsecode erkennt. Die SOL fliegt das System an. Die Sonne erhält die Bezeichnung EM-01, wobei EM für extrem mysteriös steht, der einzige Planet EMschen. Es ist ein Felsplanet mit einer Wasserstoff-Ammoniak-Atmosphäre, in der enorme Stürme toben, und einer Schwerkraft von 2,5 g. Am Ursprung des Signals entdecken sie die DOLAN, das Raumschiff von Icho Tolot. Rhodan startet mit der BOUDICCA II zu einer Rettungsmission. Nach der Landung begibt er sich mit Gucky, Hawk, dem Okrill, Morena Quispe, Sofgart und einem EXAR in einem Sixpack auf Erkundung.

Die DOLAN befindet sich im Verwesungszustand. Doch das Signal kommt ohnehin nicht aus dem Raumschiff, sondern von einem Punkt unter der Oberfläche. Sie entdecken einen Eingang zu einer unterirdischen Anlage. Die Oberflächenstruktur der Wände erinnert Rhodan an die des Loowerschiffes DONDERVAND, und dann stoßen sie sogar auf Neuneckssymbole. Von einer Haupthalle folgen sie einem Nebengang und stoßen auf Icho Tolot und den in einem Schwebestuhl sitzenden Tro Khon. Beide befinden sich in strukturverdichtetem Zustand, und das offenbar so lange schon, dass in ihrem Körper nicht mehr genug Energie vorhanden ist, sich aus diesem Zustand zu lösen. Ihre Arme sind mit der Station verbunden, in der Art, wie auch Rhodan in der Anlage im Gadenhimmel mit der Station der Loower] verbunden war. Doch weil sie vorher nicht wie Rhodan von einem Loowerkind gebissen wurden, war der Kontakt offenbar nicht erfolgreich. Die Stulpen haben sie aber auch nicht mehr freigegeben, bis den beiden nur noch der Ausweg blieb, in Sturkturverdichtung auf Rettung zu hoffen.

Sofgart gelingt es, mit seinem F'Aktor, der plötzlich wieder aktiv ist, den beiden einen Energiestoß zu geben, der sie in den Normalzustand zurückführt. Aus dem EXAR können sie eine zusammengeklappte Antigravliege für Tolot entnehmen. Tro Khons Stuhl lässt sich aktivieren. Doch die beiden sind noch immer mit den Stulpen verbunden. Als Hawk die Leitungen zu diesen Gerätschaften durchschneidet, aktiviert das die Anlage. Aus verborgenen Türen erscheinen Roboter. Sie sind zwar altersschwach, aber zahlreich. Es folgt eine halsbrecherische Flucht. Gucky muss seine telekinetischen Kräfte bis zur Erschöpfung einsetzen. Der EXAR wird zerstört, ebenso die beiden Roboter, die sie mitgenommen haben. Doch als sich das Eingangstor der Station zu schließen beginnt, ist es bereits Tolot, der es wieder aufreißt. Sie erreichen die BOUDICCA II. Als sie bei der DOLAN vorbeifliegen, steigt Tolot aus und reaktiviert sein Raumschiff, und gemeinsam fliegen sie dann die SOL an.