Exodus der Liduuri

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 117)
Neo117.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Die Posbis
Titel: Exodus der Liduuri
Autor: Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 11. März 2016
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Atju und Kaveri erwachen wieder, während Aashra und seine Nabedu plötzlich erstarren. Die beiden Urposbis bringen Rhodan und seine Begleiter zu einem versteckten Transmitter. Als sie hindurchgehen, sind sie noch immer auf der NEMEJE, doch in einer anderen Zeit: Mehr als 50.000 Jahre in der Vergangenheit, während des Aufbruches der Liduuri vom fünften Planeten Tiamur, kurz vor dessen Zerstörung. Sie erleben das Chaos des Aufbruches, und Rhodan sieht auch Anathema di Cardelah, die später Mirona Thetin werden wird. Sie bekommen Kontakt zu Dorain di Cardelah, dem Schöpfer der ersten Posbis, und er sagt ihnen zu, etwas zu tun, um die zweite Bujun zu entschärfen. Dann müssen sie rasch wieder durch den Transmitter zurückkehren, da bei ihnen eine temporale Nekrose ausgebrochen ist, die nach 15 Stunden in der Vergangenheit unumkehrbar wird und zum Tod führt.

Handlung

Rhodan, Cel Rainbow, Tim Schablonski und Tani Hanafe stehen in der Zentrale der NEMEJE Aashra gegenüber, der gerade angekündigt hat, dass er die Bujun, mit der man Planeten zerstören kann, ins Solsystem bringen will. Plötzlich werden Atju und Kaveri wieder lebendig, zugleich erstarren Aashra und die anderen Nabedu. Kaveri ruft: »Auf geht’s!«, und die beiden Urposbis rennen los hinaus in den Gang. Sie erklären, dass die Nabedu nur kurz ausgeschaltet sind, und sie sich beeilen müssen. Durch Luken geht es in Montageschächte und über verborgene Gänge zu einem Transmitter. Rhodan und seine Gefährten sollen hindurchgehen. Auf die Frage, wohin der Transmitter sie senden wird, antworten die beiden: »Hierher!« Und dann fallen die beiden Roboter wieder in Stasis. Also bleibt den vier Terranern nichts anderes übrig als durch den Transmitter zu gehen.

Als sie aus dem Transmitter herauskommen, sind sie in demselben Raum, noch immer auf der NEMEJE. Das Schiff ist jetzt aber völlig verlassen und wirkt hell und freundlich. Als Tim Schablonski mit seiner Handpositronik aus dem System das Datum abliest, stellt sich heraus, dass sie mehr als 50.000 Jahre in der Vergangenheit sind, im Jahr 50.939 v. Christus. Damit ist klar, warum Atju und Kaveri zurückgeblieben sind: Sie wollten sich in dieser Zeit keinesfalls selbst begegnen. Sie befinden sich auf dem fünften Planeten Tiamur, der zerstört wurde und in der Gegenwart den Asteroidengürtel bildet. Im System sind tausende Schiffe unterwegs, die die Liduuri zum Jupiter transportieren, wo sie durch den Großtransmitter SAG-ME-GAR evakuiert werden sollen. Der Exodus läuft unter dem Begriff Ruyia. Rainbow will sofort die Bujun, die sich an Bord der NEMEJE befindet, suchen und sabotieren, Rhodan bremst ihn: Er will den Chefwissenschaftler Dorain di Cardelah suchen, der die Posbis entwickelt hat.

Sechs Wochen davor: Dorain di Cardelah hat eine Diskussion mit seiner jüngeren Tochter Anathema di Cardelah. Bald werden sie Dorains Mutter, die Großmutter von Anathema und deren Schwester Avandrina, die alte Avayandra, treffen, wenn sie als Hemneter, als „größte Dienerin“ und Vorsitzende des Regierungsrates der Liduuri auf Tiamur eintrifft. Auch Avandrina ist eine Henutu, ein Mitglied des Rates, während Anathema Wissenschaftlerin ist, die vor allem an einem Gegenmittel gegen das Taal-Virus forscht. Es wird voraussichtlich das letzte Familientreffen sein. Avayandra ist alt, hat Zelldusche und einen Zellaktivator abgelehnt und ist mit dem Taal-Virus infiziert. Und Agaia, die Frau von Dorain und Mutter der beiden Schwestern, wird nicht kommen, weil sie als Künstlerin eine Ausstellung hat. Anathema möchte, dass Dorain seine Stellung als Herej, als oberster Wissenschaftler, ins Gewicht wirft und vor den Rat tritt.

Inzwischen bekommt Avandrina einen Anruf von Hor Wepesch Taui, dem obersten Kommandanten des Soltsystems, der Tamsin ist, also Siegelträger des Rates, und zugleich ihr Geliebter. Er bereitet den Auszug der Liduuri aus dem Soltsystem vor. In der Galaxis ist die Allianz mit ihren Truppen, an deren Spitze die Bestien stehen, auf dem Vormarsch, eine Kolonie der Liduuri nach der anderen wird vernichtet. Und das von der Allianz ausgestreute Taal-Virus zerstört nicht nur das Halatium und die gesamte damit verbundene Technologie, sondern kann auch die Liduuri krank machen und töten. Nun hofft man, sich unerkannt ins Exil auf Achantur absetzen zu können. Doch es gibt auch Opposition, eine „Gruppe des Widerstandes“ unter dem charismatischen Anführer Ges di Verren, die „Kinder der Sterne“, die im System bleiben und sich verteidigen wollen. Der Hor berichtet, dass er auf Adur ein Gesicht hat schaffen lassen, als Warnung oder Einladung an Besucher des Soltsystems, je nachdem, wer kommt. Zugleich wurde der sonnennahe Kleinstplanet Velcinta ausgehöhlt, der als eine Art Zeitkapsel dienen soll, dort eine Raumschiffwerft eingerichtet und eine Flotte von Schiffen für den Zeitpunkt der Rückkehr der Liduuri untergebracht.

Die Rede der Hemneter, der Ratspräsidentin, ist dann weniger erfreulich als man dachte: Sie eröffnet, dass man Tiamur mit einer Bujun vernichten will. Den Plan, den Planeten mit Hilfe einer zweiten Sonne zu versetzen, hat man verworfen, denn das würde das Soltystem zerstören. Und mit allen Erkenntnissen zurücklassen kann man ihn auch nicht, denn die Allianz könnte daraus Nutzen ziehen. Das führt zu enormen Protesten, vor allem von Anathema. Avandrina will sie beschwichtigen und sucht mit ihr ein persönliches Gespräch, doch das führt nicht zu einem Ausgleich der Ansichten, sondern dazu, dass sich auch die Schwestern unversöhnlich zerstreiten. Und dann leistet nicht einmal Dorain Widerstand gegen die Pläne der Ratspräsidentin. 15 Tage später verkündet Avaynadra, dass man den Jupiter, der bisher Sagmegar hieß, zu Ehren des letzten Hor und seiner Verdienste um die Evakuierung der Liduuri in Hor Wepesch Taui umbenennen will. Dann kümmert sie sich um ihre Nachfolge, Dorain will das nicht, er ist zu sehr Wissenschaftler, also spricht sie Avandrina an. Und Hor Wepesch Taui hinterlässt in der Pyramide auf Adur, also dem Mars, eine Botschaft.

Kurz darauf stirbt die alte Avayandra, und Avendrina kommt als Nachfolgerin in Frage. Sie befürchtet, dass ihre Schwester Anathema unter den Einfluss von Ges di Verren geraten ist und beauftragt den Horrista, den Geheimdienstchef Cenul die Tiarah, ihre Schwester zu überwachen. Dieser berichtet, dass Anathema keineswegs von Ges di Verren beeinflusst wurde, sondern die beiden ein Liebespaar sind, und Anathema dabei das Sagen hat. Doch dann haben auch Ges di Verren und Anathema einen Streit, weil Ges die Verren nun doch ins Exil auf Achantur mitgehen will, wenn auch mit dem Hintergedanken, von dort wieder ins Soltsystem zurückzukehren. Anathema aber will so viel wie möglich von den wissenschaftlichen Erkenntnissen sichern.

Als Perry mit seinen Begleitern ankommt, sind die Liduuri in der letzten Phase des Aufbruchs. Sie können die NEMEJE ungesehen verlassen und verschaffen sich aus einem Lager Uniformen des Sicherheitsdienstes. Rhodan will Kontakt zu Dorain di Cardelah suchen. Während sie durch die Gänge gehen, fällt ihm eine ungewöhnlich schöne Frau mit enormer Ausstrahlung auf, die irgendwie Avandrina di Cardelah ähnelt, die Rhodan in seiner Gegenwart kennengelernt hat. Es ist Anathema, Rhodan steht ihr plötzlich gegenüber, doch dann geht sie weiter. Tani Hanafe durchdringt eine Wand und wird Zeugin, wie Anathema die deaktivierten Posbis wieder aktiviert und ihnen den Auftrag gibt, von der Welt zu fliehen. Nun ist also das Rätsel gelöst, wie die Posbis in der Vergangenheit von Tiamur plötzlich entkommen konnten.

Danach gelingt es ihnen, als Sicherheitsleute bis zu Dorain vorzudringen. Dort gibt sich Rhodan zu erkennen und berichtet von der Gefahr, die dem Soltsystem in der Zukunft durch Aashra droht. Dorain hat Aashra gebaut und kennt ihn, und kann sich in die Problematik der Zeitreisen hineindenken. Ihm ist klar, dass er ihn nicht einfach zerstören kann, ohne das temporale Gefüge aus dem Gleichgewicht zu bringen. Er verspricht, sich etwas zu überlegen, mit dem sich die zweite Bujun, wenn sie gestartet werden soll, selbst deaktiviert, wobei ihm aber nicht sofort ein tauglicher Weg einfällt. Doch Rhodans Team kann nicht zuwarten. Sie spüren schon alle Kopfweh und Übelkeit und haben schon eine Infektion mit dem Taal-Virus befürchtet. Dorain aber kennt die Symptome, sie deuten auf eine temporale Nekrose hin, die sich bei Benutzung eines liduurischen Zeittransmitters einstellt und zum Tod führt, wenn man nicht innerhalb von 15 Stunden in seine angestammte Zeit zurückkehrt. Rhodan erinnert sich, dass er bei seinem Zeitabenteuer im Wega-System dieses Problem nicht hatte. Doch dann bleibt ihm und seinen Begleitern nichts anderes übrig als schnellstmöglich wieder durch den Transmitter in ihre eigene Zeit zurückzukehren.

Anmerkung

  • Auf der Produktseite des Verlags ist eine falsche Hörprobe verlinkt – die für den vorherigen Band. Eine Leseprobe gibt es nicht.