Leticron (PR Neo)

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PR Neo
Dieser Artikel beschreibt die Person der Perry Rhodan Neo-Serie. Für die Person der klassischen Perry Rhodan-Serie, siehe: Leticron.

Leticron war ein Gon-Mekara, der in der Endphase des Methankrieges zunächst ein angesehener Feldherr war, nach einem Versuch, die Macht durch einen Angriff auf das Arkon-System an sich zu reißen einerseits die Vernichtung aller Gon-Mekara in der damaligen Zeit auslöste, und andererseitts auch selbst vollkommen untertauchen musste. Am Beginn des 22. Jahrhunderts tauchte er dann überraschend wieder auf, mit einer Flotte, deren Schiffe mit Transformkanonen bewaffnet waren. Damit konnte er ein rieisiges Reich errichten, das von der lokalen Gruppe bis nach Arkon reichte.

Neo264.jpg
PR Neo 264
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild:

Leticron war fast zwei Meter groß und so breitschultrig wie ein terranischer Ringkämpfer. Er hatte ein fast hypnotisches Charisma. (PR Neo 267, Kap. 2) Seine Gesichtszüge wirkten kantig und grob. (PR Neo 264, Kap. 14)

Charakterisierung

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Geschichte

Vergangenheit, ca. 8000 v. Chr.: Feldherr und Putschist

Leticron gehörte der jüngsten und besten Generation von Gon-Mekara an, die in den Genfabriken von Archetz entstanden. Innerhalb weniger Jahre entwickelte er sich zum erfolgreichsten Feldherrn des Imperiums, sein Sieg bei der Schlacht von Talankir und die Rückeroberung des Baytengursytems zählten zu den größten Kriegserfolgen seiner Zeit. (PR Neo 269, Kap. 10)

Rhodan kam erstmals während des Aufenthaltes der SOL in der Vergangenheit mit Leticron in Berührung. Die SOL war auf dem Weg nach Arkon während eines Orientierungsstopps in einen Hinterhalt mit 700 Maahk-Schiffen geraten, als plötzlich Leticron mit seinen Gon-Mekara auftauchte und sie heraushaute. (PR Neo 261, Kap. 2 und 3)

Danach wurde die Situation für die SOL, die in dieser Zeit unter der arkonidischen Bezeichnung SHE für Sonne auftrat, gefährlich, weil Atlan keine Bestätigungscodes, mit denen Leticron vom Flottenkommando eine Bezahlung für seine Befreiungsaktion einfordern hätte können, übermitteln konnte. Leticron bestand darauf, dass die SHE ihn zum Flottenstützpunkt Salex IV begleiten sollte. (PR Neo 261, Kap. 3)

Der Kommandant des Stützpunktes war Oskam da Quertamagin, ein Jugendfreund von Atlan. Oskam zog Atlan ins Vertrauen, dass auf dem Stützpunkt Spione gefasst wurden, bei deren Verhören sich Hinweise ergeben hatten, dass sie im Auftrag der Gon-Mekara, insbesondere Leticrons tätig waren. Oskam hielt das für einen Trick der Methans, um einen ihrer wertvollsten Verbündeten zu desavouieren und bat Atlan, die wahren Hintermänner zu enttarnen. Atlan ließ sich auf dieses Unternehmen nur ein, weil er auf einem Monitor seine Mutter, die Imperiatrix Yagthara zu erkennen geglaubt hatte. (PR Neo 261, Kap. 6)

Und die Imperiatrix war tatsächlich auf dem Stützpunkt. Einer der eingesickerten Handlanger von Leticron hielt es für so wichtig, die Imperiatrix in die Hände zu bekommen, dass er eine Aktion startete, mit der Leticron zwar Yagthara in seine Hände bekam, danach aber offensichtlich war, dass er tatsächlich hinter der Verschwörung stand. Doch Leticron konnte mit seiner Flotte und er Kaiserin das Salex-System verlassen. (PR Neo 261, Kap. 9 bis 12)

Von da an verfolgte Leticron seine Pläne, die Macht im Arkon-System an sich zu reißen, um das Ruder des Krieges doch noch herumreißen zu können, intensiv. Als Lex da Perkoll, der Kurier mit den Plänen der Konverterkanone, ins Arkonsystem gelangte, fiel er vorübergehend in die Hände von Leticrons Goma Kyuna. Da Perkoll konnte von anderen Celistas befreit werden, bevor Kyuna ihm die Pläne abnehmen konnte, doch von da an wusste Leticron, dass er keine Zeit mehr hatte, wenn er verhindern wollte, da die Arkoniden mit der neuen Waffe aus eigener Kraft eine Wendung des Krieges herbeiführen konnten. (PR Neo 265)

Und so begannen die Überschweren einen Angriff auf das Arkon-System, der die Verteidiger vollkommen überraschte, weil sie die Gon-Mekara für Verbündete gehalten hatten. (PR Neo 267)

Zu diesem Zeitpunkt wurden die Splitter von IRMINSUUL aktiv, und versuchten, sich im Netz von Arkon neu als künstliche Intelligenz und Robotregent zu manifestieren. Dadurch beanspruchten sie Rechenleistung, die für die Verteidigung plötzlich nicht zur Verfügung standen. Die Rechner der Abwehranlagen reagierten zu langsam oder überhaupt nicht und so konnten Leticrons Truppen weit ins System vorstoßen. Sogar eine Landung auf Naat gelang ihnen. Dann schaffte es die Mannschaft der SOL, vor allem aber SENECA, IRMINSUUL zu überprägen und endgültig zu löschen, und plötzlich konnten die Abwehranlagen gegen die eindringenden Gon-Mekara wieder losschlagen. Und in kurzer Zeit waren die ins System eingedrungenen Truppen ausgelöscht. (PR Neo 268)

Leticron wusste offenbar, wem er das Scheitern seiner Pläne zu verdanken hatte. Als die SOL über der Elysischen Welt den Sprung in die Zukunft vorbereitete, tauchte plötzlich Leticron mit den Resten seiner Flotte auf und erklärte: »Jetzt werdet ihr für das bezahlen, was ihr angerichtet habt….«. Der SOL gelang der Sprung in die Zukunft, und Leticron blieb mit seiner Flotte in der Vergangenheit zurück. (PR Neo 269, Kap. 22 und PR Neo 270, Prolog)

2102: Der Erste Hetran

Nachdem Terra und Luna bei dem missglückten Projekt Laurin aus dem Sonnensystem verschwunden waren, tauchte eine Flotte von 8166 Walzenraumern auf und flog ins System ein. Leticron meldete sich, stellte sich als erster Hetran der Milchstraße vor und erklärte, dass das Solsystem von nun an der exemplarischen Instanz der Gon-Mekara unterstehe. (PR Neo 250)

Bull versuchte zunächst, Widerstand zu organisieren, doch dann bewies Leticron, dass seine Schiffe über Transformkanonen verfügten, und Bull wusste, dass jeder Widerstand zwecklos war. Und so ließ er es, um weiter Opfer zu vermeiden, zu, dass ihn Leticron zum Gon'Shial, den Verkünder der Hetosonen ernannte. Leticron hatte über Informationen über das Sol-System verfügt, die er vom Braas'cooi, einem rätselhaften Maskenträger, erhalten hatte. Dass Terra, Luna und Rhodan verschwunden waren, traf ihn unerwartet und entsprach nicht seinen Plänen. So ließ er auf dem Mars, außerhalb von Bradbury Central, seine neue Festung errichten. (PR Neo 254)

In der Folge gelang es Leticron, mit seinen überlegenen Transformkanonen und der Kampfkraft der Gon-Mekara, nicht nur Ferrol, Topsid und die terranischen Kolonien, sondern auch M 13 und das Große Imperium zu unterwerfen. Doch das Zentrum seiner Macht blieb der Mars. Und mit Bull lieferte er sich ein Katz-und-Maus-Spiel: An der Oberfläche war er jovial und scheinbar freundlich, doch immer wieder zeigte er Bull, dass er nach seiner Pfeife tanzen musste, wenn er Schaden von anderen fernhalten wollte. Insbesondere wollte Leticron Rhodans Sohn Thomas in seine Gewalt bringen, um ihn dann zu zwingen, auf seine Seite zu wechseln und sich ihm zu unterwerfen, so wie es Bull hatte tun müssen. Dazu inszenierte Leticron ein perfides Spiel mit Jessica, die er gegen Thomas austauschen wollte. Doch Thomas und Ronald Tekener konterten mit einem Gegenplan, und am Ende war Leticron überzeugt, dass er sie in einer Flucht-Space-Jet hätte abschießen lassen. Bull erlebte ihn zum ersten Mal wirklich wütend, als er ihm die Frage stellte, wie es sich anfühle, den Sohn seines besten Freundes aufgrund eines solchen Versuches, ihn hereinzulegen, am Gewissen zu haben. Bull ordnete an, dass sich Tom und Jessica aus dem Agentengeschäft auf eine ferne Kolonie zurückziehen sollten um dort ein einfaches Siedlerleben zu führen. (PR Neo 264)

Im Jahr 2107 tauchte dann die SOL nach ihrem Zeitsprung um fünf Jahre verspätet in der Gegenwart auf. Rhodan und die Seinen mussten sich mit den neuen Gegebenheiten vertraut machen. Insbesondere aber wollte Rhodan ein direktes Gespräch mit Bull. Perry bekam Kontakt zum Geheimbund der Vitalier, der ihn, zusammen mit Gucky, Tom und Jessica ins Solsystem einschleusen konnte. Doch am Ende wurden sie fast erwischt. Als Gucky dann am Raumhafen von Bradbury Central mit Rhodan eine Notteleportation unternehmen musste, wurden sie von Kameras erfasst, und kurz darauf verbreitete Meysenhart Galactic News überall im System die Nachricht, dass Rhodan zurückgekehrt sei. Und auch Leticron wusste nun Bescheid. (PR Neo 270)

Schon bei einem Einsatz auf Olymp war Rhodan mit der Tatsache konfrontiert, dass Leticron eine enorme Prämie für seine lebendige Ergreifung ausgelobt hatte, die auch potentielle Geschäftspartner auf Ideen gebracht hatte. (PR Neo 271)

Auf Carpa, dem 10. Planeten des Wega-Systems, kam es dann zur ersten direkten Konfrontation zwischen Rhodan und Leticron. Rhodan war mit einem Team in einer vollkommen zerschossenen Ferrol-Walze, der PLUMOON-III eingesickert, in der Nähe eines Lagers des Hilfskomitees für Topsider, das im Wesentlichen den Abbauf von Hyperkristallen durch Zwangsarbeit der Topsider in den Höhlen des nahegelegenen Gebirges organisieren sollte. Auch Rhodan benötigte diese Hyperkristalle, weil der Vorrat an Bord der SOL beim Zeitsprung ausgebrannt war. Die Lagerleitung deckte Rhodans Gruppe bei ihrem Unternehmen. Doch dann tauchte Leticron auf und wollte die Höhlen inspizieren. Dort stieß er auf die Gruppe von Rhodan, und griff gleich persönlich an. Rhodan schleuderte er einmal quer durch die Höhle. Doch die beiden Topsider, die er in seiner Begleitung hatte, griffen nun Leticron an und einer biss ihm in die Hand. Und insbesondere Omar Hawk erwies sich für Leticron als harter Gegner, Leticron musste sich immer wieder Aufputschmittel aus seinem Gürtel injizieren. Letztlich konnte die Gruppe mit dem bewusstlosen Rhodan und mit den Hyperkristallen durch einen Transmitter des alten Netzes von ES entkommen. Und Leticron erlebte einen Zusammenbruch. Er erwachte auf der Krankenstation seines Raumschiffes, völlig ausgebrannt von den Aufputschmitteln. In diesem angeschlagenen Zustand hatten sich aggressive Bakterien, die nur im Maul von Topsidern vorkommen, in seiner Hand breitmachen können. Nun war sie in dauernder Spastik zu einer Faust geballt, die er nicht mehr öffnen konnte. Er fühlte sich nun als Krüppel und sein Hass auf Rhodan steigerte sich ins Unermessliche. Doch auch Rhodan lag nach dem Einsatz bewusstlos auf der Krankenstation der SOL. (PR Neo 272)

Quellen

PR Neo 250, PR Neo 254, PR Neo 261, PR Neo 264, PR Neo 265, PR Neo 267, PR Neo 268, PR Neo 269, PR Neo 270, PR Neo 271, PR Neo 272, PR Neo 274