Die Wut der Roboter

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 119)
Neo119.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Die Posbis
Titel: Die Wut der Roboter
Autor: Rainer Schorm
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 8. April 2016
Handlungszeitraum: 25. Juni 2049
Handlungsort: CREST, Uwawah
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Chab schließt Eric Leyden und sich in einem Energieschirm ein und verschwindet mit ihm in den Bereich unterhalb der Fabrikshalle. Er meint zu Eric, dass durch die modernisierten Neurowandler den Posibis ihre Individualität genommen wird, will die Fusionsreaktoren der Fabrik in Endlosschleife schalten, und so die Fabrik und vielleicht den ganzen Planeten sprengen. Als jede Diskussion mit Chab sich als vergeblich erwiesen hat und Leyden feststellt, dass sein Strahler plötzlich wieder Energie hat, kann er Chab von hinten niederschießen. Atlan, Sitareh, Empona und die Wissenschaftler aus Leydens Team können sich in die Leka-Disk retten, mit der sie auf Uwawah gelandet sind, doch Leyden können sie nicht herausholen, weil die Disk unbewaffnet ist.

Rhodan ist mit seinen Begleitern zusammen mit Anichs Zentralplasma an Bord der CREST gesaugt worden, die sich in der Hand der Nabedu befindet. Er will bei der Bujun, der an Bord genommenen Planetenzerstörungsbombe, einen Scheinalarm auslösen, um die Nabedu von Bord zu vertreiben. Der Plan geht gründlich schief, weil sich der blaue Spielzeugwürfel, den Tim Schablonski immer bei sich hatte, als Tabernakel herausstellt, eine Zündvorrichtung für Bujuns, und diese selbstständig scharf macht. Danach sind die Nabedu zwar von Bord, aber die Bujun tickt ihrer Explosion entgegen.

Handlung

Die CREST ist von den Nabedu übernommen worden. Sie haben die KAROs, Kampfroboter der Terraner, von ihrer ursprünglichen Programmierung, die sie „Datenmüll“ nennen, befreit und setzen sie als Wachen gegen die ursprüngliche Besatzung ein. Gucky und Josue Moncadas beobachten aus einem Versteck zwei KAROs, die einen Nabedu eskortieren. Dann packt Gucky telekinetisch einen Waffenarm des einen KARO, richtet ihn auf den anderen KARO, Josue Moncadas aktiviert den Energiefluss, und der KARO beginnt auf seinen Kollegen zu schießen, der zurückschießt. Das ist kein reiner Bosheitsakt von Gucky und Josue, sondern Strategie. Es ist der 32. Vorfall dieser Art, den sie inszenieren. Die Nabedu haben keine Ahnung von den Mutanten, deren Daten aus dem Netzwerk der CREST auf geheimnisvolle Weise verschwunden sind. Nach den früheren Vorfällen haben die Nabedu eine Analyse der Programme der „fehlerhaften“ KAROs vorgenommen, und naturgemäß keinen Programmfehler gefunden. Nach dem 32. Vorfall dieser Art entscheidet Aashra, der Anführer der Nabedu, dass die Terraner offenbar nicht in der Lage sind, verlässliche Kampfroboter zu bauen, und lässt alle KAROs deaktivieren.

Sonst sind die Nabedu-Posbis aber effektiv: Sie haben einen Deuterium-Tank der CREST geleert, dort lagern sie das Plasma des Kerns von Anich, das sie aus dem Kian und der Barika per Traktorstrahl hochgezogen haben, ein. Gucky bemerkt feuchte Katzenspuren, die auf dem Boden entstehen, und denkt an Bastet, das Hintergrundprogramm der Liduuri auf der CREST, das ihnen schon einmal geholfen hat. Die Spuren leiten ihn zur Wand eines Deuteriumtanks, dort nimmt er Gedankenimpulse auf, und glaubt, Perry zu erkennen. Er teleportiert hinein. Drinnen ist tatsächlich Perry, zusammen mit Cel Rainbow, Tim Schablonski und der bewusstlosen Tani Hanafe. Dann sehen sie im Plasma wieder Spuren von Katzenpfoten, die wieder verschwinden. Und sie fragen sich, ob Bastet, die bisher immer als vollständige Katze erschienen ist, und offenbar auch die Daten über die Mutanten aus den Speichern der CREST gelöscht hat, so ihre letzten Lebenszeichen zeigt und ihr Programm nun vergeht.

Perry und seine Gefährten verstecken sich in der Steuerklause eines Frachtraums. Man entwickelt einen Plan, die Nabedu aus der CREST zu vertreiben. Gucky weiß, wo die Bujun versteckt ist. Wenn diese einen Aktivierungsalarm sendet, werden die Nabedu die CREST verlassen. Moncadas könnte mit seiner Fertigkeit der Energiemanipulation eine solche Aktivierung auslösen, dass der Alarm gesendet wird, und dann die Zündung wieder abbrechen. Gucky teleportiert mit Moncadas in den Frachtraum mit der Bombe. Dort stehen noch KAROs herum, es dauert bange Minuten, bis Gucky und Moncadas erkennen, dass sie außer Betrieb sind. Die nächste Schwierigkeit ist, dass die Bujun mit Halatium beschichtet ist, wahrscheinlich ein Ortungsschutz, der nun auch bewirkt, dass Gucky telekinetisch an der Bujun abgleitet und Moncadas mit seiner Fähigkeit gar nicht durchkommt.

Nach ihrer Rückkehr beraten sie. Kommandant Deringhouse wird beigezogen, den Gucky von der Toilette holen muss. Deringhouse hat sich von Dr. Manz, dem Bordarzt, ein Abführmittel geben lassen, dass er Durchfall vortäuschen und sich so immer wieder aus der Zentrale entfernen kann. Der Plan entsteht, dass Tani Hanafe mit ihrer Fähigkeit als Kohäsionsschwimmerin Moncadas Zugang ins Innere der Bombe verschaffen soll. Das wird anstrengend werden, sie werden einen Parablock der anderen Mutanten benötigen, die sie stärken sollen. Und Dr. Manz muss auch dabei sein, um alle gesundheitlich zu überwachen, Aufputschmittel zu geben und jederzeit eingreifen zu können.

Auf Uwawah bricht inzwischen das Chaos aus. Chab lässt um sich Energiegitter entstehen, die alle anderen aussperren, ihn selbst und Leyden aber einsperren. Er findet einen Eingang in das Untergeschoss jener Fabrikshalle, in der der Fünf-D-Emphasenwandler steht. Darunter befindet sich vor allem die Energiezentrale. Leyden redet auf Chab ein, dass er defekt ist, Chab gibt das auch zu, doch will er seine Persönlichkeit nicht aufgeben. Leyden wird klar, dass zwar Osmiridium den Neurowandler von Char verbessert hat, das Iridosmium mit einem höheren Anteil an Osmium im neuen Neurowandler von Char aber dessen Symptome verstärkt. Mittlerweile schickt Iri-Iachu, der Kommandant des Fragmentraumers UART-14-3000, Posbi-Truppen unter die Oberfläche, die Chab, der auch aus seiner Sicht ein Problem geworden ist, festsetzen oder ausschalten sollen. Leyden sieht, wie Chab einen Teil der Angreifer umdrehen kann, die plötzlich ihre Kameraden angreifen.

Atlan und Tuire Sitareh sind sofort, nachdem Chab um sich herum die Energiefelder aufgebaut hat, losgerannt. Submatriarchin Empona und die drei restlichen Mitglieder von Leydens Team, Luan Perparim, Abha Prajapati und Belle McGraw bleiben zunächst überrascht vor den Energiegittern zurück, dann übernimmt Empona die Führung und lotst die drei anderen zwischen den angreifenden Posbi-Truppen hindurch. Die müssen einen vor ihnen plötzlich auftauchenden Sperrschirm durchbrechen, am Ende kommen sie aus der Halle noch hinaus, bevor diese hinter ihnen zusammenbricht und werden von Atlan und Tuire Sitareh, die die Leka-Disk geholt haben, aufgesammelt.

Chab fährt alle Fusionsmeiler der Energiezentrale unterhalb der Fabrik auf Volllast, und versucht sie in eine Endlosschleife zu schalten. Er meint, er wolle verhindern, dass Leyden den Posbis mit seiner neuen Technologie die Individualität nimmt, und er wolle in einem Fanal untergehen. Auf Leyden wirkt das fast wie die Ziele eines Menschen. Dann bricht plötzlich der Störschirm, der die Energie in Leydens Strahler blockiert hat, zusammen, er zieht den Strahler und kann Chab von hinten erschießen. Dann meldet er sich auf der Standardfrequenz der Terranischen Flotte, und Atlan in der Leka-Disk fängt den Notruf auf. Um Eric zu retten, müssten sie sich durch die Posbis am Boden hindurchschießen können, doch die Bordwaffen funktionieren nicht. Empona hat zwar die Leka-Disk an Bord der LI-KONNOSLON reparieren lassen, nicht jedoch die Bordwaffen, damit Atlan sie nicht gegen sie und ihre Mannschaft einsetzen kann.

In der CREST werden die Verhältnisse durch Anich immer schlechter. Einerseits sinkt der Sauerstoffanteil der Bordluft, weil die enorme Menge an Zellplasma derart viel verbraucht. Andererseits belastet auch der mentale Druck, den er ausübt, die Menschen immer mehr. Aashra lässt Uwawah ansteuern, weil er hofft, auf der Fabrikswelt geeignetere Verhältnisse für das Kernplasma von Anich herstellen zu können.

Inzwischen starten Rhodan und seine Leute die Aktion zur Scheinaktivierung der Bujun. Tani Hanafe kann Josue Moncadas tatsächlich Zutritt zur Bombe verschaffen. Ihre Köpfe verschwinden in der Bombe, Moncadas verschafft sich einen Überblick und will dann mit der Manipulation beginnen. Plötzlich nähert sich ein blaues Leuchten der Bombe. Schablonski erkennt, dass es sich um seinen Spielzeugwürfel handelt, den er immer bei sich hatte und der sich aufgelöst hat. Der Würfel soll aus dem Asmodeuskrater stammen, in dem 2044 ein Schiff der Haluter abgestürzt sein soll. Er ist Fremdtechnik, Schablonski hat ihn beim Spiel gewonnen und danach immer als Glücksbringer bei sich. Jetzt ist er verschwunden, das Leuchten nimmt die Gestalt eines Menger-Schwammes an und dringt in die Bombe ein. Dann werden Moncadas und Hanafe mit ihren Oberkörpern hineingezogen. Der Parablock beginnt zu zerbrechen, Gucky ist bereits bewusstlos, John Marshall mit Kreislaufkollaps weggetreten. Moncadas erkennt im Inneren der Bujun das Abzählen von Quantenzahlen, offenbar weil die Bujun nicht nach dem digitalen Ja/Nein-Schema funktioniert, sondern trigital, mit einer dritten Entscheidungsebene, die die Liduuri bei wichtigen Rechnern unter Nutzung einer weiteren Dimension eingeführt haben, wie ihm gesagt worden ist. Rhodan sieht von außen, dass Moncadas und Hanafe plötzlich aus der Bombe herausrutschen und total zerknittert wirken. Anich sendet endgültig Panik-Impulse, doch die Nabedu verlassen die CREST fluchtartig. Noch glaubt Rhodan, dass der Bluff funktioniert hat. Da eröffnet ihm Moncadas, dass die Bombe scharf ist. Rhodan erkennt, dass der blaue Würfel ein Tabernakel war, ein Zünder der Liduuri. Und sie haben ihn direkt zur Bujun gebracht.