Mars (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt den Planeten der Perry Rhodan Neo-Serie. Für weitere Bedeutungen, siehe: Mars (Begriffsklärung).

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Der Mars (arkon. Larsaf IV) ist der vierte Planet der Sonne Sol. Er wird auch als Roter Planet bezeichnet.

Astrophysikalische Daten: Mars
Andere Namen: Roter Planet, Larsaf IV
Sonnensystem: Sol
Galaxie: Milchstraße
Monde: 2 (Deimos, Phobos) (PR Neo 25)
Mittlere Sonnenentfernung: ≈1,5fache von Terra (PR Neo 29)
Jahreslänge: 687 Standardtage (PR Neo 25)
Achsneigung: 25° 12' (PR Neo 25)
Durchmesser: ≈50% von Terra (PR Neo 29)
Masse: ≈10% von Terra (PR Neo 29)
Atmosphärendruck: 6,36 hPa (= 0,63 % von Terra) (PR Neo 25)
Bekannte Völker
Terraner, Halbschläfer
Hauptstadt: Bradbury Central

Übersicht

Im Jahre 2036 ist der Mars eine Wüstenwelt. Seine Oberfläche hat aus dem All betrachtet eine rotbraune Färbung. Südlich des Äquators verläuft ein riesiger Canyon, der fast ein Fünftel der Oberfläche einnimmt. Der Canyon ist 4000 km lang und 100 km breit und an der tiefsten Stelle 10 km tief. (PR Neo 4)

Die Durchschnittstemperatur auf dem Mars liegt etwa 70 Grad unter der auf Terra. Da der Luftdruck dem der Erde in über dreißig Kilometern Höhe entspricht, ist die Temperatur in zwei Meter Höhe über dem Boden bereits bis zu 30 Grad kälter als am Boden. Die Atmosphäre ist trocken und wird von Kohlendioxid beherrscht. (PR Neo 27)

Monde

Der Planet besitzt zwei Monde, Deimos und Phobos. (PR Neo 25)

Valles Marineris

Die Valles Marineris sind ein großes, weitverzweigtes Grabenbruchsystem. (PR Neo 25)

Planum Australe

Das Planum Australe ist eine weitgehend ebene Region südlich des 75. Breitengrads mit einem etwa 3000 Meter dicken Eispanzer aus Wasser und Kohlendioxid. Hier befand sich 2037 die Sinharat Base. (PR Neo 25, Kap. 9)

Anmerkung: In PR Neo 25 wird der Begriff fälschlicherweise als »Austreale« geschrieben, in PR Neo 29 richtigerweise ohne e.

Tharsis Montes

Drei gigantische Schildvulkane bilden die Tharsis Montes. (PR Neo 25, Kap. 5)

Einer ist der Arsia Mons, der mit 14 Kilometern Höhe der zweitgrößte marsianische Vulkan ist. Seine Basis durchmisst 350 Kilometer. Als sich die Magmakammer vor rund 110 Millionen Jahren leerte, brach der Boden ein und es bildete sich eine 100 Kilometer durchmessende Caldera. An den Wänden schiebt sich die warme Luft bis in 30 Kilometer Höhe und bildet die Basis für regelmäßig auftretende Zyklone. In den Hängen des Arsia Mons befinden sich sieben Höhleneingänge von 100 bis 250 Meter Durchmesser, die Sieben Schwestern. (PR Neo 29, Kap. 4) Eine dieser Höhlen beherbergte über Jahrtausende das Versteck der Halbschläfer oder Santor. In der über 30 Meter hohen, mit einer atembaren Atmopshäre gefluteten Halle, wuchs ein gigantischer Urwald mit schuppigen Bäumen, Riesenfarnen, Orchideen und kolibriköpfigen Fledermäusen. Bei zehn Grad Celsius und einem Luftdruck von 336 Millibar lebten hier die Santor. (PR Neo 29, Kap. 14)

Die beiden anderen Vulkane sind Ascraeus Mons, der mit 18 Kilometern höchste Vulkan, und Pavonis Mons. (PR Neo 27, Kap. 6 & 19)

Terraforming

Im 21. Jahrhundert wurden verschiedene Schritte des Terraformings auf dem Mars unternommen. Zu den grundlegenden Problemen zählten die Angleichung des Luftdrucks und der Atmosphärenzusammensetzung, die Atmosphäre am Entweichen zu hindern und die Stärkung des Magnetfelds. (PR Neo 29, Kap. 14)

Geschichte

Als die Arkonidin Thora da Zoltral im Jahre 2036 einen Erkundungsflug durch das Sonnensystem unternahm, erkundete sie auch den Mars. Eine Simulation zeigte, dass der Mars in seiner Vorgeschichte ein wasserreicher Planet war. Aus Sicht der Arkoniden wäre es ein Leichtes gewesen, den Mars bewohnbar zu machen. (PR Neo 4)

Im Jahre 2037 befand sich ein Netz permanent besetzter Stationen auf dem Mars, darunter Bradbury Base und Sinharat Base. (PR Neo 25)

Im Januar 2037 entdeckte Cyr Aescunnar das Versteck der Santor im Innern von Arsia Mons. (PR Neo 29)

Am 27. April 2037 wurde Cyra Abina von Conrad Deringhouse und Toreead aus ihrem Gefängnis auf Kaschla befreit, in das sie von Pranav Ketar verbannt worden war. Sie versuchte Kontakt mit den auf dem Mars befindlichen Santor aufzunehmen. Dieser Kontaktversuch löste eine versteckte Fangschaltung aus, was zur Vernichtung der Santor auf dem Mars und unter der Kuppel auf Kaschla führte. Cyra Abina konnte sich nicht mehr retten. Deringhouse und Toreead überlebten. (PR Neo 43)

Alternative Darstellung

Bradbury Base 640 (PR Neo).jpg
Mars, Bradbury Base
(Grafik von Menura)


Quellen

PR Neo 4, PR Neo 25, PR Neo 27, PR Neo 29, PR Neo 43