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| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan Neo (Band 118) | |
| Zyklus: | Die Posbis | |
| Titel: | Roboter-Revolte | |
| Autor: | Kai Hirdt | |
| Titelbildzeichner: | Dirk Schulz / Horst Gotta | |
| Erstmals erschienen: | Donnerstag, 24. März 2016 | |
| Handlungszeitraum: | ... todo ... | |
| Handlungsort: | ... todo ... | |
| Zusätzliche Formate: | E-Book, Hörbuch | |
| Hörprobe: | ||
Kurzzusammenfassung
Als Rhodan, Rainbow, Schablonski und Tani Hanafe durch den Transmitter in die Gegenwart zurückkehren, ist die NEMEJE bis auf zwei zurückgelassene Wachen geräumt und die CREST verschwunden. Da die NEMEJE deutliche Alterungserscheinungen zeigt, fliegen sie Pharduat an, da es die nächstgelegene besiedelte Welt ist. Dort ist eine Schlacht zwischen Posbis entbrannt, weil Aashra durch einen Funkimpuls ein altes Programm aktivieren konnte, das zwei Drittel der Posbis auf seine Seite gezogen hat, während ein Drittel noch zu Anich hält. Die NEMEJE wird beim Anflug auf Pharduat zerstört, Kaveri und Atju nehmen Rhodans Team im Huckepack und können auf der Oberfläche von Pahrduat landen. Auch dort toben schon Kämpfe. Die Terraner lernen die Mumarrad kennen, seesternartige Intelligenzwesen, die es in allen Größen gibt, die Anich betreuen und die ihnen den Weg zu Iilahatan, dem Kern von Anich, ebnen. Diese hatte gehofft, dass die Terraner als Nachkommen der Liduuri Befehlsgewalt über die Nabedu haben, und sie auffordern könnten, ihre Angriffe einzustellen. Das kann Rhodan natürlich nicht, und dann erscheint die CREST über dem Kian, dem zentralen Turm von Anich, und saugt mit Traktorfeldern das Zellplasma seines Kerns an Bord und Rhodan und sein Team gleich mit.
Drei Wochen vorher findet Eric Leyden heraus, dass die Ursache für die eigenartigen Verhaltensweisen der Posbis in einem Verschleiß im Iridium der Neurowandler liegt, doch Ira-Iachu, der Kommandant der Anich-treuen Fragmentraumers, die die LI-KONNOSLON bedroht, besteht drauf, dass Leyden auch einen Ersatz entwickelt. So muss der Mehandor-Raumer zur Fabrikswelt Uwawah mitfliegen. Leyden wird klar, dass er das Ersatzteil nicht entwickeln kann, dann plant man eine Revolte gegen die Posbis, der Plan schlägt fehl, schließlich erfährt Leyden vom Fünf-D-Emphasenwandler, mit dem man auf Uwawah die notwendigen Bauteile herstellen könnte. Als sie dort ankommen und die Ersatzteile einsetzen, erschießt der Versuchs-Posbi Chab seinen Kollegen Char und bedroht dann die Gruppe um Leyden.
Handlung
23. Juni 2049: Rhodan, Cel Rainbow, Tani Hanafe und Tim Schablonski kommen aus der Vergangenheit durch den Transmitter der Liduuri wieder in die Gegenwart der NEMEJE zurück. Kaveri und Atju stehen noch immer bewegungslos da. Schon in der Vergangenheit haben die Teammitglieder mit Dorain di Cardelah beraten, dass der plötzliche Aufbruch der beiden Urposbis, mit dem sie das Team zum geheimen Transmitter geführt haben, wahrscheinlich nicht spontan, sondern in sie einprogrammiert worden war, und nun stellt sich heraus, dass sie den Transmitter erst für immer ausschalten müssen, damit die Posbis wieder aktiviert werden. Die NEMEJE ist inzwischen verlassen, auch die Bujun verschwunden, nur in der Zentrale halten sich zwei Nabedu auf. Kaveri und Atju unternehmen vom Eingang der Zentrale aus einen Ablenkungsangriff, während im Hintergrund Tani Hanafe mit Tim Schablonski durch die Wand diffundiert. Schablonski manipuliert dann das Steuerpult des Nabedu Tomanya, dass dieser deaktiviert wird. Als er entdeckt wird, wird Schablonski von Tani durch die Wand in Sicherheit gezogen. Erst dann kann der zweite Nabedu von Atju und Kaveri ausgeschaltet werden. Danach können sie Tomanya wieder aktivieren, habe ihn durch die Überbrückung an seinem Steuerpult unter Kontrolle, und können ihn befragen. So erfahren sie, dass Aashra die CREST unter seine Kontrolle bringen konnte, die Bujun auf die CREST transferiert hat und mit ihr nach Pharduat aufgebrochen ist. Sie beschließen, mit der NEMEJE die Verfolgung aufzunehmen.
Nach der ersten Transition geht auf der NEMEJE ein Fusionsreaktor durch und kann gerade noch ausgestoßen werden, bevor er explodiert. Weiters kommt es durch das Missverhältnis von Konverterkraft und Schiffsmasse zu einer Rückkopplung, die sich in die Plasmastrahlbegrenzung der Impulstriebwerke entlädt, sodass auch das betroffene Triebwerk, eines von acht Impulstriebwerken, hinausgesprengt werden muss. Beim zweiten Refraktionsstopp sind drei Impulstriebwerke am explodieren, zwei müssen abgesprengt werden, beim dritten genügt die Stilllegung. Tim Schablonski hat durch eine Bemerkung Tani verletzt, und geht zu ihr, um sich zu entschuldigen. Sie unterhalten sich, Tim erzählt über seine Zeit mit Cel Rainbow im Widerstand, Tani von ihrer Angst, auf der Erde durch ihre Gabe im Boden einzusinken und nicht vor dem Erdmittelpunkt anhalten zu können, und an Bord eines Raumschiffes, durch die Wände ins All hinauszutreiben. Der letzte Sprung nach Pharduat ist kürzer, führt zu keinen weiteren Ausfällen, dafür landen sie mitten in einer Raumschlacht, die sich die Posbis untereinander liefern. Ein Fragmentraumer funkt sie an, will ein Untersuchungskommando an Bord schicken, doch bevor es so weit ist, werden sie von der anderen Partei beschossen, die NEMEJE steht vor der Explosion. Weil die Rettungskapsel bereits abgesprengt ist, klammern sich Tim und Tani an Kaveri, Rhodan und Rainbow an Atju, und die beiden Roboter bringen sie aus der NEMEJE hinunter zur Oberfläche von Pharduat. Im Chaos der Raumschlacht fallen die beiden Roboter mit ihrer Fracht nicht auf, solange sie nicht funken.
Drei Wochen vorher, am 2. Juni 2049, läuft das Ultimatum von Iri-Iachu ab. Es bleiben nur noch 60 Minuten, bis er die LI-KONNOSLON zerstören wird. Eric Leyden ist selbstbewusst, dass er es in dieser Frist schaffen wird, wird dann aber zum ersten Mal nervös, als sich herausstellt, dass sie die Posbis Char und Chab nicht durchleuchten können. Als sie das Problem erkennen, projizieren die beiden Roboter die Baupläne einfach vor sich. Leyden vergleicht die beiden Baupläne. Die einzigen Gemeinsamkeiten sind der Plasmaanteil an sich, und das Verbindungsstück zum Maschinenteil. Also muss der Fehler in diesem Verbindungsstück, dem Neurowandler, liegen. Dieser besteht aus Iridium, und tatsächlich zeigen sich dort Verschleißerscheinungen. Als sie das festgestellt haben, kann Leyden es den beiden Posbi-Kommandanten Iri-Iachu und Atju berichten. Iri-Iachu meint aber, dass Leyden auch angekündigt habe, er könne den Fehler beheben. Leyden behauptet, dass er das könne, aber mehr Zeit brauche. Schnell wird klar, dass man statt reinem Iridium eine Legierung mit Osmium benötigen wird. Die findet man auf der Posbi-Fabrikswelt Uwawah. Dorthin wird man eine Flugdauer von drei Wochen benötigen, und so lange läuft das neue Ultimatum. Atju nimmt die Ankündigung von Leyden, dass er mit der Entwicklung der Ersatzlegierung keine Probleme haben wird, ernst, meint dann, dass sein Verband nun nicht mehr notwendig ist und bricht zu jenem verhängnisvollen Rendezvous mit der CREST auf, das zur Entdeckung der NEMEJE und zur Aktivierung von Aashra und seinen Nabedu führen wird.
Leyden hat die Meinung, dass er einen fehlerfreien Neurowandler herstellen kann, nur vorgespielt, damit Iri-Iachu nicht angreift. Tatsächlich hat er keine Ahnung. Belle McGraw, die Geologin seines Teams, hat ihm schon bei der Präsentation zugeflüstert, dass es eine Legierung mit Osmium sein müsse, jetzt erläutert sie, dass nur Iridosmium mit 55 % Osmium oder Osmiridium mit 24 % Osmium in Frage kämen. Zum Glück haben sie zwei Barren von Iridium im Labor der LI-KONNOSLON. Nach Osmium muss Belle aber suchen, schließlich findet sie in einem Schrottlager an Bord zwei Streifen davon, mehr haben sie nicht. Nach anfänglichem Optimismus wird schnell klar, dass weder Belle noch Eric in der Lage sind, einen fehlerfreien Neurowandler herzustellen. Iri-Iachu hat Posbis seines Schiffes als Bewacher geschickt, die alles an Bord der LI-KONNOSLON überwachen und auch abhören können, sodass nur die beschädigte Leka-Disk von Atlan ein abhörsicherer Ort ist. Daher will sich Tuire Sitareh dort mit Belle treffen. Auf dem Weg hin fällt Belle die offene Feindseligkeit der Mehandor auf. Bei dem Treffen sind dann auch Atlan und Empona anwesend. Empona erklärt, dass die Mehandor den Verdacht hegen, dass sich die Forschung der Terraner deshalb so hinzieht, weil sie elegant die LI-KONNOSLON in ihren Besitz bringen wollen. Und Belle muss zugeben, dass sie nicht weiterkommen.
Sie benötigen einen Plan, dem Fragmentraumer zu entkommen, der sie noch immer im Traktorstrahl festhält. Beim nächsten Treffen ist Leyden dabei, und er hat eine Idee: Sie könnten natürlich aus dem Flug während einer Refraktionspause heraus eine Transition wagen, doch dann würde ihnen der Fragmentraumer sofort folgen. Eine Verfolgung wäre nur dann nicht möglich, wenn er sich gerade in die acht Fragmente, in die er sich aufteilen kann, geteilt hätte. Dazu könnte man ihn veranlassen, wenn Atlan den Raumer mit den Korvetten der LI-KONNOSLON angreift, robotgesteuert, die die Posbis in fragmentierter Form besser abwehren könnten. Und von Char könnte man in Erfahrung bringen, wo sich in der Nähe Maacheru, Posbi-Rebellen, gesammelt haben oder einen Stützpunkt haben. Die Koordinaten müsste Empona dann in die Sprungpositronik eingeben, ein Himmelfahrtskommando, weil sich in der Zentrale Posbis der Nabedu aufhalten. Doch die könnte man ablenken, indem man eine Revolte der Mehandor vortäuscht. Und schließlich einigt man sich auf den Plan.
Der Alarm kommt überraschend, der Plan sollte erst beim letzten Refraktionsstopp vor der letzten Etappe verwirklicht werden. Doch es ist nicht die geplante Scheinmeuterei, sondern eine echte. Rebellen wollen das Labor der Terraner stürmen, doch dann greifen Chab und Char, die beiden Posbis, die Eric als Probanden bekommen hat, mit ihren überlegenen Waffen ein, und auch im übrigen Schiff schlagen die Posbi-Patrouillen die Rebellion nieder. Sie wurde von Pankrot, der Stellvertreterin von Empona, initiiert, die Empona vertraut hat, aber befürchtet hat, dass Empona die Sippe in den Abgrund führt. Empona übernimmt nach einem standrechtlichen Verfahren Pankrots Hinrichtung persönlich.
Der ursprüngliche Plan ist damit hinfällig. Dann kommt der letzte Stopp. Eric bittet Char, der von Iri-Iachu geschickt wurde, dass er noch einmal seinen Neurowandler untersuchen kann, was zwangsläufig mit sich bringt, dass sich Chab deaktivieren muss. Dann fragen sie Char nach den Koordinaten eines Stützpunktes der Maacheru. Char will nichts sagen, weil die Koordinaten geheim sind und für die Menschen noch keine Gefahr besteht. Dann beginnt der Angriff der Korvetten, den Atlan steuert. Eine neuerliche plötzliche Rebellion unabhängiger Kräfte an Bord wäre unglaubwürdig, daher greifen die Mehandor die Posbi-Wachen an Bord frontal an. Auch wenn die Gefahr aus seiner Sicht von den Menschen selbst herbeigeführt wurde, sieht sie Char nun gefährdet und ist bereit, die Koordinaten zu geben. Als er als Begründung für die Meuterei hört, dass die Menschen den Neurowandler aus den vorgefundenen Metallen nicht herstellen können, meint er, dass es dafür auf Uwahwah einen Fünf-D-Emphasenwandler gäbe. Er hätte davon bisher nichts gesagt, weil Eric so sicher gemeint habe, er könne das Bauteil selbst herstellen. Belle und Eric entscheiden, den Fluchtversuch abzubrechen, denn wenn sie einen funktionierenden Neurowandler herstellen könnten, könnten sie mehrere Zivilisationen retten.
25. Juni 2049: Die LI-KONNOSLON trifft über Uwahwah ein. Ein Kommando, bestehend aus Eric Leyden, Luan Perparim, Abha Prajapati, Belle McGraw, Atlan, Tuire Sitareh, Empona, die nun noch mehr Vorbehalte gegen Eric hat, weil bei dem Aufstand 33 ihrer Leute gefallen sind, sowie die beiden Versuchsobjekte Chab und Char landen auf Uwawah und begeben sich in die Fabrikshalle, in der sich der Fünf-D-Emphasenwandler befindet. Sie erzeugen einen Neurowandler aus Osmiridium, den sie Char einsetzen, und einen aus Iridosmium, den sie Chab einsetzen. Nach einiger Zeit bewegt sich Char und fühlt sich gut wie nie zuvor. Dann bewegt sich auch Chab, zieht überraschend seine Waffe und zerstört Char, obwohl er sich mit ihm an Bord der LI-KONNOSLON angefreundet hatte. Danach behauptet er, dass Char defekt gewesen und eine Gefahr gewesen sei. Und dann richtet er seine Waffe auf die Terraner.
25. Juni 2049, Pharduat: Der Flug im Huckepack auf Kaveri ängstigt Tani Hanafe, die sich immer vor einem Sturz in den Weltraum gefürchtet hat, aufs Äußerste. Auf der Oberfläche von Pharduat ist ein Ozean zu erkennen, über dessen Boden sich Anich, das Zentralplasma, erstrecken soll. Der Kern von Anich, Iilahatan, befindet sich in einem Turm, dem Kian, der sich vom Boden des Ozeans erhebt, und in der Barika endet, einer 3,5 Kilometer durchmessenden Kugel, in der der Habal, der Plasmaaustausch, stattfindet. Da an den Küsten des Meeres schon gekämpft wird, entschließt man sich, im Landesinneren zu landen. Als sie unten angekommen sind, meldet Kaveri, dass gerade die CREST mit Aashra an Bord im System materialisiert ist. Und mittlerweile wissen die beiden Urposbis auch den Grund der Kämpfe: Aashra hat rund zwei Drittel der Posbis auf seine Seite gezogen, durch einen Funkimpuls, der offenbar ein altes Programm aktiviert hat, das sie auf die Seite seiner Nabedu zieht. Zwei Drittel der Posbis sind nun auf der Seite von Aashra, ein Drittel, vor allem jüngere Modelle, bei denen das alte Programm nicht mehr so wirkt, auf der von Anich. Anich wollte die Posbis und Liduuri, die Schöpfer, samt ihren Abkömmlingen erhalten und alles andere falsche Leben auslöschen, Ashar will mit seinen Nabedu nun alles organische Leben vernichten und vor allem Rache an den Liduuri nehmen.
Nach einer kurzen Rast beginnt die Gruppe, die 80 Kilometer durch den Dschungel zur Küste zu wandern, zu Fuß, damit man nicht geortet wird. Atju und Kaveri benehmen sich immer eigenartiger, aufgeregt, weil sie sich Anich nähern. Tani bekommt Kopfweh und spürt als erste eine mentale Präsenz, dann auch Rhodan und die anderen. Als Atju und Kaveri an einem Baum einen Seestern hängen sehen, sind sie ganz aufgeregt und ergriffen. Es ist ein Mumarrad, die einheimische Spezies des Planeten, die sich um Anich kümmert und die die Bewusstwerdung des Plasmas erst ausgelöst hat. Als sie an einen Fluss kommen, ist der von Mumarrad jeder Größe bedeckt, einige auch mehr als metergroß. Und als einer sie in ihrer Sprache anspricht, wird klar, dass sie intelligent sein müssen. Und sie wollen helfen, die Gruppe zu Anich zu bringen.
Die Fahrt mit den Mumarrad über den Fluss ist zunächst nicht unangenehm. Am Ufer des Ozeans nächtigen sie an einer verborgenen Stelle, Cel Rainbow macht Tim Schablonski das Angebot, für ihn die Wache zu übernehmen, und in der Nacht schlüpft Tani Hanafe zu Tim. Doch dann folgt die letzte Etappe, und die wird für Tani noch mehr zum Horror als für die anderen, als sie umhüllt von Mumarrad durch den Ozean zum Kian gebracht werden. Dort wird klar, warum sie Anich bei sich haben wollte: Er dachte, als Abkömmlinge der Liduuri könnten sie den Nabedu einfach einen Befehl erteilen und diese würden die Angriffe einstellen. Dann taucht die CREST über der Barika auf, und Tani, die völlig fertig ist, will einen Hilferuf senden, zieht sogar gegen Rhodan die Waffe. Schablonski schießt sie von hinten mit dem Paralysator nieder. Doch dann werden alle, zusammen mit dem Plasma des Anich-Kerns in Kian und Barika, von einem Traktorstrahl der CREST in das Schiff hinaufgezogen.